[16.02.2020] 3 Jazzstandards mit Reiner Hess am 16.2.20 in Berlin (Berlin Kreuzberg)

Dieses Thema im Forum "Workshops / Meetings / Konzerte" wurde erstellt von reinerhess, 6.Februar.2020.

3 Jazzstandards mit Reiner Hess am 16.2.20 in Berlin
Erstellungsdatum: 16.02.2020 10:00
Enddatum: 16.02.2020 16:00
Zeitzone: Europe/Amsterdam +01:00 CET

Ort:
Proberaum
Gneisenaustr.41
Berlin Kreuzberg 10961

Erstellt von: reinerhess

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  1. reinerhess

    reinerhess Schaut öfter mal vorbei

    Schnell noch anmelden , 16.2.20 um 10 Uhr
    www.sommermusik.com

    Drei Jazzstandards an einem Tag mit Reiner Hess in Berlin.
    Dieser Workshop richtet sich an alle Blasinstrumente.
    Wir beschäftigen uns mit 3 Jazzstandards.
    Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Song zu lernen.
    Die Melodie, Chords und Form des Stückes sind das Gerüst von jedem Stück.
    Dieses Gerüst untersuchen wir, auch das Spielen nach Gehör werden wir behandeln.
    Phrasing, Scales und guide tone lines.
    1) Back at the chicken shack (Blues von Jimmy Smith in klingend C )
    2) Autumn leaves ( in klingend Bb)
    3) Black Orpheus ( in klingend C )
    Dieser Workshop findet am 16.02.2020 in Berlin statt und wird von Reiner Hess geleitet.
     
  2. gaga

    gaga Strebt nach Höherem

    Sorry, aber Autumn Leaves ist in G-Moll und Black Orpheus in A-Moll. Auch wenn die Vorzeichen gleich sind und in AL einige Zeilen in Bb-Dur sind, finde ich die Unterscheidung wichtig.
     
  3. Saxfreundin

    Saxfreundin Ist fast schon zuhause hier

    Nicht zwingend.

    Wir spielen es in der Band z. B. in b-moll klingend (dt. h-moll).
    Alto und Bari also in gis-moll.

    Kommt auf die "Spielumgebung" an, welche Tonart gewählt wird.
    .
     
    gaga gefällt das.
  4. RomBl

    RomBl Strebt nach Höherem

    Tonarten hin oder her - ich bin öfter mal bei Reiner im Workshop und kann diese nur wärmstens empfehlen.
    Reiner ist ein super Lehrer, der sehr gut und verständlich erklärt.
     
    bluefrog, prislop und saxhornet gefällt das.
  5. gaga

    gaga Strebt nach Höherem

    Ok - Tonarten finde ich auch unwichtig, aber wenn Dur draufgeschrieben wird, wo Moll drin ist, darf ich sachlich drauf hinweisen.
     
    ppue gefällt das.
  6. bthebob

    bthebob Nicht zu schüchtern zum Reden

    Moin, Moin
    jetzt lasst mich doch mal als Theorie-Anfänger den Schlaumeier raushängen.
    Nur so, weil's Spaß macht und wenn ich falsch liege, verbessert mich bitte.
    Im Eingangs-Text lese ich nichts von Moll oder Dur, angegeben ist nur die klingende Tonart (als für C-Instr.)
    Da ist doch naheliegend, das der Autor in seiner Angabe von Dur ausgeht.
    Und somit wären gaga und reinerhess auf einer Linie. Weil G-moll ist die parallele von Bb-Dur
    genau wie A-moll die parallele von C-Dur ist !?
    Oder wie oder was ?!
    VG
     
  7. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Natürlich hat @gaga Recht.
    Aber es ist ein Anfängerworkshop - wie es sich für mich liest -, wo es nicht um „how to play the Patagonian Quickstep Scale over Giant Steps in 7/4 geht“....
     
  8. gaga

    gaga Strebt nach Höherem

    Nix aber ;) Umso wichtiger sind korrekte Angaben.

    Beispiel: ich sollte eine Comboaushilfe machen, bat um Titel mit Tonarten und bereitete mich dann gemäß dieser Angaben auf "Autumn Leaves in C-Moll" vor - ist ja bei der Nummer nicht so schwer. Die ersten Takte klangen dann ziemlich schräg, bis ich (als Melodiespieler!) raushatte: C-Moll war der erste Akkord im Stück, d.h. die Tonart war voll normal G-Moll! Der Aufschreiber war nicht Anfänger, aber reiner "Praktiker" - deshalb früh übt sich, korrekte Angaben zu machen, und nicht den Anfangsakkord zu nennen oder wie oben Vorzeichen zu zählen.
     
