Neue Band

Dieses Thema im Forum "Musiker / Bands" wurde erstellt von Atkins, 12.Juni.2019 um 15:23 Uhr.

  1. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Moin...ich frage mich heute den 1/2 Tag, wie ich das alles am Besten machen soll, ohne zu aufdringlich zu sein.....kleine Vorgeschichte:
    Ich schaue immer gerne in den lokalen Anzeigen, was sich da so tut mit Musikersuche und antworte gelegentlich hier und da und paar wenige Male habe ich auch selbst eine Anzeige eingestellt. Früher mit Gitarre, wo ich echt lustige Erlebnisse hatte, auch paar blöde, und in der letzten Zeit schaue ich doch eher bzgl. Saxophon, weil ich Lust habe, mit Leuten zu musizieren. Nebenbei, wenn ich ne Anzeige einstelle, dass ich Sax spiele und Leuts für dies und das suche, kommt immer eine Antwort von einer Wegwerfadresse mit ziemlich vulgären Worten und das recht persönlich. Was müssen das für arme Wichte sein......nun gut, mich störts nicht wirklich und wenn jemand mit so einer Art sich gut fühlt, gönne ich es dem armen Kerl einfach mal.
    Es klappt ja sonst alles ganz gut. Das Zusammenspiel mit der Swingband ist bislang ein absoluter Volltreffer....ich hoffe das bleibt auch so.
    Jetzt habe ich aber aus gegebenen Anlass mal wieder ne Anzeige eingestellt, ( natürlich wieder mit einer blöden Antwort) :) in der ich als Saxspieler Leute für Jazzstandards suche. Explizit vorerst keine anderen Bläser und ich habe auch geschrieben, dass ich wahrlich kein Profi bin, gar nicht, aber auch kein Anfänger.......tja, was soll ich sagen, die Combo ist kpl. da, ich sage anderen Leuten nun entweder ab oder gebe denen ein " Warte mal ein bisschen" Wink. Trotz meinen realen Einschätzungen scheinen das Leute mit recht viel know how und Können zu sein und jetzt bekomme ich schon etwas Bedenken, ob ich das überhaupt ansatzweise schaffe...so als Tenorsax alleine:) ( Besetzung wäre dann Drums,Piano,Gitarre,Bass und eben Sax)
    Gestern habe ich längere Zeit mit einem der Junx telephoniert und klar...da gings auch um Proberaum, Termine, Vorbereitung, songs, Zeiten, Besetzung etc. und er sagte mir dann iwann spasseshalber, dass ich ja nun der bandleader sei und das alles ein wenig vorbereiten müsste. Er sprach dann noch von Gigs und Gage/Gehalt und und und aber es war natürlich nur Spass!!
    Trotzdem stimmt es, dass ich Musiker quasi eingeladen habe und ergo auch erstmal da in Vorleistung treten sollte. Stimmt, mache ich ja auch gerne, ist aber unbekanntes Terrain für mich. Ich erinnere mich gut an die perfekte Vorbereitung der swingband, wo andere diese Vorarbeit machten...da gibt`s dann ja sogar Essen/Getränke zu den Übungsterminen und zum Ende einen Kasten Bier.
    Also gut soweit: jetzt zur eigentlich Frage:

    Proberaum kann man hier in Berlin stdl. ganz gut anmieten, nicht unbedingt ideal, aber zum Kennenlernen gut,das übernehme ich gerne.
    Zeiten klären dito.
    Mir ist nicht so ganz klar, inwieweit ich schon songs vorschlagen soll ?
    Und sollen es ganz einfache Sachen sein, damit wir erstmal was schnell hinbekommen oder soll`s gleich schwierig werden?
    Brauchen die Leute Notenmaterial, bzw. wird das von mir erwartet ?
    Nerve ich eher, wenn ich alles so gut wie möglich vorbereite ?
    Werden Getränke erwartet?
    Was sind absolute No Go`s ?
    Persönliche Sache...ich weiss noch nicht, wie ich damit umgehen soll, wenn mir einer/e einfach unsymphatisch ist, bzw. ich sein/ihr Spiel gar nicht mag ?
    Dito umgekehrt, wenn die von mir ganz enttäuscht sind und niemand sagt klare Worte ?
    Welche songs eignen sich für so ein Treffen richtig gut und sind nicht zu "ausgelutscht" ?
    Ich weiss, ich könnte die Leute ja einfach direkt fragen, aber will da nicht gleich vorab mit Kleinigkeiten nerven und /aber auch nichts völlig falsch machen. Mir liegt das sehr am Herzen und so oft passiert mir das nicht.

