Selmer vs Mauriat

Dieses Thema im Forum "Saxophone" wurde erstellt von last, 13.Februar.2020.

  1. last

    last Strebt nach Höherem

    Einfach nur, weil´s immer wieder schön ist und so viel Popcorn-Potential bietet...



    ...und weil natürlich (!!!) das Selmer viel besser klingt! ;););)

    Juchhuuu! Auf geht´s - Konfetti-Senf-an-die-Decke.

    Das Mauriat klingt aber auch wirklich sch...:D;):D;)

    kind-of-spaßing-last
     
  2. Huuuup

    Huuuup Strebt nach Höherem

    Gäää-hn,wird langsam echt langweilig
     
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  3. last

    last Strebt nach Höherem

    Nee - das wird nie langweilig :D.
     
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  4. Juju

    Juju Strebt nach Höherem

    Nun, die Intonation ist tatsächlich auf dem Mauriat (noch) schlimmer.
    Also, jetzt mal raus mit dem Popkorn.. :D
    Meine bessere Hälfte ist ziemlich Mauriat-geschädigt, oder in British understated terms "not impressed"... Bislang ist ihm das super genial klingende Mauriat noch nicht untergekommen. Oft sind es Studenten, die ihm ihr Instrument (der Marke M) in die Hand drücken, weil es ihnen schwerfällt zu intonieren, und bislang war es dann so, dass er es ebenfalls nie geschafft hat, die Instrumente irgendwie in Tune zu spielen. Gerade war er in New Orleans auf der JEN Conference und musste da die Mauriats durchprobieren, und die würde er echt nicht geschenkt bekommen wollen - er muss sich völlig verbiegen, um die einigermaßen in Tune zu spielen. Er würde sich wirklich freuen, wenn er mal eins in die Hand bekommen würde, das wirklich Top to Bottom ok ist, weil er inzwischen so große Vorurteile hat, aber bislang war das leider einfach nicht der Fall.
    LG Juju
     
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  5. Claus

    Claus Moderator

    Das würde für mich schon nicht mehr unter „Vorurteil“ laufen...
     
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  6. JES

    JES Strebt nach Höherem

    @Juju
    Und wie ist euer "Vorurteil" zu Selmer? Ihr spielt ja beide scheinbar Conn. Muss ja Gründe haben.
     
  7. ppue

    ppue Experte

    Das Selmer klingt aber auch nur ein wenig weniger scheißig. Der Spieler selbst intoniert auf beiden Instrumenten nicht gerade doll.
     
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  8. Juju

    Juju Strebt nach Höherem

    Kein Problem mit Selmer. Habe viele Jahre lang ein Mark VI gespielt, aber als mein Conn zu mir kam, habe ich das Mark VI direkt verkauft, weil ich wusste, dass ich es nie wieder spielen würde. Dave hat sämtliche Soloalben seiner Karriere bis 2010 mit einem traumhaften Mark VI (welches früher Joe Henderson gehörte) aufgenommen. Bis er feststellte, dass er "tough enough" war, es mit einem Conn aufzunehmen, denn die Mechanik war für ihn als langjährigen Selmer-Spieler erstmal ein Hindernis. Bzw hatte er das immer gedacht, aber dann stellte er fest, dass es mit einem 10M genauso gut geht. Seitdem liegt das Selmer in der Abstellkammer... Bei mir ist es einfach so, dass mir der Sound besser gefällt, bei Dave ist es so gewesen, dass das MK VI an einem bestimmten Punkt dicht macht, er nicht genug Luft durchbekommt, beim Conn hat er das Problem nicht.. Das Henderson-Horn ist aber ein wunderbares Instrument, wenn ich nicht schon so ein tolles Conn hätte, würde es mir durchaus zusagen :)
    LG Juju
     
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  9. Long John Silver

    Long John Silver Ist fast schon zuhause hier


    Wo, bitte, ist denn in diesem Video ein Selmer zu sehen?
    Da, wo „Old Selmer Paris“ eingeblendet wird, jedenfalls nicht.
    Das ist genauso ein Maurermeister wie das mattgoldene, nur eben im „Wintitsch-Lugg“.

    In meinen unmaßgeblichen Ohren klingen sie beide ähnlich Sch...
    Aber das liegt sicher nicht (nur) an den Tröten sondern an dem Kasper, der hier wen auch immer für dumm verkaufen will.

    LJS
     
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  10. TSax80

    TSax80 Ist fast schon zuhause hier

    Der @Guido1980 klingt auf seinem Mauriat aber ganz schön g...
     
  11. Guido1980

    Guido1980 Ist fast schon zuhause hier

    ruselig? :-D


    Btw: Ich bin zum genau anderen Ufer gewechselt. Mark 3+3, das gehörte leider vorher nicht Joe Henderson sondern einem pfundigen bayrischen Tanzmucker.

    :pint:
     
    Zuletzt bearbeitet: 14.Februar.2020
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  12. JES

    JES Strebt nach Höherem

    Vielen Dank für das Feedback.

    Das kenne ich so von den alten Buffet Crampon auch, als 18&20, Dynaction und Superdynaction. Daher steht bei mir als Alternative auch Conn, allerdings NW1. Damit habe ich eher das andere Problem, dass sie zwar super leicht ansprechen, dann aber auch gleich einen gewissen Wumms haben, der nicht immer gewünscht ist. Die BCs sind da kultivierter.

