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Wie war denn das bei euch? ... Alt ... Tenor ... Gewicht ...

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von Supersol, 6.November.2017.

  1. Supersol

    Supersol Nicht zu schüchtern zum Reden

    Da ich mich ja ganz neu mit dem Sax-Gedanken beschäftige, ergeben sich so einige Fragen (die wahrscheinlich für die Eingefleischten lustig daher kommen mögen ... aber egal :)

    Habe mal so ein wenig quer gelesen und auch den Guide schon mal hier und da durchgesehen (da habt ihr euch ja wirklich Mühe gemacht - toll ;-)...)

    Da kamen mir jetzt die Fragen auf ....

    Die meisten steigen ja wohl mit Alt- oder Tenorsax ein, wenn ich das richtig verstanden habe.
    Wie habt ihr denn da letztendlich die Entscheidung getroffen?

    Dann habe ich auch noch eine Frage zum Gewicht .. .generell... und bezüglich dem Unterschied zwischen Alt-/und Tenorsax ... wo bewegen die sich so? Sagt das Gewicht auch was über die Qualität des Instrumentes aus?

    und ...

    ... habt ihr da eigentlich Probleme ? ... weil das ja auch alles am Nacken hängt...

    :smile2:
     
  2. bebob99

    bebob99 Ist fast schon zuhause hier

    Du solltest das Sax spielen, das Dir vom Klang und Budget am Besten gefällt. Das Gewichts Problem ist durch geeignete Gurte lösbar. Nicht immer muss das Gewicht am Nacken hängen. Es gibt auch Brustgurte, die das Gewicht auf die Schultern bringen.

    Das Gewicht innerhalb der Bauform sagt nicht primär etwas über die Qualität aus. Wir hatten vor Kurzem eine Diskussion "wiege Dein Instrument" und da ist die Variation zwischen den Modellen nicht mit deren Qualität verknüpft. Wobei man Qualität ja nicht in dem Sinn messen kann. Gewisse Modelle haben aber einen statistisch besseren Ruf als andere. Einfach nur das schwerste nehmen hilft aber nichts. ;)
     
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  3. ppue

    ppue Experte

    In meiner Unterschrift findest du einen Link zu einer Tabelle, wo verschiedene Gewichte von Saxophonen aufgelistet sind.

    Ich habe keine Probleme, die Hörner am Nacken hängen zu haben. Anderen fällt es nicht so leicht. Da gibt es aber auch Abhilfe, zum Beispiel einen Free Neck Holder. Findest du sicher viel darüber in alten Artikeln hier. Einfach in die Suche eingeben.

    Dann gibt es noch Rucksackgurte, die ich nur eingeschränkt empfehlen kann.
     
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  4. Supersol

    Supersol Nicht zu schüchtern zum Reden

    ah - prima - da kann ich mal in der Tabelle herumlesen ;-)

    gut - das ist dann also nicht so wie bei den Miele Waschmaschinen .. haha :D

    Wie habt ihr euch denn mit den potenziell in Frage kommenden Instrumenten auseinander gesetzt?
    Habt ihr euch die Live angehört? Ich kenne das Sax jetzt in erster Linie aus Musikstücken, die über die Anlage kommen...

    Und irgendwie könnte ich jetzt nicht wirklich sagen - dies oder das .... ist jedes auf seine Art reizvoll.... finde das ganz schön schwierig ehrlich gesagt :rolleyes:
     
  5. Supersol

    Supersol Nicht zu schüchtern zum Reden

    Der Unterschied ist ja tatsächlich gar nicht so groß ...

    hatte gestern mal bei irgendeinem Händler (weiß jetzt aber nicht mehr welcher - einer der Gewichte angegeben hatte) ein Tenorsax mit 6 kg gesehen - das war dann aber wohl mit Koffer vielleicht... hab mich schon erschrocken :-D
     
  6. Gerd_mit_Sax

    Gerd_mit_Sax Ist fast schon zuhause hier

    wenn du gerne Saxophon-sound magst (davon gehe ich jetzt mal aus), dann hör dir auf youtube doch mal verschiedene Saxophonisten an. Wahrscheinlich wirst du dann feststellen ob Alto Sound oder Tenor Sound eher deinem Geschmack entspricht.
    Spiel von Anfang an das Sax das dir am besten gefällt. Man muss nicht mit Alto anfangen (manche haben diesen Glauben).

