Dörfler & Jörka – Mit oder ohne Resonatoren?

Dieses Thema im Forum "Reparatur und Instandhaltung" wurde erstellt von Mobrejl, 5.April.2026.

  1. Mobrejl

    Mobrejl Schaut nur mal vorbei

    Hallo.

    Ich besitze ein Dörfler & Jörka – Original Hopf Classic – Altsaxophon aus der Zeit um 1959, das ich restaurieren möchte. Kann mir jemand sagen, ob es ursprünglich Polster mit oder ohne Resonatoren hatte?

    Vielen Dank.
     
  2. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Habe in meiner Sammlung auch ein D&J - Hopf als Tenor.

    Leider kann ich nicht mehr nachvollziehen, ob die Original-Polster, die ich vor der Überholung ausgebaut hatte Resonatoren oder keine hatten.

    Die neu eingebauten (Eigenanfertigung) haben aber nun Reflektoren (für mich ein besseres Wort, als Resonatoren)

    LG

    P1140114_.jpg
     
  3. saxoholic

    saxoholic Kann einfach nicht wegbleiben

    Als ich seinerzeit mein 1962er D&J Skymaster (S/N: 16xxx) überholt habe, hatte ich reichlich Fotos gemacht und konnte darauf gerade einmal nachschauen. Original waren nur vernietete Polster verbaut, an den Palmkeys nicht mal genietet.

    Ich habe dann aber Polster mit Metallresonatoren verbaut.

    Falls Du noch mehr Fotos der Überholung benötigst, kannst Du dich gerne bei mir melden, das Instrument war die Überholung aber auf jeden Fall wert...
     

    Anhänge:

  4. Mobrejl

    Mobrejl Schaut nur mal vorbei

    Danke für die Antwort.
    Sehr schönes Tenorsaxophon, @Wuffy.
    Meins hatte diese roten Polster, als ich es gebraucht gekauft habe, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie original sind. Die Form ist deinem sehr ähnlich, @saxofoniker.

    Ich denke aber, dass es bei verschiedenen Modellen Unterschiede bei den Polstern geben kann.
    Ich überlege, es nach der Überholung zu verkaufen, und ich glaube, ein Käufer wird daran interessiert sein, dass es so originalgetreu wie möglich ist – inklusive der Polster.
     

    Anhänge:

  5. tomaso

    tomaso Strebt nach Höherem

    1961 gab es diese auch bei Keilwerth im New-King Bari.....

    Ein Hauch Schellack, kein Papprücken, Konsistenz eher labberig....

    Leo P. wäre damals bestimmt verzweifelt, obwohl seine schrille Haarfarbe schon richtungsweisend gewesen wäre.


    20230201_115426.jpg
     
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  6. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Vielleicht uberlege auch, ob du die überholung nicht dem Käufer überlässt. Oder machst du die selbst wie @Wuffy?
     
  7. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Ich finde, es kommt sehr auf den Einsatzzweck an, ob man Resos will und welche. Ich habe Hörner ohne Resos besessen, die nach GÜ dann welche hatten und finde persönlich, dass die meisten Hörner für meine Einsatzzwecke von großen Resos profitieren, da die Dynamik- und Soundpalette größer wird und man trotzdem noch soft spielen kann.
    Da ist mir die Originalität nicht so wichtig wie der Sound.
     
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  8. Sandsax

    Sandsax Gehört zum Inventar

    Daher ist es meiner Einschätzung nach so, dass der Kreis der potentiellen Interessenten dadurch unnötig auf originalitätsaffine Sammler eingeschränkt wird.
     
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  9. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Was würdest du also vorschlagen...?
     
  10. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Die größten Resos, die reinpassen! Wär zumindest mein Vorschlag.
    Ist zwar Geschmacksache, aber eben nicht nur.
    Wenn man Präsenz aus einem zu wuchtigen Klang nehmen will, kann man die Lippe nehmen. Wenn man sie bei einem stumpf klingenden Horn rein bekommen will, bleibt nur ein Baffle. Mir gefällt es anders aber besser, wuchtiges Horn, nicht zu viel Baffle.
     
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  11. Kohlertfan

    Kohlertfan Strebt nach Höherem

    Ich würde keine Resignatoren einbauen. Hält vom üben und spielen ab! :cool:
     
  12. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Ich würde das Saxophon so verkaufen, wie es jetzt ist.
    Die Kosten für eine GÜ bekommt man Verkauf selten raus, und wenn geht das auf Kosten des Restwerts des Instruments. Sofern die GÜ nicht von einem bekannten saxdoc gemacht wurde wird ein potentieller Käufer eh daran rummeckern, um den Preis zu drücken. So kann er das Instrument zu seinem Doc des Vertrauens tragen und es so machen lassen, wie er das will.
     
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