Julius Keilwerth - Graslitz / Seriennummern und Modelle

Dieses Thema im Forum "Saxophone" wurde erstellt von allsaxo, 20.Januar.2017.

  1. pt_xvi

    pt_xvi Kann einfach nicht wegbleiben

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  2. Tobi-Sax

    Tobi-Sax Ist fast schon zuhause hier

    Ja, aber kein originales Julius Keilwerth, sondern made in CZ. D.h. gebaut nach dem Weltkrieg in Kraslice, sicherlich zum größten Teil mit den Original-Keilwerth Produktionsmitteln.
    Also made by Amati, nur halt ein Stencil mit Aufschrift Manhattan. Gab es auch als Tenor.
     
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  3. BlackForest

    BlackForest Nicht zu schüchtern zum Reden

    Hi, hier noch eine full-pearl ALTO-Beauty mit #14.963; dürfte Bj. 1939-40 sein. Das Hörnchen ist komplett neu revidiert (von mir demontiert, gereinigt und vorbereitet - vom großen Meister aus 'Schönwald' dann neu bepolstert und justiert). Das Ergebnis nach der GÜ war dann das:

     

    Anhänge:

  4. messingblech

    messingblech Ist fast schon zuhause hier

    danke @Black Forest, die Bilder hatten wir gerade in einem anderen Thread.
    = wunderschönes Teil, gratuliere.
     
  5. messingblech

    messingblech Ist fast schon zuhause hier

    es hat auch die typische Keilwerth Becherrandverstärkung.

    falls es nach den USA gegangen ist wäre es bemerkenswert...war ja immerhin ein Klassenfeindprodukt.
     
  6. BlackForest

    BlackForest Nicht zu schüchtern zum Reden

    Es ist aber ursprünglich nicht nach USA gegangen sondern im Januar 1941 in Ffm. verkauft worden (vgl. Originalrecchnung); ich hatte das Teil dann vergangenes Jahr aus einem Nachlass erwerben können. Neben der Originalrechnung war noch eine Pflegeanleitung des Herstellers JKW dabei.

    Re aus 1941.JPG Winke Silberpflege JKW-Solo.jpg Toneking_SOLO_Beschreibung_1.JPG Toneking_SOLO_Beschreibung_2.JPG
     
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  7. mueller

    mueller Kann einfach nicht wegbleiben

    Wie groß ist eigentlich die Chance, bzw. was sind realistische Möglichkeiten, an Detailinformationen zu einem Keilwerth-Sax zu kommen?
    Ich hatte vor 2 Jahren mal eine Anfrage an – als einzige auffindbare Kontaktmöglichkeit – Buffet Crampon gesendet, um zumindest das exakte Produktionsdatum oder etwaige weitere Informationen zu meinem 1958er The New King zu bekommen. Blieb (beinahe erwartungsgemäß) komplett unbeantwortet.
    Ich fände es spannend herauszufinden, welchen Weg das Instrument genommen hat, bzw. wann und wo es in seinem "Leben" eingesetzt wurde, bevor es jetzt seit gut 2 Jahren von mir gequält wird.
     
  8. messingblech

    messingblech Ist fast schon zuhause hier

    mit Recherche im Archiv kann man kein Geld verdienen.
    Der letzte der sich der Sache verschrieben hatte war Gerhard Keilwerth, leider verstorben.
    die noch vorhandenen Namensträger geben sich unwissend oder sind es ?

    ich kann Lieder singen.

    Du willst allerdings zuviel Details, so etwas ist sehr selten belegt/belegbar,
     
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  9. Sandsax

    Sandsax Strebt nach Höherem

    @mueller

    Bei Buffet Crampon jedenfalls kannst Du das offenbar wirklich vergessen.

    Konnten, bzw. wollten(?) auch keine Auskunft zu meinem S1 Prestige geben.
    Dann hab ich es über den Händler in Saarbrücken versucht, dessen Aufkleber noch auf dem Koffer pappt. Die haben aber auch keine alten Aufzeichnungen mehr.
    Es ist jeweils detektivische Recherche mit einem Schuss Glück gefordert, wenn man hier Erfolg haben möchte.

    Das gilt auch für andere Hersteller, mit Ausnahme vielleicht von Selmer, hier aber auch nur weil es Menschen wie Douglas Pipher gibt, die die Sache unter Einsatz von Geld und Lebenszeit selbst in die Hand nehmen und sich durch die in diesem Fall noch vorhandenen Archive arbeiten.

    Und so ist natürlich auch nur der Stapellauf des Instruments zu ermitteln, wie es ursprünglich mal aussah (Finish) und an welchen Händler es geliefert wurde.
    Der Weg des Instruments ist ansonsten nur von der anderen Seite also über die Quelle aus der Du es bezogen hast, also gewissermaßen von rückwärts zu erforschen.
     