    Viel Glück beim Kauf!
    Hier bist du auf jeden Fall schon mal richtig!

    Gerd
     
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  7. bebob99

    bebob99 Ist fast schon zuhause hier

    Und es kann gut Sein, dass Du, sobald Dich das Virus mal gepackt hast nicht nur ein Saxophon haben möchtest. Der Trend geht zum Zweit- und Dritt Sax. :rolleyes:

    Der Grund waeum viele mit dem Alt Sax beginnen ist ganz banal. Das Preis/Leistungs Verhältnis ist in der Baugröße am Besten. Größere Saxophone sind schon vom Materialverbrauch deutlich anspruchsvoller, was sich im Preis niederschlägt. Kleinere sind dagegen zunehmend schwerer in der erforderlichen Qualität zu bauen und auch schwerer zu beherrschen. Auch das merkt man im Preis und ggf. im Frust beim Lernen. Aber wer unbedingt Soprillo spielen will, der kann auch damit anfangen und erfolgreich üben.

     
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  8. Supersol

    Supersol Nicht zu schüchtern zum Reden

    haha okay ;-) .... das hab ich mir doch schon irgendwie gedacht... zweit- und dritt Sax ... schmunzel ....

    habt ihr mal ein paar Links, bei denen ich die Instrumente vergleichen kann?

    ... bin heute aber erstmal off .... danke schon mal bis hierher ;-)
     
  9. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Moin!

    Erster Anfang 1990: Tenor. Es gefiel mir damals vom Sound irgendwie besser als Alt. 1993 verkauft und Spielpause.

    Zweiter Anfang 2002: Bari. Ich habe davon geträumt, bin zu einem Laden gefahren, habe das Bari ausprobiert und - BAM! - das hatte genau das, was ich wohl irgendwie immer am Tenor vermisst habe. *) Das Bari habe ich dann, am Samstag erworben, mit dem mitgelieferten dünnen Halsgurt am WE gespielt. Montag bin ich dann direkt in die Stadt und habe mir einen Schultergurt geholt. Nachteil Bari: Spielmasse 6.5 kg, Transportmasse im Koffer mit Zubehör 14kg. Vorteil Bari: Sabberklappe. Man muss es nach dem SPielen nicht durchziehen.

    Zweitsax 2004: Sopran. Spiele ich grundsätzlich mit dem gebogenen Halsstück, weil der Halsgurt dann besser das Gewicht vom Daumen nimmt, das finde ich angenehmer. Neben der Reisefähigkeit war auch der Sound **) absolut ausschlaggebend. Damals wusste ich allerdings noch nicht, dass es sich wunderbar im eher klassischen Kontext mit Orgel in der Kirche anhört.

    Mittlerweile kann ich mit Tenor wenig anfangen, eher würde ich mir noch ein Alt zulegen. Mein werter Leher spielt auch ein Bass ... tolles Teil. Preisgestatlung wirkt sich aber massiv prohibitiv aus.

    Ganz ganz grob für eine Klangübersicht:
    http://www.saxofone.com/klangbeispiel.htm

    Grüße
    Roland

    *)
    prägend: Ronnie Ross, solo zu 'Walk on the wild Side'

    **)
    Die CD 'Tutu' von Miles Davis hat einiges an Sopransax, was mir immer im Kopf herumschwirrte
     
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  10. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    Wo ich vorher ein günstiges Angebot erwische...

    An Tenor hab ich mich gewöhnt, an Bari nicht. Da hilft ein Schultergurt.

    Als Späteinsteiger hatte ich bis dahin einfach schon so viel Musik live und aus Konserve gehört...

