Conn chu berry Alto von 1928

Dieses Thema im Forum "Saxophone" wurde erstellt von TobiS, 15.September.2018.

  1. TobiS

    TobiS Ist fast schon zuhause hier

    Moin!
    Brauche mal die Schwarmintelligenz.

    Zum Verkauf steht ein Conn Chu Berry Löw Pitch in silber.
    Original Lack
    Generalüberholt
    Neue Polster...

    Für 1850 EUR.
    mache ich da ein gutes Geschäft?

    Mit einem OL Tone Star 6*
    Und nem plasticover 2,5
    klingt das voll und fett,
    Warm und schreiend zugleich.
    Ich bin ein bisschen verliebt.

    Manko: natürlich keine hoch f# Klappe und die andersartige Mechanik besonders für den kleinen Finger links.

    Danke für eure Meinungen!
     
  2. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Der Preis ist sicher jetzt kein Schnäppchen, aber o. k. wenn das Horn top in Schuß ist.

    An die Mechanik gewöhnst Du Dich.

    Hoch Fis muß man nicht haben.

    Check nochmal die Intonation. Da gab es damals schon Streuungen.

    Ja, der Sound sollte Spass machen...;)

    Für mich hört sich das Angebot gut an.

    CzG

    Dreas
     
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  3. TobiS

    TobiS Ist fast schon zuhause hier

    Ach, das hab ich gar nicht erwähnt. Die intonation ist Sahne!!!

    Danke für deine Meinung
     
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  4. Sandsax

    Sandsax Ist fast schon zuhause hier

    Der Preis erscheint mir für einen Privatverkauf (?) zu hoch.
    New Wonder II nehme ich an? Seriennummerbereich?

    Dafür solltest Du (von privat) schon ein Transitional im 6M Style oder gleich ein 6M bekommen, das ergonomisch und bautechnisch deutlich fortschrittlicher ist.

    „Neue Polster“ heißt zunächst einmal relativ wenig, wenn nicht begleitend eine top ausgeführte mechanische Überholung stattgefunden hat.
    Du solltest u. a. auf Spielfreiheit der Achsen achten.
    Außerdem sollten beim Conn flache und nicht zu weiche Polster verbaut worden sein.
    Sind die Tonlochringe unbearbeitet? Wenn dran rumgefeilt wurde... Finger von!
    Microtuner dicht und spielfrei?
    Alle kleinen Feststellschrauben vorhanden?


    Pfeife auf die F#-Klappe.
     
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  5. TobiS

    TobiS Ist fast schon zuhause hier

    Kein Privatverkauf...
     
  6. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Dann passt der Preis, sollte ja auch Gewährleistung enthalten sein.

    CzG

    Dreas

    P. S. Ich damals für mein Tenor 2.600,-€ bei einem Händler gezahlt. Sicher ganz am oberen Ende der Preisskala. Noch nicht einmal bereut!
     
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  7. jazzwoman

    jazzwoman Ist fast schon zuhause hier

    Ich hatte insgesamt 2 in Silber von den New Wonder II. Sehr gute Hörner, wie ich finde. Preis bei 1200 Euro.
    Für 1900 würde ich noch mal ein Ladyface anspielen.
    Habe nun ein sehr gutes Buescher Elkhard. Sind nicht so angesehen. Ich finde es absolut spitze und konnte es sehr günstig kaufen.
     
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  8. ppue

    ppue Experte

    Zur Intonation: Die New Wonder mit gebördelten Tonlöchern intonieren gut. Von Streuung habe ich da noch nicht gehört. Nur die älteren New Wonder mit geraden Tonkaminen sollen nicht so gut sein. Habe ich aber keine Erfahrung mit.

    Ich selbst spiele lieber das NW II als das Ladyface. Für mich ist die alte Mechanik besser als die neuere. Keine Ahnung warum.

    Schaut man auf Ebay nach vergleihbaren Saxophonen, dann kommt man auch schnell auf 1800,-€ für ein überholtes Instrument. Der Preis vom Händler ist OK.
     
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  9. TobiS

    TobiS Ist fast schon zuhause hier

    Danke für Eure Tipps. Die werde ich beim nächstenBesuch im Kopf haben.

    Eine Frage habe ich noch:
    Mein Mundstück steckte auf, die Intonation war perfekt,
    ABER: Der Microtuner war noch nicht mal in der Nähe des Mundstücks.
    Ist das üblich? Oder ist da bei der montage etwas schief gelaufen?
    Oder schiebt der Microtuner nicht das Mundstück, sondern das ganze Ende des S-Bogens raus!? :dead:
     
  10. slowjoe

    slowjoe Ist fast schon zuhause hier

    So isses.
    Der Microtuner verlängert oder verkürzt den S - Bogen bei aufgestecktem Mundstück und verändert so die Stimmung des Instruments.

    Mit allen Vor - und Nachteilen....


    SlowJoe
     
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  11. murofnohp

    murofnohp Ist fast schon zuhause hier

    .... das Mundstück müsste eigentlich GANZ drauf und der Microtuner gehört entsprechend rausgedreht. Manchmal ist der aber fest und müsste erst zerlegt und gereinigt werden.
     
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  12. TobiS

    TobiS Ist fast schon zuhause hier

    Hm. Ich dachte nun, das Mundstück müsse den microtuner nicht zwangsläufig berühren.

