Was war eure allererste Band als Saxophonist

Dieses Thema im Forum "Saxophon spielen" wurde erstellt von JTM, 27.Dezember.2025.

  1. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Könnt ihr euch noch an damals erinnern (kurz vorm Gipskrieg) als ihr das erste Mal mit eurem Sax in eine Band eingestiegen seit. Wie war das,wie gut war das und was für eine Musik habt ihr da gemacht ?
    Bin mal gespannt auf eure Geschichten.
    Bei mitr war es eine aus einer Schulband in der ich ich vorher Gitarre gespielt habe gegründeten Rockband. Da bin ich nach 3 Monate Sax spielen eingestiegen. Ich war natürlich noch schlecht wie Sau ,Aber es war unglaublich lehrreich.
    Ab da habe ich nur noch in Bands gespielt,wo die Musiker besser waren wie ich,das hat mich ungemein gefordert,aber auch sehr geprägt.
    Ich wollte,ich hätte noch Aufnahmen von früher.
    So,jetzt seid ihr dran
     
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  2. Bb7

    Bb7 Ist fast schon zuhause hier

    Manno JTM....ich könnte darüber wohl ein Buch schreiben. Irgendwann hat jemand in jungen Jahren an meine Tür in x Berg Oranienplatz geklopft ( so +/- 1984 ) und mich gefragt, ob ich Lust auf Afro Gedöns hätte. Ich habe gelegentlich in meiner Whg. Sax getrötet und er hat es gehört.
    Tja, lange Rede kurzer Sinn, soll ja kein Roman werden......ich / wir hatten mit der Band recht erfolgreiche ca. 5 Jahre.....viele Strassenfeste , Konzerte, die Mucke mit afrikanischen Trommeln war damals bisschen angesagt, Touren durchs ganze Land sind auch in guter Erinnerung, mit allen Schwierigkeiten.
    Gigs im Quartier Latin und SO 36 waren für mich kleine highlights, ich denke gerne daran.
    Ich habe die Musik aber nie sonderlich gemocht, war eher Rock/Blues/Jazz Fan, aber fand die vielen Gigs und die Freundschaft untereinander doch klasse.
    Wir haben 3 x wchtl. geprobt, um überhaupt den simplem Standard halten zu können. Proberaum war in X Berg direkt und umsonst um die Ecke und die Kneipe danach oft auch.....:)
    Nun ja...highlight war dann ne Einladung aus Ghana, wo wir dann wirklich etwas bekannt waren, zumindest ich:):) ich bin der Einzige, der dann wiederholt nach Ghana gereist ist und ich habe diese Land damals wirklich geliebt....und dann auch irgendwann geheiratet.
    Ich bin mit der Band durch das ganze Land getourt und es sind gute Erinnerungen, auch wenn nicht alles super lief.
    Hier mal ne Aufnahme aus der Zeit live im Ghana tv.......Herrje, da war ich 30,......ist gut 40 Jahre her. Zu meiner Frau, die hier mittlerweile ein wirklich gutes Leben führt, habe ich immer noch besten Kontakt......ein Glück!!!.
    also :)) Ghana TV live vor ca. 40 Jahren
     
    Zuletzt bearbeitet: 27.Dezember.2025
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  3. gaga

    gaga Gehört zum Inventar

    1964 in Dangast

    Jazz Devils.jpg
     
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  4. Bb7

    Bb7 Ist fast schon zuhause hier

    1964 ? Da war ich gerade mal 7 Jahre alt. Du bist ein alter Mann....Glückwunsch!!
     
