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Festigkeit des S-Bogens

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von Supersol, 5.Februar.2018.

  1. Supersol

    Supersol Kann einfach nicht wegbleiben

    Habe mal eine Frage zum S-Bogen.

    Wenn ich ihn aufsetze und handfest mit Gefühl fest schraube, ist er trotzdem nicht ganz fixiert.
    Er lässt sich immer noch relativ leicht drehen - verstellt sich zwar nicht übermäßig oft, aber manchmal schon...

    Gehört das so?
    Sonst müsste ich die Schraube mords anknallen, kann mir nicht vorstellen, dass das gut sein soll ....

    Danke und Grüße
    Supersol
     
  2. Claus

    Claus Moderator

    Von alleine verstellen sollte sich der S-Bogen nach Möglichkeit nicht. Notfalls kann ein Saxdoc die Hülse etwas weiten, wenn der Sitz zu Locker ist.
     
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  3. Sandsax

    Sandsax Ist fast schon zuhause hier

    Nee, "mords" anknallen ist nicht gut.

    Wenn sich der Bogen mit Widerstand nur noch etwas drehen lässt, aber Du ihn nicht rausziehen kannst und er kein fühlbares Spiel in oben/unten- Richtung hat, wenn Du dran ruckelst, ist es nicht ganz so schlimm.
    Ansonsten ist es besser, wie ja auch @Claus gerade geschrieben hat, die Hülse etwas weiten zu lassen.
     
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  4. Supersol

    Supersol Kann einfach nicht wegbleiben

    Aha - ja - dann werde ich die Madame mal dem Saxdoc vorstellen. Wollte nur sicher sein, dass ich den Weg nicht umsonst mache und das vielleicht normal ist.
    Vielen Dank schon mal an dieser Stelle :danke:
     
  5. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Also mein S-Bogen läßt sich mit etwas Druck auch verdrehen, trotz angezigener Schraube. Macht überhaupt nichts.

    Da Du ein neues Seles hast, würde ich vermuten, dass das bei Deinem Instrument auch noch absolut im tolerablen Bereich liegt.

    Ach, Glückwunsch auch zum Hörnchen....

    CzG

    Dreas
     
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  6. Claus

    Claus Moderator

    Das wäre sicherlich normal. Aber verstellt sich Dein Bogen von alleine, wenn Du die Schraube normal angezogen hast?
     
  7. jb_foto

    jb_foto Ist fast schon zuhause hier

    Hallo,
    Ich kann bei meinem Tenor den S-Bogen, trotz leicht angezogener Schraube, noch drehen und mein Horn wurde erst kürzlich neu eingestellt und geprüft.
    Würde es bei der ersten Justage - die ist ja eh nach ein paar Monaten fällig - einfach mal dem SaxDoc sagen. Wenn kann er es dann korrigieren.

    LG
    Jürgen
     
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  8. giuseppe

    giuseppe Ist fast schon zuhause hier

    Mords anknallen ist nicht gut, denn dann wird die Aufnahme ja oval und klemmt, dichtet aber nicht.
    Schlecht passende Hülsen sind gängig und in der Regel ja trotzdem bespielbar, wie hier ja auch einige bestätigen.

    Dennoch würde ich auch dringend empfehlen, sie beim Saxdoc einpassen zu lassen. Für den ist das kein großer Aufwand und die Ansprache könnte erheblich profitieren. Gehört für mich nach mehrfacher positiver Erfahrung zu den unterschätzen Tuning-Tricks, die wirklich was bringen...
     
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  9. stefalt

    stefalt Ist fast schon zuhause hier

    Meine S-Bögen sitzen stramm, dennoch kann ich sie mit etwas Kraft immer verdrehen, sie tun das aber nicht von selbst.Wenn es wirklich nur eine Bewegen ohne Fremdeinfluss ist, dann reicht es oft auch die Schraube mal ohne S-Bogen mit Gefühl anzuziehen (nicht anknallen!) danach sollte es besser sein.
     
  10. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Das verdrehen können auch erste Anzeichen für eine Undichtigkeit sein.

    Aber die Meisten merken das gar nicht und leben halt damit.

    Kann man aber mit einfachen Mitteln testen.

    Auf Trichter einen dünnen Einweg-Handschuh drüber ziehen damit es dicht ist.

    die Oktavklappe am S-Bogen mit einem Gummi verspannen

    Die Fuge und den Spannschlitz am Übergang S-Bogen zum Korpus mit Spucke einstreichen..oder Jokurt oder so (Wasser läuft gleich wieder runter)

    Tief Bb satt drücken und in den S-Bogen reinpusten.

    Sitzt die Hülse des Bogen nicht passgenau in der Aufnahme, sieht man die Bläschen an der Feuchtigkeit austreten.

    Kann man auch mir einer Kerze machen, die man nahe an die Fuge dran hält...braucht aber eine zweite Person dazu.

    Korkfett an der Hülse kann aber auch dichten.

    Schlimmer noch als verdehen, wenn der Bogen bei angezogener Schraube in vertikaler Richtung wackelt....der ist mit Sicherheit undicht und gehört gerichtet.

