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Wie weit kann man als Späteinsteiger noch kommen?

Dieses Thema im Forum "Eigene Themen" wurde erstellt von Dreas, 17.Dezember.2017.

  1. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    ...durchschnittliches Talent vorhanden, Lehrer, tägliche Übezeit auch...keine musikalische Vorbildung....(ich z B. habe mit 50 bei Null angefangen).

    Im Grunde bin ich heute schon weiter, als ich mir zugetraut habe. Aber objektiv bin ich noch richtig schlecht.

    @Wuffy defeniert sich selbst als durchschnittlichen Amateursaxer, @henblower empfindet sich noch demütig eher in der fortgeschrittenen Anfängeregion. Einige Beispiele, derer gibt es noch mehr.


    @Atkins sieht sich als absoluten Anfänger, etc., etc. (nur einige Beispiele)
    (mit Vorbildung)

    Alle mit jahrzehntelanger Instrumentalerfahrung, wenn auch mit Pausen.

    Davon bin ich meilenweit entfernt! (Hab' mir heute mal aktuelle Aufnahmen dazu von mir angehört)

    Was sagen die Lehrer hier, wie weit kann man realistisch kommen als Späteinsteiger?

    Gibt es da Erfahrungen?

    Worauf kommt es an, als Späti, um noch ein einigermaßen akzeptables Niveau zu erreichen?

    (Ne, bitte nicht auf Ausnahmen abstellen)

    CzG

    Dreas
     
    Zuletzt bearbeitet: 17.Dezember.2017
  2. Gruenmicha

    Gruenmicha Kann einfach nicht wegbleiben

    Ich glaube, das hat mit dem Alter nichts zu tun. Entscheidend sind Talent und Fleiß. Ganz ohne Vorbildung ist es natürlich schwieriger und dauert länger.
    Ich finde auch man muss nicht zu demütig sein, das wird m.E. manchmal etwas übertrieben. Man sollte sich nicht zu früh mit Profis messen wollen und immer realistisch bleiben.
    Wenn man talentiert und musikalisch ist, keine motorischen Defizite und genug Zeit und Lust zum üben hat kann man sicherlich auch als Späteinsteiger noch richtig gut werden.
    Ich bin übrigens auch Späteinsteiger (48), allerdings mit Vorbildung ;)
     
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  3. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Moin Dreas...wo ich das gerade lese und du mich erwähnst. Ich bin Wiedereinsteiger nach 30 Jahren und die Querflöte hat mir sicherlich dabei geholfen...musikalisch die Gitarre auch.
    Ich fange zwar wieder an, aber bin kein absoluter Anfänger....( habe ich das mal so gesagt?? stimmt dann nicht)
    Klappt gerade ganz gut...bin zufrieden mit dem Sax und mit dem MP und überhaupt und ich übe seit August wirklich sehr sehr viel, habe halt die Zeit.
    Ich messe mich mit niemanden und würde dir das auch empfehlen. Es soll Spass machen und gut, wenn man die Zeit zum ausgiebigen üben hat.
    Ich hatte sie 30 Jahre wegen Beruf nicht....lasse mal den Sinn dessen dahingestellt, aber nun spiele ich wieder:)
    Ich denke, dass üben üben + spielen der Weg ist und es darf kein Zwang dahinter stehen.. ( vielleicht ein ganz bisschen nur)
    Mache die Sachen, die du gut kannst, stecke dir kleine Ziele, mache spezielle Übungen regelmässig.
    Oberton, Rythmik,Arpeggios, Penta....etc. und dann wirst du schon Schritt für Schritt weiter kommen. Kleine Schritte finde ich da auch angenehm.
    Ich habe manchmal so Übungen, die sind soooo denkbar einfach und ich kann sie ne Std. spielen. Ich glaube, dass das gut ist.
    Bin aber weder Lehrer noch 1/4 Profi, ist mir auch völlig wurscht, aber es gibt so paar Sachen, die ich jedem empfehlen würde.
    Ich könnte dir mal was schicken, was gut für Ansatz und tgl. üben ist.....je nach Erfahrung. Sind leichte Übungen, die es trotzdem oder auch gerade deswegen bringen.
    Gruss Horst
     
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  4. TSax80

    TSax80 Ist fast schon zuhause hier

    Ganz einfach: Du wirst so gut wie Du übst. Also viel üben und gut üben.
    Gut üben heißt für mich im Moment: longtones und Metronom. Kein Firlefanz, nur voller Ton und in der time.
    Das bringt mich gerade gut nach vorn.
    VG, TSax80
     
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  5. guemat

    guemat Ist fast schon zuhause hier

    Hi
    du bist doch eh gut unterwegs...

    was mir im moment hilft ist zb greg fishman
    duette für sax da gibts beide stimmen als vorlage + playalong alleine
    gut die sachen sind uptempo
    aber
    mit transcribe am pc von tempo 200 auf 150
    oder noch weiter runter und dann mitspielen
    auf artikulation und timing achten
    und vor allem lernst du rhytmik lesen
    ich steh drauf

    wenn dus runterschraubst vom tempo wird der swing zzwar extrem aber das trainiert auch

    jm2c

    gue
     
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  6. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Nur, dass ihr mich nicht falsch versteht...