    Selmer war für mich keine Option (bis auf ein bestimmtes BA), gut, sauber aber mir zu teuer, für das, was ich bekommen hätte. Und bisher war dieser Eindruck bei Tenorsaxophonen noch stärker als bei Altos.

    Bei P. Mauriat bin ich raus. Kenne ich nicht und brauche ich auch nicht, auch wenn das 66R.. von der Spek her interessant klingt.
     
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  13. ehopper1

    ehopper1 Strebt nach Höherem

    Ich spiele seit 2008 ein Mauriat 66R Influence Tenor.
    Es ersetzte mein Mark VI, das ich damals zur GÜ bringen wollte.
    Ich bin rundum zufrieden.

    LG
    Mike
     
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  14. Thomas

    Thomas Strebt nach Höherem

    ich versteh nie so recht, was die Leute mit so Kram wollen. Ich mein es wird doch niemand so blöd sein ( obwohl, die heutige Handyjugend :) ) und sich solche bescheuerten Bullshitvideos in der Tube anglotzen und dann
    im Ernst irgendwelche Schlüsse draus ziehen bezüglich seiner eigenen Entscheidung für ein Saxophon. Das ist doch genauso beknackt wie ein Instrument zu kaufen nur weil ein supidupi Saxer das auch spielt oder endorsed.
    LG
    Thomas
     
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  15. JES

    JES Strebt nach Höherem

    Wie bestimmst Du das? Hören oder messen?
    Jedes alleine höre ich auf meinen Speakern als gar nicht sooooo schlimm, der Schluss, beide gleichzeitig, ... lassen wir das :).
    Ich finde nur, dass solche Aufnahmen nie wirklich aussagefähig sind. Selbst die Aufnahmen von Ton Scott mit den 4 verschiedenen Altos, das waren Tendenzen, die ich gehört habe, aber nichts, wo ich sagen würde, hier lege ich mich 100% fest und das ist so. Schon die verschiedenen Mischungen veränderten den Eindruck. Letztlich, ich muss so ein Teil in die Hand nehmen, ein paar Mundstücke durchtesten und dann kann ich auch sagen, ob mir die Kanne gefällt oder nicht. Alles andere wäre für mich nicht relevant. Was dann schlussendlich auf dem Typen-Schild steht, ist mir dann fast egal.
     
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  16. ReneSax

    ReneSax Ist fast schon zuhause hier

    Oh doch...jeden Alters. Was im Internet steht "ist Gesetz". Die Videos in der Tube und bei den Influencern ( noch viel verbreiteter) sind tatsächlich kaufentscheidend.
    Ganz schlimm wird es wenn Leute bei ihren Beschwerden mit Überzeugung "Doktor Google" befragen aber nicht dem echten Arzt vertrauen...
     
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  17. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Na ja, so schlimm finde ich das jetzt nicht.

    Was mir aber so auffällt, und das seit zig Jahren, und muss ich bei der Gelegenheit mal loswerden, und auf dich reagiere ich da eher zufällig jetzt.

    Im Jazz hat man ja nun gewisse Freiheiten, hinsichtlich der Tonbildung und auch der Intonation, so kriegt man es jedenfalls als Anfänger gerne mal vermittelt.

    Fragt man aber einen Jazzer nach einem anderen Jazzer, also Saxophonisten, dann wird ganz sicher als erstes immer die mangelnde Intonation des Kollegen bemeckert.

    Gruß,
    Otfried
     
  18. monaco

    monaco Kann einfach nicht wegbleiben

    Das finde ich interessant. Ich habe bei manchen Coltrane-Aufnahmen (die ich im Übrigen sehr gerne höre) auch gelegentlich den Eindruck, dass die Intonation etwas schief ist. Am Gesamteindruck ändert das nichts, aber es fällt auf.
     
    Rick gefällt das.
  19. Nilu

    Nilu Ist fast schon zuhause hier

    Für meine Ohren klingt das Selmer wirklich besser. Es ist knackiger, definierter, direkter, sonoriger und frischer. Es spricht eine deutliche Sprache.
     
  20. ehopper1

    ehopper1 Strebt nach Höherem

    Genau! Nicht immer nur auf die Marke schauen.

    Ich habe meine Instrumente schon immer in Läden meines Vertrauens gekauft - auch das Mauriat Tenor - nachdem ich sie ausgiebig getestet hatte.
    Ich durfte Instrumente immer mit nach Haus nehmen und 7 oder 14 Tage probieren.
    Dabei war (und ist!) mir sehr wichtig nicht nur im stillen Kämmerlein zu testen, sondern auch in einem Ensemble oder einer Band.
    Es mussten/müssen auch nicht unbedingt nur Saxophonkollegen sein, die mich mit einem neuen Instrument hör(t)en.
    Beim Mauriat war es so, dass die Kollegen meiner damaligen Jazz Band total begeistert waren.
    Es ist aber auch ein klasse Teil.
    Ich bin kein Profi, will und kann auch nie einer werden, aber ich hab Freude mit dem Instrument.
    Und bisher durfte ich in den Formationen, in denen ich dieses Tenor spiele, immer gerne wiederkommen.
    Spricht ja wohl auch für das Instrument. ;-)

    LG
    Mike
     
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