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zum dreitausendsten mal: welches mundstück...

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von moloko_plus, 29.August.2012.

  1. Mugger

    Mugger Guest

    Hallo,
    Nach ein paar Monaten?
    Ich würde eher zu einem MPC a la Yamaha, Expression (kenne ich nicht), Vandoren TL3/4 oder zu dem raten, was ich angeboten hab.
    Da ist die Streuung nicht groß, das Risiko auch nicht.
    Was in dem Stadium zu üben ist geht mit allen diesen Dingern problemlos.
    Mit der musikalischen und instrumentaltechnischen Entwicklung bzw. wenn man weiß, wo man wirklich hinwill ergibt sich alles Weitere.

    Grüßle

     
  2. antonio

    antonio Ist fast schon zuhause hier

    Mugger schrieb:

    Das kann ich nur unterstützen. Nach ein paar Monaten macht es überhaupt keinen Sinn, auf Mundstücksuche zu gehen. Das wäre höchstens kontraproduktiv und verunsichert letztlich nur.

    antonio
     
  3. Sandsax

    Sandsax Ist fast schon zuhause hier

    @Moloko_plus

    Hab gerade mal nachgeschaut.
    Hier liegt noch ein Yanagisawa Tenormundstück (Kautschuk "4") rum, das ich definitiv nie nicht brauche und sicherlich auch zu bequem sein werde, es irgendwie zu verkaufen. Es müsste ein ähnliches Einsteigerteil sein wie das Yamaha, das Du gespielt hast.
    Wenn Du es möchtest, schick mir ne PM, probier es aus und wenn`s Dir gefällt, behalt es.
    Wie die anderen hier schon richtig geschrieben haben, würde ich die Suche nach "Deinem" Mundstück für die nächste Zeit erstmal zu verschieben versuchen, um zunächst weitere Erfahrung zu sammeln.

    Grüße
    Dirk
     
  4. cedartec

    cedartec Ist fast schon zuhause hier

    @Mugger
    Jooh, auch nach ein paar Monaten gelingt es für sich selbst, das beste zu dem Zeitpunkt geeignete herauszufinden. Ist mir jedenfalls so gegangen. Bei mir war's für das Tenor ein Vandoren V 16 T6. Ein Jahr später habe ich noch einmal getestet, und bin nachwievor dabei. Ich glaube nicht, dass es für Anfänger das Standard MPC und "passt schon" gibt. Kann schon sein, dass es welche gibt, die häufig geeignet sind, aber selbst herausfinden, finde ich besser, wenn möglich.

    Gruss, gerhard
     
  5. bebob99

    bebob99 Ist fast schon zuhause hier

    @Moloko_plus

    Du hast es sicher schon selbst zusammen gefasst: "Mehr Teuer" ist nicht zwangsläufig "Mehr Besser". Gerade bei Mundstücken.

    Das sind zwar auch Präzisionsteile, aber deren Parameter beschränken sich im Wesentlichen auf Kammerform und -volumen, Einlauf, Bahnöffnung, -länge und -krümmung sowie das allgemeine äußere Erscheinungsbild und "Mundgefühl".

    Die "Materialdiskussion", ob dieses wesentlichen Einfluss auf den Sound hat, ist noch unentschieden und wenn, dann nützt Dir das nur, wenn Du genau weißt, dass Du diesen oder jenen Sound anstrebst und daher dieses oder jenes Material Dich dabei möglicherweise unterstützt.

    Es scheitert also schon bei der Definition des Begriffs "besser". Besser in welcher Beziehung? Besser verlangt ja erst einmal, dass etwas nicht so ist wie Du es gerne hättest. Wenn Du viele verschiedene Teile ausprobierst, findest Du vielleicht eines, das Dir aus irgend einem Grund lieber ist. Ich möchte wetten, das lässt sich dann aber nicht automatisch am Preis ablesen.

    Mit guten Produktionswerkzeugen und einer sorgfältigen Fertigung kann man um wenig Geld mit "billigem Plastik" ganz tolle Mundstücke in Serie fertigen. Man kann auch mit Titan ultraleichte, superschmale und wasweißich Mundstücke sintern und die per Hand mit Diamantfräsen und Polierpaste in Form bringen. Das ist mehr Aufwand und entsprechend teurer. Wenn man nicht unbegrenzt Geld hat, muss man schon sehr spezielle musikalische Anforderungen haben, wenn sie sich nur mit so etwas optimal erfüllen lassen.

    Ich habe beispielsweise aus einer Laune, auch mal größere Bahnöffnungen ausprobieren zu wollen, einen Satz "Rico Graftonite" Mundstücke angeschafft. 15€ das Stück. Die sind erstaunlich gut, unkaputtbar (laut Hersteller) und völlig unterbewertet.

    Dass ich die nur wenig spiele liegt nicht an der mangelnden Qualität, sondern dass ich doch lieber engere Bahnen habe und mir der Klang des Selmer und des Vandoren besser gefällt. Jetzt weiß ich das.

    Da auch die großen und berühmten Saxophonisten mit "ganz durchschnittlichen" Mundstücken gespielt haben und noch spielen, ist ein "Upgrade" auf ein "wertvolleres" Mundstück nicht zwingend auch ein notwendiger Schritt zur persönlichen Verbesserung.
     
  6. hanjo

    hanjo Ist fast schon zuhause hier

    guten Tag Mugger,

    würdest Du das Vandoren als Anfängermundstück bezeichnen?

