Null Ton beim gebogenen S-Bogen

Dieses Thema im Forum "Soprano Special" wurde erstellt von Tenorsopran, 8.Dezember.2010.

  1. Tenorsopran

    Tenorsopran Schaut öfter mal vorbei

    Hallo an die Sopranspieler,

    gestern abend bei der MV Probe habe ich fast keinen Ton rausbekommen. Nur ab und zu kam was aber das war nicht gerade schön. Der Dirigent meinte hört sich an wie eine laute Oboe. Nur eben nicht tonstabil. 2 Stunden tonlos geprobt ich dachte ich bekomme einen Vogel. Außerdem ließ sich auch die 3 Tage vorher mein Instument nicht so einstellen (Mundstück raus oder rein), dass der Ton wirklich mit den anderen Instrumenten passte. Ich selber höre das eh noch nicht ob der gleiche Ton stimmt oder nicht.
    Heute morgen habe ich es natürlich wieder versucht, 5 Blätter getestet, anderes Mundstück, andere Schraube, im Stehen, Sitzen, Liegen klappt gar nicht. Da fiel mir dann auf, das immer wenn ich die Oktavklappe gedrückt hatte, die tieferen Töne nur noch schrillen.
    Das aber auch nicht immer. Anfängerproblem Ansatz?
    Dann hatte ich die Idee, es gibt ja noch den geraden Bogen. Und oh Wunder, super klare Töne hoch wie runter, egal ob ff oder pp.
    Hört sich eh besser an das gerade Teil. Klarer und voller.

    Stimmt das wirklich das das Sopran mit geradem Bogen bessere Klänge macht? Läßt sich diese Ausstattung dann auch besser mit anderen Instrumenten stimmen?
    Und warum spiele ich dann seit monaten mit dem gebogenen?

    Den anderen Bogen trage ich eben zum Saxdoc, ich bekomme das alleine nicht zufriedenstellend hin.

    Mein erstes Konzert am Sonntag spiele ich wohl mit geradem Bogen.
    No risk, no fun.

    Grüße
    Tenorsopran
     
  2. reiko

    reiko Strebt nach Höherem

    Wenn der Bogen richtig draufsitzt und vor allem die Oktavklappe sauber öffnet und schliesst (a g a g greifen
    und schauen) sollte der Bogen keinen Ärger machen. Dass es der Bogen war, hast Du ja schon rausgefunden. Ich selber komme besser mit dem gebogenen Bogen zurecht -- das ist wohl mein persönlicher Aberglaube.
    Gruß Reiner
     
  3. Tenorsopran

    Tenorsopran Schaut öfter mal vorbei

    Hallo Reiko,

    da habe ich ja Glück, nicht abergläubisch zu sein. Ich bin offen für alles. Und im Moment gibt es ja keine Alternative, entweder mit geradem Bogen spielen oder gar nicht spielen. Und das ist ja nicht wirklich eine Alternative

    Grüße
    Tenorsopran
     
  4. astipasti

    astipasti Ist fast schon zuhause hier

    Die Oktavklappe ist verbogen!
     
  5. Tenorsopran

    Tenorsopran Schaut öfter mal vorbei

    Hallo Astipasti,
    ja das stimmt.
    Nur leider nicht nur in einer Ebene. Und ich bekomme das nicht richtig hin.
    Und zum Saxdoc komme ich frühestens nächste Woche, der ist nämlich zur Zeit nur unregelmäßig da.
    Grüße
    Tenorsopran
     
  6. Florentin

    Florentin Strebt nach Höherem

    Wenn nichts verbogen ist, muss der gebogene Hals so klingen wie der gerade. Manche meinen, Unterschiede in der Ansprache festzustellen. Sich selbst hört man auch etwas anders, was aber ein Zuhörer schon nicht mehr merken dürfte.

    Der wichtigste Grund für den gebogenen Hals ist ergonomisch: man muss den Korpus nicht so hoch halten, um denselben Anstellwinkel am Mundstück zu erreichen. Manche finden das weniger anstrengend, für andere sind dann die Ellenbogen schon wieder zu angewinkelt.
     
  7. Reedirect

    Reedirect Ist fast schon zuhause hier

    ich komme mit dem geraden Neck hinsichtlich der Ansprache auch besser zurecht als mit dem Gebogenen, obwohl ich den aus ergonomischen Gründen auch besser fände. Aber letzlich ist wichtig, was rauskommt. Also liegt der Gebogene bei mir im Koffer rum (immer mal wieder hole ich ihn raus, um immer wieder dasselbe festzustellen).

