1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Zoom H-2 Recorder

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von pth, 19.Oktober.2007.

  1. pth

    pth Ist fast schon zuhause hier

    Ich suche einen preiswerten und natürlich sauguten Recorder mit eingebautem Micro ähnlich dem Edirol R09.
    Von Zoom gibt es den kleinen H-2. Hat jemand mit diesem Recorder schon gearbeitet?
    Testbericht hier!
     
  2. TenSax

    TenSax Ist fast schon zuhause hier

    Hallo!

    Ich kenne es zwar icht, habe mir aber gerade den Testbericht durchgelesen und die Hörprobe sind ja wirklich viel versprechend. Mich würde auch interessieren wie es sich mit einer Instrumentaufnahme verhält.

    VG Sven
     
  3. doc

    doc Ist fast schon zuhause hier

    Unsere Altistin hat in der vorletzten Probe so ein Teil dabeigehabt. Da war das neuer als neu. Leider hat sie mir die Aufnahmen noch nicht gegeben. Ich bin aber gespannt wie ein Flitzebogen, denn das Gerät würde für mich "die" Lücke schlechthin füllen.

    Was auch spannend wäre, wäre die Körperschallempfindlichkeit bei Montage auf einem unbedämpften Mikroständer. Das macht mich z.B. auf Orgelemporen so rappelig, wenn jeder Trappser drauf ist.

    Sobald ich eigene Anschauung habe, sage ich Bescheid.

    Die Bedienung scheint nicht nur auf dem Papier ungewöhnlich intuitiv zu sein. Direkte Knöpfe, die zu tun versprechen, was man erwartet :)
     
  4. r75-7

    r75-7 Schaut öfter mal vorbei

    Hallo,

    auch ich bin an Erfahrungsberichten zum Zoom H-2 Recorder interessiert.

    In der aktuellen Stiftung Warentest wurde das Gerät einem Kurztest unterzogen. Fazit war, dass es sich um ein sehr gutes Aufnahmegerät handelt und es sein Geld allemal wert ist.

    Wie gesagt, ich bin sehr auf baldig folgende Praxisberichte gespannt.

    Gruß
    r75-7
     
  5. chino

    chino Ist fast schon zuhause hier

    Hi das Gerät ist seit knapp 4 Monaten, also seit es auf dem Markt ist, der Nummer 1 Topseller bei Thomann. Thomann ist in ganz Europa der größte Musikhandel, d.h. nichts anderes als dass sie mehr verkaufen als jeder andere sonst. Und was: am öftesten den Zoom H2, und das seit nem drittel Jahr immer und immer wieder jeden Tag. Öfter als ein XLR Kabel. Mit dem Teil kannst du _nichts_ falsch machen.
    Und ja ich habe das Gerät auch und bin hochzufrieden. :)
    Wer mich morgen dran erinnert bekommt evtl Aufnahmen von Schlagzeug, Trompete und Saxophon, muss ich mal schauen ob ich die noch habe. Nu aber erstmal ins Bett.
     
  6. pth

    pth Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe diesen kleinen Recorder nun schon eine Weile und bin absolut damit zufrieden.
    Das ist genau das was ich gesucht habe. Unkompliziert in der Bedienung, Ruck-Zuck eingestellt. Die Aufnahmequalität (wav oder mp3) ist gut dank des großen Rauschabstandes. Mit dem eingebauten Limiter wird eine Live Aufnahmen auch nicht übersteuert. Was fehlt: Ein stabiles Metallgehäuse und ein größeres Display - aber bei einem Preis von knapp unter zweihundert Euronen darf ich nicht meckern.
     
  7. AllBlues

    AllBlues Nicht zu schüchtern zum Reden

    Hallo,

    ich hätte zum H2 auch zwei Fragen :

    1. Ist es richtig das man das Gerät auch direkt als Mikro an einem Computer nutzen kann?
    2. Ist das H2 auch Apple MAC kompatibel z.B. Garage Band?