    @Atkins

    Ich habe einen sehr guten Lehrer, von Beginn an mit Lehrern geübt (gut, der erste, vor acht Jahren, war 'ne Pfeiffe, aber der danach gehört schon in die erste Liga, mein aktueller auch)

    Entsprechend habe ich Aufgaben, Lehrstoff....auch übe ich tägich ein bis zwei Stunden.

    Entsprechend werde ich auch besser, mal mehr, mal weniger.

    Wie gesagt, ich kann heute mehr, als ich mir je zugetraut habe.

    Das ist gut!

    Aber was geht noch? Gut, wird sich zeigen.

    Aber Fakt ist auch, dass man mit 50 nicht mehr so schnell lernt wie mit 20 (unser Drummer ist Neurochirurg und Hirnspezialist...der weiß wovon er spricht.)

    @TSax80

    Schon klar, Heiner, Longtones eh immer, auch zu Drones...aktueller Schwerpunkt ist Rhythmus....mein Timing ist einfach Sch.... aber auch da bewegt sich was....

    Nur, was geht bei uns alten Säcken? Was können wir realistisch erreichen?

    CzG

    Dreas
     
  7. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Also bei mir ...als "alter Sack" über 60 geht da noch Einiges. Ich nehme das Alter da auch gar nicht so richtig wahr.....
    Aber vielleicht habe ich dich falsch verstanden. Wenn du einen guten Lehrer hast, tgl. tatsächlich 1 - 2 Std. übst, entsprechend besser wirst und du heute mehr kannst, als du dir jemals zugetraut hast...
    dann ist doch alles bestens? Oder?
    Ich lerne übrigens jetzt im Alter "vernünftiger" ( glaube ich zumindest) in jungen Jahren hat mich das alles nicht so interessiert.
    Eine Antwort auf die Frage, was man tatsächlich realistisch erreichen kann, ist wohl so ziemlich unmöglich.
     
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  8. Sandsax

    Sandsax Ist fast schon zuhause hier

    Ich meine- der Weg ist das Ziel und da muss und will ich mir kein weiteres Ziel abstecken.

    Realistisch erreichen will ich Spaß damit zu haben und Freude daran zu empfinden mit Anderen Musik machen zu können.
    Das habe ich eigentlich schon erreicht und pflege das weiterhin.
     
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  9. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    und ich dachte, es gäbe eine relativ neue Studie, dass nicht das Alter, sondern die Begeisterung das entscheidende sei... mag ja auch sein, dass man umso schwerer zu begeistern ist, je älter man wird...
     
  10. 47tmb

    47tmb Ist fast schon zuhause hier

    Hmmmm
    Technische Fähigkeiten? Soweit, wie Du übst.
    Theoretisches Wissen? Soweit, wie Du lernst.
    Musikalische Kreativität? Also aus dem o.g. Musik machen.......... Gaaaaanz individuell.
     
  11. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Ich sehe da so drei Gruppen...

    1. Die, die von Jugend auf Musik machen.
    Für diejenigen ist es in Fleisch und Blut übergegangen.
    Sie leben mit der Musik, sonst würden sie es ja nicht
    machen, viele werden auch Profis...unerreichbar!

    2. Die, die in jungen Jahren einige Jahre ein Instrument spielten
    und nach jahrzehnten wieder einsteigen. Die sind relativ
    schnell wieder "drin"...und werden schnell besser.

    3. Die Späteinsteiger (30+, 40, 50+), die noch nie ein Instrument
    gespielt haben. Die tun sich eher schwer, je älter, je schwerer.
    Alles ist neu und ungewohnt, alles dauert....und ist dennoch
    schön.

    Kann 3 auf 1 aufholen? M.E. aussichtslos, es sei denn es gibt ein
    verkanntes Talent.

    Kann 3 auf 2 aufholen? Vielleicht...mit ganz viel Fleiß, etwas Talent und einem guten Lehrer... und ÜBEN!