  5. gaga

    gaga Gehört zum Inventar

    Ich war 16 und spielte schon zwei Jahre lang Klarinette und Sopran, komplett autodidaktisch. In Varel gab es einen Spielmannszug, sonst nichts. Aber für Unterricht wäre sowieso kein Geld da gewesen. Man konnte als Schüler am Hafen und in der Ziegelei arbeiten, so kam ich zu meinem New King Sopran. Dafür ging ich in den lokalen Plattenladen, guckte in den Katalog und bestellte. So einfach ging das...
    Mein Klassenkamerad Ede konnte drei Akkorde auf der Gitarre, als wir uns verabredeten. Das änderte sich sehr schnell. Chris Barber und Konsorten waren gerade noch angesagt, das änderte sich sehr schnell, als 64 die Beatles auftauchten. Aber wir blieben eisern beim Jazz...
     
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  6. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Saxophonquartett meines Lehrers mit 13 oder 14. Da spielte ich aber schon ein paar Jahre Klarinette im Musikschulorchester - alles ganz brav gutbürgerlich. Die „cooleren“ Bands kamen dann erst mit der Pubertät oder danach.
     
  7. Moritz.M

    Moritz.M Ist fast schon zuhause hier

    In den 60ern Stadtjugendkapelle und daraus kleiner Band für kleine Schul- Straßen- und Vereinsfeste. Kleine Besetzung mit Schlagzeug, Klavier bzw. Fender Rhodes, E-Bass, E-Gitarre und mich.
     
  8. Cazzani

    Cazzani Ist fast schon zuhause hier

    Folkband Anfang der Neunziger, da war ich schon dreißig und habe bei verschiedenen Stücken abwechselnd Kontrabass, Posaune, Tenorsax, Akkordeon und Hackbrett gespielt (alles nicht auf philharmonischem Niveau) und auch etwas gesungen. Dann kam bald ein Saxquartett, da habe ich das Sopransax bedient.
     
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  9. reiko

    reiko Strebt nach Höherem

    Mit 15 Rockband. Nach 4 Jahren Klarinette gerade frisch mir dem Sax begonnen. Drums, 2 Gitarren, ein EBass, Keys, Trompete und ich. Was ich hauptsächlich in diese Zeit gelernt habe war möglichst laut zu spielen.
     
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  10. ppue

    ppue Mod Experte

    Saxophonquartett meines Lehrers mit 13 oder 14. Da spielte ich aber schon ein paar Jahre Klarinette im Musikschulorchester - alles ganz brav gutbürgerlich. Die „cooleren“ Bands kamen dann erst mit der Pubertät oder danach.
     
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  11. Livia

    Livia Ist fast schon zuhause hier

    Mein erstes Ensemble war im Jugendalter entweder das Saxophonensemble meines Lehrers oder das Zirkusorchester der Musikschule, da bin ich nicht mehr sicher. Da habe ich seit ca. einem Jahr Saxophon gespielt. Das Zirkusorchester war ein spannendes Projekt. Wir haben unterschiedlichste Musik einstudiert, die dann nach einem Jahr zusammen mit unterschiedlichen jugendlichen Zirkusgruppen im Varieté-Theater aufgeführt wurde.
    Vorher hatte ich schon Orchestererfahrung, da ich schon mehrere Jahre im Blockflötenorchester der Kirche Sopran- und dann Altblockflöte gespielt hatte.
    Mit der Zeit wurden alle meine anderen (sportlichen) Hobbies durch diverse Ensemble abgelöst, so dass ich beinahe jeden Nachmittag irgendwo mitgeprobt habe. In der Schule habe ich in der BigBand mitgespielt und manchmal im Orchester die Hornstimme übernommen. Dann das Auswahlverfahren für das Landesjugendblasorchester Niedersachsen im zweiten Anlauf geschafft (geholfen hat dabei auch mein neues Yanagisawa-Saxophon, beim ersten Mal hatte ich noch mit einer China-Kanne teilgenommen) und dort dann zwei Jahre lang bei den Arbeitsphasen und Konzerten dabei gewesen, inklusive Blasorchesterwettbewerb in Italien. Parallel habe ich mit einer befreundeten Pianistin an zwei aufeinanderfolgenden Jahren bei Jugend Musiziert teilgenommen.
    Dann folgte schon das Studium, von da an habe ich vor allem Kammermusik gemacht.

