Der persönliche Saxophonsound

Dieses Thema im Forum "Bücher / CDs / Noten / Playalongs" wurde erstellt von hanjo, 3.März.2013.

  1. lee

    lee Ist fast schon zuhause hier

    wenn du die dinge nicht verstehst, gehe müssig, dann verstehn dich die dinge.
    mystiker aus dem mittelalter
     
  2. cara

    cara Strebt nach Höherem

    ouh! ouh!

    mich würde das auch interessieren.
    Irgendwie scheint es nämlich, dass hier weder das Buch noch das was drin steht wirklich eine Rolle spielt. Sozusagen:
    Viel Lärm um nichts :roll:

    Ich habe es gelesen und rumprobiert nach einem Jahr Sax lernen.
    Hat mir ein paar Zusammenhänge bewußt gemacht, die ich vorher nicht kannte.
    Ist gut, wenn ich das jetzt nochmal tue von einem besseren Spielstand aus.
    Wissen hat noch niemanden geschadet.
    Und probieren muss sowieso jeder selbst und herausfinden, was für ihn gut ist (schreibt sogar Liebman). :)

    Gruß Cara
     
  3. TheSteamer

    TheSteamer Guest

    Moin!

    Klar kann man machen!

    Du kennst ja sicherlich den Satz `Ja soooo muss ein Saxophon klingen` , da ist ja gelegentlich was im Kopf, was irgendwie „eingemeißelt“ ist.

    Du bist ein akkurater Spieler, der gelegentlich zwischen Nuancen das adäquate sucht, deshalb wäre es sehr interessant, wenn du mal, frisch, frei, fröhlich, jenseits aller Regeln spielst, die zu vergessen, wie @ Lee sagt, auch eventuell geübt werden muss.

    Nun ja, nimm diesem Teil den Zauber, und in 100 Jahren fragt einer, Saxophon……..was war das noch?


    Grüße the Steamer
     
  4. lee

    lee Ist fast schon zuhause hier

    Rick:""Was dem Lehrer dunkel war, macht er seinen Schülern klar"
    Kleist:"Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden"
     
  5. Werner

    Werner Strebt nach Höherem

    Hallo Rick

    :)

    Klasse! Schön, das das jemand ausspricht bzw es überhaupt formulieren kann.

    vG
    Werner



    http://swing-jazz-berlin.de/#band
     
  6. TheSteamer

    TheSteamer Guest

    Moin!

    Das Wesen der Einzigartigkeit ist, das mit einem Klappenschlag hunderttausende in Begeisterung verfallen.

    Und Jene denen das verwährt bleibt, die müssen andere `Blumentöpfe` gewinnen!

    Thats Life! ;-)

    Grüß the Steamer
     
  7. cara

    cara Strebt nach Höherem

    hallo Steamer,

    Nobody is perfect und genau das macht jeden Mensch einzigartig und genauso, wie er ist, liebenswert! :)

    Perfektion ist gruselig und macht Angst! :-o

    Kannste mal drüber nachdenken! ;-)

    Gruß Cara

    PS. von hunderttausende in Begeisterung hat niemand was
     
  8. bluefrog

    bluefrog Strebt nach Höherem

    Hi Rick,

    ich habe manchmal den Eindruck, dass das auch manchem Profi nicht klar ist. Übrigens habe ich als Wissenschaftler dieselbe Erfahrung gemacht. Das Geheimnis ist: Sich SEHR intensiv mit etwas beschäftigen, dann eine Pause machen, das Problem von einer ganz anderen Seite angehen, wieder Pause machen. VIELLEICHT gelingt einem dann ein Wurf.

    Liebe Grüße
    Helmut
     
  9. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @ The Steamer

    Hans, kann ein Bari "frisch" klingen? Diskutieren wir grad im Chat..

    LG

    Dreas
     
  10. cara

    cara Strebt nach Höherem

    nicht "frisch" -
    erfrischend hatte ich geschrieben ;-)

    Gruß Cara
     
  11. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @ cara

    stimmt, aber im chat haben wir von "frisch" gesprochen..

    (nicht ernst nehmen...)

    LG

    Dreas
     
  12. Werner

    Werner Strebt nach Höherem

    Genau. Das Loslassen ist ein Teil des Automatisierungsprozess. Das ist nicht esoterisch, sondern Tatsache. Wenn sich der Geist/die Finger bzw der Körper/das Empfinden usw mit etwas anderem beschäftigt, kann das Unterbewußtsein die neu gefundenen Dinge ordnen und verfügbar machen. Halten Geist und/oder Körper etc aber ständig fest, also übt man zB. ohne Pause, dann ist das nicht möglich.

