Individuelles Monitoring auf der (lauten) Bühne

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von ehopper1, 23.Dezember.2016.

  1. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    Ich spiele manchmal als Gast in einer Bluesrockband als einiziger Bläser.
    Manchmal geht es in den Proben und vor allem auf der Bühne ziemlich laut daher.
    Das Monitoring ist je nach Lokation nicht immer optimal.
    Kurz gesagt: Manchmal hör ich mich trotz Mikro fast nicht (mehr).

    Jetzt habe ich überlegt ob ich mir einen eigenen, kleinen Aktiv-Monitor leisten soll, denn ich bei Bedarf vor mir oder neben mir aufstellen und selber bedienen kann.

    Ist so etwas gut?
    Oder habt ihr eine andere, bessere Idee?

    Danke!

    Lg
    Mike
     
  2. jb_foto

    jb_foto Ist fast schon zuhause hier

    Hallo,
    Ich nutze ein In-Ear welches im Mix-Mode betrieben wird, d.h. Auf dem linken Kanal kommt das Signal des Monitorings in das In-Ear und auf dem rechten Kanal Schleife ich das Funkmikro durch ehe es in das Pult geht.
    Am Bodypack des In-Ear kann man dann das Verhältnis der beiden Signale wunderbar regeln. ( nur zur Klarstellung - natürlich kommen beide Signale auf beide Kanälen bei mir an)
    Zusätzlich reduzieren die Ohrstöpsel sehr gut die Lautstärke

    Ein eigener aktivmonitor sorgt für nur noch mehr Krach auf der Bühne.

    Lg
    Jürgen
     
    niko005 gefällt das.
  3. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Jürgen,

    In-Ear wäre auch etwas.
    Reduziert die Lautstärke in jeder Hinsicht.
    Verrätst du auch welche Geräte du genau hast?

    Lg
    Mike
     
  4. 47tmb

    47tmb Ist fast schon zuhause hier

    Es könnte auch schon als schnelle, preiswerte Lösung ein ordentlicher Ohrstöpsel reichen. Schont die Ohren und lässt Dich dich besser hören. Ok, an den etwas anderen Klang muss (und kann) man sich erst einmal gewöhnen :) )

    Cheerio
    tmb
     
  5. Werner

    Werner Ist fast schon zuhause hier

    . . . ich nutze zum singen, und gelegentlich für sax einen bzw zwei voicesolos von tc helicon. Ob das für deine zwecke und Lautstärken ausreicht, weiss ich nicht.
    Ich beschalle damit (mit einem voicesolo) Veranstaltungen mit swing im quartett mit drums, und das funktioniert gut. Als monitor hat das Gerät den Vorteil, das die Gesamtlautstärke nicht an die pa weitergegeben wird, ich kann also auf der Bühne nach Belieben rumregeln. Weiterhin kann man wählen, ob soundeinstellungen an die PA weitergegeben werden oder nicht, und man kann die PA ebenfalls reinstöpseln, also sich das GesamtPa-Signal geben lassen, natürlich am besten ohne die eigene stimme, und das Verhältnis beider Signale regeln. Ist ziemlich ausgefuchst, das Ganze.
    Man geht mit dem eigenen Signal direkt in den voicesolo, von da aus in die PA.



    http://www.swing-jazz-berlin.de/
     
  6. jb_foto

    jb_foto Ist fast schon zuhause hier

    Hallo,

    Klar kann ich was zum genutzten Zeug sagen.
    Ich nutze ein Shure PSM300 als In-Ear und eine AKG WMS450 (wurde durch das WMS470 abgelöst)
    Vom Empfänger des Mic geht es Links in das InEar rein und über den Loop-Out zum Mischer
    Das Monitor-Signal vom Mischer wird dann auf dem rechten Kanal des InEar gegeben.
    Durch den MixMode der Anlage kann man dann am InEar-Empfänger selber zwischen den beiden Signalen "mischen"
    Das Ganze habe ich in einem kleinen Rack drin, Anschluss ist total easy und man spart sich lange Diskussionen mit dem Mann am Mischer

    Lg
    Jürgen
     
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