Otto Link Tone Edge Early Babbitt Connoisseur Series Tenor Saxophone Mundstück

Dieses Thema im Forum "Mundstücke / Blätter" wurde erstellt von Caligula Minus, 31.Juli.2022.

  1. Caligula Minus

    Caligula Minus Schaut nur mal vorbei

    Hat jemand schon dass neue Otto Link Connoisseur getestet?
     
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  2. Sebastian

    Sebastian Ist fast schon zuhause hier

  3. Katzenmusik

    Katzenmusik Schaut öfter mal vorbei

    Da macht aber einer sehr viele Worte mit wenig Aussage...
    Optisch erinnert mich das Mundstück an ein ESM Jazz, mit dem Unterschied, dass ein ESM oder ein Kay Siebold Fertigungstoleranz Null hat, während man bei den amerikanischen Produkten erstmal halbes Dutzend angeblich baugleicher Mundstücke durchprobieren muss, mit jeweils wechselnden Ergebnissen.
     
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  4. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    "Lopsided" reicht mir, um mich nicht mehr damit zu beschäftigen :)
     
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  5. Katzenmusik

    Katzenmusik Schaut öfter mal vorbei

    Vor allem, weil er ernsthaft spekuliert, ob die schiefe Ebene Absicht sein könnte oder doch Fertigungstoleranz ist. Das ist fast schon Kabarett.
     
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  6. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Das Foto sagt aber m.E. nichts darüber aus, ob jetzt der Baffle "schräg" ist. Man beachte, dass der etwas weiter unten in der Kammer auftretende Lichtreflex ausserhalb der Mitte liegt. Was darauf hin deutet, dass nicht genau mittig ausgeleuchtet wurde und somit der Baffleverlauf eben auch schräg abgebildet wird.
    Meine bescheidene Meinung...

    antonio
     
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  7. Wanze

    Wanze Strebt nach Höherem

  8. JES

    JES Gehört zum Inventar

     
  9. philipp_b

    philipp_b Ist fast schon zuhause hier

    Was ein Zufall. Ich habe mir gerade eins bestellt und mich gefragt, ob in dieser erlesenen Runde schon jemand Erfahrungen damit gemacht hat. Ich werde berichten, wenn es angekommen ist. Dank Fernhandel dürfte ich es zurück geben und aufgrund der allgemeinen handwerklichen Qualität der Firma Otto Link würde es mich nicht total überraschen, wenn es dazu kommt.
     
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  10. fukaR

    fukaR Guest

    Wenn man ne schiefe Gusche hat, passt´s wieder - das MPC ist quasi customized für Schiefguschen :D
    Für so einen verzogenen Brocken Gummi ist 369 € schon ne Menge Kohle.
     
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  11. Sebastian

    Sebastian Ist fast schon zuhause hier

     
  12. kokisax

    kokisax Strebt nach Höherem

    Sind "Querspieler".......:D
    Wer quer denkt sollte auch quer spielen.......o_O
     
  13. Katzenmusik

    Katzenmusik Schaut öfter mal vorbei

    Wie ist das eigentlich bei der Querflöte?
     
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  14. ilikestitt

    ilikestitt Ist fast schon zuhause hier

    Die spielen nur Quereinsteiger.
     
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  15. Feuerstreuer

    Feuerstreuer Ist fast schon zuhause hier

    Zu ESM kann ich nichts sagen.

    Bei Herrn Siebold sind mir mehrere (genau 4) Mundstücke (davon ein Reface) persönlich bekannt (davon 2 in meinem Besitz) die ich mittlerweile als unspielbar bezeichnen würde.(Beide sind von mir in einem gutenZustand üerarbeitet worden und spielen jetzt sehr gut) Weiterhin sind mir mehrere verlässliche Quellen mit gleicher bzw. ähnlicher Problematik bekannt, was die Bearbeitungsqualität von Herrn Siebold angeht. Davon zwei hier im Forum, welche ich als absolut vertrauenswürdig und vor allem kompetent einschätze und 3 außerhalb des Forums, wovon ich 2 Mundstücke bei mir zum nachmessen und überarbeiten da hatte. (die sind jetzt auch gut spielbar)


    -> also Kay Siebold macht sicherlich gute Mundstücke und ist ein renomierter Hersteller auf dem Europamarkt. Verifizierte Ausreißer sind auch bei ihm dabei! Ob man das als Fertigungstoleranz oder "mal n schlechten Tag" bezeichnet ist ein philosophisches Problem. in meinem Fall (Rücknahme/Preisnachlass wurde ausgeschlossen in sehr schwergängiger Kommunikation) bedeutet das mehrere Hunder Euro Schaden. (ein Reface, welches komplett versaut wurde und nicht nach den schriftlichen Vorgaben von mir bearbeitet wurde und ein Mundstück aus 2. Hand)

    (ja ich kann Mundstücke ausmessen, refacen und bin ausreichend kompetent solche Aussagen machen zu können.)


    _____________________________


    Unabhängig daavon halte ich die Ausage "null Fertigungstoleranz" für eine idealistische Bezeichnung eines Wunschen nach kontinuierlicher und damit verlässliche geringer Fertigungstoleranz.


