Vibrationsdämpfung

Dieses Thema im Forum "Reparatur und Instandhaltung" wurde erstellt von ToMu, 15.Mai.2018.

  1. ToMu

    ToMu Ist fast schon zuhause hier

    Hallo werte Gemeinde,

    habe mir erlaubt heute mit dem Inhaber zu telefonieren um die ersten Erkenntnisse zu gewinnen. Es war ein sehr interessantes Gespräch, dem weitere folgen werden, samt einem geplantem Besuch vorort.
    Der Mann hat beide Beine auf dem Boden!...und arbeitet mit einem Physiker zusammen.

    Berichte weiter.



    https://www.musicschmid.de/produkte/vibrationsentdämpfung/
     
  2. Huuuup

    Huuuup Ist fast schon zuhause hier

    sowas würd ich nie machen lassen. weil selbst wenn sich was dadurch verändert,weis ich ja nicht ob ich die neue Eigenschaft dann mag. vielleicht macht das dann aus meinem bis jetzt sehr guten horn ein Horn das angeblich besser bläst aber mi nicht mehr gefällt.
    ein Albtraum
    trotzdem ein interesantes thema
     
    slowjoe gefällt das.
  3. ToMu

    ToMu Ist fast schon zuhause hier

    hast ja Recht Huup,

    mir geht es um die Glaubwürdigkeit, Beweisführung....
    alles Neue zu verurteilen hat die Welt noch nie weiter gebracht.

    Bin ja auch sehr kritisch, möchte aber anmerken, dass ein gut eingespieltes Horn besser klingt als ein Neues.

    warte mal ab, bekomme jetzt erstmal Unterlagen.
     
  4. quax

    quax Ist fast schon zuhause hier

    Gerne offen nach allen Seiten:
    Was ist das und was wäre ein schlecht eingespieltes Horn?
    LG quax
     
  5. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    Und ich dachte bisher, dass es die Luftsäule ist, die schwingen soll, und nicht das Instrument...
    (abgesehen vom Rohrblatt)
     
  6. Aerophon

    Aerophon Ist fast schon zuhause hier

    Gab es da nicht auch mal die Idee ein Instruments mittels Lautsprecher zu beschallen und in Schwingung zu versetzen? Ich bring's nicht mehr unter wo ich das im www gelesen habe. Wäre doch aber ein ähnliches Prinzip. Es gibt ja auch Musiker, die auf Cryotuning schwören. Ich bin da skeptisch. Wenn meine Instrumente im Lauf der Zeit besser klingen, wird es eher an der Entwicklung meines Sound als am Einspielen liegen. Ich bin mal gespannt was da bei dir rauskommt.

    Aerophon
     
  7. Aerophon

    Aerophon Ist fast schon zuhause hier

    Der Titel sollte eigentlich Vibrationsentdämpfung heißen, oder?

    Aerophon
     
    47tmb gefällt das.
  8. ToMu

    ToMu Ist fast schon zuhause hier

    Au ja . sorry about, da bitte ich doch einen der Herren Admin/Mod um Berichtigung - Danke!



    @Aerophone,

    tiefkühltechniken gibt es auch noch.
     
  9. ppue

    ppue Experte

    Da ist einer der Knackpunkte: Soll der Korpus schwingen und wenn ja, wie?

    Oder soll er möglichst nicht schwingen?

    Bis heute gehe ich davon aus, dass der Teil des Tones, der das Saxophon zum Schwingen anregt, für den Zuhörer verloren geht.

    Aber Genaues wussten wir noch nie in der Problematik.
     
    giuseppe gefällt das.
  10. Thomas

    Thomas Ist fast schon zuhause hier

    ... na dann kann ja nix mehr schiefgehen.... :)... ich glaube nicht, daß Physiker goldene Nuggets kacken können :)
    wenn es was bringt ist es ja ok, solange die Kosten sich im Rahmen bewegen und solange man sich nicht vom Wesentlichen ablenken lässt.
    aber wenn jemand auf der Suche nach einem Tenor ist mit den versprochenen Eigenschaften auf der Seite ist, fällt mir spontan die Serie III ein.
    Das wird kaum einer vibrationsentdämpfen wollen und nach einem grösseren, brillanteren Ton lechzen, und wenn es dicht ist spricht das an bevor man Luft geholt hat :)
    Vielleicht hat man weniger Bock auf rumbasteln, wenn das Modell zu einem passt ?
    LG
    Thomas
     
    giuseppe und Dreas gefällt das.
  11. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Physikalisch betrachtet ist das natürlich Unsinn.

