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Wie war denn das bei euch? ... Alt ... Tenor ... Gewicht ...

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von Supersol, 6.November.2017.

  1. hiroaki

    hiroaki Kann einfach nicht wegbleiben

    Ob es sich lohnt bestimmt doch nicht der Saxdoc. Der sagt bestenfalls was es kostet. Und dann sagst Du, ob es sich für Dich lohnt.
     
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  2. MrWoohoo

    MrWoohoo Ist fast schon zuhause hier

    Begonnen auf Alto, weil mir Grover Washington's Winelight den Anstoß gegeben hat. Dann rüber zu Tenor, weil mir der generelle Klang besser gefiel. Mittlerweile beides, je nach Laune. Das Gewicht der Saxe war mir immer egal - kann man ohnehin nicht ändern ;-)
     
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  3. john

    john Schaut öfter mal vorbei

    Als ich damals als 14 jähriger anfing, sollte es das Altsax sein. Damals gefielen mir Grover Washington
    und Dave Sanborn - das Album Voyeur habe ich damals viel gehört.
    Einige Jahre später war im Bläsersatz einer lokalen Band das Tenor zu besetzen, welches mittlerweile mein Hauptinstrument ist.
    Im Laufe der Zeit sind noch das Sopran und das Baritonsax dazugekommen.
    Das Gewicht der Instrumente war dabei nie relevant.

    LG
    John
     
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  4. hoschi

    hoschi Ist fast schon zuhause hier

    als spät(´ie vor 50zig rum) mit einen alt begonnen, weil ich den sound schon arg doll mochte...ich empfand es dann allerdings eher als mädchensax, weil es so hoch spielt, klein und leicht usw...ist...
    (das soll jetzt nicht diskiminierend sein...bitte richtig vertstehen.)
    und konnte dann hier ein phantastisches tenor erstehen, das ich sehr gerne spiele...mein schatz hat nun die ersten töne auf den alto gespielt und mag sich damit anfreunden...
     
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  5. Rick

    Rick Experte

    Als ich mein erstes Sax bekam, war ich 14 - und Fan des früheren Jimmie-Lunceford- sowie Harry-James-Lead-Altisten Willie Smith, deshalb wollte ich ein Alto. Aber meine Eltern waren sich überhaupt nicht sicher, ob ich wohl dabei bleiben würde, und kauften mir deshalb das billigste Sax, das sie finden konnten, ein gebrauchtes Tenor (No Name, made in Taiwan) für DM 400,-.
    Das war anfangs auch ganz schön schwer am Hals (damals völlig ungeeigneter Sax-Gurt, dünn und einschneidend), mit der Luft musste ich erst zurecht kommen, das war alles erst mal ungewohnt und anstrengend.
    Außerdem liebte ich immer noch den Alto-Sound, so bekam ich dann nach einiger Zeit Rumgenerve endlich ein neues Alto (Importmarke, made in Japan) sowie ein "besseres" Tenor (selbe Importmarke).
    Und irgendwann auch mal einen besseren Gurt. :)

    War mir das Tenor anfangs zu schwer, so kam mir nun nach jahrelanger Sax-Praxis das Alto fast zu leicht vor, alles ging einfacher als auf dem Tenor - das fand ich dann enttäuschend, außerdem hatte ich mich inzwischen so sehr an das Tenor gewöhnt, dass diese Baugröße seither mein Hauptinstrument blieb.
    Alto spiele ich aber ebenfalls bis heute, seit 2006 auch noch Soprano.

    Bariton wollte ich immer als Jugendlicher haben, fand ich extrem cool, doch später war ich froh, "nur" mein Tenor durch die Gegend schleppen zu müssen (erst mit 27 eigenes Auto, vorher nur zu Fuß unterwegs bzw. mit Bus und Bahn, da kann so ein großes Bari ziemlich sperrig sein). Habe ich gelegentlich für Projekte ausgeliehen, etwa für Studio-Produktionen und zweimal für Big-Bands, besitze jedoch bis heute kein eigenes.

    Viel Erfolg bei der Auswahl!
     
