"break in", wie viel macht das bei Euch aus?

Dieses Thema im Forum "Mundstücke / Blätter" wurde erstellt von TSax80, 11.August.2018.

  1. TSax80

    TSax80 Ist fast schon zuhause hier

    Ich spiele nun auf 7* Rigotti 2,5 hard und 3,0 soft. Anfangs sind die tough, dann so nach 3x15 min anspielen werden die gut. Bleiben sie zu hart, nehme ich ein wenig mit dem Reedgeek von der Unterseite weg, jedes glätte ich mit dem Geek. Nun halten die Blätter merklich länger. Da hätte ich auch eher ´drauf kommen können, hatte vorher wohl zu leicht gekauft und mich gewundert, warum die Blätter nicht so lange halten.
    Was macht der "break in" bei Euch so aus? VG, TSax80
     
  2. ToMu

    ToMu Ist fast schon zuhause hier

    interessant,

    hast du ein Linkshänder-Reedgeek, oder ein Rechtshänder-Reedgeek?
     
    quax gefällt das.
  3. TSax80

    TSax80 Ist fast schon zuhause hier

    Ist bei mir in beiden Händen ziemlich klein. Ich nutze aber eh nur die langen Kanten und gehe damit über die Unterseite.
     
  4. Blofeld

    Blofeld Kann einfach nicht wegbleiben

    Ach dem ersten Spielen streiche ich die Oberseite des neuen Blattes mit der Kuppe des Fingernagels oder der Rueckseite eines Teeloeffels glatt. das verhindert schon mal das Anhaften von Schmutz und Gammel. Ansonsten gehe ich beim break in behutsam vor. Erstmal kurz und soft anspielen, kein Altissimo, nach dem dritten mal allmaehlich steigern. Erfolgsquote ist gut, Nachbearbeitung mache ich nur in Notfaellen.
     
  5. Claus

    Claus Moderator

    Bei mir wird ein neues Blatt behandelt wie jedes andere auch. Erfolgsquote ist auch gut.
     
    ReneSax, TobiS und visir gefällt das.
  6. quax

    quax Ist fast schon zuhause hier

    Der ist gut ;)
     
  7. ppue

    ppue Experte

    Was genau bezeichnet "break in"?
     
    Rick und last gefällt das.
  8. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    @TSax80 Genau das wollte ich auch fragen.

    LG
    Mike
     
  9. Ton Scott

    Ton Scott Freak

  10. TootSweet

    TootSweet Ist fast schon zuhause hier

    Ich spiele ein Blatt am 1. Tag etwa für 5 Minuten, am 2. Tag für 10, am 3. für 15 Minuten. Dann bearbeite ich das Blatt wenn nötig etwas; passt es mir auch dann nicht, werfe ich es weg (kommt selten vor).

    Das scheint mir eine funktionierende und auch einleuchtende Methode zu sein (Blätter müssen quellen - trocknen - quellen usw., um sich ans Mundstück anzupassen.)

    Aber ich habe sie nie ernsthaft mit der Methode „In den Mund - aufs Mundstück -und losgeblasen!“ verglichen.

    Vielleicht ist meine Methode mehr Voodoo und Ritual als wirklich nötig ...
     
  11. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    Danke, wieder etwas gelernt!
    Mein Englisch ist halt nicht so gut.
    Und bei Break denke ich eher an Pause. ;)
    "Blätter einspielen" im Thread-Titel wäre trotzdem einfacher gewesen.

    Mein Fiberreeds werden nicht bearbeitet.
    Draufspannen und loslegen.
    Nur einmal ließ ich vom Hersteller ein Tenorblatt nachbearbeiten.
    Das ist aber jetzt meine Nr. 1, die nur bei Gigs eingesetzt wird.
    Hält jetzt schon fast zwei Jahre.

    LG
    Mike
     
  12. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Interessant ist vielleicht auch dass ich ein Blatt - hat es auf einem bestimmten Mundstück zumindestens diese Prozedur von 3x kurz spielen durchlaufen - sofort als kaputt empfinde, wenn ich es auf einem anderen Mundstück zu spielen versuche, weil es jegliche Spannung verloren hat.
    Irgendwas dürfte da schon passieren.

    Cheers, Ton
     
  13. Claus

    Claus Moderator

    Für (am Anfang) etwas zu harte Blätter (wie @TSax80 das beschreibt), sagt die zitierte Empfehlung Folgendes:

    "For any reeds which feel considerably hard the first time you play them, you should skip the above Breaking in for Softer Reeds procedure and just play them normally from then on."

    Dann bin ich ja mit meiner Methode doch nicht so exotisch....
     
    quax und Rick gefällt das.
  14. Blofeld

    Blofeld Kann einfach nicht wegbleiben

    Ich spiele auch zu harte Blätter die ersten Male vorsichtig an, sie werden dann trotzdem weicher. Aber ich werde bei nächster Gelegenheit mal der Anleitung folgen und bei einem zu harten Blatt gleich voll reinhalten. Vielleicht wird's dann ja zu Butter...
     
  15. TSax80

    TSax80 Ist fast schon zuhause hier

    Wenn die Blätter auch nach dem ReedGeek noch zu hart sind, biege ich sie auf dem Mundstück im Herz mit dem Daumen etwas an. War ein Tip von Saxhornet und funzt bei mir super. VG, TSax80.
     
  16. TootSweet

    TootSweet Ist fast schon zuhause hier

    Erlebe ich auch so. Darum schreibe ich auf die Blätter, auf welchem Mundstück ich sie eingespielt habe.
     
  17. Gast 12243

    Gast 12243 Guest

    Tztztz....was ihr so alles hört und macht:) Mir ist das alles total fremd, aber bin wahrscheinlich in Sachen Sax eher Holzfäller, als das ich Flöhe pusten höre oder filigraner Musiker bin.
    Iwie bin da reichlich einfacher gestrickt.
     
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