    Aber ich muss zugeben, manchmal kommen auch mir so Zweifel an den Wissenschaften, wenn ich mir anschaue, wie sich das von mir vor 1 1/2 Jahren als kaum gespieltes, 30 Jahre alte Altsaxophon entwickelt hat.

    Gruß,
    Otfried
     
  12. Thomas

    Thomas Ist fast schon zuhause hier

    idealerweise nicht, sonst hat man ja nochmal viel weniger Chancen die entsprechenden Schwingungsgleichungen zu lösen ... :)
    LG
    Thomas
     
  13. saxfax

    saxfax Ist fast schon zuhause hier

    Vielleicht sollte man eher das Blatt Vibrationsentdämpfer :rolleyes:
     
  14. antonio

    antonio Ist fast schon zuhause hier

    Diese Art Behandlungen tauchen alle paar Jahre wieder aus der Versenkung auf :) Wie hiess nur schon der frühere Anbieter? Emil oder so? Wurde bereits da heiss diskutiert.
     
    Dreas gefällt das.
  15. quax

    quax Ist fast schon zuhause hier

    Das klingt jetzt so negativ ;-) . Könnte ja auch sein, dass das von Vorteil ist.
    ("Was Sie nie über Musik wussten, aber zu hören gezwungen waren" :) )
     
    murofnohp gefällt das.
  16. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Zum Beispiel hier:
    https://www.newscientist.com/blog/invention/2007/09/ageing-instruments-with-sound.html
    http://www.research.usf.edu/dpl/content/data/PDF/06A005.pdf

    Hier schreibt einer:
    "...
    The research referenced here and other efforts do indicate that there are reasons to believe that there may be a causal relationship between how much an instrument is played and how good it sounds. But to date (and to my knowledge) there does not exist a study with enough methodological rigor to support this conclusion. More research is clearly needed in this area. For those interested in reading more about this I highly recommend a survey article written by Weldert.9
    ..."
    http://www.liutaiomottola.com/myth/played.htm

    Hier kam man auf die Idee, es wäre Feuchtigkeit:
    "The reversible and irreversible effects of natural and artificial hydrothermal ageing are reviewed with respect to the hygroscopicity and acoustic properties relevant to the practical quality of wooden musical instruments."
    https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1296207416300541

    Pilze:
    http://www.noiseaddicts.com/2008/11/mushrooms-stradivarius-vintage-ageing/


    So, da hätten wir Schall, Kälte, Feuchtigkeit und Pilze. Für Saxophone kommt wohl nur Kälte und Schall in Frage. Das macht die Sache überschaubarer.

    Hm, vielleicht probieren wir noch Neutrino-Absorbtion. Man setzt - in der Nähe von Atomreaktoren - die Instrumente einem erhöhten Neutrino-Beschuss aus, um in wenigen Minuten oder Stunden den Beschuss von Jahrzehten zu simulieren. Hey, die Idee sollte ich mir patentieren lassen ... Rolands patentierte Neutrino-Behandlung: Ropaneub. "Mit dem patentierten Ropaneub-Verfahren klingt ihr Instrument wie alt^H^H^H eingespielt!"

    Grüße
    Roland
     
  17. quax

    quax Ist fast schon zuhause hier

    Schon die Wortschöpfung aus Neutrino und Beschuss klingt patentfähig.
     
  18. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Leider kein neuer Begriff. Wenn man
    Neutrinobeschuss
    bzw.
    neutrino bombardment
    googelt, findet man Treffer.

    So gerne, wie's mir leid tut ...

    Grüße
    Roland
     
  19. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Wende Dich an „Bert, das Metronom“ (unser Drummer)...der ist Neurochirurg und arbeitet mit Gammastrahlen....geht vielleicht effizienter, als sich neben ein Atomkraftwerk zu setzen....:D
    (auch wenn es nun kein Neutrinos sind)

    CzG

    Dreas
     
  20. ToMu

    ToMu Ist fast schon zuhause hier

    es waren deutschsprachige Beiträge, die sich mit den "Beschallungen" beschäftigten.

    WER KANN SICH ERINNERN und einen Link einstellen?

    Ich halte es mit Otfried, warte jetzt alles erstmal ab und versuche mich (vorbehaltlos = schwer genug) in das Thema einzubringen.


    Grüsse
     
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