    :danke:

    Viele Grüße

    Rainer
     
  8. chino

    chino Ist fast schon zuhause hier

    Kleiner Tipp noch:

    Am besten keine der digitalen Livebearbeitungsfunktionen nutzen (Aussteuerung, Limiter etc.). Das sind alles Dinge die man auch am PC nachher machen kann, und man keinen Vorteil dadurch gewinnt es schon bei der Aufnahme zu machen.

    Diese Funktionen sind vergleichbar mit "Digitalem Zoom" bei Digicams... das Vergrößern kann man auch nachher am PC machen, sowas macht man nicht beim Foto!

    @AllBlues:
    - Ja der H2 kann sich als externe Soundkarte anmelden und so direkt als USB Mikro funktionieren. Der alternative Modus ist Betrieb als SD Card Reader.
    - Mac wird unterstützt ab OS X (10.2 or later)

    Gruß Chino
     
  9. pth

    pth Ist fast schon zuhause hier

    Natürlich ist es besser man steuert den Recorder optimal auf die Aufnahme ein. Das geht übrigends kinderleicht!
    Ein Problem bleibt aber trotzdem wenn der Pegel irgendwann über 0dBfs (fullscale) geht, dass kann ich dann auch am Pc nicht mehr ändern - die Aufnahme übersteuert. D.h. die Spitzen des Pegels werden verformt und es entstehen hochfrequente Signale. Das ist ein generelles Problem bei einer digitalen Aufnahme wenn nicht korrekt ausgesteuert wird. Daher hat ein guter Limiter immer dann eine Berechtigung wenn das Signal nicht ausgesteuert werden kann. Der Limiter im H2 ist übrigends nicht schlecht. Es gibt natürlich bessere, wie in jedem Studio, aber die kosten...
     
  10. doc

    doc Ist fast schon zuhause hier

    Hab das Ding seit einem guten Monat auch, und bin einfach zufrieden.

    Es gibt natürlich einen Haufen Details, die ich gerne anders oder besser haben würde. Das wäre auch seltsam andernfalls. Aber für den Preis und die Positionierung des "Rasierapparates" (z.B. zum H4) ist das verschmerzbar.*

    Ich bin nach wie vor von der Klarheit der Aufnahmen und vom Fehlen von Störgeräuschen begeistert. Erst gestern bei einer Choraufnahme war wirklich alles zu hören (auch das, was lieber ungehört geblieben wäre).

    Die Rauscharmut ist auch ein angenehmer Punkt bei der Aussteuerung, wo ein gesunder Sicherheitsabstand nicht mehr so teuer erkauft wird. Für meine abgenutzten Ohren jedenfalls.

    Auch die Rubustheit gegen Körperschall auf einem Mikro-Ständer (kabellos mit dem Einschraubkonus) ist mir sehr ans Herz gewachsen.

    *) Mein Favorit aus der Abteilung "mußte nicht sein" ist allerdings die verunglückte Spul-/Such-Funktion. Im Playback-Modus sind Vor- und Rücklauf so gut wie unsinnig, weil sie faktisch nur muten. Das macht das "schnelle Quer-Hören" nach der Aufnahme unmöglich.

    Daß Vor- und Rücklauf technisch möglich gewesen wäre, zeigt die Funktion "Divide", denn da tun die Vorlauf- und RÜcklaufknöpfe im dort integrierten Playback exakt, was ich erwarten würde.

    Aber wie gesagt: Kann ich gut mit leben.
     
  11. chino

    chino Ist fast schon zuhause hier

    @doc: bin grad nicht 100% sicher, aber meine doch dass man irgendwo im Menü die Spulgeschwindigkeit einstellen kann.

    @pharoah: beim Zoom H2 werden Digitale Filter als Limiter eingesetzt. Diese befinden sich erst hinter den analogen Preamps. Die analogen Preamps kann man an der Seite einstellen (Low/Mid/High Gain) - das ist die einzige mögliche und sinnvolle Einpegelmöglichkeit. Wenn im analogen Preamp das Signal übersteuert, bekommst du Artefakte - egal ob irgendwann dahinter in der digitalen Verarbeitungsstufe noch irgendein Limiter geschaltet ist!
    Gleichermaßen skaliert die digitale "Einpegelung" die keine solche ist nur die digitalen Pegel - exkat wie der Digitalzoom einer Digicam, den kein halbwegs bei Verstand gebliebener Mensch benutzen würde.

