Was lest Ihr gerade.....

Dieses Thema im Forum "Bücher / CDs / Noten / Playalongs" wurde erstellt von pth, 7.Oktober.2020.

  1. 47tmb

    47tmb Gehört zum Inventar

    Yuval Noah Harari:
    21 Lektionen für das 21 . Jahrhundert
     
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  2. Paedda

    Paedda Ist fast schon zuhause hier

    Ich kann Bernard Cornwell's Uhtred-Saga wärmstens empfehlen. Ich habe die erstens 5-6 Bücher gelesen und die restlichen ( ich glaube es gibt jetzt mittlerweile 11 oder 12 Bände) als Hörbuch gehört. Gesprochen von Gerd Andresen. Das ist eine angenehme Stimme, der man gut zuhören kann. Wer die Serie "Last Kingdom" gesehen hat, der wird die Bücher auch mögen.
    Ich höre die Hörbücher mit dem Streaming-Dienst Napster. Da habe ich viel Musik und auch eine tolle Auswahl von Hörbücher und Hörspielen.
    Bernard Cornwell hat noch andere richtig tolle historische Roman geschrieben, die man so in einem Zug weglassen kann. Es gibt von ihm zum Beispiel eine König Artus Trilogie. Diese Trilogie habe ich auch verschlungen.

    LG
    Paedda
     
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  3. Rick

    Rick Experte

    Ist auch teilweise verfilmt worden, wie Du erwähnt hast, die Empfehlung hatten wir ja schon bei den Serienempfehlungen:



    Ich habe die Hörbücher ab der Stelle, wo die Serie zuletzt pausierte. Wollte unbedingt wissen, wie es weiterging. :rolleyes:

    Nun, mir ist er manchmal etwas zu pathetisch. Passt aber wohl zum Stil der Bücher.

    Du meintest wahrscheinlich "weglesen". ;)
    Ich mag, wie geschrieben, auch die Thomas-Bücher, da geht es um einen Bogenschützen in den Wirren des hundertjährigen Kriegs zwischen England und Frankreich. Meiner Ansicht nach hervorragend recherchiert. :)
     
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  4. Paedda

    Paedda Ist fast schon zuhause hier

    @Rick
    Stimmt ☝️. Das war die Auto-Korrektur
    Da stimme ich dir absolut zu. Die habe ich auch in einem Zug weggelesen.
    Bernard Cornwell ist ein absolut lesenswerter Autor.

    LG
    Paedda
     
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  5. mcschmitz

    mcschmitz Ist fast schon zuhause hier

    Adventures of a Waterboy“ - Autobiographie vom Waterboys Chef Mike Scott
    Sehr interessante und kurzweilige Lektüre, mit Einblicken in sein musikalisches Schaffen, nicht nur für seine Fans.

    McCarthy‘s Bar“ vom britischen Komiker Pete McCarthy, der auszieht seine irischen Wurzeln zu suchen. Vom irischen Süden, wo er die Sommer seiner Kindheit auf der Farm seiner Großeltern verbrachte zieht Er durchs Land Richtung Norden, und versucht dabei zu ergründen, ob er nun eigentlich Engländer oder Ire ist. Mit viel Herz, Humor und einem unbefangenen Blick auf seine Mitmenschen beschreibt er seine Erlebnisse, die von tief berührend bis brüll komisch variieren - immer mit einem sympathischen Augenzwinkern.
    Das Irland vom Ende der 90er Jahre das er beschreibt ist ein Land im Aufbruch, die Armut ist weitgehend überwunden, der Celtic Tiger naht, aber der alte Charme ist noch spürbar.
    Eine durch und durch gelungene Synthese der besseren Anteile von „ich bin dann mal weg“ und „Kesslers Reisen“ - Jahre bevor diese Formate veröffentlicht wurden.

    Für mich ein ganz besonderes Buch, da ich zur gleichen Zeit wie er (Sommer 1997) knapp 4 Monate mit dem Rad durch Irland gereist bin, und so manche seiner Begegnungen und Beschreibungen in ähnlicher Form selbst erleben durfte.
    Bei ausreichender Sprachkenntnis empfehle ich die englische Orginalfassung, die seinem Wortwitz gerechter wird.
     
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  6. Rick

    Rick Experte

    Weitere Erweiterung des Begriffs "Lesen" nach den Hörbüchern: Graphic Novels. :-D

    Nein, keine "Comics" für Kinder alla Micky Maus oder für Jugendliche alla Superhelden, sondern liebevoll gestaltete Kunstwerke für Erwachsene - in vielen Ländern sind diese "Bildergeschichten" bereits als eigenständige Kunstgattung in Form einer Mischung zwischen Literatur und grafischer Gestaltung etabliert, nur in Deutschland, obschon ein Hauptursprungsland dieses Phänomens, beispielsweise durch Wilhelm Buschs Erzählungen, fristen sie zumeist noch ein gesellschaftliches Nischendasein.

