Reparaturbedürftiges Mark VII - wie am besten verkaufen?

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von Amopehe, 19.Oktober.2016.

  1. Amopehe

    Amopehe Ist fast schon zuhause hier

    Moin!

    Wir überlegen von der Musikschule ein älteres Mark VII zu verkaufen, weil es für den eigentlichen Zweck (Ausleihe an Anfänger) nicht mehr geeignet ist.

    So, das Teil lag die letzten Jahre eher rum und ist in der aktuellen Verfassung nicht wirklich spielbar, da einiges nicht deckt. Sound kriegt man da schon raus, aber die Polster und Mechanik müssen halt gemacht werden.

    Meine Frage nun, was Ihr als sinnvoller erachtet:

    1. Variante:
    So verkaufen wie es ist zu entsprechend günstigen Preis (der dann noch gefunden werden muss ...??), weil ein potentieller Käufer eine GÜ eh am liebsten beim SaxDoc seines Vertrauens macht.

    2. Variante:
    Erst eine GÜ machen (und auf den Preis draufschlagen), damit man das Sax besser testen kann.

    Grundsätzlich finde ich ein Sax mit einer frischen GÜ sympatischer, damit man es auch testen kann. Ob es sich aber leichter verkaufen lässt, weiß ich eben nicht. Denn auf der anderen Seite suchen ja immer wieder Bastler solche Kannen, um sie sich selber herzurichten oder eben zu dem ganz persönlichen Lieblings-SaxDoc zu bringen.

    Schöne Töne!
     
  2. Fbuckert

    Fbuckert Ist fast schon zuhause hier

    Die Erfahrung zeigt, dass man die Kosten für eine GÜ nicht wieder rausbekommt.

    Gruß
    Friedrich
     
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  3. Clownfisch

    Clownfisch Experte

    Ich würde es unüberholt verkaufen. Jeder hat da ja so seine Vorlieben und der eine geht damit zu Armin der nächste zu den Holzbläsern in Berlin, und wieder der nächste macht es auch selber. Da ist die Zahl der potentiellen Käufer deutlich höher.
    So, hab ich es jedenfalls gemacht.
    Warum lasst ihr es nicht überholen und setzt es wieder ein?
     
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  4. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Meiner Meinung nach erzielt ihr mit einem generalüberholten Sax in der Summe einen höheren Erlös, als wenn ihr es zum "Bastelpreis" verkauft.

    Jeder wird bei dem überholungsbedürftigen Sax versuchen den Preis max. zu drücken, da man ja nicht genau weiß wie teuer die Überholung letztlich sein wird. Und man weiß auch nicht wie gut das Horn wirklich ist, kann es nicht beurteilen.

    Hinzukommt, daß der Markt dafür kleiner ist, da die Mehrheit für sich ein qualitativ hochwertiges Sax sucht.

    Diejenigen, die bereit sind ein "Bastelsax" zu kaufen sind zu meist extreme Schnäppchenjäger.

    Zudem läßt sich der Marktwert eines top Instruments, grad' auch Selmer, wesentlich sicherer ermitteln.

    Im Zweifel mal Armin Weis anrufen, welcher einen sehr guten Marktüberblick hat.

    CzG

    Dreas
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.Oktober.2016
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  5. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    1+ :thumbsup:

    Lg
    Mike
     
  6. kokisax

    kokisax Ist fast schon zuhause hier

    @Wuffy kauft es vielleicht, wenn der Preis stimmt....

    kokisax ;)
     
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  7. onomatopoet

    onomatopoet Ist fast schon zuhause hier

    oder Variante 3: im ist Zustand in Zahlung geben für etwas, das ihr braucht (Barisax etc.), damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht (hängt dann aber wohl vom Händler ab), außerdem lässt sich so die finanziell-offizielle Seite gut dokumentieren, zumindest besser als beim Privatverkauf.
     
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  8. gaga

    gaga Ist fast schon zuhause hier

    Um genau das handelt es sich vermutlich - wenn auch vielleicht nur markttechnisch - und ich glaube, dass im Hintergrund bereits die Drähte heißlaufen.

    Gaga
     
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  9. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Machste mir mal bitte ein (hoch)-interessantes Angebot per PN......Baustellen / Ruinen interessieren mich immer.

    LG Wuffy
     
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  10. Amopehe

    Amopehe Ist fast schon zuhause hier

    Weil es mit Überholung dann eigentlich zu schade wäre. (Fortgeschrittene) Schüler, die so ein Instrument zu schätzen wüssten, haben in dem Stadium schon ihr eigenes und einem blutigen Anfänger drückt man lieber ein "leichteres" Sax in die Hand (kommt mir echt schwer vor das Teil).

    Aus schulischer Sicht haben wir von 2 ordentlichen Yamahas mehr als von einem Selmer. Jedenfalls wenn es um den Verleih an Anfänger geht. Musikschul-Instrumente, die zB für (Lehrer im) Ensemble gedacht sind, sind durchaus höherwertig, werden aber eben auch nicht an Schüler einfach ausgegeben. Und für so ein Alt ist halt kein Bedarf.

    So etwas haben wir auch schon überlegt.

    Das Finanzielle lässt sich allerdings auch im Privatverkauf mit einer ordentlichen Rechnung sauber darstellen.


    Ich mache mal ein paar Fotos.