    Mit den Einstellungen Digitalpegel, Kompressor, Limiter machst du nur Sachen kaputt, riskierst eventuell ein zusätzliches digitales Clipping. Vor allen Dingen verbesserest in keiner Weise den Signalrauschabstand (der eigentliche Sinn des Aussteuerns), da das Signal einfach angehoben wird, also das analoge Rauschen der Preamps gleichermaßen wie das Signal.

    Zu dem Zoom H2 findet, man gerade dadurch dass er so verbreitet, ist sehr viele Quellen und vor allem Messungen im Netz.

    Quintessenz: keine digitalen Filter einstellen, nach Möglichkeit nicht den Mic in benutzen (sondern die integrierten Mikros oder den Line in), und eher Mid Gain als High Gain (rauscht deutlich mehr) oder Low Gain (rauscht gleich wie Mid Gain aber mit geringerer Dynamik) einstellen.

    Die Ausführungen sind hier allerdings alle sehr Qualitätsorientiert, von Studioleuten und Audiophilen - man kann mit dem Gerät auch ohne sich viele Gedanken zu machen wunderbar und in guter Quali aufnehmen. :)

    Gruß Chino
     
  12. pth

    pth Ist fast schon zuhause hier

    Ein Limiter hebt nicht den Pegel an wie ein Kompressor oder eine AGC. Somit ändert sich auch nicht der Rauschabstand. Durch meine Messungen habe ich festgestellt, dass durch einsetzen des eingebauten Limiter ein übersteuern gemildert wird. Es wird vermutlich, wie du schon sagtest, eine digitales Threshold sein. Durch meine Messungen konnte ich feststellen das der Ausgang mit dem analogen Eingang über einen Regelkreis verbunden sein muß. Das kann man leicht anhand der Clippinganzeige sehen und anschließender Frequenzanalyse.

    Nach Möglichkeit sollte man natürlich auf das einsetzen solcher Limiter / Begrenzer verzichten. Wenn ich aber keine Kontrollmöglichkeit habe bzw. der Aufnahmepegel ist unbekannt, ist dies ein guter Clippingschutz, egal ob analog oder digital. Wenn ich erstmal Übersteuerungsprodukte habe bekomme ich sie auch mit dem PC nicht mehr weg. :cry:

    Der PC ist halt KEINE eierlegenewollmilchsau!

    Mehr wollte ich nicht sagen!
     
  13. chino

    chino Ist fast schon zuhause hier

    Die Gefahr von eher zusätzlichem digitalen Clipping bezog sich auf die digitale Aussteuerung, nicht auf Limit/Komp.

    Ich wollte auch nur sagen dass du mit den eingebauten Funktionen des Zooms nichts besser machen kannst als nachträglich am PC.

    Digitales Aussteuern am H2 auf 100, und dann nur an der Seite Low/Mid/High Gain richtig auswählen. Und dann nach Bedarf am PC später normaliesieren wenn es zu leise war, bringt wesentlich weniger Stress und dabei noch bessere Qualität, ohne dass man irgendwas verloren hätte.

    Der Limiter im Zoom H2 scheint mir übrigens doch eine Autogain steuerung zu haben, und damit das Signal lauter zu machen, da bin ich mir aber nicht hunderprozentig sicher. Sicher ist aber dass jeder Freeware Limiter, siehe Kjaerhus und co, die Sache am PC später besser macht als das Ding im Zoom. Und wenns schon übersteuert war, dann bringt das Ding ohne hin nichts mehr. Auf einen analogen Limiter vor dem Preamp wurde verzichtet, das wäre das einzige was etwas bringen würde. Hats aber nicht (und auch sonst kein mir bekannter Handheld), somit bleibt das Ding vernünftigerweise aus. Er ist KEIN guter Clippingschutz bei unbekanntem Pegel. Da heisst es Low Gain einstellen, Digi-Level auf 100, 24bit WAV recorden und hoffen.