    Gr Wuffy
     
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  11. ToMu

    ToMu Ist fast schon zuhause hier

    Herrn Wuffys Beitrag ist sehr gut!

    es ist ein Irrglauben, dass es reicht die Hülse EINSEITIG (punktuell) aufzurollen. vielmehr sollte sie radial 360 gerundet sein, (spezialwerkzeug) und dann aufgeweitet um dann wieder gerundet zu werden. Krönung der Schöpfung wäre es das Herz ebenfalls so zu "runden".
    das wäre dann absolute Feinmechanikerarbeit zu diesem Problem/Umstand.

    Aber jeder wie er will.
     
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  12. Jacqueline

    Jacqueline Kann einfach nicht wegbleiben

    Ich drehe die Schraube so fest, dass ich bei der letzten Umdrehung einen leichten Widerstand spüre und keinesfalls fester. Ich habe die Schraube anfangs bombenfest gezogen, mein Lehrer sagte mir aber, dass das nicht gut sei und vor allem nicht notwendig. Und dann kann man auch bald Geld für eine neue Schraube ausgeben (soll wohl eine Schwachstelle bei den Yamaha Schülermodellen sein).
    Wenn sich der S-bogen nicht von alleine bewegt, er sich aber mit etwas Druck justieren lässt, dann ist es genau richtig - so mein Empfinden.
     
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  13. Supersol

    Supersol Kann einfach nicht wegbleiben

    Ja - ich sehe schon - ich bringe die Madame mal hin. Kostet mich ja nix und dann hat einer drauf geguckt, der sich auskennt.
    Da muss ich dann jetzt keine Feldversuche starten :)
    Nee nee - angeknallt habe ich das auch nicht - habe gesagt bekommen, dass beim Sax alles nur leicht handfest angezogen wird. Da bin ich schön folgsam ;)

    Danke für eure vielen Antworten.
     
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  14. Taiga

    Taiga Ist fast schon zuhause hier

    @Supersol
    Ich wollte gerade sagen ... es ist doch ein neues Instrument.
    Also ab zum Laden damit und nachgefragt.
    Während des Spiels oder gar während Du das Mundstück im Mund hast darf er sich nicht verstellen.

    Bei meinen Saxophonen gehen die S-Bogen "saugend" rein und raus, werden handfest angezogen (quasi lauwarm) und lassen sich dann nicht mehr drehen. Also nicht ohne "höheren" Kraftaufwand.
    Mehr Druck als wenn man eine Türklinke runterdrückt würde ich auch nicht geben um den S-Bogen zu bewegen.
    Passt es beim Spiel nicht (... merke ich ja gleich beim ersten Ansetzen), dann wird die Schraube gelockert, der Sitz korrigiert und die Schraube wieder angezogen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5.Februar.2018
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  15. last

    last Ist fast schon zuhause hier

    Bei meinem YTS-875EX ist es von lose bis fest ziemlich genau nur eine viertel Umdrehung der Schraube (ohne Kraftaufwand versteht sich). Aber dann kann ich den S-Bogen nicht mehr hin und her bewegen, jedenfalls nicht ohne Gewalt anzuwenden...;)
    Meinen S-Bogen bzw. den meines Yamahas hat @ArminWeis mal etwas aufgeweitet - seitdem ist es perfekt. :)

    :)last
     
  16. p-p-p

    p-p-p Kann einfach nicht wegbleiben

    @Supersol - Saxdoc drüberschauen bei der ersten Wartung ist sicher eine gute Idee. Gerne reicht auch schon ein Tropfen Öl auf der S-Bogenschraube!
    LG p-p-p
     
  17. Supersol

    Supersol Kann einfach nicht wegbleiben

    ... nee - davon bin ich hier weit enfternt ... hab gerade mal geguckt - wenn ich das Instrument seitlich halte, rutscht der sogar zur Seite weg... ist also definitiv zu locker, auch wenn man noch tolerant sein will ...

    Die Kleine macht ne Reise .. kost ja nix :)
     
  18. giuseppe

    giuseppe Ist fast schon zuhause hier

    Ja, nochmal nur der Vollständigkeit halber, auch auf die Gefahr hin offene Türen einzutreten:
    Entscheidend ist der Sitz ohne Schraube!
    Festschrauben kann jeder, davon wird es aber nicht luftdicht sondern nur verbogen.
    Bei richtigem Sitz fixiert die Schraube „ganz zart“ die richtige Position.
     
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  19. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    @giuseppe ich glaube, da hast du recht. Wenn ich mir das an meinen beiden Tenor Sax`s anschaue, dann drehe ich beim Yamaha
    die Feststellschraube nicht mal ne halbe, eher ne 1/4 + bisschen Umdrehung und alles sitzt fest genug.
    Beim ollen Buescher brauche ich eigentlich gar nix schrauben, da sitzt der S Bogen auch ohne Schraube recht satt und fest, aber doch so, dass ich ihn ohne Probleme
    rausdrehen/ziehen kann.
     
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  20. Taiga

    Taiga Ist fast schon zuhause hier

    Dank für das Stichwort @Atkins.
    Das könnte für @all vielleicht interessant sein.
    Denn in diesem Zusammenhang fällt mir wieder ein das man hin und wieder auch mal die Hülse reinigen sollte.
    Es ist erstaunlich was sich dort absetzt/anlagert und welche Wirkung das auf die Gängigkeit hat.
     
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