Saxophon lernen ohne Noten

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von Cbic, 11.August.2018.

  1. Cbic

    Cbic Schaut nur mal vorbei

    Hallo

    Nachdem ich hier schon einiges gelesen habe, habe ich gerade beschlossen mich hier im Forum anzumelden.

    Ich habe mit 15 das Gitarre spielen angefangen und habe mir alles selbst beigebracht.
    Noten konnte ich nie lesen und jeder Versuch Notenlesen zu lernen ist immer gescheitert.

    Dafür habe ich mein Gehör trainiert und habe auf der Gitarre alle Lieder nur durchs anhören und gefühlte 1.000x vor und zurückspulen gelernt.
    Dafür kann ich jetzt alle Lieder nachts um 3 noch blind spielen

    Saxophon wollte ich schon immer lernen und jetzt möchte ich das endlich verwirklichen.

    Meine Frage ist nun ob das mit dem Saxophon genau so klappt oder ob ich zwingend noten lernen muss?

    Auch die Frage ob Alto oder Tenor hier einem Unterschied macht?
     
  2. grosskopf

    grosskopf Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Cbic,

    um Saxophon zu spielen, musst du nicht zwingend Noten lesen können oder lernen. Es macht zwar Vieles leichter, aber auch ich habe schon Schüler unterrichtet, die praktisch keine Noten lesen konnten und auch keine Lust hatten, das zu lernen. Spielen haben die alle gelernt.
    Wenn du bereits ein -sehr- gut geschultes Gehör hast, ist das super!
    Du solltest dir im Klaren sein, dass wenn du das Notenlesen irgendwann lernen möchtest, dies als Anfänger auf dem Sax die beste Gelgenheit ist. Denn du lernst hier Ton für Ton, wie dieser gegriffen wird, wie er heißt und wie dieser notiert wird.

    Zu deiner zweiten Frage: es macht hinsichtlich des Noten-Nichtlesens keinen Unterschied, welches Sax du spielst.

    Viele Grüße, Andy
     
  3. bebob99

    bebob99 Ist fast schon zuhause hier

    Es kommt ein weinig darauf an, was für Musik Du spielen möchtest und mit wem. Ohne Noten musst Du auf etliche Stücke verzichten, einfach weil es keine Hörvorlagen gibt an denen Du Dich orientieren kannst. Wenn Du mit anderen zusammen spielen möchtest, dann ist es in den wenigsten Fällen ausreichend, nur mal nach Gehör dazu zu dudeln. Das kommt aber auf die Musikrichtung an. "Saxophon spielen" kann ja unterschiedliches bedeuten.

    Es kommt sicher der Tag wo einer mit einem Stapel Zettel kommt: Spiel das mal!

    Und eigentlich kann JEDER Noten lesen lernen, der auch lernen kann Buchstaben zu lesen. Am Anfang ist es eben "abzählen und aufsagen", mit der Zeit geht es immer leichter. Und es lohnt den Versuch auf jeden Fall. Die größte Hürde ist, einfach damit anzufangen und sich das auch zuzutrauen.

    Manche werden bei bestimmten Themen sofort kopfscheu und panisch, machen Augen, Ohren und Gehirn zu "ojehojeh, Noten! Das kann ich nicht!". Dann klappt es natürlich auch nicht. Wenn das Gehirn im Panik Modus ist, kann man nichts lernen. Und "lernen" ist nicht "ojehojeh, Schule und anstrengend und pauken,..". Lernen ist "Oh, interessant! Hab ich nicht gewusst". In 99% eine Frage der Einstellung zum unbekannten Wissen.

    Das was Du an der Gitarre gemacht hast, ist, sich mit dem Instrument intensiv auseinanderzusetzen. Was muss ich mit den Fingern machen um welches Ergebnis zu bekommen? Die ideale Methode, um mit der Zeit mit dem Instrument zu verwachsen. Das gleiche geht übrigens auch mit dem Saxophon und es geht auch mit den schwarzen Punkten und Linien. Man muss sich damit aufgeschlossen beschäftigen, dann ergibt das mit der Zeit Sinn und es fühlt sich auch ganz natürlich an.
     