    Nun ja...daran denke ich die letzten Tage oft und die ganze Organisation ist ja auch Arbeit, aber das kann ich eigentlich ganz gut und mache es auch gerne. Will aber niemanden auf die Füsse treten, geschweige denn ein "bandleader" sein.....das hätte schon was slapstickartiges :)

    Sorry für die vielen Worte, lag mir gerade so auf dem Herzen....
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.Juni.2019 um 15:30 Uhr
    djings gefällt das.
  2. ppue

    ppue Experte

    @Atkins,

    ich verstehe, was dir da so alles im Kopf herum geht. Ich garantiere aber, dass wenn du die Jungs erst einmal getroffen hast, sich viele deiner Fragen ganz schnell erledigen. Also keine Sorge und vielleicht erst mal einen Termin im Biergarten machen, bevor du den Proberaum anmietest, die Arrangements schreibst, das Catering und den Kasten Bier besorgst (-:

    Ich persönlich würde versuchen, die Gruppe eher als Kollektiv aufzubauen. Welche Stücke man spielt und wer was besorgen kann, klärt man einfach im Gespräch mit der Gruppe. Ist ja keine BigBand, die einen Dirigenten und Organisator braucht. Teilt die Aufgaben einfach auf.
     
    Rick, murofnohp und CC-Rasta gefällt das.
  3. Huuuup

    Huuuup Ist fast schon zuhause hier

    Wichtig ist,und das muß dir klar sein. Du hast eingeladen. Du bist der bBandleader. Du hast das Sagen !!!!!

    Heist für dich auch,du schlägst erstmal drei Songs vor die du schon kannst. Mehr nicht,das langt allemal zum vorbereiten.

    Schick den leuten eine MP3 der Stücker oder einen Youtubelink. Das sollte zum Vorbereiten genügen.
    Für Noten mußt du beileibe als Hobbyplayer nicht sorgen. Wenn du jungs Interesse haben,suchen die sich die Leadsheets selber raus.

    Absolutes NoGo ist einfach spontan am Tag der Probe wegen Muffensausen abzusagen oder Unpünktlichkeit
     
  4. nkmer

    nkmer Kann einfach nicht wegbleiben

    Für's erste Kennelernen und "Warmspielen" ,Titel aus'm realBook, die Du gut kannst. Die Jungs können die entweder auswendig, oder haben nen Real Book oder besorgen sich die Noten.

    Catering habe ich nie(!) gemacht. Wenn ihr als Combo "gegründet" seit, wird das ggf besprochen.


    Wenn'*s mit einzelnen Personen nicht funzt......offen sein. Da hebn ja alle womöglich unterschiedlich Wahrnehmungen.

    Und Wenn' gar nicht hinhaut --- auch gut. Ne Erfahrung gemacht und weiter suchen.....
     
    Rick und ReneSax gefällt das.
  5. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    @ Huup genau das habe ich neulich ( leider ) gemacht. Oder auch machen musste? War auch so ne Jazz Combo in meinem Alter, die ein Sax brauchten, aber da war es dann so, dass es morgen noch ne Generalprobe für einen Gig gibt und der sollte dann 3 Tage später sein. Da habe ich dann als Hobbyspieler einfach kurzfristig abgesagt, weil ich da einfach mehr Vorbereitung möchte. Muss ja nicht alles perfekt sein, aber auch nicht unvorbereitet chaotisch....das kenne ich zur Genüge.
    Von denen kam dann die durchaus berechtigte Antwort, dass sie schon erwarten, dass man quasi aus dem Nichts heraus einfache songs mitspielen kann und transponieren sollte auch laufen.....:) läuft aber bei mir alles nicht so einfach und deswegen habe ich da die Notbremse gezogen. .
    Ansonsten hast du recht....einfach absagen, wenn man was gestartet hat, geht gar nicht. Deswegen ja gerade so meine Gedankengänge....ppue: du hast natürlich recht, mir ist ein Kollektiv natürlich auch 1000 x lieber, kann ich auch gar nicht anders.....und ja, ich werde mich mit dem Gitarristen einfach mal vorher zum Bier oder Kaffee treffen, der wohnt nämlich fast um die Ecke.
    Gruss.....
     