    Deshalb hab ich jetzt drei... was aber keine Empfehlung ist. Je mehr man sich auf eines fokussieren kann, desto besser. Für das eine.

    nicht einmal mit Tenor...

    Hör die Musik, die Dir gefällt! Und schau, welche Saxophone Dich da ansprechen. Oder welches Sax-Stück Du gerne einmal können würdest...

    krass - das Lied kenne ich schon ewig, aber dass das am Ende da ein Bari ist, hab ich nie gemerkt... habs jetzt aber schon lange nicht mehr gehört. Heute würde es mir wohl auffallen, da hör ich jedes Bari aus jedem Stück raus...

    bezüglich Bari hat mich eher das da geprägt:


    war auf einer Vorführplatte im Geschäft meiner Eltern...
     
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  11. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    ...oder wars doch "Cornet Chop Suey" von derselben Band (Video in meinem Land nicht verfügbar)?
     
  12. saxfax

    saxfax Ist fast schon zuhause hier

    Damals, in grauer Vorzeit, gab es weder YouTube noch CDs und nur zweieinhalb Fernsehprogramme ... ich bin aber viel auf Konzerte gegangen. Und ich habe natürlich Schallplatten gehört ( das was man heute Vinyl nennt). Gefallen hat mir zunächst nur das Tenor, ich wußte, was ich spielen können will (ob ich das heute kann bzw. jemals können werde ist eine ganz andere Frage :p). Jedenfalls: Die Entscheidung war damit ganz einfach. Tenor. Der Rest kam später.
     
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  13. Longtone

    Longtone Kann einfach nicht wegbleiben

    Ich habe vor 3 1/2 Jahren angefangen als Spätberufener ohne jede Instrumentenerfahrung mit einem Altsaxophon - der Händler meinte, man täte sich damit etwas leichter als mit dem Tenor. Ich hatte viel zu tun am Anfang mit Quietschen - bis es nach einem 3/4 Jahr langsam besser ging. Vor einem halben Jahr kaufte ich dann ein Tenorsaxophon - und traute mich drei Monate lang nicht, damit zu spielen - bis mich unser Bandleader sanft dazu "animierte". Ein bißchen Probieren mit Mundstück und Blättchen (womit ich schon viel Erfahrung sammelte auf dem Altsax) - und ich liebe das Tenor. Den dunkleren, volleren Klang. Sehr leise und sehr laut spielen zu können. Es scheint zu "entschleunigen", die Griffe liegen nicht so eng wie beim Alto, nach zwei Wochen nur ist das Tenor förmlich an mich herangewachsen. Oder ich an das Tenor. Ich fasse es gerne an. Man muß etwas "arbeiten" im tiefen Register, das Gewicht ist kaum ein Problem, das Handling (für mich) fast besser als mit dem Alto. Allerdings halte ich das Tenor im Sitzen nicht zwischen meinen Beinen - sondern spiele es seitlich neben dem Körper, das war etwas gewöhnungsbedürftig. Ich brauche etwas mehr Luft, muß präziser die Zwerchfellatmung einsetzen. Aber ich spiele das Alto weiter - und klinge sogar besser darauf. Vielleicht trainiert das größere und härtere Blättchen des Tenor meine Lippen noch effektiver - den Eindruck habe ich jedenfalls. Ich möchte beide Saxophone nicht missen - und beginne sogar, mit einem Bari zu liebäugeln. In unserer Band wäre ich damit gerne gesehen. Mal sehen.......
     