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  4. gaga

    gaga Ist fast schon zuhause hier

    Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt arrogant rüberkomme: jeder von uns kennt Leute, die "Gitarre spielen". Gesangsbegleitung nach Gehör oder nach Akkordsymbolen nach dem Motto aus den Sultans of Swing "He knows all chords". Wer sich anhört, was und wie Django Reinhard, Pat Metheny oder Reentko Dirks spielen, merkt, dass es da noch mehr gibt.

    Auf dem Saxophonmarkt der Möglichkeiten ist es ähnlich. Ich behaupte mal, dass die meisten Amateure, die hier "Saxophon spielen" (mich eingeschlossen), höchstens 3 bis 5 % von dem Können abdecken, was auf dem Instrument möglich ist, und was von den hiesigen Könnern des Fachs (die meistens studiert haben) vielleicht zu 40 oder 50 % abgedeckt wird.

    Wegen dieser gewaltigen Spannbreite von "Spielen können" kann man die obige Frage nach den Noten gar nicht mit Ja oder Nein beantworten, sondern nur mit einer Zielformulierung. Für Lagerfeuerklampfe z.B. braucht man keine Noten zu lernen, und um mit dem Saxophon "Girl from Ipanema" oder das Solo aus "Smooth Operator" spielen zu können, braucht man auch keine Noten zu lernen. Die restlichen 99 % der Möglichkeiten musikalischer Betätigungen mit diesem Instrument bleiben einem dann aber verborgen.
     
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  5. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Ich kann ganz gut Gitarre spielen und habe da mit Noten auf dem Griffbrett absolut null Ahnung. Paar Akkorde und ne Tonleiter, aber das wars dann auch schon. Will ich auch so. Mit der Querflöte bin ich völlig abhängig von Noten und bekomme so frei gespielt kaum was hin.
    Mit dem Sax ist es beides, wobei ich früher viel mehr ohne Noten gespielt und heute reichlich mehr. Noten lesen ist schon klasse, aber schxxxe, wenn man sich darauf zu sehr fixiert. Ich habe habe schon Leadgitarristen in ner Band gesehen, die kein solo ohne Noten vor sich spielen konnten und das ist dann ja auch nix. Ein gesunder Mix ist da wohl sinnvoll.....da die richtige die Balance zu finden, fällt mir gerade sehr schwer:)
     
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  6. 47tmb

    47tmb Ist fast schon zuhause hier

    @Cbic
    Wenn Du "nach Gehör" lernen möchtest macht es keine Unterschied, ob Du Alto oder Tenor anfängst. Es wird nur spannend, wenn Du irgendwann einmal wechseln möchtest. Dann widr der Ton, den Du hörst halt anders gegriffen. Das Problem haben aber auch alle "klingend" lernenden.

    Vieles andere ist schon hier geschrieben ................. aber versuch's!

    Hol Dir nen Horn und hau rein!

    Cheerio
    tmb
     
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  7. claptrane

    claptrane Ist fast schon zuhause hier

    Was Alt oder Tenor angeht : Zum Lernen ist egal welches du nimmst, aber wenn du mal beides spielen willst, hast du verschiedene Griffe für den selben Ton.
    Bei mir ist es so, dass ich zwar Noten kann, ich könnte mir also ein Stück nach Noten“erarbeiten“ , bin da aber eher langsam und tue das nur ungern und zum improvisieren braucht man sie auch nicht, sondern Akkorde.
    Es macht aber schon Sinn sich mit Harmonielehre auseinanderzusetzen , damit man versteht, was man da spielt und warum , dann ergeben Improvisationen auch einen Sinn (guide tone lines), und es ist immer und in jeder Tonart reproduzierbar.
    Einfache Stücke könnte ich zwar direkt spielen, aber alles andere kann ich besser hören und spielen.
    Ich hab mein Gehör aber auch bewusst dahingehend trainiert, dass ich nicht rumprobieren muss, wenn ich es höre , auch innerlich höre, dann spiele ich es.
    Wenn ich Ideen zu Songs habe, spiele ich das einfach auf ein Diktiergerät anstatt es zu notieren.
    Das schon mal als Tipps, wenn du ohne Noten starten willst.
    Du kannst auch später noch Noten lernen.
     