    Oder anders gesagt: Es kommt auf den Messbereich an und auf die verwendeten Werkzeuge. Wenn der Messbereich gleich groß ist wie die Körnung/Hub der Werkzeuge, dann ist das möglich - bleibt aber ein Irrtum.
     
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  16. ilikestitt

    ilikestitt Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe noch keinen Hersteller ohne Fertigungstoleranzen bei Mundstücken gesehen. Deswegen kaufen was man angespielt einem dann gefallen hat. Das dümmste ist, sich nach dem Anspielen woanders das Modell zu bestellen weil es da günstiger ist. Man weiss nie was man dann bekommt.
     
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  17. Sax a`la carte

    Sax a`la carte Ist fast schon zuhause hier

    Wer macht den sowas ? :cool:
     
  18. Feuerstreuer

    Feuerstreuer Ist fast schon zuhause hier


    Würde mich auch interessieren. Macht bei Mundstücken keinen Sinn… ist auch ne linke Nummer. Wie beraten im Laden und online kaufen.

    Was ich aber mache, ist gebraucht auf gut Glück zu nem guten Preis kaufen, wenn der Ruf des Herstellers gut ist…

    Beim refacing sieht das halt anders aus - da ist Anspielen leider gar nicht möglich.

    Ich hatte mir gebraucht ein Siebold gekauft - sehr günstig aber eben noch etwas über 100€ - das war original und unbearbeitet von Kay Siebold. Ich dachte mir,“ irgendwie spielbar wird es schon sein und wenn es nichts ist, dann gebe ich es weiter zu einem fairen Preis.“

    Ich habe dann beide eingemottet ( beide hatten eine schiefe Bahn) und nach einem Jahr üben und Werkzeug kaufen überarbeitet. Dann weiterverkauft.

    interessant ist, dass beides einfach Müll war. Im Fall vom refacing besonders tragisch, weil ich da sehr genau gesagt hatte was gemacht und was nicht gemacht werden sollte. Wenn dann hinterher ein komplett überarbeitetes MPC kommt was ne schiefe Bahn hat und ne neue Kammer und komplett poliert ist, wo von alledem nichts angerührt werden sollte außer die Bahn leicht zu öffnen ist die Aussage „mach ich immer so“ als Klärungsangebot ungenügend. Nochmal nacharbeiten zum halben Preis (60€) war das letzte Angebot vor der Funkstille.

    -> am Ende konnte ich beide retten.

    für mich am
    Ende ein super Geschäft gewesen.

    ich mach mir meine Mundstücke jetzt selber. Ohne Kay Siebold wäre ich nie auf die Idee gekommen.
     
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  19. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Sag das nicht zu laut, sonst will er noch anteilig Kohle ;)

    Meine Bereitschaft für ein Mundstück fast 400€ zu zahlen ist extrem gering.
    Wenn ich ein Mundstück kaufe, erwarte ich, dass es ohne wenn und aber meinen Vorstellungen entspricht. Dazu gehört auch eine solide handwerkliche Ausführung. Dazu gehört aber auch, dass es beim ausprobieren nicht darum geht, er mal eines zu finden, welches einigermaßen spielt sondern vielleicht dasjenige zu finden, welches ein quentchen besser ist alles alle anderen schon sehr guten. Bis hierhin ist der Preis kein Thema.
    Bei 160€ wäre ich bereit ev 10 Mundstücke zu probieren, bei 400 eigentlich nur eines.
    Da mich diesbezüglich die amerikanischen Marken nicht überzeugen konnten, lasse ich davon die Finger. Man bekommt gute basismundstücke neu für 100€. Wenn man diese nacharbeiten lässt von jemanden, der das wirklich kann, kommt man m.E. besser und billiger weg.
     
  20. philipp_b

    philipp_b Ist fast schon zuhause hier

    Kurzer Bericht: ein Otto Link Eb in 7* und 8 für's Tenor habe ich mittlerweile ausprobieren können. Beide sind tatsächlich so schief, dass ich es das ohne Messgeräte und Erfahrung im Refacen erkennen konnte. Und trotzdem ließen sich beide ganz gut spielen. Das Mundstück mit der Öffnung 8 war klanglich gar nicht meins, das in 7* gefällt mir gut. Vom Sound her ist es immer noch recht dunkel (ist ja auch ein Kautschuk Mundstück mit großer Kammer ohne großen Baffle) aber schon kerniger als die normalen Tone Edges (die meistens gar kein Edge haben). Am meisten überrascht hat mich bei beiden die Ansprache. Bisher war für mich bei allen Otto Links das Problem, dass sie in der oberen Oktave nicht gut losgingen oder ich das Gefühl hatte, es wird nicht alle Luft, die ich reinpuste zu Ton werden, sondern irgendwo stecken bleibt. Bei beiden EB war das Manko nicht vorhanden, sondern die spielten sich über den ganzen Umfang gleichmäßig und funktionierten auch mit recht vielen Blättern. Ob das bessere von beiden mir wirklich den Preis wert ist, weiß ich noch nicht. Auch kann ich nicht wissen ob bei dieser Serie eins von zwei gut ist, oder ob das eine die Auslese eines ganzen Monatsausstoßes der Otto Link Fabrik ist. Aber insgesamt würde ich schon sagen, dass dieses Modell einen Versuch wert ist.
     
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