An die Späteinsteiger: Wann habt ihr erstmalig mit einer Band gespielt? Was hat es mit euch gemacht?

Dieses Thema im Forum "Saxophon spielen" wurde erstellt von Dreas, 7.September.2018.

  1. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Gut, nicht jeder der Spätis möchte in einer Band spielen....muss ja nicht.

    Aber die, die es gemacht haben....

    ....was hat euch motiviert in einer Band zu spielen?
    ....wie habt ihr die Band gefunden?
    ....was war euch wichtig bei der Entscheidung?
    ....was sind eure Erfahrungen?
    ....wie hat das Bandspiel eure Entwicklung am Sax beeinflußt?

    ...oder auch, warum möchtet ihr nicht in einer Band spielen?

    CzG

    Dreas
     
  2. bebob99

    bebob99 Ist fast schon zuhause hier

    Gilt ein Blasorchester als "Band"?

    1) mein Sax Lehrer. Freiwillig wäre ich nie drauf gekommen. "Das wird Dir gut tun. Mach das!"
    2) Ich wurde "vermittelt". Registerführer ist zur Probe kekommen. "Das wird schon. Soll kommen".
    3) Blasmusik Kapelle. Echt jetzt? :eek: Wenn mein Lehrer meint, das würde mich weiter bringen, kann ich es ja mal versuchen.
    4) 200% positiv. Das war definitiv die richtige Entscheidung. :cool:
    5) Ich bin immer auf Zug. Dauernd ist was zu Üben, zu lernen, zu spielen. Immer knapp über'm Limit - aber dann doch irgendwie packbar.

    Ich brauch das. Ich muss mir keine Übungen ausdenken und die Motivation ist hoch. Das Klima ist super und die Kolleg/in/en nett. Man verlässt sich drauf dass ich mich ordentlich rein hänge.
    Und das mach ich auch. Als Späteinsteiger hat man ja sowieso einen Klotz am Bein, aber von Jehr zu Jahr wird er kleiner.
     
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  3. Rubax

    Rubax Ist fast schon zuhause hier

    1) wollte ich nach ca . einem Jahr Unterricht
    2) Da war ein Newsletter von unserem Saxladen - "Saxensemble für Späteinsteiger" oder so ähnlich
    3) Mitspielen!
    4) Sehr gut - viel besser als im eigenen Saft braten
    5) so wie Bebopp99

    https://www.jazzklassiktage.de/2018/71.htm
    [​IMG]
     
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  4. Sax-o-K

    Sax-o-K Nicht zu schüchtern zum Reden

    1) ich hab eine Fortbildung angefangen, in der ein Teil der Ausbildung darin bestand, 20 Lieder auf Bigbandinstrumenten zu lernen. Alt- und Tenorsax waren darunter. Wir haben mit leichten Arrangements von Anfang an in einer Band gespielt. Genau das hat mich motiviert - von Anfang an neben den "Guten" zu spielen.
    2) ich wollte mehr und besser Musik machen im Alltag - da kam die besagte Ausbildung daher und ich konnte nicht widerstehen. Erlebt zum ersten Mal in Form eines Bandworkshops auf einem Kongress.
    3) na ja, eben von Anfang an mitzuspielen. Auch mit den anderen Instrumenten, die wir alle gelernt haben.
    4) unbezahlbar! Das Wichtigste: Wir haben aufeinander zu hören gelernt. Wieviel Spaß es macht, als Riesen-Band (es war eine Bigband mit 70 Mitspielern!) zusamen etwas Tolles zu schaffen, das Gefühl von echter, guter, verlässlicher Teamarbeit - wunderbar! Hat aber auch mein Singen im Chor positiv beeinflusst, wo wir ja auch im Ensemble wirken.
    5) ich kann mir gut selbst zuhören und erkenne, wenn bspw. der Ton nicht gut intoniert ist oder der Klang nicht passt. Und bekomme eine Gänsemarkt, sobald es richtig gut passt.
     
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  5. claptrane

    claptrane Ist fast schon zuhause hier

    Ab wann ist man denn Spät Einsteiger ?
     
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  6. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    ab 25...:smil3dbd4e29bbcc7:
     
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  7. ReneSax

    ReneSax Ist fast schon zuhause hier

    Bei den Chinesen ab 15 ...

    Es kommt immer darauf an was man mal erreichen will:
    Perfekt und professionell auf sehr hohem Niveau zu spielen: Das gelingt (fast) nur wenn man noch ganz jung anfängt zu spielen. Je älter man wird desto schwerer fällt es einem dieses hohe Niveau zu erreichen.
    Eigentlich ist ein "Späteinsteiger" sogar noch jung, ich schätze ab 25...30.
    Als "echter Späteinsteiger" zählt für mich ein Alter ab 45 Jahre und keine Vorkenntnisse.
    Aber immer gemessen an der Spielstärke welche man (noch) erreichen möchte und erreichen kann. Irgendwann begrenzen einen die kognitiven Fähigkeiten mit zunehmendem Alter...
     