  6. mato

    mato Strebt nach Höherem

    Mal so ein paar Gedanken und Erfahrungen von mir:

    Es ist immer gut im Vorfeld abzuklären, wie die Ambitionen sind. Ich habe schon in einer Band gespielt, die zur Hälfte aus Profis bestand und die hatten verständlicherweise ganz andere Vorstellungen von der Anzahl der Gigs wie die Nichtprofis, was irgendwann zu Frustration geführt hat. Heute ist dieser Punkt der erste, den ich mit neuen Bandkollegen kläre.

    Bei organisatorischen Dinge kenne ich beides, einer kümmert sich um alles oder alle beteiligen sich mit. Was von beidem für die jeweilige Band am besten ist, liegt an den Mitmusikern. Ideelerweise übernimmt jeder das, was er am besten kann. Manche haben das Talent Gigs ranzuschaffen, der Nächste ein tolles Plakat zu entwerfen, usw.

    In einer Hobbyband ist es unüblich alle Musiker mit Noten zu versorgen, soweit es sich nicht um Eigenkompositionen handelt. Wenn das erwartet wird, kann man sich schon auf zähe Proben gefasst machen, wo man als Bandleader alles diktieren muss und sich wie in einer Tretmühle fühlt.

    Getränke und so sollte jeder selbst mitbringen. Auch sollten gemeinsame Kosten gleich aufgeteilt werden. Als Hobby-Jazzband wird man ohnehin immer drauf zahlen wenn der Proberaum Geld kostet, das sollte allen klar sein.

    Ich finde es nicht schlimm, wenn es ein gewisses Niveaugefälle unter den Mitmusikern besteht. Oftmals entwickeln sich unerfahrenere Musiker in einer guten Band ziemlich rasch. Ein gewisses Grundniveau sollte natürlich da sein.
    Für mich ist inzwischen die Chemie wichtiger als Perfektion. Ein Nörgler kann die ganze Band runterziehen und Proben zur Qual machen. Optimal ist es, wenn man auch außerhalb der Band Lust auf die Leute hat.

    Soviel zu dem, was mir so einfällt. :)
     
    Albolina, Longtone, Atkins und 3 anderen gefällt das.
  7. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Stimmt.....

    CzG

    Dreas
     
  8. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Ja mato...so kenne ich es von vor 30 Jahren, wir waren schon Freunde in der Band, aber heute hat scheinbar keiner mehr Zeit, gar keine Zeit....ich bin da ne grosse Ausnahme. Naja, mal sehen , wie es wird.
     
  9. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Mmmhhh....erlebe ich ganz anders....

    Mag auch in der Provinz anders sein als in Berlin....

    CzG

    Dreas
     
  10. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Sei froh.....um mich herum ist Zeit echt ein Problem.....ein nerviges Problem. Terminfindung ist nicht so einfach, leider.
    Ich lebe hier mittlerweile eh wie in der Provinz :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.Juni.2019 um 20:15 Uhr
    Dreas gefällt das.
  11. Jacqueline

    Jacqueline Ist fast schon zuhause hier

    Könnte daran liegen, dass man hier schnell was neues findet. Hier ist viel Angebot .Da springt man ab und guckt ob's in der nächsten Band besser läuft.

    Band-Tinder quasi xD
     
  12. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Die Vielfalt kann aber durchaus auch Nachteil sein. Ich empfinde es manchmal so....ist halt manchmal alles so unverbindlich. ( nicht immer!)
    Andererseits kann man suchen und ggf. finden. Das mache ich ja gerade und das ist hier in Berlin sicherlich einfacher als in der Provinz.
    Besser ist es deswegen wohl kaum, eher anders.
     
  13. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    @Atkins
    Mach einfach und schau, was raus kommt, wie es sich entwickelt.
    Und mach dir nicht zu viele Gedanken im Vorhinein, das blockiert nur.