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  6. Supersol

    Supersol Nicht zu schüchtern zum Reden

    Vielen lieben Dank für eure zahlreichen Antworten und Mitteilung eurer Erfahrungen - finde das alles sehr spannend.
    Toll auch die Tabelle - für eine, die sich noch nicht auskennt viel zu gucken (bzw. zu hören) ;-)

    Ich denke mal schon, dass es Alt oder Tenor dwerden wird - finde zwar alle irgendwie toll, aber die begeistern mich grad doch am meisten.
    Frage: Was ist denn bitte eine Sabberklappe ? :lol:

    Über die Tabelle habe ich gerade auch was tolles gefunden - Candy Dulfer - da höre ich mich gerade durch und finde einiges super - ich mag das Alt, wenn es so schön kreischig und eindringlich daherkommt (ist bei mir generell so, dass ich es mag, wenn es etwas wilder wird - mit den smoothen Sachen war es aber bei mir schon immer nicht so einfach - obwohl es da auch sehr tolle Sachen gibt, die einen anpacken

    ... haben ja einige Namen Erwähnung gefunden, wo man mal reinhören kann - nur alles auf einmal geht nicht :-D.. schade aber auch haha....

    Billiginstrument würde auch nicht in die engere Wahl kommen - man kennt das ja aus anderen Bereichen des Lebens (wenn man schon paar Jährchen auf'm Puckel hat) ... in der Regel spart man da am falschen Fleck. Am besten vielleicht erst mal ein schönes Leihinstrument und lernen .... dann kann man sich später mit was schönem eigenem belohnen, wenn schon einiger Schweiß getropft ist.

    Ja - das mit dem Lehrer habe ich mich auch schon gefragt - gar nicht so einfach - muss ja auch irgendwie passen - menschlich und möglichst auch fachlich - das kann man natürlich als Anfänger schwer einsortieren. Macht man da erstmal Schnupperstunden oder sowas? Hier in Rüsselsheim gibt es eine Musikschule und in Nauheim auch. Das wären so die nächsten Adressen - vielleicht kann man sich da einfach mal beim Unterricht dazu hocken und gucken, wie das so läuft.
    Wie war das denn bei euch?

    Habe heute mal bei youtube Videos geschaut über Ansatz und sowas (wusste gar nicht, was das so genau ist haha) ... das ist ja wirklich alles sehr komplex mit diesem Instrument (für euich natürlich nicht mehr ;-) )- hätte ich gar nicht gedacht - aber auch sehr spannend. Macht aber auch nochmal klar, dass das als Autodidakt - gerade als Anfänger - nicht wirklich viel Sinn macht - sind ja so viele Dinge auf die da geachtet werden muss.... falsche Angewohnheiten sind halt bitter schwer zu ändern.

    Toll finde ich auch, dass es einige Späteinsteiger gibt :)
     
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  7. hiroaki

    hiroaki Kann einfach nicht wegbleiben

    Hi,

    ich bin auch Späteinsteiger und lerne jetzt seit ca. 7 Monaten.

    Bei der Suche nach Lehrern gibt es sicher Einiges zu beachten. Die meisten bieten eine, manchmal kostenlose, Probestunde an. Wenn Du diese bei mehreren nimmst bekommst Du ein besseres Gefühl, wer für Dich passen kann.

    Denk bei der Suche daran, dass Du nicht einfach jemanden suchst, der Dir Saxophon spielen beibringt. Du suchst jemanden, der Dir beibringt mit dem Saxophon Musik zu machen.

    Mach Dir auch Gedanken über Flexibilität.
    Musikschulen bieten meist langfristige Verträge mit festen Monatsbeiträgen. In den Schulferien findet kein Unterricht statt. Das kostet also auch, wenn der Unterricht ausfällt oder wenn Du mal nicht kannst.
    Ein Privatlehrer ist da meist flexibler. Dafür ist er dann pro Stunde auch teurer. Das kann sich aber rechnen, da Du nur die tatsächlich genommenen Stunden bezahlst.

    Viel Erfolg
    Robert
     
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  8. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Moin!

    Bei den größeren Saxophnen (Bariton abwärts) macht der Korpus quasi eine Ehrenrunde:
    [​IMG]

    Das Ding unten an der sog. 'Schnecke' mit dem grünen Anschlagfilz im Bild ist die 'Sabberklappe' (Wasserklappe). Dort sammelt sich das Wasser und das Hauptrohr bleibt trocken. Das Wasser kann man dann - unaufällig pfeifend - ablassen, das Hauptrohr mit den Lederpolstern blebt weitestegehend trocken.