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  8. slowchange

    slowchange Kann einfach nicht wegbleiben

    Ich gehöre zu den „Bekehrten“ ( und das sind ja bekanntlich die Schlimmsten) Komme auch von der Gitarre und habe erstmal ganz viel nach Gehör rumgedudelt. Und das ist ja auch wichtig, gerade für Improvisation. Aber es kommt der Moment, da drückt dir einer Noten in die Hand und sagt „lass uns das mal probieren“ Und dann wäre es doch cool, man könnte das, oder?

    In den Bands, in denen ich gespielt habe, konnte nie jemand richtig vom Blatt spielen. Ausser die Bläser. Immer. Alle. Das muss einen Grund haben scheint mir.

    Fang ruhig nach Gehör an. Das geht schon und ist auch wichtig. Aber Noten sind kein Hexenwerk. Irgendwann willst du das ganz von selbst lernen. Und dann lernst du das.
     
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  9. henblower

    henblower Ist fast schon zuhause hier

    @Cbic : alles kann, nichts muss. Es wird garantiert der Punkt kommen, wo du neugierig auf Noten und Musiktheorie wirst. Dann kannst du immer noch einsteigen. Als reiner Saxofon-Liebhaber fernab jeden Broterwerbs hast du ja den Luxus, über deinen "musikalischen Analphabetismus" nach Lust und Laune zu entscheiden, und sowohl die Lust als auch die Laune am Saxofonspiel werden erst dann geschmälert, wenn du erkennst, dass du manche Sachen nicht über Imitation (Hören und Nachspielen) realisieren kannst. Weiterhin viel Spaß, das zählt!
     
  10. saxhornet

    saxhornet Experte

    Einfach gleich Notenlesen mitlernen, dann ärgert man sich später nicht wenn es mal benötigt wird. Es viel später erst zu lernen ist extrem aufwändig und führt häufig zu Frust.
     
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  11. SaxPistol

    SaxPistol Ist fast schon zuhause hier

    Klar kann man sich selbst, mit Hilfe einer Grifftabelle, recht mühselig das eine oder andere Liedchen einstudieren und dann zu Weilen vor sich hin tröten. Du kannst auch "frei Schnauze" vor Dich hintröten und durch viel Üben und Experimentieren herausfinden, was gut klingt.
    Was schwieriger wird: Wie speicherst Du Dir das für längere Zeit ab? Mit der Zeit wird Dein Repertoire steigen, so dass Du keine Zeit haben wirst, alles ständig zu üben, um es im Kopf zu behalten. Also musst Du Dir das irgendwie visuell ablegen, aber wie ohne Noten?
    Nur die Buchstaben notieren (C D E F G G A A A A G) kann's auch nicht sein, weil es der Komplexität vieler Musikstücke nicht gerecht wird.
    Das nächste Problem, welches oben schon angesprochen wurde: Wie verständigst Du Dich mit anderen Musikern, wenn Basics wie Tonarten, Notenwerte, Intervalle usw. usf. schlichtweg nicht vorhanden sind?
    Also mein Rat ist der gleiche wie @saxhornets : Lerne gleich Noten mit. Das ist nicht so schwierig, wie du vielleicht denkst und es erspart Dir eine Menge Frust.
    Die meisten Saxophonschulen sind so konzipiert, dass man das Notenlesen sowieso ganz nebenbei mitlernt.
     