    Zuletzt bearbeitet: 8.September.2018
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  8. Paedda

    Paedda Ist fast schon zuhause hier

    Ab 18 Uhr

    Lg
    Paedda
     
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  9. Lion_sax_87

    Lion_sax_87 Nicht zu schüchtern zum Reden

    Nun ja. wenn ich meinen Senf auch mal dazu geben darf :D. Ich kenne Leute die haben jenseits der 35-40 angefangen mit Musik machen und verdienen jetzt ihr geld damit^^ Ich denke mal mit dem Satz * auf einem sehr gutem Niveau spielen * sieht auch für jeden anders aus.Solange man mit seinem geleisteten zu frieden ist kann nix schief gehen :D Zum Thema Band: Ich persönlich hatte nie den Anreiz bis jetzt in einer Band zu spielen weder mit der Gitarre nach gut 3jahren noch jetzt mit dem Saxophon :)
     
  10. annette2412

    annette2412 Moderatorin

    :cool:...ich bin echt!!!


    ...was hat euch motiviert in einer Band zu spielen?
    zusammen mir anderen Musik zu machen ist echt das Größte.

    ....wie habt ihr die Band gefunden?
    Die erste war die Schülerband meiner Lehrerein,
    das zweite die BigBand, die ich über's Swingtanzen entdeckt hatte.

    ....was war euch wichtig bei der Entscheidung?
    Dass es Musik ist, die ich mir auch freiwllig anhöre.
    Es "muss" schon in die Jazz/ Swing/ Blues Richtung gehen.

    ....was sind eure Erfahrungen?
    Bis auf meinen ersten Tag in der Bigband ...nur gute!:rolleyes:
    Der Anfang ist halt immer schwer. Wenn man sich dann aneinander gewöhnt hat und besser kennt, wächst man zusammen.
    Und das merk man dann auch beim Spielen.

    ....wie hat das Bandspiel eure Entwicklung am Sax beeinflußt?
    Man "muss" halt mehr übenn Man lernt auch die Fähigkeit auf andere zu hören, sowohl was Time, Intonation etc. betrifft
    In der BigBand wurde das Notenlesen geschult, in der anderern Band eher das Improvisieren.

    Leider bin ich derzeit in keiner Band, da ich ja ein paar Monate pausiert habe.
    Aber als Ziel für 2019, möchte ich wieder in eine Band
    Ich habe noch eine BigBand abgespeichert, bei der ich mal vorsprechen könnte - aber Bigband ist sooooooooo schwer.

    Liebe Grüße,
    Annette
     
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  11. TSax80

    TSax80 Ist fast schon zuhause hier

    Ich fing mit 10 Jahren auf der Karnevalstrompete an und habe mit so 14 auf Saxophon gewechselt und den Karneval verlassen. Bis zum Ende des Studiums dauernd Bands gehabt, die meiste Zeit eine Soultruppe ähnlich Blues Brothers, seit rund 2 Jahren nun wieder dabei. Spiele jetzt in einer Band, die fast nur Pink Floyd covert bzw. neu arrangiert. Mit Youtube und Saxforen gibt es so viel viel mehr Info als früher, so dass das Üben viel interessanter geworden ist. Trotzdem, ohne Band wäre das immer noch wie Backen ohne Mehl für mich. Was zählt ist am Ende aufm Platz/auf der Probe/auf der Bühne.
     
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  12. p-p-p

    p-p-p Kann einfach nicht wegbleiben

    … ich dachte, im Jazz ist man da eher Frühaufsteher?!:duck:
     
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  13. Longtone

    Longtone Ist fast schon zuhause hier

    Monika ist schuld: Die sitzt bei "Didis" Konzert vor mir. Ein paar Tage später sitze ich neben ihr - im Bigband-Altoregister, sie hatte mich einfach frech angesprochen ("Spielen Sie auch Saxophon ?") Fast jede dritte Note falsch, aber die haben mich Alten mit viel Toleranz einfach mit "durchgezogen". Das war vor zwei Jahren. Der erste gemeinsame Auftritt auf abendlich erleuchtetem Weihnachtsmarkt auf einer Bühne in der ersten Reihe! war das Abenteuer meines Lebens. Nach dutzenden Auftritten darf ich jetzt Ansagen machen, auch Tenor spielen - und versuche, mich mit dem Bari anzufreunden. Seit ein paar Monaten spiele ich zusätzlich in einer Jazzband, wo ich Improvisieren lernen darf - wieder mit viel Toleranz der anderen.