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  10. mueller

    mueller Kann einfach nicht wegbleiben

    Im Grunde sind alles Strohhalme, an die ich mich klammere. Zugegebenermaßen hängt nicht mein Leben von den Informationen ab, interessant wäre es aber allemal.
    @tomaso, der mir das Keilwerth verkauft hat, hatte auch nicht entscheidende Infos, die nachverfolgbar wären.
    Ich hätte mir gewünscht, dass es vielleicht von Herstellerseite eine Datenbank geben würde, die nachvollziehen ließe, wohin der erste Verkauf grob ging, und sei es nur die Stadt, in der der Händler sitzt.

    Danke, @messingblech und @Sandsax für eure schnelle Antwort.
     
  11. messingblech

    messingblech Ist fast schon zuhause hier

    ich freue mich ja über Dein Interesse. wenn große Margen an Händler gingen wurde das durchaus vermerkt, aber Einzelverkäufe.. sofern sie im Werk statt fanden?

    Bei Buffet gibt es tatsächlich noch ein TAGESBUCH der Instrumente, Heckel auch, B&S bedingt, und ausgerechnet Keilwerth musste viel "stehen" lassen wegen den Kriegseinwirkungen.

    Hör/seh dir mal das Video an das ich eingestellt habe über Püchner.

    https://www.saxophonforum.de/threads/graslitz-hier-puechner-geschichte.62827/#post-722829
     
  12. pt_xvi

    pt_xvi Kann einfach nicht wegbleiben

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  13. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Danke Dir Paul !!
     
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  14. messingblech

    messingblech Ist fast schon zuhause hier

  15. pt_xvi

    pt_xvi Kann einfach nicht wegbleiben

    Sie hat seit Jahren ihre Spione in der ganzen Welt verstreut. ;)
    Und ist u.a. in regem Informationsaustausch mit Uwe Ladwig.
     
  16. BlackForest

    BlackForest Nicht zu schüchtern zum Reden

    Hat sie doch auf der referenzierten Internetseite deutlich informiert, z.B.:
    "...
    This information was sourced from numerous hardcopy books, music journals, and other verifiable sources. As usual, I want to thank Uwe Ladwig for so generously allowing me to use his research, and very much appreciate the trust he has shown by allowing me to do my own translation.

    Primary sources include:

    Saxofone: Ein Kompendium, Uwe Ladwig. 5th Edition. 2017

    Faszination Saxophon: Der Saxophonbau Auf Deutschsprachigem Gebiet, Günter Dullat. First Edition. 2016.
    ..."
     
  17. messingblech

    messingblech Ist fast schon zuhause hier

    ich kenne Uwe,
    woher nimmt er die quellen?

    Literatur habe ich sowieso und auch die nicht veröffentlichten Manuskripte.

    die Frage (n) bleiben offen.

    soweit ich kann beliefere ich ihn seit Jahren mit Infos damit einiges verdichtet werden kann.

    ich habe aber keinen Heiligenschein der Erleuchtung - die Jahre 1944 bis 1947 (ca) sind schwammig.= historisch verständlich.
     
  18. pt_xvi

    pt_xvi Kann einfach nicht wegbleiben

    Habe ich irgendwas verpasst und dies ist jetzt Dein ganz persönlicher Fred? Gewidmet ausschließlich der Vervollständigung _Deiner_ Unterlagen? Dann verzeih' bitte, dass wir unwissenden Sterblichen, die nicht im Besitz von unveröffentlichten Dokumenten sind, das hohe Niveau mit dem Austausch von so profanen Informationen verwässern, die Du natürlich sowieso hast.
    Asonsten sähe ich einen etwas weniger herablassenden Ton als angebracht.
     
  19. BlackForest

    BlackForest Nicht zu schüchtern zum Reden

    - Es gibt halt Leute, die glauben, sie haben die Weisheit mit Löffeln gefressen und alle anderen sind Doofies und Dummies.
    Richtig, das Thema heißt eigentlich "Julius Keilwerth - Graslitz / Seriennummern und Modelle"; also außer dicke Lippen kein substantieller Beitrag.
    Im Gegensatz dazu hat Helen mit Ihrer Arbeit zur "neuen" Sektion Julius Keilwerth eine tolle Arbeit für uns alle geleistet.
     
  20. BlackForest

    BlackForest Nicht zu schüchtern zum Reden

    Damit und mit den o.g. Bildern dürfte der Nachweis erbracht sein, dass es sich bei der Modellserie und deren Ausführung eben nicht um einen Prototypen handelt, wie an anderer Stelle vermutet, sondern es existieren mindestens 2 baugleiche Instrumente von JKW.
     
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