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  12. grosskopf

    grosskopf Ist fast schon zuhause hier

    Dazu kann ich Folgendes sagen: eine der letzten Prüfungen während meines Studiums, war die sog. "Repertoireprüfung". Hier musste man eine Liste mit -ich glaube- 80 Standards vorlegen, die man auswendig spielen kann. Von diesen 80 Songs kann ich bestimmt noch Dreiviertel, ohne dass ich seitdem viele Standards gespielt hätte. Was die Visualisierung angeht, gibt es einige sehr interessante Berichte von Musikern, die keine Noten lesen können, bzw. was in den einzelnen Musikerköpfen abgeht, wenn man auswendig spielt:
     
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  13. antonio

    antonio Ist fast schon zuhause hier

    @Cbic
    Das kann ich nur unterstützen. Ich erinnere mich, als ich Karinette lernte- da waren äusserst rudimentäre Notenkenntnisse von der Pflocktröte vorhanden aus der Schulzeit(auch nur autodidaktisch angeeignet). Lesen konnte ich dabei nur gerade ein paar gängige Notierungen von Kinderliedern. "Richtig" Notenlesen habe dann parallel zum Klarinettenunterricht gelernt, allerdings dann auch erst mit 27J. Da bin ich auch heute noch froh drüber- hat es mir doch u.a. dazu verholfen, das ich ein ganz passabler "Blattspieler" geworden bin.
    Ein Griff auf den Saxklappen und ein schwarzer Punkt auf dem Notenblatt kann man doch gleichzeitig reinziehen :)

    Viel Erfolg,
    antonio
     
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  14. albsax

    albsax Ist fast schon zuhause hier

    @Cbic

    kann das nur unterstreichen, was @saxhornet und @antonio geschrieben haben: du lernst Sax eh Griff für Griff, da ist das Lernen des entsprechenden Notenbildes zur Griffbezeichnung m.E. kein wirklicher Mehraufwand.
    Mein Tipp: kauf dir von O'Neill die "Jazzmethode für Saxophon". Da bekommst du eine gute Einführung zum Sax und dann werden Stück für Stück neue Töne, Griffe und eben auch das entsprechende Notenbild eingeführt. Da das Greifen und die Tonerzeugung zu Beginn einiges an Zeit und Wiederholung benötigt, lernst du Notenlesen quasi nebenbei. Und das Ganze so, dass sich schnelld erste Spielerfolge einstellen und es einfach Spaß macht.

    Wünsch dir viel Freude beim neuen Hobby
    LG Albrecht
     
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  15. Feuerstreuer

    Feuerstreuer Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe mir einfach eine Klarinette gekauft und ein Mundstück dazu. Keine Vorkenntnisse außer Musik am Rechner abmischen etc. Keine Notenkenntnisse und keine Ahnung wie man eigentlich Sax überhaupt spielt. Blatt aufspannen hat mir ein Herr im Musikgeschäft gezeigt und fertig. Die Auswahl habe ich sehr rational getroffen. Es sollte ein Instrument ohne Strom, monophon, keine Saiten haben und transportabel sein.

    Ich habe dann einfach drauf los gespielt und mit einem Stimmgerät geschaut welche Töne rauskommen bei welchen Griffen. So habe ich ersteinmal auf A-moll gespielt .... sehr lange.

    Dann habe ich jemand getroffen der Saxophon spielte und der erzählte mir das Geheimnis mit der Duodezime, welche beim Sax eine Oktave ist. Eine Woche später hatte ich ein Saxophon. Alto J.Keilwerth Toneking Spezial und ein altes Meyer6 für 700€ bei mir zu Hause. Und das ging ganz gut und dann habe ich mir alle anderen Tonarten beigebracht. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich nur Moll ... Später kam dann Dur dazu. :)

    Dann habe ich angefangen mit anderen zu jammen und einfach mitzuspielen.