    In zwei Wochen bin ich auf "Didis" workshop - Monika kommt mit. Wie ich mich freue - auf Didi, den Workshop, das Spielen - und Monika :)

    Es ist schön, mit anderen Musik machen zu dürfen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8.September.2018
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  14. Rubax

    Rubax Ist fast schon zuhause hier

    Ich auch, denn das Jahr Gitarre mit 13 (mit Lehrer, klassisch) und das Jahr Gitarre mit 23 (ohne Lehrer, Fingerpicking, Ragtime) zählen im Alter von 59 nicht mehr :), inzwischen 7 Jahre Saxophon (mit Lehrer)
     
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  15. last

    last Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe mit Anfang 20 (Studium) in einer Kneipe in Göttingen - das "Blue Note" am Wilhelmsplatz - ich habe ca eine Gehminute entfernt gewohnt - einen Saxophonisten gehört...
    DER IST AN ALLEM SCHULD!!! Damals wusste ich: DAS WILL ICH MACHEN! Leider hat sich der Start dann (warum eigentlich?) um 30 Jahre verzögert, aber ich habe diesen Abend nie vergessen!!!
    Vielleicht war das ja einer von Euch, der mich damals infiziert hat?!?!?!? Wer von Euch ist in den 80er Jahren im Blue Note aufgetreten!?!?! :cool:
    Eines Tages vor viereinhalb Jahren war ich in einer Studenten-WG zu Besuch und musste mal für kleine Königstiger... :D.. und das Fenster stand offen... irgendwo in dem Wohnblock spielte einer Saxophon... ab da gab es dann kein Halten mehr... Ich bereue jeden Tag, dass ich nicht eher angefangen habe (besonders wenn ich @Ton Scott ´s Aufnahmen höre).



    letzter!
     
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  16. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar


    Nach 27 Jahren Komplett-Abstinez ist man dann Spät-Wiedereinsteiger :)
     
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  17. claptrane

    claptrane Ist fast schon zuhause hier

    Dann warst du ja komplett von der Sucht entwöhnt , eine Leistung !
    Warum bist du rückfällig geworden ?
     
  18. Micha51

    Micha51 Ist fast schon zuhause hier

    Was mich motiviert hat:
    Mit anderen zusammen Musik zu machen. Von anderen dabei zu lernen. Eine Abwechslung zu haben zum eintönigen Üben zu Hause in den 4 Wänden. Die Aussicht auf Auftritte in der Öffentlichkeit.
    Wie ich die Band gefunden habe:
    Durch meinen Sax-Lehrer. Der hat sie mir zwar nicht direkt empfohlen, mich aber neugierig gemacht.
    Was mir wichtig war:
    Mich weiterzuentwickeln. Etwas im "Team" schaffen. Spaß beim Proben haben. Auch Rückschläge verarbeiten zu können.
    Meine Erfahrungen:
    Habe seit 2012 sehr interessante Mitspieler und Bandleader kennengelernt, die mich trotz meiner Defizite akzeptiert und voran gebracht haben.
    Die Vorbereitungen auf Konzerte und die Auftritte selbst machen (meistens) viel Spaß.
    Meine Entwicklung am Sax:
    Ich kann inzwischen auf dem geforderten Niveau mithalten - das war anfangs nicht so. Bin durch die "Swing"- Richtung stark geprägt worden.
     
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  19. abraxasbabu

    abraxasbabu Ist fast schon zuhause hier

    Nachdem ich erste Band Erfahrung machen durfte hat sich nie mehr was gefunden. Derzeit spiele ich in einem Blockflötenensambel. Da lerne ich das Zusammenspiel und in Time zu bleiben. Demnke dass ich das fürs Sax gut gebrauchen kann
     
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  20. saxer66

    saxer66 Ist fast schon zuhause hier

    ein befreundeter Posaunist schleppte mich in die Bigband (in der ich immer noch spiele), die hatten damals einen Saxophon Engpass und ich hatte schon 1Jahr Unterricht (vor ca. 20 Jahren) ;-) Jazz und Bigbands hatte ich damals für mich neu entdeckt.
    Es gibt m.Mng.nach keine bessere "Schule" als den Klangkörper Bigband um Jazz und Swing zu lernen. Du bist einerseits Teil dieses herrlichen Klangkörpers, ab und zu hast du aber auch mal deine alleinigen Glanzstellen (wenn du möchtest)
    du lernst vor allem Teamplay und ständig dazu
     
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