    Was konkret meinst du mit der Verbindung von Ausgang und Eingang? Was hast du gemessen? Was war deine Intention dabei? Und was deine Schlußfolgerungen?

    Gruß Chino
     
  14. pth

    pth Ist fast schon zuhause hier

    Der Limiter scheint über einen Regelkreis eine Art AGC zurück zum Eingang zu machen. Ich glaube nicht das der Limiter das Signal digital sauber rechnet.
    Meine Messung: Ein Testsignal, Branford Marsalis, aufgenommen mit den int. Mic, gleicher Abstand vom Lautsprecher und somit gleicher Pegel. Einmal mit Limiter und einmal ohne. Das Resultat war, dass das Signal „Ohne Limiter“ deutlich breitere Stauchungen aufweist als das Signal „Ohne Limiter“. Ich hatte mit Absicht den Pegel soweit angehoben das ich auch mit Limiter in den Grenzbereich kam.

    Meine Schlussfolgerung:

    Der eingebaute (?) Limiter ist sicherlich kein Superteil und auch, wie du schreibst, KEIN guter Clippingschutz. Wenn der Aufnahmepegel aber unbekannt ist, würde ich den Limiter einsetzen. Das bringt ein wenig Sicherheit. Ist zwar minimal aber immer noch besser als eine Übersteuerung.

    Die Einstellungen die du beschreibst sind natürlich der beste Weg für gute Aufnahmen!

    Noch etwas über Bits:
    Man sollte sich im klaren sein über die Komprimierung die man wählt.
    Die CD Qualität hat eine Auflösung von: Abtastfrequenz * Auflösung * 2 (wg. Stereo)
    also: 44,1KHz*16Bit*2= 1411 KBit/s wogegen das mittlerweile alles beherrschende MP3 etwa bei 128Kbit/s liegt. :-(
    Die niedrigen Bitraten sind in der POP und Rockmusik in der alles über Kompressoren läuft für die jeweiligen Hörer anscheinend egal. Aber hört euch mal eine Klassikaufnahme an mit der gleichen Kompressionsrate – die Dynamik ist futsch. Was noch wichtig ist die Auflösung: hohe Auflösung = hoher Rauschabstand = saubere Dynamik.
    Meine Einstellung für gute Aufnahmen: 48kHz / 24 Bit
     
  15. chino

    chino Ist fast schon zuhause hier

  16. doc

    doc Ist fast schon zuhause hier

    Interessante Hinweise! Auch danke @chino, Mid-Gain tut es eigentlich auch fast immer für mich. Mit den Knöpfen, da schaue ich mal nach.

    Autsch, da kommt es zu einer derben Kollision der Dimensionen. Also die ALpfel-Birne-Geschichte.

    Das eine ist die Samplingrate und das andere ist redundanzbereinigte Informationsrate. Daß diese nicht konstant verkoppelt sind, macht MP3/Ogg/... ja erst möglich.

    Heißt im Klartext: Auch beim MP3-Verfahren wird selbstverständlich die übliche, hohe, Sampling- und Resyntesefrequenz gewählt, entsprechend der Vorlage, also i.d.R. die von Dir genannten 44,1 kHz.

    Die erzielte Datenrate von 128 KBit/sec sind zwar üblich, aber auch beim Zoom H2 keineswegs festgelegt.

    In der Tat ist je nach psychoakustischem Modell und Bemessung mit 128 KBit/sec nicht genug Qualität zu machen, und es entstehen z.B. bei trockenen Solo-Aufnahmen erhebliche Verfälschungen, weil die Resynthesefehler nicht hinter anderen Musikanteilen versteckt werden können. Das MP3-Verfahren erweist sich gerade in diesem Ratenbereich als entscheidend anfälliger als das jüngere Vorbis-Modell.

    Diese Anfälligkeit ist aber durch eine gesunde Anhebung der Datenrate auf z.B. 256 KBit/sec oder mehr gut zu kompensieren.

    Man muß also nicht unbedingt unkomprimiert aufzeichnen.
     