    LG
     
  11. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @Amopehe

    Oder mal so an die Sache rangehen.

    Für ein generalüberholtes MarkVII bekommst Du zwischen 2.700,-€ und 2.900.-€ (inzwischen eher Richtung 3.000,-€, auch schon drüber)

    Wenn Du die GU in Höhe von ca. 600,-€ abziehst müßtet ihr für das "Bastelhorn" min. zwischen 2.100.-€ und 2.300.-€ erzielen.

    CzG

    Dreas
     
  12. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Ich würde es niemals reparieren lassen, da ich eine GÜ nur von mir bekannten Saxdoktoren akzeptiere (oder es mir anschauen kann).
    Zu weit ist da mein Anspruch von dem mancher Hobbybastler entfernt.
    Unrepariert verkaufen, meiner Meinung nach würden sich unrepariert etwa 1600,- bis 2000,- erzielen lassen, manche schauen auch hier auf die Seriennummer (unter 275xxx?).
     
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  13. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    PN an mich kannste sparen !
     
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  14. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Genau das ist der Punkt! Rein rechnerisch müßten es aber zwischen 2.100,-€ und 2.300,-€ sein. Werden sie aber nicht bekommen!

    Und wenn ein top generalüberholtes MarkVII im Netz für 2.800,-€ angeboten wird, findet es einen Käufer.

    Die Frage ist, möchte die Musikschule das mögliche Geld oder schelles Geld für das Horn haben.

    CzG

    Dreas
     
  15. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Denke mal, so ein Horn, daß nicht aus gepflegtem Privatbesitz eines Musikers stammt, sondern im laufe der Zeit durch unzählige Schüler-und Anfängerhände gegangen ist, sollte man erst mal richtig auf den Ist-Zustand checken, bevor man theoretische Preise hier in den Raum stellt.

    Ich wollte nicht wissen, wie oft das Teil aus dem Ständer gekippt ist...oder gar Sturzschäden oder sonstiges hinter sich hat.

    Die GÜ mit 600€ kann da schnell in einen anderen Bereich schießen.

    Wünsche aber viel Erfolg bei der Aktion

    LG Wuffy
     
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  16. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @Wuffy

    Mein Horn ist über 85 Jahre alt. Ich habe keine Ahnung durch welche Hände es gegangen ist, ob da nicht mal auch 'ne Musikschule, Anfänger oder wer auch immer drauf waren.

    Aber ich hab' gutes Geld bezahlt, (sogar etwas über dem durchschnittlichen Marktwert...heute passt es wieder) weil das Horn in einem sehr guten Zustand war (bis heute bestätigt) und mein Lehrer mir geraten hat es zu kaufen.

    CzG

    Dreas
     
  17. Sandsax

    Sandsax Ist fast schon zuhause hier

    Mal nebenbei zu Euren wilden Preisspekulationen:

    Tenor oder Alt wäre sicher noch vorher zu klären, oder habe ich da was überlesen?
     
  18. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Hihi....gut aufgepasst....meine Ausführungen bezogen sich auf's Tenor....

    Ist ein Alt...ändert aber nichts an meinen Grundüberlegungen....nur das Preisniveau ändert sich...oder?

    CzG

    Dreas
     
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  19. Stevie

    Stevie Ist fast schon zuhause hier

    Also: wenn es im jetzigen Zustand nicht wirklich Probe gespielt werden kann, wird mal zumindest die Gruppe der potentiellen Käufer deutlich kleiner. Obwohl selber eher kein Anfänger würde ich mir nicht zutrauen, das Potential eines nicht wirklich spielbaren Horns abzuschätzen. Ich würde die Finger von so einem Angebot lassen - also in dem Sinne, dass ich keine Zeit investieren wollte, wenn ich absehen kann, dass mir am Ende die Erkenntnisse (mangels Spielbarkeit) für eine fundierte Entscheidung fehlen. Hinzu kommt, dass Mark VII nicht zu den gesuchtesten Instrumenten gehören. Warum sollte also jemand ein Risiko eingehen?

    Meine Befürchtung wäre daher, dass es in dieser Situation nahezu unverkäuflich ist oder eben nur für einen sehr geringen Preis weggeht.

    Dann doch lieber GÜ vorher machen lassen. Ich vermute, dass der erzielbare Preis nach GÜ deutlich stärker steigt als die Investition für die GÜ.

    Zwar ist richtig, dass nicht jede GÜ gleich gut ist und so mancher vielleicht nur eine GÜ von Saxdoc "X" akzeptieren mag. Die GÜ macht das Instrument aber zumindest für jeden Interessenten aussagekräftig spielbar. Dementsprechend wird man mehr Interessenten ansprechen und aus einer größeren Gruppe von Interessenten gibt es dann mit größerer Wahrscheinlichkeit auch einen Käufer für einen angemessenen Preis.

    So sehe ich das jedenfalls,

    so long,

    Stevie
     
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  20. deraltemann

    deraltemann Ist fast schon zuhause hier

    wieso hast du es mir nicht mir gegeben? :rolleyes:
    hätte ich auch statt Geld genommen
    Mein Tipp geh zum Sax doc lasse den Aufwand schätzen.
    Oder gib es dort in Kommision.
    das macht am wenigsten Arbeit . Ja natürlich will der auch mit verdienen abr das kann man Ergebniss offen besprechen.
     
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