    Es ist ja für uns Hobbyisten nicht existentiell :)

    Gruß,
    Otfried
     
    Dreas gefällt das.
  14. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Naja, ich mache schon gerne etwas mehr, damit es gut wird. Ich habe das ja mit der swingband erlebt......gute Vorbereitung ist super!!
    Ich will mich da nicht verrückt machen, gar nicht......aber zumindest ich muss mich auf paar songs wirklich vorbereiten und das Umfeld muss stimmen, dann
    klingt sogar mein Gedudel büschen gut :)
    Spass beiseite...ich bin nicht der, der vor einem Notenblatt alles passend spielt und ich muss jetzt schon schauen, dass der Basser da nicht sein Ego durchziehen will. Ich kenne ihn und genau das bahnt sich schon an.....ich werde es begrenzen.:) wie auch immer. Das nehme ich mir dann als Initiator einfach mal vor. Ich habe von Sologedudel ziemlich die Faxen dicke....keine Lust mehr drauf. Natürlich ab und an, aber nicht jedes Instrument über etliche Chorusse, das mache ich einfach nicht mehr mit, gefällt mir nicht. Es sei denn, jemand kann es wirklich gut und hat dann seinen song oder auch 2, aber doch bitte nicht bei jedem song.
    Ich habe das alles schon so erlebt......deswegen bin ich da etwas sensibilisiert.
     
  15. Huuuup

    Huuuup Ist fast schon zuhause hier

    Wie gesagt,wenn du was anleierst bist du der Boss und sagst wos langgeht. Wenn der Basser nervt,sags ihm sofort und höflich aber deutlich. Wenn er den Drops nicht lutscht schmeiß ihn raus,sonst hast du ein ständiges Problem,weil das wichtigste ist; Musik muß Spaß machen
     
  16. Stevie

    Stevie Ist fast schon zuhause hier

    Hi Atkins,

    kann Deine Gedankengänge gut nachvollziehen. War in den letzten Jahren (genauer Jahrzehnten) auch immer "nur" einfaches Bandmitglied. Seit ein paar Monaten habe ich meine erste eigene Band. Und das ist schon ein ganz anderes Gefühl - es wird einfach vom Bandleader (zunächst) mehr erwartet. In der Probe gucken einen alle erwartungsvoll an und wollen was hören: zum gerade gespielten Stück, was machen wir als nächstes, wie machen wir das Intro/Outro usw. Gerne werden auch mal die Harmonien verändert/erweitert ...

    Mit der Zeit läuft sich das dann aber von alleine zurecht. In meiner Band ist es so, dass meine Mitspieler alle viel mehr praktische Jazz-Erfahrung haben als ich und daher oft auch die besseren Ideen. Wir haben jetzt einen schönen "demokratischen" Prozess, wo sich jeder mit Vorschlägen jeder Art einbringt. Die werden dann ausprobiert und was gefällt wird übernommen.

    Mit den richtigen Leuten wird das also höchstwahrscheinlich von alleine laufen. Wenn einzelne mit zu großen Egos unterwegs sind, kann es allerdings schwierig werden. Mit dem Basser könnte es vielleicht etwas schwierig werden, so wie Du das andeutest.

    Ich wünsche Dir jedenfalls ganz viel Spaß und Erfolg mit Deiner Band.

    So long

    Stevie
     
    slowjoe gefällt das.
  17. ppue

    ppue Experte

    Ich bin schon etwas erstaunt, dass eine kleine Combo eine strenge Führung braucht und nicht einfach über alles redet. Ich spiele im Orchester mit 16 Leuten zusammen und wir versuchen immer, einvernehmliche Lösungen zu finden.
     