    Und in einer richtigen Band war ich einmal kurz im Rahmen des Studiums. Hier gab es die Möglichkeit als Klassiker in einer Jazzband für Nicht-Jazzer unter Anleitung zu spielen. Für mich war das eine ganz andere Welt und sehr schwierig, aber interessant. Ich erinnere mich an das spontane Entwickeln von Guidetone-Lines, bei denen mir der Kopf rauchte.
     
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  12. kalleguzzi

    kalleguzzi Ist fast schon zuhause hier

    Als kleiner Bub in der Realschule in Varel Trompete gelernt.
    Dann etliche Jahre Schlagzeug probiert.
    Danach erstmal nichts mehr. Es gab andere Interessen. :):)
    Mit 60 Jahren endlich zum Saxophon gekommen, ein Arbeitskollege spielt Gitarre,zusammen geübt. Ein Bassist-Anfänger kam dazu
    und bald mein Umzug nach Schweden.
    Seitdem wird nur noch im stillen kämmerlein getutet.
     
  13. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    1983 besuchte ich ein Jazz-Konzert mit dem damals unbekannten Helge Schneider am Tenorsaxofon. Ich spielte zu der Zeit frustriert in diversen Schulrockbands Keyboards, die irgendwie alle nicht zu Rande kamen. Ohne großen Materiealaufwand (Drums, Vibraphone, Kontrabass, Tenorsax und etwas Gesang durch Helge) räumten sie in der Vorstadt-Kneipe ab. Ein paar Tage später hatte ich ein Alt-Saxofon geliehen und meinen ersten Unterricht. Meinen ersten Saxofonauftritt hatte ich dann nach ca. ein Jahr mit einem frisch gegründeten Jazzquintett vor 200 Leuten (Wahlparty der Gründen) als Vorband für Cochise (Clara Brand, Pit Budde, Peter Freiberg ...). Wir spielten damals Realbook-Stücke (aus heutiger Sicht: naiv und mutig) und hatten schöne weitere Auftritte.

    1985 kaufte ich mir zum Staatsexamen ein Tenorsaxofon und spielte darauf in zwei BigBands Stone Streets (Musikschule) und Blechreiz (Uni)...
     
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  14. saxfax

    saxfax Strebt nach Höherem

    Während des Studiums jammten wir mit Kommilitonen abends manchmal am Lagerfeuer im Garten, vor allem Songs aus der Liederkiste und Rock-Pop. Dabei kam die Idee auf, jetzt machen wir eine Band. Ich hatte gerade angefangen, Saxophon zu lernen, Gruppenunterricht zu dritt, die beiden anderen wollten aber lieber Punk machen.

    Wir anderen hörten eher United Jazz & Rock Ensemble, Miles Davis (We want Miles), Volker Kriegel und so. Zwei in der Band schrieben Stücke (die ich noch heute gut finde). Wir hatten ein paar Auftritte, dann wollte einer unbedingt, dass eine Sängerin mitmacht die er in jeder Beziehung gut fand, dabei sang sie noch schlechter als ich Saxophon spielte…das wars dann bald.

    Dann war erstmal musikalische Pause für mich, Studium fertig, Job, Familie.
     
  15. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

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  16. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Meine erste Band war eine mit Schülern einer technischen Schule und als Kopf dem singenden und Gitarre spielenden Englischlehrer, der sich für eine Reinkarnation von Jim Morrison hielt - Friede beider Asche.

    Hauptsächlich Doors, Fleetwood Mac, Blues.

    Wir waren sehr aufgrund der Musik sehr beliebt im Umkreis, wurden aber oft nicht mehr gebucht, weil nach unseren Auftritten das Wiederauffüllen der Bar kostspielig war, was weniger am Publikum als an den Musikern lag.