    Zuletzt bearbeitet: 6.November.2017
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  14. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Ronnie Ross:
    "...
    Ross was a saxophone tutor for a young David Bowie, played tenor saxophone on The Beatles' White Album track "Savoy Truffle" and years later was the soloist on the Lou Reed song "Walk on the Wild Side", which was co-produced by Bowie. He also had guest appearances as a soloist on several Matt Bianco albums.
    ..."
    https://en.wikipedia.org/wiki/Ronnie_Ross

    Also, Matt Bianco, das war er auch. :)

    Und diese nette Geschichte:
    "...
    Ronnie Ross — who was featured in Downbeat as one of the great baritone players — lived locally, so I looked in the telephone book, and I rung him up. I said, "Hi, my name is David Jones, and I'm twelve years old, and I want to play the saxophone. Can you give me lessons?" He sounded like Keith [Richards], and he said no. But I begged until he said, "If you can get yourself over here Saturday morning, I'll have a look at you." He was so cool. Much later on, when I was producing Lou Reed, we decided we needed a sax solo on the end of "Walk on the Wild Side." So I got the agent to book Ronnie Ross. He pulled out a wonderful solo in one take. Afterward I said, "Thanks, Ron. Should I come over to your house on Saturday morning?" He said, "I don't fucking believe it! You're Ziggy Stardust?"
    ..."
    http://www.rollingstone.com/music/features/david-bowie-20031002

    Liebe Grüße
    Roland
     
  15. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @Supersol

    Fang mit der Baugrösse, dem Sound an, der Dich anfixt...'n Umweg über das Alt, "weil man damit anfängt" ist völliger Quark.

    Du kannst mit jedem gängigen Horn beginnen, egal ob Sopran, Alt, Tenor oder Bariton.

    M. E ist es besser gleich mit der Baugröße anzufangen, die man gerne hört (ich bin auch einen Umweg über's Alt zum Tenor gegangen, weil ich das Alt geschenkt bekommen habe)

    Und im Vergleich zu Geige sind m. E. alle Saxbaugrößen leichter zu lernen.

    Wieviele Geiger fangen jedes Jahr dennoch damit an?

    CzG

    Dreas
     
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  16. pth

    pth Ist fast schon zuhause hier

    Weiß du noch die Titel?
     
  17. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Püh, gute Frage. Vielleicht hat mein Kopf auch was durcheinander geworfen ....

    zuminhdest hier: ab 1'28'':



    Grüße
    Roland
     
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  18. 47tmb

    47tmb Ist fast schon zuhause hier

    Der "Umweg" über das Tenor, weil das gefühlt am häufigsten zu hören /sehen ist, ist genauso Quak.

    Der erste Teil der Aussage ist das, was zählt.

    Ich habe mit Alto angefangen, weil ich mir dieses leisten konnte. ( und es gut transportabel war)
    Habe später auch ein Tenor.
    Mein 95% Hauptinstrument ist seit7 Jahren nun das Bari.

    Cheerio
    tmb
     
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  19. Wenke

    Wenke Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe als 12-Jährige mit dem Alt angefangen, weil das in der Big Band frei wurde und ich endlich meine Posaune wegstellen konnte :) Wäre ein Tenor frei geworden, hätte ich wohl das genommen. Es war also eher Zufall bei mir, aber für mich die perfekte Fügung. Und so als kleines Mädchen ist ein Alt natürlich auch kleiner und leichter. Tenor hat mich zwischendurch auch mal interessiert, aber immer nur kurzfristig, da es für mich irgendwie soundtechnisch immer etwas unter geht in der Gruppe - ist für mich nichts halbes und nichts ganzes (Entschuldigung an alle Tenorspieler :oops:). Deswegen spiele ich jetzt noch Bari (wollte ich schon mit 15, aber wer hat in dem Alter schon Geld dafür? :-D) Also am besten einfach mal alle Baugrößen, die grundsätzlich in Frage kommen anspielen und auf dein Gefühl hören. Und wechseln/erweitern kann man immer noch. Das Gewicht ist natürlich schon ein Punkt, den man nicht vernachlässigen sollte (jammere ich gerade mit Rückenschmerzen). Aber der richtige Gurt kann helfen und wie du in der Tabelle ja auch sehen wirst, gibt es in den einzelnen Größen schon unterschiede. Sport soll wohl auch helfen :-o
     
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  20. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Jo, den habe ich bis zu dreimal pro Woche. Mein Bari im Koffer (14kg) in den vierten Stock tragen. Hintereingang vom Parkplatz hat keinen Aufzug. :)

    Grüße
    Roland
     
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