    Fazit:

    1. schaffe ich nicht mehr
    2. vielleicht, aber schwierig

    Dennoch macht's mir Spass...also grundsätzlich....nicht immer....demnächst wieder....:cool:

    CzG

    Dreas
     
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  12. pth

    pth Ist fast schon zuhause hier

    Manchmal empfinde ich die sogenannten „Späteinsteiger“ übermotiviert. Vielleicht liegt es daran, nicht erlernte musikalische Vorbildung in kurzer Zeit aufzuholen. Das wird so aber nicht funktionieren.
    Das Forum empfinde ich teilweise kontraproduktiv. Was es hier nicht alles gibt an „richtigen“ Übungen etc. Wie soll man da den Überblick behalten? Kann schon sehr schwer werden. „Alles so schön bunt hier….“

    Mir hat einmal ein bekannter Musiker gesagt: „Vergiß all’ die Übungshefte! Höre, höre, höre und spiele das, was intuitiv passiert. Natürlich muß man dafür sein Instrument beherrschen und Tonleitern sollte man auch können. Aber muß man unbedingt mit 50…60…Jahren noch die Harmonielehre beherrschen? Nicht nur intellektuell sondern auch noch instrumental?

    Die TOTM Reihe. Hier wird Monat für Monat etwas neues geboten. Die Melodien sind aber vielen anscheinend nicht wichtig. Hier wird manchmal ganz schön gehuddelt. Wichtig ist die Improvisation. Wieso ist das so? Weil man weiter kommen möchte?
    Die ersten Töne einer Melodie sind MIR wichtig. Wenn ich eine Aufnahme anhöre, entscheiden diese ersten Töne, ob ich weiter hören möchte.
    Das hatte ich mit der TOTM Special Reihe versucht deutlich zu machen. Hat aber leider nicht zu einer angemessenen Resonanz geführt. Schade! Vergesst nicht, die Melodie ist die Wurzel des Stückes!

    VG
    Pth
     
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  13. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Also mir ist die Impro nicht wegen ""weiterkommen"" wichtig, is mir eh ziemlich egal, solange es mir Spass macht, aber ich ich habe ein Thema, was ich vom Blatt früher oder später einigermassen abspielen kann ( ist oft recht einfach) und dann kommt halt über oft die gleichen Akkorde das eigene Spiel. Ich tue mich zwar recht schwer damit,aber ist für mich es das Salz in der Suppe und das gehört unbedingt dazu....ohne ist es nix.
     
  14. hiroaki

    hiroaki Ist fast schon zuhause hier

    Als noch späterer Einsteiger hinterfrage ich die Fragestellung.

    Was kann ich erreichen?
    Dazu gibt es sicher genügend Antworten. Alles abhängig von Motivation, Zeitaufwand , Talent etc.

    Meine Gegenfrage ist aber: Warum will ich denn "etwas" erreichen?
    Was treibt den Fragesteller? Was für ein Ziel setzt Du Dir @Dreas? Es hört sich so an, als wenn Dein Ziel ist, möglichst gut zu werden.
    Das ist jedoch kein konkretes Ziel, da Du die Erreichung nie kontrollieren kannst.

    Ich denke, die Frage ist besser: Welche Ziele kann ich mir setzen?

    Grüße
    Robert
     
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  15. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Oder aber auch: ich lasse das mit den Zielen, übe trotzdem straight, bewusst und regelmässig und dann schaue ich mal, wo ich hinkomme.....oder auch nicht.
    Ist so meine Herangehensweise, aber wollte das auch nur mal gesagt haben....muss nicht richtig sein.
     
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  16. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Absolut. Melodien von Standards sind sehr gute Musik. Genau deshalb wurden sie Standards. Sie verdienen, dass man sie ernst nimmt. Die Einstellung "ein echter Jazzer spielt eine Melodie nicht unverändert" ist weit verbreitet, aber etwas zu simpel. IMHO schaffen das nur wirkliche Könner.

    LG Helmut
     
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  17. bebob99

    bebob99 Ist fast schon zuhause hier

    Ich hab jetzt schon ein paar Amateur Saxer kennengelernt. Wuffy mag viel sein, aber "durchschnittlich" ist er nicht. Es mag an manchen Stellen noch Luft nach oben sein, aber würden seine Stücke auf CD erscheinen, würde ich die ohne zögern kaufen. Und da wäre ich sicher nicht der einzige.

    Ich halte mich auch nicht mehr für einen kompletten Looser am Saxophon und mir wurde auch von meinen Mitmusikern schon (in Einzelfällen) bestätigt, dass es "eh schon ganz super" klingt. Ich werde es nach der Definition aber wohl in meinem Leben nicht mehr zu einem "durchschnittlichen Amateursaxer" bringen ;-)

    Es ist schon OK, wenn man sich nach oben orientiert und es ist auch OK, wenn man hin und wieder eine Aufnahme von jemand anderem hört, bei der man sich ehrlich eingestehen kann "da war ich auch mal, aber das kann ich mittlerweile besser".

