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Wie wird -on stage- abgenommen?

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von jogi_music, 6.August.2004.

  1. jogi_music

    jogi_music Ist fast schon zuhause hier

    Hi Leute,
    also ich nehme zwischen zwei und vier Kilo ab, je nachdem, was das Publikum macht..... :cool:

    ZUM TOPIC:
    Wie nehmt Ihr Eure Saxe auf der Bühne per Mikro ab?
    Von vorne, oben, unten, hinten, stereo, ausm Amp, direkt, durch DI? Rund und voll oder dünner, spitzer?
    Zur Belustigung und Anregung hier ein kleiner Thread aus einem andern Musikerforum, der mir gerade über den Weg schwappte:
    Saxophon und wie es Ton-Arbeitende sehen.
    Liebe Grüße, Jogi
     
  2. jogi_music

    jogi_music Ist fast schon zuhause hier

    Dieses Thema ist ein Thema, denn es macht einen riesigen Unterschied z.B. wenn man Sax mit unterschiedlichen Raummikros aufnehmen will....
    Wie sehen denn Eure Erfahrungen aus?

    Wie macht Ihr das on Stage, wenn Ihr mit einem Mikro auf Ständer arbeitet? Eher Richtung S-Bogen oder genau am Trichter, über /unter dem Trichter?

    Liebe Grüße, Jogi
     
  3. saxolina

    saxolina Ist fast schon zuhause hier

    Man nimmt ab, indem man zum Frankfurter Forumstreffen fährt und erst abends nach 20h was zwischen die Zähne bekommt! Ehrlich!

    Sorry, OT...

    Saxolina
     
  4. rbur

    rbur Mod Moderator

    Ich habe dir auf der Fahrt ein Snickers angeboten! Und du hast es nicht gewollt!
    Und es gab super Muffins zum Kaffee!
     
  5. jogi_music

    jogi_music Ist fast schon zuhause hier

    Leute!
    Heute war ich eine Maus! Eine piepsende Maus, die Tenor in einer normal-lauten Band mitprobte *heul*.

    Und dabei versuchte ich, den Trichter "um" den Mikrokopf zu halten... war das falsch... zu nahe???
    Liebe Grüße, Jogi
     
  6. Jonas

    Jonas Schaut nur mal vorbei

    Meine Beschreibung ist auf die "Anatomie" des Alt ausgelegt, kann aber natürlich auch auf ein Tenor angewendet werden.

    Die Positionierung ist eine recht starke Geschmackssache, es gibt folgende Eigenschaften:

    - nah am Mikro = mehr "Druck", mehr Dynamik, u.U. mehr Luftgeräusche (oder -gerausche ;-) ).

    - weiter weg = sanfterer, "begradigterer" Klang.

    Wenn du den Trichter um das Mikro hältst (bloß nicht zu nahe, min. 10 cm Abstand) hast du einen zentrierteren Sound, der aber stark den Luftzug mit abnimmt.

    Der Kompromis ist, dass Mikro ungefähr auf die G-Klappe zu richten mit mehr Abstand (ca. 15 cm), so kommt Schall aus dem Trichter, deine "Attack" kommt noch gut rüber, aber es rauscht deutlich weniger, der Sound ist "cleaner".

    Bei Mikros und PA ist allerdings immer die Technik mitverantwortlich für das, was "hinten rauskommt". EQ-Einstellungen und die Art, wie du dich hörst, welches Monitoring etc., bestimmen dein Klanggefühl ebenso wie die Raumakustik. Da wir in unserer Band aufgrund von Lärmschutzauflangen ;-) den Raum voll verkleidet haben, bin ich jedesmal frustriert, weil ich meinen Sound beschissen finde. Bei mir zu Hause ist das wieder was anderes, was ich mir dadurch erkläre, dass diese Lärmschallellemente Frequenzen so filtern, dass du das, was dann zurückreflektiert, als schlecht klingend empfindest. Ist halt ein Unterschied, ob du in einer Besenkammer oder in einer Kirche spielst :lol: .
     
  7. Benjahmin

    Benjahmin Ist fast schon zuhause hier

    Moin
    Also ich mache es genau wie Jonas berschreibt....Das Micro so in etwa auf die G-Klappe ausgerichtet....denn die Töne kommen ja ( anders als bei Blechbläsern) nicht ausschliesslich aus dem Schalltrichter...sondern in den höheren Lagen in erster Linie aus den jeweils geöffneten Klappen. Das kann man besonders gut beim geraden Sopran beobachten , wo man zur optimalen Abnahme quasi am Micro entlangspielen muss...je nachdem , wo man sich gerade befindet...ob hoch oder tief. Richtig laut und sauber kommen da nur die tiefen Lagen direkt aus dem Schallbecher......ergo muss man bei den hohen Tönen...die entsprechenden Klappen vor das Micro halten. Das sieht dann quasi aus wie "Ein Tanz mit dem Microphone" *ggg*
    Nun sind ja zum Glück die anderen Saxe gebogen....kringeln sich also quasi um das Micro herum...mal bildlich gesprochen. Da ist die G-Klappe eine gute Mitte.
    Ich benutze on Stage am liebsten ein 20 Jahre altes Sennheizer-Mic.......( welches mir eine gute Seele vor wenigen Jahren originalverpackt schenkte )....welches eine "Herzdynamic " hat ( nennt man das so ? )......also nach zwei Seiten ausgerichtet ist. Wenn man das Ding um 90 Grad dreht....also den Aufnahmeschwerpunkt nicht nach links und rechts ausrichtet...sondern nach oben und unten,
    bekommt man alle Töne gleichmässig und gut mit drauf....und kann durch ändern des Abstandes zum Mic auch sehr nette dynamische Effekte erzielen. Finde ich VIEEEL besser als so ein Anklipp-Micro.......auch wenn einem Letzteres natürlich mehr Bewegungsfreiheit auf der Bühne gibt.
    Ansonsten kann ich nur empfehlen : Seid nett zu Eurem Mischer am Pult........spendiert ihm ein paar Bier ( aber auch nicht zu viele ;-) ).......denn letztendlich liegen die Feiheiten bei ihm....da hilft auch kein noch so tolles Micro drüber hinweg.
    Grüße
    Benjahmin
     