    Liebe Grüße
    Roland
     
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  9. Supersol

    Supersol Nicht zu schüchtern zum Reden

    ahaaaaaaaa :) ... was fürn krasses Teil wieder ....
     
  10. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Krass? Der Kontrabass ist krass. :)



    Liebe Grüße
    Roland
     
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  11. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Oder das Kaninchen im Sax, siehe Ende:



    Grüße
    Roland
     
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  12. Zebra777

    Zebra777 Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe mit Tenorsax angefangen... und bin auf Umwegen genau dort wieder gelandet ;)

    Ich habe in den 6 Jahren einige Saxophone besessen, gespielt und wieder abgegeben. Eine interessante Erfahrung.
    Das Alt ist mir vom Sound zu "hoch", geht mehr Richtung Flöte. Das Bariton ist ein Klopper, klingt schön näselnd und
    bassig, dass liebe ich. Aber aufgrund eines kaputten Rückens nicht ideal. Mit dem Sopran klingen nicht alle Songs
    so gut, wie sie auf einem Tenor klingen, da es sehr hoch spielt. Für Klezmer, Dixieland u.a. allerdings perfekt...

    Gewichtsmäßig, soundmäßig am breitesten aufgestellt, ist für mich das Tenor der perfekte Mittelweg. Mit meinem neuen
    Zappatini ist mein Rücken komplett entlastet. Meine TOP-Empfehlung für Leute mit Rücken.
     
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  13. Saxoryx

    Saxoryx Ist fast schon zuhause hier

    Oder der Saxholder. Ich habe riesige Probleme mit dem Nacken, bei mir haben sich sofort Nackenwirbel verschoben, als ich da das erste Mal ein Alto dranhängte, also Nackengurt kommt überhaupt nicht in Frage. Den Saxholder finde ich ziemlich cool. Ist aber alles Geschmackssache. Nur der Nacken muss frei sein, das finde ich wichtig.

    Für mich kam immer nur Alt oder Tenor in Frage. Das Sopran ist mir viel zu schrill und das Bari definitiv zu groß und zu schwer. Dann war das Alt meine erste Wahl, schon allein wegen des Gewichts. Wenn ich hier Männer erzählen höre, das Gewicht wäre ihnen egal ... Ja, schön, Jungs, aber lauft mal mit den (fehlenden) Muskeln einer Frau rum und seid 1,59 groß und habt dazu Bandscheibenprobleme. :D Mittlerweile habe ich mehrere Altos, und ich habe auch die meiste Zeit Alto gespielt, aber mir hat immer die Tiefe gefehlt. Also spiele ich zur Zeit ausschließlich Tenor. Nun vermisse ich das Alto. ;) Also nach dem Workshop im Dezember in Swakopmund, wo ich Tenor in der Big Band spielen werde, werde ich wohl wieder zum Alt zurückkehren. Unser nächstes Stück in der Band ist nämlich Take Five, und ich finde, das muss man einfach mit dem Alto spielen. Da ich das einzige Saxophon in der Band bin, kann ich ja auch nur eins spielen, entweder Tenor oder Alt.

    Allerdings muss ich eins sagen: Seit ich mein Expression Alto habe, ist der Unterschied fast gar nicht mehr so groß. Das hat einen dermaßen sonoren Tenorsound in den tiefen Tönen, das ist unglaublich. Natürlich sind die Töne trotzdem höher, aber der Sound ist sehr "tenorig". Letztens habe ich ein paar Aufnahmen sortiert, die ich mit meinem H5 gemacht hatte, schon einige Zeit her, und ich hatte nicht dazugeschrieben, ob ich da Alt oder Tenor gespielt hatte. Da habe ich dann gemeint, das müssen doch Tenoraufnahmen sein, so, wie das klingt. Stimmte aber nicht. Es waren Aufnahmen mit dem Expression Alto, dem "Secret Sax". :) Unglaublich, wie das klingt. Deshalb fühle ich mich damit auch sehr wohl, trotz ein paar fehlender Töne in der Tiefe.

    Aber ... ich habe auch ein ganz tolles Expression Tenor. ;) Da fällt die Wahl schwer, denn beide Instrumente sind wunderschön und klingen auch wunderschön.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.November.2017 um 19:10 Uhr
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  14. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    Ach, wer hat schon einen Rücken...