    Das Gefühl der Zeit kehrt sofort zurück, wenn ich "Riders on the Storm" höre.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30.Dezember.2025
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  17. OnkelSax

    OnkelSax Ist fast schon zuhause hier

    Hm, ich weiß nicht ob man das "Band" nennen kann. Von meinem Konfirmationsgeld (1977) wurde mir / kaufte ich ein Keilwerth TenorSax. Ein halbes Jahr später habe ich dann mit meinem Papa und einem befreundeten Schlagzeuger es erste Mal einen bezahlten Auftritt gehabt. Bekam damals 50 DM (19:00 Uhr - 24:00 Uhr). Gespielt hatten wir bei einer Weihnachtsfeier des örtlichen DLRG bei uns im Ort. Repertoire: Volkslieder, Stimmungslieder, Deutsche Schlager.
    Ein Jahr später wurde ich gefragt, ob ich mit einer anderen "Band" an Kappensitzungen den alternden Tenorsaxophonisten ablösen wollte, was ich getan habe. Für einen Auftritt an einer Kappensitzung (Beginn 19:11 Uhr - Schluss, meist so um 03:00 Uhr morgens) gab es damals 90 DM.

    Hier mit meinem Papa, Schlagzeuger verdeckt.
    CCI_000289.JPG

    Hier das Bild mit meiner 2. "Band" an einer Kappensitzung (sorry für die schlechte Qualität).

    20221010_095130.JPG
     
    Zuletzt bearbeitet: 30.Dezember.2025
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  18. bthebob

    bthebob Strebt nach Höherem

    @Bb7
    Na dann hau rein !

    Bei Menschen 60+ gibt es eine ausgeprägte Tendenz
    zum Buchschreiben übers eigene Leben.

    Ich kenn' das gut.
    Hab' seinerzeit zu meinen jüngeren Kollegen, wenn ich meine Momente
    hatte im Sinne von "Opa erzählt von früher" im Spaß immer gesagt,

    "Das könnt ihr nachlesen in Band 1 und diese Story in Band 3"

    Vielleicht sollte ich in 2026 mit Band 1 mal endlich anfangen.;)

    VG
     
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  19. kindofblue

    kindofblue Strebt nach Höherem

    20240601_215215.jpg

    ...das war dann wohl die, mit meiner Mutter :)
     
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  20. dtraenapp

    dtraenapp Ist fast schon zuhause hier

    Moin,

    da @Nemo mich schon abgestupst hat, kann ich die kurze Geschichte erzählen:

    Musikalisch ist ein Teil meiner Familie stark verwurzelt (kleine Kapellen, Posaunenchor, Spielmanszug). Mich selbst hat es als Jugendlicher in Jever zur Trompete getrieben, allerdings auch „nur“ im Posaunenchor, was dann schnell uncool wurde. Dann kamen andere Interessen und das Studium und Job. Losgelassen hat mich der Reiz des Blasinstruments aber nie. Sax fand ich immer schon klasse. Candy Dulfer hatte mich damals getriggert. Als wir 2010 mit dem Haus aus dem gröbsten raus waren (mittlerweile in Varel angekommen), sagte meine Frau, ich solle das doch mal machen. Mein zweiter Lehrer, ein gestandener Jazzer, hat mich dann infiziert. Ein paar Jahre lernen (Alto, Sopran, Tenor) führten mich dann zur ersten Combo. Erster Versuch war ein Blasorchester, war aber überhaupt nicht meins. Dann kam die Jazz-Band, in die ich gut passte. Dort habe ich dann schnell auf Bari umgestellt und spiele dort seitdem.
    Neben öffentlichen Sessions spiele ich noch mit einer größeren Gruppe, mit der wir uns monatlich treffen und jammen. Für mehr fehlt mir noch die Zeit, aber das wird werden, da bin ich mir sicher.
    Varel und Dangastermoor bieten evtl. Möglichkeiten über den Tellerrand zu schauen/spielen.
     
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