  8. Tenorman

    Tenorman Ist fast schon zuhause hier

    Hi ho,

    ich finde das Thema super Interessant, da es einfach taused Moeglichkeiten gibt, aber seinen individuellen PA sound zu finden finde ich schon relativ schwer. Was soll man selber nutzen wenn man keinen Mischer dabei hat, denn zumindest bei mir laufen die meisten Gigs in eingen Regie und das ist on Stage meist nicht sooo einfach. Also muss das Grundkonzept stehen, denn nutz alleine mal zwei verschiedene Mikros mit der selben EQ Einstellung und der Sound kann wieder voellig Unterschiedlich sein. Zur Zeit nutze ich 2 verschiedene Live Sound Moeglichkeiten:
    1). Clip Mic MK 85 II von SD Systems ueber Kabel oder Wireless mit AKG WMS 80 (hier gibt es schon Sound unterschiede), ab is Mischpult Topaz/Soundcraft dazu einen Hall oder Chorus/Reverb ueber ein Lexicon 100, das wars.
    Dafuer schleppe ich aber immer ein grosses Case mit, incl CD, MD player .......... . Das nutze ich sobalt ich mit mehreren ueber meine PA spiele. Was noch fehlt ist ein guten vierband EQ mit high / low Mitten. Der Sound ist gut, aber noch nicht sehr gut und ich suche nach WARUM !!!???

    2). wenn ich alleine mit Playback oder mit anderen Bands spiele
    Clip Mic MK 85 II von SD Systems ueber Kabel oder Wireless mit AKG WMS 80 (hier gibt es schon Sound unterschiede), Yamaha ST 5 (Digitales Multieffectgeraet in der groesse eines Walkmans), Mini-Discplayer fuer Playbacks ........., ab in die Aktivboxen oder ins Mischpult und das wars. ein kleines Mini Set mit super Sound und jedemenge Moeglichkeiten. Das gute and dem Yamaha ST 5 ist, das man von den Mischpulteinstellungen einer fremden Band total unabhaengig ist und seinen eigenen Sound spielen kann. (Solange das ebenfalls in eingen Regie ablaeuft)
    Nach diesem kleinen Teil habe ich lange gesucht, ist zwar immer noch nicht perfekt, bietet einem aber mit EQ, Compressor, Sounds und vielen Halleffecten (bis zu 50 verschiedene Speicherbar) eine grosse Unabhaengigkeit mit sehr wenig krempel.
    Jetzty habe ich super viel erzaehlt aber eigentlich gar nichts richtiges zum Thema. Ich denke ein gutes Mikro, ein guter EQ und ein gutes Effectgeraet sind die halbe Miete, man brauch dann nur noch eine Ewigkeit um damit richtig umzugehen, ho ho (ich arbeite dran).
    Wie nehmt ihr euch denn selber ab, mit welchem Equipment ?????
     
  9. Jonas

    Jonas Schaut nur mal vorbei

    Hallöle!

    Also ich benutze wie gesagt ein teures Clip (Audix ADX 20i), der Bewegungsfreiheit wegen. Wir haben ebenfalls ein Lexicon 100, ein Midiverb 3 und ein Nanoverb als Effektgeräte, je nachdem was wir gerade brauchen.

    Was du zu meinem Erstaunen gar nicht wirklich beim Livesound berücksichtigst, ist die PA. Wenn du keine vernünftige PA hast, kannst du alles so toll eingestellt haben und es klingt trotzdem nicht. Was die EQs angeht sind da auch noch Unterschiede zwischen Herstellern und Modellen vorhanden. Ich weiß, ist sehr verwirrend.

    Unser Mischpult ist ein Mackie SR 40/8. Wir haben uns ein so großes Pult angeschafft, damit wir es auch gleichzeitig als Monitorpult verwenden können, an dem Ding kann man echt alles patchen ;-) . Wir haben einen Techniker als festes Mitglied in unserer Band, daher sind wir ein ziemlich gut eingespieltes Team und lernen dauernd was dazu. Da uns gerade ein Monitor hops gegangen ist, überlege ich, ob wir jetzt die Gelegenheit nutzen und auf InEar Monitoring umsteigen, allein aus dem Grund, dass der Bühnensound drastisch leiser und doch präziser wird. Aber das ist wieder ein anderes Thema :-D
     
  10. Tenorman

    Tenorman Ist fast schon zuhause hier

    Hi Jonas,

    woher kommst Du aus Koeln ?????
    Wo/Wann spielt ihr ??
    In welcher Band spielst Du ??

    PA ist natuerlich super wichtig und ueberall gibt es Unterschiede !! Wir habe RCF Aktivboxen, die sind ganz gut !! Die Unterschiede in allen anderen Geraeten ist gewaltig, egal ob Effecte, EQ's ......., damit muss man sich richtig auseinander setzen damit der Sound so kommt wie man ihn haben moechte .
    Einen eigenen Techniker zuhaben ist natuerlich schon etwas feines :)