    Ich bringe das meinen Schülern gern über ein Bild näher. Es ist ein bischen wie wenn man am Ufer eines Sees nach Goldstücken sucht, von denen man weiss, das sie im Schlamm stecken. Man legt die Goldstücke zwar frei, aber das Suchen wühlt auch das Wasser auf und es wird trübe, und wenn man das zuviel macht, sieht man gar nichts mehr.
    Wartet man aber ein bischen, bis das Wasser wieder klar ist, dann sieht man die Goldstücke, die man freigelegt hat, und kann sie ganz leicht in Besitz nehmen.

    Und so ungefähr ist das mit dem Üben.
    Wobei übrigens das andere Extrem, nur Loslassen, auch nur begrenzt funktioniert :-D.
    Die Mischung machts.



    http://mobile-band-walking-act.de/unplugged.htm
     
  13. TheSteamer

    TheSteamer Guest

    Du meinst den sonstigen mitmenschlichen Bereich, aber darüber habe ich nichts Konkretes geschrieben.

    Ansonsten, perfekt muss es nicht sein, deshalb meine ich gelegentlich, ` macht doch einfach mal wie ihr denkt` vielleicht könnte man sich selbst neu entdecken.


    Doch, die Hunderttausend!

    @Dreas

    Erfrischend …..wie ein Kaltgetränk?

    Klingt komisch, ABER, man kann am Bariton einen Halter anbringen, wo dann ein Kaltgetränk rein gestellt wird.

    Notfalls kann man mit einer Wasserspritzen `Pumpgun` gekoppelt mit der Bb Klappe, die Zuschauer besprühen, falls sie einschlafen.

    Früher wurde bei vollen Bariton Schnecken kurzzeitig die Wasserklappe geöffnet mit dem gleichen Effekt.

    Einige sprechen hier von einem erfrischenden Baritonklang. ;-)

    Grüße the Steamer

     
  14. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    hans,

    so dachte ich mir das. danke für die expertenbestätigung!

    Good night and good luck....

    Dreas
     
  15. TheSteamer

    TheSteamer Guest


    Einspruch abgewiesen!

    `wie kein anderer zu sein` = Musikalität und Spieltechnik waren verblüffend
    sie sind auch diejenigen
    die neue Fertigkeiten entwickelt haben! = Musikalität und Spieltechnik waren verblüffend

    siehe auch Beitrag #37 – Dreigestirn.

    The Steamer
     
  16. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Moin,

    Oh je :cry:

    Wenn ein Klappenschlag Hunderttausende in Begeisterung verfallen lässt, weiß ich, da stimmt (wieder) was nicht, wende mich mit Grausen ab, und suche mir was Anderes, hoffend, dass der Kelch an mir vorüber geht.

    Gruß,
    Otfried
     
  17. cara

    cara Strebt nach Höherem


    Du täuschst dich. Denn in der Musik ist es genauso. :)
    Sie ist von Menschen gemacht und deshalb nie perfekt, immer eigen.

    Brandford Marsalis sagte in der Sendung, er experimentiert mit seinem Spiel und auch er kann nicht perfekt sein.
    Er spielt mit und für sich. Nicht für Hunderttausend. :)

    Gruß Cara
     
  18. TheSteamer

    TheSteamer Guest

    @xcielo

    O.K. du bist gegen Stars in der Musik.
    Das erklärt allerdings einiges!

    @cara
    In was täusche ich mich?

    Du sagst nicht perfekt ….sage ich auch!

    Welcher Widerspruch?

    Die Hunderttausend gehen auf Konzerte damit sie nichts davon haben?

    Und die Stars spielen nicht für die Hunderttausende?

    Das wäre neu!

    Grüße the Steamer
     
  19. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Tja, was ist ein Star ?
    Wenn es jemand ist, der nur mit dem Finger schnippt und ich raste aus, nee, da steh ich in der Tat nicht drauf.

    Wenn mir jemand ein herausragendes Konzert abliefert, ein Stück Musik, welche mich berührt und fasziniert und glücklich macht, dann ist er/sie der Star für mich.

    Gruß,
    Otfried
     
  20. cara

    cara Strebt nach Höherem

    Dem kann ich absolut nur zustimmen :-D

    Gruß Cara
     
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