    Irgendwie kam ich am Anfang gar nicht auf die Idee, über Sopi und Bari nachzudenken...

    Und warum nicht beides? Es gibt Leute hier, die alle vier spielen...
     
  15. Feuerstreuer

    Feuerstreuer Ist fast schon zuhause hier

    Alto Tenor Sopran Bari - Alto und Sopran sind wieder weg. Tenor hab ich komplett zerlegt, entpolstert, entkorkt etc. und wartet auf die GÜ. Danach werd ich überlegen ob ich es verkaufe oder behalte. Verkauf nur gegen gleiches Alt um was zum reisen zu haben - und Sopran braucht zu viel Aufmerksamkeit.

    Ich transportiere mein Bari im Rucksack mit dem Fahrrad und finde das vollkommen OK. Schultergurt ist Pflicht - würde aber gleich ein besseres Modell wählen. Generell sind die Preise für Bari und zusätzliches wie Mundstücke gleich mal alles doppelt so teuer.Aus dem Grund bin ich auch direkt auf LegereBlätter umgestiegen und würde das immer weiterempfehlen. (Hat aber ein Jahr gedauert bis ich damit klargekommen bin und jetzt will ich nichts anderes mehr. Naja manchmal black bamboo)

    Ich finde Bari ist vom Ansatz her sehr "anders" und das ist angenehm - braucht aber ein wenig Disziplin locker zu lassen. Ich habe viel Zeit damit verbracht den Tonumfang nach oben zu erweitern um zumindest den normalen Bereich vom Tenor wieder abdecken zu können. Das läuft nicht superflüssig aber das kommt noch. Soundtechnisch spielen ich ein offenes Mundstück mit einer 115er Öffnung und hohem Baffle mit Abrisskante und einem 2,5er Blatt Das geht grad noch so für sanften Sound und kann richtig röhren. Da geht von jazzigen Hintergrund bis total verzerrte Bluessoli etc alles - 108db in einem Meter Abstand kommen da raus, wenn ich will. wennich will kann ich aber auch zu einer akustischen Gitarre mit Geige im hintergrund die "Bässe" chellieren. Sehr geil - alles möglich und man kann sogar solistisch richtig abgehen. Wenn ich das Tenor in die hanmd nehme, denke ich:" das ist ein Spielzeug ..."

    Für mich waren alle Wechsel immer begründet im mit Sound. Die Entscheidung war dann vor knapp über einem Jahr sehr richtig für mich. Auch die andere Funktion des Bari hat mich für das Verständnis von Musik weit nach vorne gebracht ... für meine Verhältnisse.

    Klanglich bin ich durch das Bari bei chat baker und bill evans überhaupt drauf gekommen - ich dachte immer "Wie geil klingt denn das Tenor?" und dannhab ich nach dem Tenorspieler gesucht und festgestellt das es ein Bari ist welches ich meine ...

    zb min 22:00 / 43:00





    Als Hörtip würde ich das hier empfehlen: Lars Gullin ....



    :)

    EDIT: MPC ist nur 115 und rechtschreib
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.November.2017 um 19:26 Uhr
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  16. Supersol

    Supersol Nicht zu schüchtern zum Reden

    Also mit dem Bari hab ich ehrlich gesagt gar nicht geäugelt (gewichtsmäßig schon absolutes No Go)- die Reise wird zum Tenor gehen.
    Der Saxholder wird der erste Gurt sein, den ich ausprobiere - bin leider auch rücken-/nackengeschädigter Büroübeltäter und da brauch ich anders gar nicht anzufangen... habe mich schon durch die Rückenproblem Threads durchgewühlt :D
    Da gibt es ja dann auch noch andere Alternativen - muss man dann ausprobieren was zu einem passt, denke ich.

    Und ich werde mich jetzt wieder verschärft um mein Fitnesstudioprogramm kümmern (mit spezieller Oberrücken/Nackeneinlage). Bin sehr sicher, dass das einges bringt.
    Leider fängt doch alles ein wenig an einzurosten, wenn man älter wird und sich nicht kümmert ... passt mir auch nicht, aber steif und unbeweglich passt mir halt auch nicht ... :rolleyes: