Spielen und Hören zu Playalongs

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von TitusLE, 3.Januar.2018.

  1. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    N'Abend!

    Auf vielen Videos sieht man die Saxophonspieler, wie sie mit Kopfhörer zu Playalongs spielen.
    Ich nehme an, dass man über ein Mikro sein eigenes Spiel zu dem Playalong einspielt.
    Kurz gefragt: Was braucht man dazu (als Basisausstattung) und wie funktioniert's?
     
  2. Claus

    Claus Moderator

  3. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Ok. Also ist das klassisches Homerecording? Dann werde ich mich mal dort umsehen...
    Der Thread kann damit gelöscht oder geschlossen werden...:oops:
     
  4. Claus

    Claus Moderator

    Im Prinzip das klassische Homerecording, wenn ich Deine Ausgangsfrage richtig verstanden habe.

    Was Du letztlich brauchst, hängt natürlich immer vom konkreten Verwendungszwecke, von Deinen Ansprüchen, Deinem Budget und auch von Deiner Bereitschaft ab, Dich in eine Materie einzuarbeiten. Im einfachsten Fall kommst Du mit einem preiswerten USB-Mikro und der Freeware Audacity prima hin (im Notfall tut es sogar das Handy).
     
  5. albsax

    albsax Ist fast schon zuhause hier

    @TitusLE

    Schau dir mal das Tascam DR-40 an.
    Damit kannst du sehr einfach im Overdub-Modus aufnehmen. D.h, du hörst das Playalong uber Kopfhörer und nimmst dein Sax synchrton dazu auf einer extra Spur auf.

    LG Albrecht
     
  6. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Nur mal als HInweis...weil es oft vergessen wird zu erwähnen.

    Du solltest im KH nicht nur das Playalong hören, sondern auch latenzfrei (verzögerungsfrei) deinen Saxsound, so wie er nachher dann auch im Mix klingt.

    Und bei guten Sytemen kann man das gegeneinander auch lautstärkemässig schon passend mischen...sehr wichtig, das Sax gut zu hören.

    Echtzeit-Monitoring nennt man sowas...alles aber noch ohne Effekte..es sollte erstmal alles authentisch klingen.

    LG Wuffy
     
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  7. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Wäre noch die Frage, ob @TitusLE mit oder ohne Video aufnehmen will. Mit Video, aber gutem Audio ist ja dann doch noch ein kleines bisschen mehr Aufwand.
     
  8. Claus

    Claus Moderator

    Das wäre natürlich ideal, aber Latenzfreiheit bedeutet nach meiner Erfahrung in der Regel auch, dass man für die Ausrüstung etwas tiefer in die Tasche greifen muss. Wenn man das PA im halboffenen Kopfhörer und den Saxsound direkt hat, geht das zur Not auch. Und die Latenzen kann man über eine entsprechende Einstellung bei Audacity korrigieren.

    Wie gesagt, Du musst erst einmal für Dich festlegen, wie gut und komfortabel Du es denn haben willst.
     
  9. Ottokarotto

    Ottokarotto Ist fast schon zuhause hier

    Vielleicht meint @TitusLE die Frage viel einfacher:
    Brauchts zum Mitspielen einen Kopfhörer und einen PC?... Antwort wäre: Nein. Da reicht eine Stereo-Anlage und vernünftige (heißt: potente) Lautsprecher.
    Das Mic und der PC kommen erst ins Spiel, wenn man sein Getute auch noch für die NAchwelt konservieren will.
     
    Long John Silver gefällt das.
  10. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Das meint man, ist aber auch zum Schnäppchen machbar.

    Ein Asio-Treiber mit niedriger (fast nicht wahnehmbarer) Latenz gibt es schon lange hier....zum Free-Download:

    http://www.chip.de/downloads/ASIO4ALL_13012865.html

    http://www.asio4all.org

    Und die super recording-Software, die für's Homrecording mehr als ausreicht für knappe 15 € hier...zwar die 2016er Version..was soll's..ich arbeite mit der 2011er

    https://www.pearl.de/a-SA5302-2214....wUZK1RwJCZtxiZ6WKNKtoOotA527ug7QaAq23EALw_wcB

    Ob nämlich das kostenlose Audacity den Asio-Treiber erkennt, wage ich zu bezweifeln...aber kostet halt nix o_O

    Gr Wuffy
     
  11. Long John Silver

    Long John Silver Ist fast schon zuhause hier

    Je nach Stil und / oder Dynamik sollte das schon ordentlich Wumms haben - die meisten HiFi Lautsprecher/ Verstärker gehen bei sowas in die Knie (bzw. werden schnell anstrengend), weil sie gar nicht auf die für Playalong mit Sax benötigten Schallpegel ausgelegt sind. Gut geeignet sind Nahfeldmonitore (mit denen man gleich auch seine aufgenommenen Werke mischen und Mastern kann).

    Der Vorteil, meiner bescheidenen Meinung nach: das „Feedback“ vom eigenen Horn ist besser ohne Kopfhörer.
    Über Kopfhörer hört man sich übers Mikrosignal (deswegen ist das Thema Latenz so wichtig) - ohne KH hört es sich aber für den Spieler anders an.

    Zum Üben finde ich Playalong über Lautsprecher angenehmer als über Kopfhörer. Zum Aufnehmen müssen natürlich die LS aus und der KH auf.

    LJS
     
  12. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Herrje, hört sich das wieder kompliziert an. Vielen Dank für eure Antworten.

    Ich habe jetzt ein altes USB-Mikro, das wir mal für kleines Geld für die Kinder zum spielen besorgt haben. Zusammen mit Audacity sollte das für die ersten Schritte erstmal taugen.

    In erster Linie möchte ich mir selbst beim Spielen zuhören, um mal zu checken, wie es tatsächlich klingt. Ich habe das Gefühl, dass Vorstellung und Realität da etwas auseinander driften.
     
  13. KUS

    KUS Ist fast schon zuhause hier

    Ohne Dich enttäuschen zu wollen. Ich habe auch mal mit einem Billig-Mikro angefangen. Klang grausam mein Spiel. Dann kurze Zeit später das gleiche mit einem ordentlichen Mikro gemacht und ... das klang schon ganz passabel. Lag nicht am Lernfortschritt.

    LG Kai
     
  14. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Dafür reicht tatsächlich schon ein aktuelles Smartphone. Dann aber mit Kopfhörer abhören.

    CzG

    Dreas
     
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  15. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Ok, nicht präzise ausgedrückt.
    Ich möchte mich schon zusammen mit dem Playalong hören. Also Playalong abspielen über KH, ich tute ins Mikro und höre mich dann parallel dazu auch auf dem KH. Die ganze Nummer muss über den PC laufen, da wir keine "echte" Stereoanlage besitzen. Läuft alles über Sonos. Und die taugen für den Zweck leider gar nicht. Zum Abspielen von Playalong dagegen sehr gut.
     
  16. Huuuup

    Huuuup Ist fast schon zuhause hier

    Wenn man ein Ipad hat,ist der einfachste Weg sich Garage Band draufzuladen und eine Kopfhörer zu benutzen. Dann hat man alles was man brauch inlusive aller mögliche Effekte.
    Damit lassen sich schon sehr gute Ergebnisse erzielen
     
  17. Ottokarotto

    Ottokarotto Ist fast schon zuhause hier

    ...halte ich für ein Gerücht,.... aber das würde den Thread sprengen.... ;)
     
  18. Claus

    Claus Moderator

    @Wuffy , Du verstehst von der Materie viel mehr als ich, deshalb schätze ich auch Deinen Rat in diesen Dingen sehr. Es gibt allerdings einen Grund, weshalb Audacity oft genannt wird, und das ist weniger, dass es sich um Freeware handelt, sondern der Umstand, dass es vergleichsweise simpel strukturiert, nicht so mit Features überladen und daher auch von Homerecording-Laien relativ gut zu beherrschen ist.
     
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  19. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Das ist auch eine etwas pauschale Meinung.

    Einarbeiten muss man sich eh in alle Programme. Das kleine Magix ist jedenfalls keinesfalls komplizierter als das Audacity und aus meiner Sicht wesentlich übersichtlicher, kormfortabler und logischer zu bedienen...Von der besseren Graphik und den teilweise wirklich guten Bordeffekten erst mal gar nicht zu reden

    Habe es extra mal zum intensiven Vergleich auf meinem Laptop installiert und auch ein-oder zwei Aufnahmen gemacht....geht natürlich, aber was nutzt mir das, wenn ich keine Asio-Treiber verwenden kann und auch nur beschränkt qualitativ gute Fremdeffekte einbinden kann.

    Meine Post bezog sich ja auf den Kostenfaktor bezügl. Latenz, den man mit 15 € und dem Freeware-Asio ja problemlos lösen kann.

    Entscheidend ist ja die Frage, wo der Fredsteller überhaupt hin will....ernsthaftes Homerecording zu betreiben...oder sich nur zur Kontrolle mal eben aufzunehmen.

    Audacity langt da sicher allemal....die diversen Nachteile werden da gar nicht relevant.

    Gr Wuffy
     
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  20. Claus

    Claus Moderator

    Ist nur meine persönliche Erfahrung aus den Versuchen mit verschiedenen leistungsfähigeren Alternativen, die als Zugabe bei irgendwelcher Hardware dabei waren. Da sind tausend beeindruckende Knöpfe und Regler, deren Funktion sich mir nicht erschließt. Da fehlt mir Grundwissen, was Begriffe wie „Regionen“, „Busse“ oder Zuordnungen und dergl. angeht.

    Alle Effekte, die mich jemals interessant haben (das sind nur ganz simple), sind in Audacity verfügbar.

    Aber wenn ich den Ehrgeiz hätte, mich in das Thema Homerecording wirklich einzuarbeiten, würde ich mich nicht mit Audacity abgeben. Ich glaube schon, dass man für anspruchsvollere Projekte schnell an Grenzen stößt. Und die Schwierigkeiten bei der Einbindung von ASIO-Treibern sprechen sicher auch nicht für Audacity.

    Also, lieber @TitusLE , am Ende hilft nur: selber ausprobieren.
     
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