    Da BETRACHTE ich gerade von Catel "Die Geschichte der Goscinnys". Die französische Grafik-Autorin Catel Muller erzählt, basierend auf mündlichen Schilderungen von René Goscinnys Tocher Anne sowie auf Familienfotos, Dokumenten und Original-Interviews des Vaters, die Geschichte dieser polnisch-jüdischstämmigen Familie seit Ende des 19. Jahrhunderts.
    Hochinteressant, brisant (Großvater nach der Emigration von Polen nach Frankreich: "Hier sind wenigstens nur 50 % der Bevölkerung Antisemiten"), zuweilen tragisch, aber immer humorvoll - schließlich hatte der kleine René schon im Kindesalter beschlossen, dass er später als Beruf "etwas Lustiges machen" möchte.
    Das Buch lebt von der melancholisch-heiteren Grundstimmung, die nicht zuletzt in den extrem sympathischen Zeichnungen von Catel zum Ausdruck kommt - wenn ich gerade mal nicht so gut drauf bin, betrachte ich ein paar Seiten, und schon geht innerlich die Sonne auf. :)

    Und man erfährt natürlich sehr viel vom ereignis- und wendungsreichen Lebenslauf des einmaligen, einflussreichen "Szenaristen" (wie Comictexter genannt werden) René Goscinny, der immerhin, heute weitestgehend unbekannt, selbst als Illustrator und Comiczeichner anfing, alle Größen des Genres Mitte des 20. Jahrhunderts zu seinem Freundes- und Bekanntenkreis zählte, neben den weltberühmten Geschichten von Lucky Luke, Asterix, Umpah Pah, Isnogud etc, auch bezaubernde Kinderbücher schrieb ("Der kleine Nick").
    Nicht zuletzt ist das ganz nebenbei auch eine Geschichte der Comic-Entwicklung im vorigen Jahrhundert, vom "Schundheft" zur ernstzunehmenden neuen Kunstform, wie Catel selbst im Vorwort schreibt. :cool:
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    Zuletzt bearbeitet: 13.Oktober.2020
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  7. coolie

    coolie Ist fast schon zuhause hier

    Hilary Mantel, Bring Up The Bodies - (mit ihrem Wolf Hall) einer der besten historischen Romane, die ich jemals gelesen habe. Den Zettelkasten der Autorin möchte ich mal sehen...
    Es geht um Thomas Cromwell und Heinrich VIII und seine Ehen/Scheidungen und die zahlreichen Hinrichtungen, mit denen Heinrich seinen Machterhalt/ "Legitimation" gesichert hat.
    Historisch, sprachlich und erzähltechnisch brillant!
    Matthias Henke, Beethoven, Akkord der Welt, eine neue Beethoven-Biographie. Der Autor erzählt sehr detailliert und scheint mir sehr kompetent zu sein. Es hat aber z.T. Längen, die die
    Geduld auf die Probe stellen. Insgesamt aber eine lohnende Lektüre.
     
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  8. Frau Buescher

    Frau Buescher Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe heute Jujus Buch "Spuren des Todes" bekommen. Bin sehr gespannt IMG_20201015_185255.jpg
     
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  9. Rick

    Rick Experte

    Sehr gut geschrieben, informativ und unterhaltsam. Klare Leseempfehlung! :thumbsup:
     
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  10. Rick

    Rick Experte

    Danke für den Tipp!
    Auf Deutsch als letzter Teil der "Tudor-Trilogie" unter dem Titel "Spiegel und Licht" erschienen. Ich schaue mal, ob es die als Hörbücher gibt. :)
     
  11. Lagoona

    Lagoona Ist fast schon zuhause hier

    Da ich gerade Corona bedingt von meiner Familie getrennt bin, lese ich jeden Abend meinen 3 Jungs über Skype Bücher vor. Jetzt die”Die unendliche Geschichte” von Michael Ende.
    Davor hatten wir “ Robby, Toby und das Fliwatüt”, “ Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer”( 2 Bände), “Emil und die Dedektive”, “ Gullivers Reisen”, “ Das fliegende Klassenzimmer”(zu traurig),” Konrad aus der Konservenbüchse”, “Kalle Blomquist” und “Tom Sawyer”
    Jetzt bin ich mit 50 doch noch in den Genuss der klassischen Kinderliteratur gekommen:)
     
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  12. giuseppe

    giuseppe Ist fast schon zuhause hier

    Oh Mann, da wünsche ich euch baldige Wiedervereinigung! Von Ende ist Momo auch noch was besonderes. Und die Preußler Bücher haben meine Kinder geliebt, vor allem den Räuber Hotzenplotz.
     