    Wechsel auf Tenor Toneking Engelsflügel mit OL 7*

    Dann irgendwann einfache Volkslieder nach Noten gespielt.

    Dan einen Saxophonisten getroffen und festgestellt, dass ich der Einzige bin, der sein Instrument (bis heute) klingend C spielt bzw die Noten ließt.

    Komplexere Stücke nach Noten.

    Umstieg aufs Bariton.

    2 Jahre intensiv Harmonielehre gebüffelt - verstanden und abgespeichert.

    Jetzt übe ich Skalen auf Akkorde und Songs für die Funkband nach Noten in C und so weiter ...



    Also es geht sicherlich auch ohne und man kann das so machen wie ich es gemacht habe - ABER - du musst wissen, dass du entweder ein Genie bist oder einfach ein vielfaches an Zeit für die gleichen Ziele investieren musst. Sicherlich ist der Erkenntnisprozess nicht zu unterschätzen aber ich bin nach 12 Jahren ohne Lehrer in etwa so weit wie jemand der intensiv übt nach etwa 4 Jahren. Und habe wahrscheinlich noch ein paar unentdeckte Baustellen ... Von mir ganz klar die Empfehlung es gleich richtig zu machen. Ich sehe das an anderen wie schnell die Fortschritte machen.

    Ich bin damit nicht nicht unglücklich aber so in etwa sieht die Realität aus. Hängt halt davon ab was du willst - saxophon lernen und schnell spielen und Spass haben oder challenge yourselve ...





    ps könnte ich nochmal anfangen würde ich es genau so machen. Nur mit einer Bassposaune :)
     
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  16. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Von einem, der es ausprobiert hat.

    Klasse, @Feuerstreuer , wie Du das gemacht hast. Und toll, dass Du Deinen Weg als nicht den Allein-Seeligmachenden hinstellst.

    LG Helmut
     
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  17. rorro

    rorro Kann einfach nicht wegbleiben

    Ich würde neben dem Notenlesen noch etwas direkt mitlernen (ich bin dankbar, daß es mich mein Lehrer damals als Teenie gelehrt hat, obwohl ich es doof fand): vom Blatt transponieren (für Bb-Instrumente gefühlt leichter als für Eb-Instrumente). Einfache Melodien kann man bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten spontan vom Blatt mit Begleitung mitspielen - denn die Bläser sind oft die einzigen Nicht-C-Instrumente.

    Wenn man das erste Jahre später lernt, fällt es deutlich schwerer.
     
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  18. ppue

    ppue Experte

  19. sax.bamboo

    sax.bamboo Nicht zu schüchtern zum Reden

    es ist eigentlich alles schon gesagt :) ... ohne Noten geht auch, dann bleibst Du aber musikalischer Analphabet. Gibt viele, die so auch durchs Leben kommen. ... Du wirst halt keine Straßenschilder lesen können und mußt immer einen fragen, wo es lang geht, wenn Du Dein Ziel noch nicht sehen kannst. Und wenn keiner da ist, hast Du Trauer oder mußt den trial & error Pfad nehmen. Aber klar, es geht. Mit youtube & Co. noch besser, ...
    LG
     
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  20. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Also Jain.....ich kann Noten lesen und auch spielen und mag diese Sicherheit, aber ich würde mir manchmal wünschen, dass ich es wie mit Gitarre mache. Nämlich völlig frei nach Gehör zu spielen und die Melodie im Kopf zu haben.....mit der Gitarre weiss ich fast gar nix.
    Frei nach Gehör....das wird nix mehr bei mir und ich bleibe bei Noten, aber es wäre für mich schon erstrebenswert, von den Noten weg zu kommen und ganz frei ( und richtig) zu spielen.
    Ich finde Noten und das ganze System drumherum schon ziemlich gut und hilfreich, wenn man es so ganz frei nicht schafft, aber es kann auch behindern.
    Mich behindert es nicht...ich brauche das Gerüst.
     
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