    Gruß
    Jo
     
  8. rohrspatz

    rohrspatz Nicht zu schüchtern zum Reden

    … und aus ebendiesen gründen suche ich ein zweites gebogenes kopfstück für mein sopran (das selmer mundstück sitzt so elend stramm, daß ich gern den kork abschleifen würde, aber dann fällt das vandoren von selber runter), und bei bedarf würde ich das überflüssige gerade teil gern weggeben, an jemanden, der aus gleichen gründen lieber zwei gerade kopfteile hätte.
    gruß M.

    (auch wenn das hier schon ein jahr alt ist, vielleicht liest es doch jemand)
     
  9. auge

    auge Ist fast schon zuhause hier

    Hier ist die Antwort! Ist mir auch schon passiert mit dem Geraffel....

    Lg
     
  10. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    @ Tenorsopran

    Irgendwas verstehe ich nicht.

    Offensichtlich hast Du doch bisher mit dem Gebogenen gespielt,
    oder? Du spielst in einem Orchester, also hast Du nicht erst gestern
    angefangen?

    Auf einmal kommt kein Ton mehr? Und ein gerader Bogen funktioniert?

    Sorry, ich kenne mich ja nicht mit dem Sopran aus, aber so wie ich Deine
    Beiträge gelesen habe, kann's doch nicht der Bogen sein, oder?

    Oder hast Du bisher auf dem Sopran eh noch keinen Ton rausgebracht????

    LG

    Dreas
     
  11. Gast

    Gast Guest

    Dreas, sie schreibt doch, dass die Oktavklappe verbogen ist, bei dem Gebogenen und zwar nicht nur in eine Richtung!


    Gruß, Ww.
     
  12. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    @ Ww,

    ja, o.k.

    Aber irgendwie kam bei mir rüber, der gerade Bogen ist ja viel besser.

    Wenn nun die Oktavklappe verbogen ist hat das doch nix mit dem
    S-Bogen zu tun, oder stehe ich irgendwo auf dem Schlauch???

    LG

    Dreas
     
  13. Gast

    Gast Guest

    Ja, Dreas, stehst du!
    Weil die Oktavklappe Bestandteil des S-Bogens ist.

     
  14. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Hmmmmh...

    habe ich jetzt verstanden.

    M.a.W. wäre die Oktavmechsnik an dem gebogenen S-Bogen
    in Ordnung gewesen, hätte es keinen geaden S-Bogen
    benötigt, oder?

    Ahhhh....ich glaub jetzt habe ich es. Es ging gar nicht um den
    S-Bogen, sondern darum, dass mit dem S-Bogenwechsel klar
    wurde, dass die Mechanik im Eimer war!!!!

    Ja, ne, habe ich um die Ecke gedacht.....

    LG

    Dreas
     
  15. Gast

    Gast Guest

    @ Rohrspatz

    Und leider Offtopic....
    Kleide Dein zu grosses Mundstück mal mit ein paar Lagen 2- Kompokleber aus.....schleife es dann ein wenig glatt und SCHON passt die Chose.
    Glaub es mir....Zweikompokleber taugt im Instrumentengewurschtel einiges !!


    LG

    CBP
     
  16. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Uahh..das ist aber nicht gerade die feine Lösung. Fällt unter die Rubrik "Bricollage". Fällt mir aber auch gerade nichts besseres ein, ausser natürlich dem Kork.

    antonio
     
  17. rohrspatz

    rohrspatz Nicht zu schüchtern zum Reden

    und mal schnell nachgefragt: die MS-öffnung mit dem engeren hals etwas auszuschleifen ist wohl nicht die bessere lösung?

    M.
     
  18. Gast

    Gast Guest

    @Antonio
    He das klappt schon ! Und man lutscht ja auf dem Kleber auch nicht herum....der produziert lediglich innen eine Verdickung also Anpassung an den Korken. Da ist eigentlich echt kein Problem bei.

    @ Rohrspatz

    Klar.... das andere Mundstück innen etwas aufzuweiten ( auszuschleifen) wäre die Gegenalternative.
    ABER da kommt es sehr drauf an, ob es genug Grundmaterial hat...nicht dass es nachher zu dünnwandig ist und beim Aufsetzen auf den Korken platzt. Sowas kommt häufiger vor als man denkt !! ( auch bei unbehandelten MCPs )

    Ich selbst spiele auch ein grössergeschliffenes Mundstück...aber ich habe ihm eine Muffe aus dickem Messing über das offene Ende gesetzt um es zu stabilisieren. Wenn Du sowas kannst, wäre das natürlich die Ideallösung.

    LG

    CBP
     
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