S-Bogen Polster für Tonloch undicht, nach Wischerfesthang...

Dieses Thema im Forum "Reparatur und Instandhaltung" wurde erstellt von selmer_on, 29.Oktober.2005.

  1. selmer_on

    selmer_on Schaut öfter mal vorbei

    Hallo.

    Habe gestern nach Big-Band meinen S-Bogen sauber machen wollen, bin aber leicht mit dem Reka Wischer hängen geblieben und musst mit leichter Gewalt das Tuch wieder herausziehen.
    Nun habe ich das Gefühl, das der S-Bogen Polster über Tonloch nicht mehr genau abdeckt bei aufgesetztem S-Bogen.
    Muss das Tonloch von dem S-Bogen Polster völlig abgedeckt sein, bei augesetzten S-Bgoen auf das Saxophone? Wenn ja wie kann ich das Polster wieder genau über das Tonloch bringen.

    Dank für eine Hilfe . Bin total verzweifelt muss ich jezt den S-Bogen wegschmeisse oder kann ich mit der Schraube am s-Bogen nachstellen?

    cu :-?
     
  2. wolfgang

    wolfgang Ist fast schon zuhause hier

    Hi,
    erstmal: um was für ein sax geht es? Normalerweise ist das Oktavklappenposter im Vergleich zur Öffnung ziemlich groß, daß immerhin etwas Deckung dasein müßte. Oder ist vielmehr die Oktavklappe selbst verbogen (wie ich vermute) und steht etwas offen? Wahrscheinlich hast Du den Bogen etwas kräftig angepackt und dabei die Klappe erwischt. Daß er Wischer innen etwas kaputtmacht, halte ich für sehr unwahrscheinlich.
    Jedenfalls kann man das im einen wie im anderen Fall relativ leicht reparieren, aber kaum "mit der Schraube" - welche meinst Du eigentlich?
    Gruß
    Wolfgang
     
  3. kingconn

    kingconn Ist fast schon zuhause hier

    1. S-Bogen ohne Korpus mit der großen Öffnung auf den Daumenballen drücken und an der Mundstücköffnung saugen und pusten. Dann merkst Du, ob das Polster abdichtet.

    Wenn es nicht abdichtet, Oktavklappe kurz ausbauen (ein kleines Schräubchen rausdrehen.

    Die ausgebaute Oktavklappe vorsichtig geradebiegen und wieder einbauen. Nicht in eingebautem Zustand biegen, da Du dann das Röhrchen verhunzen kannst.

    Wenn der Bogen dicht ist, prüfen, ob zwischen dem Ring der Oktavklappe und dem Mitnehmer dafür oben am Korpus minimales Spiel (ca. 1 mm) ist. Sonst den Ring etwas wegbiegen.
     
  4. selmer_on

    selmer_on Schaut öfter mal vorbei

    Also es handelt sich um ein Selmer Serie III Altosaxofon.

    Ich meine nur den S-Bogen. Der Korpus mit Oktavklappe ist völlig in Ordnung, da hatte ich erst einen guten Instrumentenmacher einstellen lasse in "Triole Dresden".

    Meine Problem:

    " der S-Bogen"! Ich habe etwas zu stark den S-Bogen Wischer aus dem S-Bogen ziehen wollen, Dieser Wischer hatte sich jedoch festgesetzt. Nach kräftigen Ruck konnte ich den Wischer herausziehen. Während dieses Herausziehens habe ich wahrscheinlich den S-Bogen etwas böse angefasst.

    Aktueller Zustand des s -Bogen:

    Wenn der S-Bogen auf dem Korpus aufgesetzt ist sieht eigentlich alles ganz normal aus. Nur wundere ich mich, dass die Oktavklappe auf dem S-Bogen nicht richtig auf dem Tonloch des S-Bogen aufliegt. Sondern ca. 1 mm über den Tonloch ist. Vieleicht habe ich das auch bis heute nie bemerkt!

    Komisch alle Höhen lassen sie klasse spielen, nur in den Tiefen ist ein bissel der Wurm drin. DAs "A" ohne Oktavklappe lässt sich leicht überblassen zum "A" mit Okatavklappe. Cis kommte etwas flaterisch! Aber das kann acuh an den Rico Reeds Select filed 2H liegen.


    Wenn ich den S-Bogen abnehme dann ist die Oktavklappe auf dem S-Bogen mit Mundstück abgedeckt und liegt auf den Tonloch auf! Nach Blopp Test ist der S-Bogen Dicht!


    Muss ich da nun zum Instrumentmacher? Oder ist das normal. Zudem habe ich heute Jazz Select filed auf mein Meyer 7L neu eingspielt. Vorher Hemke 2,5 gespielt.
    Doch das tut der Sach keinen Abbruch!

    Danke für euren Rat!
     
  5. Mario

    Mario Ist fast schon zuhause hier

    Hallo...ganz einfach...nichts besonderes. Am Sax ist ein Oktavklappenheber...das ist der Pin der unter den Ring am S- Bogen fasst. Deine Oktavklappe hat sich leicht verbogen, sprich der Ring steht schon unter Spannung wenn du nur den S-Bogen auf das Sax montierst. Dadurch steht die Oktavklappe immer leicht auf...deswegen geht auch die obere Oktave ohne Probleme da es dort auch so sein soll...in der unteren muss die Klappe am S-Bogen aber geschlossen sein.
    Lösung:...1. hab Mut.
    2. du nimmst den S-Bogen...hälst den Ring fest und biegst die Oktavmechanik leicht und vorsichtig in Richtung Oktavhülse am Bogen. Also...Mit der rechten Hand am Ring festhalten so das die Klappe ganz offen steht...dann oben mit der linken Hand da wo das Polster ist die ganze Klappe in Richtung Loch( Oktavhülse ) biegen...nur ein ganz klein wenig..mit Gefühl. Die klappe muss bei nicht gedrücktem Oktavheber zu sein und bei gedrücktem aufgehen...nur Mut, aber mit Gefühle.
    Gruß Mario
     
  6. spike

    spike Ist fast schon zuhause hier

    alles wie mario 2. oben, plus ich halt den bogen im linke hand mit'm daumen zwischen ring und s-bogen, dann mit'm rechte hand vorsichtig klappe nach unten biegen, weil mein linke daumen dabei zerquetscht wird kann ich nicht zu viel biegen weil es a'bissle weh tut. klingt etwas maso' aber bei mir es hat immer funktioniert bis jetzt. gruss - spike
     
  7. selmer_on

    selmer_on Schaut öfter mal vorbei


    Hallo!


    Vielen Dank für eure Hilfe.

    Eure Anleitung zum Biegen der Oktavklappe war echt gut und unsmissverständlich. Nun habe ich wieder saubere Töne und auch die "Tiefen 'Register' " sprechen 1 a an.
    Das Biegen war eher unproblematisch! Klasse nun bin ich wieder zufrieden!


    :lol: ;-)
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden