C-Melody Saxophon

Dieses Thema im Forum "Tenor Special" wurde erstellt von Hewe, 4.Dezember.2013.

  1. Hewe

    Hewe Ist fast schon zuhause hier

    Hallo, gibt es eigentlich schon einen Erfahrungsbericht über das C-Melody von Thomann im Vergleich zum Aquilla-Sax. Es war einmal so etwas angedeutet, gelesen habe ich aber darüber noch nichts.
    freundliche Grüße von Hewe
     
  2. Schnuckelchen

    Schnuckelchen Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe das von Thomann. Vergleichen kann ich nicht mangels Aquila. Mich würde aber auch interessieren, wie das Thomann bei anderen Saxophonisten ankommt.

    Grüße
    Claudia
     
  3. slowjoe

    slowjoe Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe das von Aquila. Vergleichen kann ich nicht mangels Thomann.

    Das ist doch Teamwork, nicht :) :)


    Ich habe das Teil vor 2 oder 3 Jahren ungesehen superbilllig und praktisch fabrikneu gekauft weil der Vorbesitzer "nicht damit zurechtkam".


    Erster Eindruck: Huiiiii

    Schwarz vernickelt mit güldener Mechanik und grosser Güldener Gravur auf dem Becher. Echtes Angeberteil.


    Zweiter Eindrick: Pfuiii

    Alle Seitenklappen hatten mehr als 1 mm Spiel nach rechts und links, Lackreste auf den Tonlochrändern, am S - Bogenzapfen und die Aufnahmebuchse des S - Bogens war innen mitlackiert, Böckchen und Walzen nach dem Lackieren nicht von Lackresten gereinigt, Undichtigketen und so weiter. Murks an allen Enden. Kein Wunder, dass der Vorbesitzer nicht damit zurechtkam.

    Das Teil musste also komplett auseinender, die Tonlochränder geglättet, Lackreste entfernt und die Achsen neu eingezogen werden. Danach war natürlich eine komplette Einregulierung fällig.

    Wohlgemerkt, ich rede hier nicht von einer heruntergespielten Kanne sondern von einem praktisch ungespielten, fast neuen Instrument.

    Nachdem ich das hinter mir hatte, bin ich nun stolzer Eigentümer eines spielbaren Instruments.

    Das Teil spielt sich jetzt ganz brauchbar, der Klang ist etwas "moderner" als der des Martin oder der des Conn C - Mels. Ich spiele es mit Tenor Mundstücken mit grösserer Kammer und wenig Baffle, damit gefällt mit der Klang am Besten.

    Keine Ahnung ob ich hier nur eine "Gurke" erwischt habe oder ob die alle so sind. Möglicherweise werden die Instrumente auch von unterschiedlichen Herstellern gefertigt und unter dem gleichen Namen gehandelt. Soll ja bei Fernost - Instumenten vorkommen. **teuflischgrins**



    SlowJoe
     
  4. Hewe

    Hewe Ist fast schon zuhause hier

    Das wäre ja nun interessant. Ist das Thomann nun besser? Oder wird es beim gleichen Produzenten in China mit anderem Logo gebaut? Aquila hat ja keinen Mikrotuner. Thomann immerhin einen Namen, den man nicht verlieren möchte.
    Hewe
     
  5. Bereckis

    Bereckis Strebt nach Höherem

    Hallo Hewe,

    bestell doch das Instrument auf Probe.

    Gruß
     
  6. Gast

    Gast Guest

    Mike ist für Seine Spielerei am C-Melody bekannt.

    Viellt kann er Dir da Unterschiede sagen.
     
  7. Hewe

    Hewe Ist fast schon zuhause hier

    @Sara: Ich kenne Mike Spiel auf den C-Melo von Aquila. Das war auch mal ein Grund für mich, das Teil zu bestellen - so wie es bei Mike klingt. Das Aquila ist wieder zurück gegangen. Mike kann eben auch auf Gieskannen und Gartenschläuchen spielen. Ich brauche etwas unkompliziertes. Aber hat er auch ein Thomann gespielt?
    @Bereckis: Meine Frau bekommt eine Krise und ich nichts zu Weihnachten...
    freundliche Grüße von Hewe
     
  8. Schnuckelchen

    Schnuckelchen Ist fast schon zuhause hier

    Wo wohnst Du? :-D :-D :-D


    Ungesehen hab ich meines nicht gekauft. Ich bin in den Laden gefahren und habe es getestet. Der erste Eindruck war ganz gut. Später habe ich mir dann eines bestellt, das ich zuvor nicht getestet hatte. Es war ein Rückläufer. Aber auch dieses war nicht weiter aufällig. Silbern halt.


    Ach du liebe Sch***! Na das ist ja übel. Das Thomann war keineswegs eine so verhaute Kanne. Ich habe es gleich meinem Saxdoc zur Durchsicht gegeben. Er meinte, es klinge zwar nicht wie ein Sax, aber nett. :-D Und von der Verarbeitung, meinte er, sei es seinen Preis wert. Natürlich ist es nicht oberste Liga, aber gut spielbar. Groß was dran gemacht hat er nicht. Nur den S-Bogen etwas besser eingepasst. Farbreste in der Hülse sind scheints gang und gäbe... Der Rest war soweit in Ordnung.