  13. Lagoona

    Lagoona Ist fast schon zuhause hier

    Momo ist noch auf der Liste, aber das Thema mit den Eltern etwas schwierig. Preußler waren wir im Museum in einer Ausstellung. Ich dachte, die hebe ich mir noch auf...
    Aber danke für die Vorschläge, die Luft wird immer dünner.
     
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  14. Old Saxlaie

    Old Saxlaie Ist fast schon zuhause hier

    Das kleine Gespenst ist auch immer nett zu lesen. Je nach Alter ist der Kleine Ritter Trenk auch noch eine schöne Variante.
    Pipi Langstrumpf - da waren immer wieder lustige Streiche die Folge....:eek::D
     
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  15. coolie

    coolie Ist fast schon zuhause hier

    @Rick: Bring Up the Bodies ist der zweite Teil der Trilogie.
     
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  16. Rick

    Rick Experte

    Du hast Recht, hätte man auch am Titel erkennen können ("Mirror and Light", der dritte Band im Original). :lol:
    Der zweite Band heißt auf Deutsch "Falken", die gesamte Tudor-Trilogie ist auch in Form von Hörbüchern verfügbar. Ist doch insgesamt empfehlenswert, oder findest Du nur den zweiten Band gut?
     
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  17. Rick

    Rick Experte

    Ich finde alles von Astrid Lindgren (vor-)lesenswert, die "Michel aus Lönneberga"-Geschichten habe ich als Kind besonders geliebt. :)

    Ja, das hatte ich mit meinem Sohn auch alles durch. Waren schöne Zeiten, das Gute-Nacht-Vorlesen - nur meine Frau meinte irgendwann, ich solle das arme Kind doch nach spätestens einer Stunde schlafen lassen... :-D
     
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  18. Jacqueline

    Jacqueline Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe damals oft aus Pettersson&Findus vorgelesen bekommen - ich liebe diese Bücher. Ich lese das Weihnachtsbuch jetzt noch jedes Jahr zu Weihnachten :inlove:
    "Die kleine Raupe Nimmersatt" war auch so ein Evergreen.
    Oder "Wind in den Weiden".
    Der Struwwelpeter war einmalig dabei...ich fand das unheimlig gruselig, aber Geschmäcker sind ja verschieden.
    Krabat kam dann später, das habe ich nicht mehr vorgelesen bekommen, da konnte ich dann schon selber lesen.
    "Der Regenbogenfisch" ist auch toll, das muss man aber in die Hand nehmen, das ist was zum angucken.
    Und Max und Moritz!

    Später dann Harry Potter oder die Tintenherzreihe..aber das ist viel zu spannend zum Einschlafen :D


    Früher ´ne ziemlich Leseratte ist mir das Lesen heutzutage sehr abhanden gekommen. Bedauernswerterweise :-( Irgendwie fehlt mir die Ruhe oder vllt ein wirklich gutes Buch.
    Ich weiß nicht mal mehr, welches Buch ich zuletzt so richtig richtig gut fand...

    Der Blick ins Bücherregal hilft:
    Frank Schätzings "Der Schwarm" war großartig. Walter Moers "Die Stadt der träumenden Bücher" auch ganz toll!
    "Der Medicus" von Noah Gordon.
    Markus Zusak "Die Bücherdiebin" war gut.

    Tja, eigentlich eher so die Fantasyleserin gewesen bin ich auf der Suche nach einem neuen Genre stehengeblieben.
    Zuletzt eher in Fachbüchern gelesen, die informativ und spannend waren, aber eben nicht das gleiche.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16.Oktober.2020
    Rick, Old Saxlaie und Lagoona gefällt das.
  19. mzolg

    mzolg Kann einfach nicht wegbleiben

    14.Juli von Éric Vuillard.
    Sprach- und bildgewaltiges Buch über die Anfänge der frz. Revolution.
    Weder historischer Roman noch bloßes Aufzählen von Fakten und Ereignissen. Sehr beindruckend geschrieben.
     
    Rick gefällt das.
  20. Kohlertfan

    Kohlertfan Ist fast schon zuhause hier

    Die Barock Trilogie von Neal Stephenson über den Aufstieg der Moderne in Wissenschaft und Politik. Sehr spannende Literatur - Fiction mit geschichtlichem Hintergrund!
     
    Rick gefällt das.
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