    Ich habe mit 44 angefangen und lange das Gefühl gehabt, dass gar nichts weiter geht, mein Ton sch.. ist, die Finger zu langsam, die Noten zu kompliziert. Aber es IST besser geworden. Ich merke es an dem, das ich mich vor den Noten jedes Jahr weniger fürchte, Timing und Intonation besser werden und sich das immer mehr wie Musik anhört. Ich mache immer noch viele Fehler beim Spielen, auch an Stellen die ich schon wirklich 100+ mal gespielt habe.

    Aber ich vertippe mich auch sehr viel beim Schreiben und das mache ich seit 1976 an der Schreibmaschine und seit 1982 am Computer. Da sollte ich mittlerweile wissen wo die Buchstaben sind und wie die Finger da hin kommen. Das tun sie aber nicht zuverlässig. Nicht am PC und beim Saxophon leider auch nicht. Da das Problem schon viele Jahre anhält, wird DAS wohl auch nicht mehr viel besser. ICH kann also vermutlich nie darauf bauen, eben mal so ein Musikstück abzuspulen und zu erwarten, dass das funktioniert.

    Aber ich bin trotzdem mittlerweile im Orchester so weit, dass man sich auf meine Einsätze verlassen kann und darauf, dass ich meine Teile nicht schlechter spiele als der Durchschnitt.

    Wenn ich "aufholen" muss, dann bestenfalls im Vergleich zu meinen Mitmusiker/innen, damit ich die nicht runter ziehe aber nicht im Vergleich zu irgend jemand anderem. Ich empfinde das nicht als Wettbewerb, sondern als Geschenk, das mir so spät noch zuteil geworden ist. Jedes Bisschen ist ein Gewinn. Ich muss nirgendwo "erster" werden um mein Tun zu bestätigen. Deshalb kann ich auch ganz entspannt all denen lauschen die VIEL besser sind als ich, ohne dass ich mir dabei schlecht vorkomme oder mich der Neid zerfrisst. Ich muss mich an denen nicht messen.

    Natürlich geht's manchmal besser und manchmal ist es nur deprimierend schwer. In Summe geht's voran. Was kann ich mehr verlangen?
     
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  18. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Ich bezog mich auf folgendes Zitat:

    Zitat:
    "Ich bin weit weg von einem Profi, sondern reiner Amateur und Freizeitsaxer, ohne jegliche Lehrstunde am Instrument genossen zu haben. Reiner Autodidakt."

    O. K. daraus habe ich "durchschnittlich" abgeleitet, was überhaupt nicht negativ gemeint war! "Durchschnittlich" im Sinne von "guter Amateur". (wovon ich weit weg bin.)

    Mir geht es darum, was realistisch möglich ist, vor dem oben beschriebenen Hintergründen.

    Das heißt ja nicht, dass ich nicht weiter besser werden kann oder, bezogen auf meinem persönlichen Hintergrund und Vermögen, auch zufrieden sein kann (ich schrieb es weiter oben).

    Aber eine gesunde Einschätzung der eigenen Möglichkeiten ist besser, als Träumerein hinterherzulaufen.

    Daher meine Ausgangsfrage, die sich aber auch eigentlich schon beantwortet hat.

    CzG

    Dreas
     
  19. euroknacker

    euroknacker Ist fast schon zuhause hier

    Was mich angeht der auch erst mit Mitte 40 mit Sax angefangen hat, kann ich ganz klar im Vergleich zu meinen Mitspielern in den verschiedensten Orchesters in denen ich mit spielen darf sagen, auf den Level den die Frühanfänger haben, werde ich wohl nicht mehr kommen.
    Ansonsten müsste ich ja quasi auf der Überholspur 30 Jahre nachholen.
    Dieses ganze Improvisationnummer interessiert mich nicht für mich ganz klar das Blattspiel im Vordergrund.

    GrußJürgen
     
  20. Gerrit

    Gerrit Experte

    Also um Euch zu beruhigen: ich unterrichte Erwachsene, etliche von denen sind über 60 und 70, und die lernen keineswegs langsamer oder weniger als die Jungen. Ganz im Gegenteil! Sind sind neugierig, aufgeschlossen, bringen einiges an Lernerfahrung mit, möchten etwas für sich erreichen usw... viele der Schüler im Kindesalter wirken hingegen aufgrund verschiedener Ursachen in ihrem Lernverhalten - sagen wir mal vorsichtig - gehemmt. Gerade die Arbeit mit diesen „jungen Alten“ empfinde ich als überaus erfreulich!
     
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