  17. pth

    pth Ist fast schon zuhause hier

    In der Studiotechnik wird die Bitrate so berechnet. Die Dimensionen stimmen auch: 1/s*Bit*2=Bit/s. Aber bitte, ich weiß nicht welche Rechenmodelle du heranziehst, ich lasse mich gerne belehren.

    Die Datenrate von 128Kbit/s habe ich nur als Beispiel genannt. Natürlich kann man den Zoom mit allen möglichen Bitraten füttern aber nicht unkomprimiert! Auch Wav Dateien sind datenreduziert!

    Ich wage mal eine Prognose. Irgendwann werden die Ohren der Menschen durch die Dauerberieselung mit reduzierten Daten so verkümmert sein, daß man die Daten immer weiter reduzieren kann. Dann wären 128KBit/s fast schon analog!
    Der Anfang ist schon da. Da gibt es Testpersonen die 96KBit/s mit CD "Qualität" vergleichen.
    Es lebe digital!!!
     
  18. doc

    doc Ist fast schon zuhause hier

    OK, ehe jemand der Mitlesenden falsche Schlüsse zieht, lieber ein paar Ergänzungen:

    Microsoft WAV-Dateien erlauben m.W. genau zwei Kodierungsformen, nämlich PCM mit fester Wortlänge, und Delta-PCM. Letzteres ist nicht wirklich verbreitet, weil man
    mit ihm keine allzu schnellen Signalverläufe kodieren kann.

    Da kommt also nach "fest" gleich "ab".


    Beide Unterformate sind prinzipiell verlustfrei. Verluste entstehen durch die Quantisierung (begrenzte Wortbreite, z.B. 16 Bit). Im Rahmen des Samplingtheorems entstehen über das Quantisierungsrauschen hinaus theoretisch keine Verluste. Die Nicht-Idealität des A/D-Wandlung und ihre Kompensation hat auf die Eigentschaften des Formats keinen Einfluß und bleibt daher hier außen vor. Ebenso die notwendigen Tricks und Kniffe, um die Nichtidealität der D/A-Wandler zu kompensieren.

    Daher ist mir nicht klar, inwieweit "datenreduziert" eine spezifische Eigenschaft des Microsoft-WAV-Dateityps sein könnte. Diesseits der Nyquist-Frequenz entstehen keine Informationsverluste durch die Kodierung.

    "datenreduziert" bedeutet für mich, daß vorhandene Information weggeschmissen wird (also Daten=Information im Sinne der Informationstheorie), was (nur) auf die einschlägigen Codecs zutrifft.

    Was die 96KBit/sec angeht: Ja, es leben die Massiv-Gold-Terminals :-D
     
  19. Biertester

    Biertester Schaut nur mal vorbei

    Hallo

    Also ich fand die Aufnahmen von Chino ziemlich gleich..
    aber

    Irgendwann werden die Ohren der Menschen durch die Dauerberieselung mit reduzierten Daten so verkümmert sein,

    Sind meine vielleicht schon zuweit kaputt?
    Also ich gebe Doc da recht die MP3 raten sind m.e.wenig mit diesen 44,1KHz zu vergleichen .
    und ja 96KBit/sec damit sind Frequenzen auf zu nehmen die ich schon lange nicht mehr höre. ( Vielleicht erfreut sich mein Hund noch drann? )

    also was war nun fakt Chino ? war das der beweis das die interne Mikro´s gut sind? (für mich erstmal ja).


    Aart
     
  20. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    Hallo pharoah,
    Was heißt hier Prognose? die meisten neuen CD-Produktionen sind doch schon datenreduziert aufgenommen. In vielen Studios stehen fast nur noch PCs und digitales Kommerzgerümpel. Es muss halt schnell gehen und darf möglichst nichts kosten. So etwas kannst Du wirklich nur noch mit dem Ghetto-Blaster oder im Auto hören, wo die Erwartungshaltungen an die Klangqualität, räumliche Abbildung der Instrumente etc. nicht vorhanden sind.

    So etwas auf einer wirklich high-endigen Audio-Anlage wie z.B. meiner anzuhören tut richtig körperlich weh!

    Es fällt immer schwerer, gut produzierte CDs zu finden.

    Gruß aus dem Schwarzwald
    Bernd