    Mir gefällts, das kleine Ding, nur mit dem Microtuner komm ich überhaupt nicht klar. Mir erschließt sich immer noch nicht der Sinn. :-?

    Grüße
    Claudia
     
  9. bluemike

    bluemike Ist fast schon zuhause hier

    Hi,

    @hewe: Ich habe das Thomann immerhin einmal anspielen können. Da gibt es tatsächlich kleine Unterschiede in der Bauweise, die nahelegen, dass beim Hersteller zumindest Modifikationen vorgenommen wurden - WENN es derselbe Hersteller ist. Der Klang ist nicht sonderlich unterschiedlich.
     
  10. Hewe

    Hewe Ist fast schon zuhause hier

    Na - dann bleib´ ich mal bei meinem Buescher. Ich komme eigentlich gut damit zurecht. Es gibt zwar einige Dinge, die mir nicht so in die Finger passen, z.B. die Enge der C-h-b-Tasten oben.
    freundliche Grüße von Hewe
     
  11. saxhans

    saxhans Ist fast schon zuhause hier

    Ich schließe mich Hewe an und bleibe auch lieber bei meinem Buescher. Mit dem Mundstück von Aquilasax funzt die Kanne recht ordentlich.

    Gruß Hans
     
  12. Schnuckelchen

    Schnuckelchen Ist fast schon zuhause hier

    Ich möchte noch kurz erwähnen, dass ich Slowjoe vor gut einer Woche besucht habe. Das bot sich an, weil ich zu einem Harley-Treffen in den Westerwald gefahren bin und das Aquila quasi auf dem Weg lag. :) Da mich kurz nach meiner Rückkehr ein übler Virus erwischt hat, der mich sowohl vom Saxen als auch weitgehend vom www abgehalten hat, schreibe ich dies erst jetzt.

    Ich hatte mein Thomann mit dabei und wir haben die beiden Saxophone verglichen. Klanglich tun sie sich nicht viel, das Thomann kommt mir etwas zarter vor, was aber ev. am Mundstück liegt. Der Microtuner an meinem Thomann ist erwartungsgemäß undicht. Mangels eines solchen ist diese Problemstelle beim Aquila nicht vorhanden. Wenn ich davon ausgehe, dass Slowjoe sein Sax KOMPLETT überholt hat, um es in ein brauchbares zu verwandeln, muss ich mich beim Hersteller von meinem bedanken. Die Präzision der Klappen ist zwar natürlich auch beim Thomann nicht vom Feinsten, da ist schon ein wenig Spiel vorhanden, aber die Polster schließen ganz ordentlich, so dass man keine Probleme hiermit hat. Was mir aufgefallen ist: Das Aquila ist lackiert, und da bröckelt es schon ein wenig (Blasen). Das wird meinem Thomann nicht passieren, da versilbert. Dafür wird es langsam schön schwarz. :-D

    @ Slowjoe: Danke nochmal für den interessanten Nachmittag und die nette Unterhaltung. Ich bin immer noch ganz hin und weg von Deiner Sammlung und dem kleinen "Gast". (Insider ;-)) Falls Du noch etwas präziser in die Tiefen der Unterschiede der beiden Saxe einsteigen willst, bitte! Da ich nicht selbst schraube, kann ich mich nicht über Materialien, Federn, Polster etc. auslassen.

    Grüße
    Claudia
     
  13. schroe

    schroe Kann einfach nicht wegbleiben

    Hallihallo, am Donnerstag hat der Postbote bei mir geklingelt....und mir ein relativ kleines Päckchen (wenn man bedenkt, wie oft einzelne Blätter und Mundstücke verpackt sind....;-)) - mit einem güldenen C-Melody vom großen T gebracht - juhu
    Der erste Eindruck ist ganz gut: ich hatte vor Jahren schon mal ein Aquilasax, mit dem ich intonationsmäßig nicht ganz so zurecht gekommen bin - was aber auch daran liegen kann, dass ich damals noch nicht so lange Saxophon gespielt habe und v.a. auch noch kein Tenor gespielt habe.


    Vieles wurde ja schon gesagt: die Mechanik für tief h/cis liegt etwas tief, ist aber für mich handlebar, das mittlere D ist relativ hoch, aber auch noch in Griff zu kriegen.
    Praktischerweise intoniert es mit meinem Soloist D vom Alto gleich gut wie mit dem Originalmundstück, mit den Tenormundstücken bin ich viel zu tief.
    Ich habe das Gefühl, dass der Microtuner auch etwas undicht ist, weil die tiefen Töne doch etwas schwer ansprechen (als mein Mann den Microtuner zugehalten hat, kamen die Töne einwandfrei)- aber ich denke das ist bei allen so.

    Wie haben die anderen T-C-Mel-Besitzer das gehandhabt ? Zugelötet, zugeklebt, Silikon.....(einfach zurückgeschickt)?? Gibt es eine nichtinvasive Möglichkeit, die wieder rückgängig gemacht werden kann?
    Bevor ich damit zum Saxdoc spaziere, möchte ich sicher sein, ob ich es auch behalten möchte.
    Wie ist die Langzeitbilanz, z.B. bei dir Claudia?

    Zum Glück sind jetzt Osterferien und ich habe viel Zeit zum Testen und Überlegen.
    Danke für Eure Tipps!
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.April.2019
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