  9. bluefrog

    bluefrog Strebt nach Höherem

    Und er ist sehr nett. :)
     
    gaga und RomBl gefällt das.
  10. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Ich weiß nicht, ob Du unterrichtest.
    Aber: Manchmal muss man Fünf gerade sein lassen, um potenzielle Talente nicht von vornherein zu verschrecken. Durtonleitern sind dann doch vielleicht allgemein bekannt.
    Korinthenkacken kann man später auch noch.
    Erinnert mich an Fleisch ist mein Gemüse, wo Strunck als Querflötenlehrer nach dem Leitton von Gis-Moll fragt (oder so ähnlich), und als Antwort "G" bekommt, was er als "nicht richtig und nicht falsch" bezeichnet.
     
    saxhornet gefällt das.
  11. gaga

    gaga Strebt nach Höherem

    Im eigentlichen Sinne keinen Unterricht, aber ich habe einige Bands aufgebaut und geleitet und in dem Zusammenhang auch Improvisation gelehrt und war immer bemüht, dass die Leute wissen, was sie da tun. Korinthenkacken fängt bei mir erst bei den enharmonischen Verwechselungen an. Aber ich war 30 Jahre lang Heinzer in seinem Nachbarrevier (er: Hamburg und Nordheide; ich: Hannover und Südheide) und kenne alle Niederungen norddeutscher Tanzmuckerwelten. Typischer Dialog auf der Bühne: "Welche Dur?" - "A-Moll!" - "Alles klar."
     
  12. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Bei uns heißt das: "In welcher DUR ist das". Keine weiteren Fragen :)
    Ist auch egal, ob es mit der I, der IV oder V beginnt, erster Akkord zählt.

    Ein begnadeter russischer Trompeter, mit dem ich mal gespielt hab, hat im Wissen um dieses Problem selbiges elegant gelöst.
    Seine Frage am Anfang eines Stückes war immer: "Weillche Donn?" (Anfangston der Melodie...)
     
  13. gaga

    gaga Strebt nach Höherem

    Krass. Und ich dachte, "die Dur" als Synonym für "die Tonart" wäre ein norddeutsches Phänomen. :smile2:
     
  14. bthebob

    bthebob Nicht zu schüchtern zum Reden

    Ich kann eure Gedankengänge nicht nachvollziehen. Bitte um Hilfe !!
    1. im Ausgangstext steht doch weder Dur noch Moll (oder hab' ich es überlesen)
    2. die Tonart ist klingend angegeben ( also Basis wäre ein Pianospieler), nicht Alto oder Tenor
    3. und wenn da steht, "Black Orpheus" in klingend C und der Pianomann spielt das Ding in C-Dur,
    dann muss ich mit dem Alto doch transponieren und lande bei A-Dur, damit's passt.
    4. Und im -Real Book für Eb- (6.Ausg.) steht z.B. Black Orpheus mit drei Kreuzen, also A- Dur
    5. Soweit ist die Angabe von Reiner Hess für mich doch nachvollziehbar und korrekt

    Und mit meiner bescheidenen Banderfahrung muss ich sagen:
    Bei uns wurde immer geschaut, das die Sängerin sich stimmlich wohlfühlt und danach wurde die Tonart
    festgelegt.
    Tonarten bei den Standards stehen doch nicht unumstösslich fest (auch wenn sich die eine oder andere
    im Laufe der Zeit als die gebräuchlichste erwiesen hat)
    VG
     
  15. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Sehe ich genauso bthebob, wir sind gerade dabei, ne vielleicht nette Jazzcombo zu gründen und ich habe schon 2 x gefragt, welche songs mag die Sängerin singen und vor allem, mit welcher Tonart kommt sie gut klar. Das ist wichtig für mich, ich kann nicht aus dem Bauch heraus beliebig transponieren.
     
    bthebob gefällt das.
  16. bthebob

    bthebob Nicht zu schüchtern zum Reden

    wir sind gerade dabei, ne vielleicht nette Jazzcombo zu gründen
    @Atkins
    wenn es euch recht ist und ihr öffentlich probt, sag' mal Bescheid. Komm ich vorbei mit dem Alto,
    "zaubern" wir einen kleinen, satten Bläsersatz.
    VG
     
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  17. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    :) sehr gerne!!! Ich melde mich bei dir.
     
  18. bthebob

    bthebob Nicht zu schüchtern zum Reden

    Kennst du die Proberäume von "Super-Session" in den Edisonhöfen neben Jazzclub "Schlot" ?
    Da bin ich sowieso oft zum Spielen.
    VG
     
  19. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Klar kenne ich die....aber weisste was:) ich schicke dir Tage mal ne PN, wir kapern hier sonst den Thread zum fast persönlichem Gespräch und das möchte ich nicht.
     
    bthebob gefällt das.
  20. ppue

    ppue Experte

    Für gewöhnlich bedeutet C=C-Dur.

    2. Jawoll
    3. Jawoll
    4. Nein, die Kreuzchen stehen da, aber es steht nicht da, dass es in Dur ist. Ist nämlich in F#-Moll. Das hat auch drei #-chen.
    5. Deshalb ist sie, auf die Vorzeichen bezogen, korrekt, was die Leiter betrifft, falsch. Einfach A-Dur-Töne spielen und mit F# anfangen. Kein Problem.
     
    bthebob gefällt das.
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