    Gruß
    Hanjo
     
  7. saxhornet

    saxhornet Experte

    Ganz genau kann man das so nicht immer sagen. Viele spielen und spielten Mundstücke, die nochmal nachbearbeitet wurden oder Sonderanfertigungen. Auch kann man die Mundstückproduktion früher nicht mit heute vergleichen. Früher war da mehr Handarbeit involviert, heute wird vieles eher maschinell gefertigt. Und auch die "grossen" Saxophonspieler habe im Laufe ihrer Karriere mehrfach das Mundstück gewechselt und hatten ebenfalls häufig Schubladen voll mit Mundstücken. Es wird sich aber wohl nie ändern, daß Saxophonisten oft auf der Suche nach dem noch besseren Mundstück sind.
     
  8. bebob99

    bebob99 Ist fast schon zuhause hier

    Ich bin nicht mugger, aber ICH würde das Mundstück als gutmütig, mit leichter Ansprache und einem angenehmen, formbaren Klangbild bezeichnen. Alles Dinge, die einem als Anfänger das Leben leichter machen und die Spielfreude erhöhen. Ich würde daher gerade auch einem Einsteiger empfehlen, dieses Mundstück für sich zu testen.

    "Anfängermundstück" als Bezeichnung hat immer etwas herabwürdigendes, also "für Anfänger gut genug, aber richtige Spieler nehmen etwas besseres". Das klingt immer ein wenig nach "Fahrrad mit Stützrädern". Diese Interpretation möchte ich ausdrücklich nicht vermitteln, ich meide also das Wort "Anfängermundstück".

    Ich bin der Meinung dass es auch einem Konzert Saxophonisten kein bisschen peinlich sein muss, ein Vandoren Optimum Mundstück zu spielen.
     
  9. saxhornet

    saxhornet Experte

    +1
    Ich bin immer wieder erstaunt was für einen tollen Sound einige Schüler aus den Mundstücken rausbekommen die bei einigen Saxophonen dabei sind. Es gibt keine Anfängermundstücke, nur Mundstücke die zu Jemandem passen oder nicht und sich im Preis unterscheiden. Ist doch egal womit Jemand gut klingt solange er gut klingt. Ich habe schonmal von Theo Wanne Mundstücke angetestet (sehr teuer) und klang auf jedem nicht so wie ich wollte (weder Tenor noch Alto).
     
  10. saxology

    saxology Ist fast schon zuhause hier

    Fragen wir doch Arno Bornkamp, ob er sich schämt, ein Vandoren AL3 zuspielen! :lol:
     
  11. Mugger

    Mugger Guest

    Servus Hanjo,

    Nur im sehr positiven Sinn, weil es für mich eine Klasse über dem Yamaha ist und ebenso leicht spielbar.
    Für meine und die Ohren der Schüler, denen ich es empfohlen hab, klingt es etwas nobler als das Yamaha.
    Ich persönlich komme für klassische Zwecke damit nicht gut zurecht, weil es bei mir zu hell klingt, ich bin mehr auf der Selmer-Soloist-Seite :)
    Kauft bei mir ein Anfänger ein Yamaha, und sind wir an der Grenze des Finanziellen, belasse ich es bei dem beigelegten 4C. Geht die Reise weiter oder wird ein anderes Sax gekauft, wird dann sehr oft auf das AL3/AL4, TL3/TL4 gewechselt bzw. gleich eines dazugekauft.
    Mein Musikhändler nimmt oft sogar die Yamahas zurück, sollte gleich ein AL3/TL3 gewünscht werden.

    Grüßle


     
  12. Mugger

    Mugger Guest

    Servus Hanjo,

    Nur im sehr positiven Sinn, weil es für mich eine Klasse über dem Yamaha ist und ebenso leicht spielbar.
    Für meine und die Ohren der Schüler, denen ich es empfohlen hab, klingt es etwas nobler als das Yamaha.
    Ich persönlich komme für klassische Zwecke damit nicht gut zurecht, weil es bei mir zu hell klingt, ich bin mehr auf der Selmer-Soloist-Seite :)
    Kauft bei mir ein Anfänger ein Yamaha, und sind wir an der Grenze des Finanziellen, belasse ich es bei dem beigelegten 4C. Geht die Reise weiter oder wird ein anderes Sax gekauft, wird dann sehr oft auf das AL3/AL4, TL3/TL4 gewechselt bzw. gleich eines dazugekauft.
    Mein Musikhändler nimmt oft sogar die Yamahas zurück, sollte gleich ein AL3/TL3 gewünscht werden.

    Grüßle
     
  13. moloko_plus

    moloko_plus Ist fast schon zuhause hier

    upps, nach 2 tagen krankenhaus staune ich über die vielfalt der beiträge...

    also auf jeden fall möchte ich mich bedanken für die hilfe. zum einen bin ich mir nun sicher, dass die "erstmal-ein-günstiges-mundstück-dann-sehen-wir-weiter"-schiene für mich zum jetzigen zeitpunkt die richtige ist.
    zum anderen freue ich mich schon auf eine erneute auseinandersetzung mit dem thema in einiger zeit! schön, von euch so viel über mundstücke erfahren zu haben, das macht wirklich neugierig!

    anja.


    @ rubax:
    der pibella-tip ist auch nicht übel, allein der name... aber die dinger klingen wohl nicht so gut...


     
  14. Rubax

    Rubax Ist fast schon zuhause hier

    :danke:
    meine Frau hat so ein Ding zum Ausprobieren.
    Was für Töne man damit erzeugen kann hat Sie noch nicht versucht!