    Der microtuner lässt sich problemlos unzählige Male drehen
     
  13. murofnohp

    murofnohp Ist fast schon zuhause hier

    ... wenn er sich dabei auch (langsam) raus- bzw reinschiebt, ist alles gut.
    Ob es intonatorisch(?) Nachteile bringt, wenn man den Microtuner nicht benutzt wie er gedacht ist, kann ich nicht sagen.
     
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  14. TobiS

    TobiS Ist fast schon zuhause hier

    Jetzt bin ich wieder verwirrt.
    WIE IST ER DENN GEDACHT???
    Mg sein dass mich meine Google Skills verlassen haben, aber ich finde bisher nur Informationen darüber, wie ich das Ding zerlege und reinige.

    Ich finde keine Informationen darüber, wie ich ihn benutze!

    Also:
    Ich stecke mein Mundstück so weit auf den Kork, dass es fest sitzt.

    Distanz zur Microtuner Schraube egal, Kontakt mit der Schraube ist nicht erforderlich.

    Zum Stimmen schiebe ich dann nicht das Mundstück vor oder zurück, sondern ich drehe am Microtuner, bis die Stimmung optimal ist.

    Klingt gar nicht so umständlich...
    korrekt?
     
  15. jazzwoman

    jazzwoman Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe den eigentlich nie benutzt... Wenn es mit deinem Mundstück passte, ist doch alles gut.
     
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  16. Sandsax

    Sandsax Ist fast schon zuhause hier

    Gedacht ist er nach meinem Verständnis wohl so, dass ein vom Kammervolumen her passendes Mundstück komplett aufgeschoben wird und die Stimmung dann ausschließlich mit der Schraube stattfindet.
    Das ist aber nicht zwingend so erforderlich- erlaubt ist doch immer was funktioniert.

    Er sollte sich nicht nur gleichmäßig bewegen lassen können, sondern möglichst wenig Spiel beim Hin- und Herbewegen haben und kann angeblich auch schon mal undicht sein, wobei mir das noch nicht untergekommen ist.

    Für den reinen Spielbetrieb ist er nicht zwingend erforderlich, kann auch stillgelegt werden/worden sein, oder auch abgebaut.
    Die Altos für den britischen Markt wurden übrigens zumindest zeitweise direkt ohne Mikrotuner ausgeliefert. Sie sind meist zusätzlich mit „La Fleur London“ graviert.
    Wenn bei so einem Instrument dann der Tuner fehlt, ist es trotzdem original.
     
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  17. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Man muss aber auch unterscheiden !!

    Es gibt auch zweierlei Ausführungen !!

    1. Das Rohrstück am Mundstück kann durch das drehen der Gewindehülse in einem beschränkten Bereich rein-oder raus geschoben werden (Rohr in Rohr)
    Das MPC wird normal drauf gesteckt und das Feintuning erfolgt dann über das Verdrehen der Hülse.

    2, Das Rohrstück am Mundstück ist nicht verschiebbar und fest wie bei den normalen S-Bögen. Sieht aus wie ein Mikro-Tuner ist aber kein Echter.
    Man stimmt ganz normal durch verschieben des Mundstücks auf dem Kork.. hat mein sein optimale Position gefunden, dreht man die Überwurfmutter / Gewindehülse bis zur Berührung am Munndtsücks-Schaft und hat so einen festen Anschlag, an den man dann immer mit dem MPC dran fährt.
    Quasi wie eine Markierung, die man sonst gerne mit einem Filzstift oder so macht.

    LG Wuffy
     
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  18. TobiS

    TobiS Ist fast schon zuhause hier

    Ach guck mal.
    Jetzt hab‘s sogar ich begriffen!

    Dieses Forum ist großartig.
    Ich danke Euch!

    Wenn ich mich recht erinnere, hatte die Hülse gar kein Spiel. Scheint also in jeder Hinsicht ein echtes Schmuckstück zu sein, das ich da gefunden habe.

    Ich werd’s mir unter Berücksichtigung all eurer Anmerkungen aber nochmals ansehen.

    Bescheuert. Ich ärgere mich fast, dass mir das Ding besser gefällt als ein neues Y*maha.

    Es liegt besser in der Hand,
    Tönt unglaublich schön,
    Intoniert einwandfrei,
    hat irgendwie Charme,
    Und ist zudem noch günstiger!!!

    Versus
    Is‘ neu,
    Sieht halt moderner aus,
    Fullstop!
     
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  19. TobiS

    TobiS Ist fast schon zuhause hier


    Weshalb ist denn das wichtig?
    Die Tonlöcher sind gebördelt, das muss ich vermutlich gar nicht dazu sagen...
     
  20. Sandsax

    Sandsax Ist fast schon zuhause hier

    Das Spielgefühl wird mit zu weichen Polstern in Verbindung mit den gerollten Tonlöchern schnell schwampfig.
    Die original Conn Resopads waren auch eher hart und flach.
    Dass Sie flach sind, ist auch wichtig, um die Klappenaufgänge vernünftig, d. h. so, wie es für das Instrument stimmig ist, einzustellen. Bei gleichem Abstand zum Tonlochrand müsste bei dickeren Polstern der Klappenabstand vergrößert werden, um die Polsterdicke zu kompensieren. Die Schrauberfraktion mag mich berichtigen.

    Hin und wieder sieht man schon auf den Fotos von Verkaufsanzeigen, dass in diesem Sinne „falsche“ Polster verbaut werden.
     
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