    Rick, Bereckis, murofnohp und 3 anderen gefällt das.
  18. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Nein, eine "strenge Führung" wird es sicherlich nicht geben, geht mit mir gar nicht, aber ich kann ja quasi als Gastgeber für den Anfang bisschen den Motor machen.
    Ansonsten bin auch für einen gesunden demokratischen Prozess und denke/hoffe auch, dass sich das einspielt. Es wird bei mir auch so sein wie bei Stevie ( ich habe sicherlich am wenigsten Ahnung bzgl. Musiktheorie von allen, aber kann jedenfalls ganz passabel und mit einem guten Ton spielen, das ist gar nicht mal so meine Einschätzung, aber wurde mir nun schon öfter gesagt....wird schon halbwegs stimmen:) ) und letztlich ergibt sich ja auch aus Kompetenz/knowhow der Mitmusiker eine grobe Aufteilung in der Gruppe. Ich denke und hoffe, dass sich da jeder/e ganz nach seinen Fähigkeiten einbringt und eben das Zusammenspiel wichtiger ist als solis....ich bin mit solchen Gedanken sicherlich nicht alleine.
    Ich werde jetzt aber für den Anfang erstmal alles in die Hand nehmen und zusehen, dass gute Voraussetzungen da sind. Den Basser kenne ich halt und ich werde mich mal mit vorher treffen und darüber quatschen. Ich hätte ihn schon gerne dabei, er spielt gut.
    Also wird Anfang Juli ein angenehmer Raum für 2 - 3 angemietet, ich schicke zur Auswahl 4 - 6 songs mit leichten bis mittleren Schwierigkeitsgrad an alle. Packe die Akkorde für die Begleitung dazu und hänge auch noch jeweils ein Originalversion in der Tonart, in der wir das spielen, dran. Damit sollte man sich dann ganz gut vorbereiten können.
    Es ist halt für mich das erste Mal, dass ich nicht irgendwo einsteige, sondern selbst die Initiative ergriffen habe, macht mich schon ein bisschen nervös, aber auch nicht zu sehr.
    @ ppue: bin auf jeden Fall für einvernehmliche Lösungen, aber ein Grundkonsens sollte schon da sein. Ich habe bei bands beim üben auch schon 2 x die Gitarre eingepackt und habe tschüss gesagt....das ging einfach nicht.
    Einmal waren es politische Äusserungen, die ich nicht ertragen konnte und einmal ein fast schon aggressiver Mitmusiker, der mit erhobenen Zeigefinger die anderen laut und unfreundlich kritisiert ( eher angeschrien) hat, das war mir auch zu blöd.
    All diese Gedanken gehen mir ja ein wenig durch den Kopf, aber ich denke, dass die Junx/Mädels....alles Jazzer so +/- 50 J. vernünftige Leute sind, mit denen man Gemeinsamkeiten hat, bisschen Reibung kann ja ganz okay sein.
    Gut....will nun auch keinen Roman darüber schreiben....ich bin jedenfalls sehr gespannt und sehe halt zu, dass ich zum Start keine grossen Fehler mache.
     
  19. a.g.

    a.g. Ist fast schon zuhause hier

    Habe auch eine Combo ins Leben gerufen (vor etwa 2,5 Jahren), ich denke als initiator ist man zumindest organisatorisch automatisch vorne dabei und der macher. das heißt nicht, dass die anderen nichts einbringen, aber dass muss sich bei einer Neugründung erst noch finden. Als Initiator hatte ich ja eine Idee was die Band macht und in was für einem Rahmen, dies gab ich dann dann so weiter und bat um Rückmeldungen. Zu Beginn habe ich, da wir arrangierte Bläsersätze spielen, Noten gekauft (waren 2 gekaufte und einpaar Freeware....) mit der Zeit hat den die/der eine oder andere noch was beigesteuert und neue Arrangement werden aus den (bescheidenen) Gagen finanziert. Organisatorisches gibts immer, Probeplanung, Repertoire Erweiterung, Planung der Auftritte, Proberaum, neue Musiker/innen wenn jemand aufhört (wie vor zwei Monaten geschehen und, und, und,... Die meiste organisatorische Arbeit, und bei der Notensuche usw. erledige dabei schon ich. Dafür gebe ich aber auch eine Richtung vor. Natürlich immer in Absprache und Ab/Zustimmung der anderen Mitspielerinnen. Ich denke einbisschen Moderation muss schon sein. Eine Beobachtung der Band ist z.B. dass wenn ich 3 Wochen im Urlaub bin fallen in der Regel 2 von 3 Proben aus. Wenn jemand anders im Urlaub ist Proben wir trotzdem oder suchen ersatz für die Probe. das ist natürlich kein Zufall. :D

    ...:Ddas klingt doch ganz gut. Vorher schön Öl checken, volltanken und die fahrt geniesen.:)

    Herzliche Grüße

    Andreas
     
  20. altoSaxo

    altoSaxo Ist fast schon zuhause hier

    Band-Strukturen können auf verschiedene Weise funktionieren oder auch scheitern. Es gibt Pros und Contras zu den groben Formen Bandleader, der das Sagen hat (aber auch idR dann finanziell in der Verantwortung ist) und demokratischer Struktur. Bei letzterer ist dann z.B. die Frage, ob man nach Mehrheit entscheidet oder mit Einstimmigkeit. Wenn die Musiker zusammen passen, sich gut verstehen und fair miteinander umgehen, dürfte es im Hobby-Bereich aber egal sein, wie die Hirarchie ist, denn man bringt sich aus Spaß mit Engagement ein und schluckt auch mal ne Kröte. Wenn‘s problematischer ist, kann ein Bandleader schneller eine Entscheidung herbeizuführen.
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden