Welche Bahnöffnung spielt ihr auf dem Sopransaxophon?

Dieses Thema im Forum "Soprano Special" wurde erstellt von Dan, 12.Juli.2010.

  1. Dan

    Dan Ist fast schon zuhause hier

    Hallo,
    irgendwie bin ich bei meinem Sopransaxophon noch nicht beim optimalem Mundstück angekommen...

    Derzeit habe ich ein Vandoren V5 / S35 ....das ist ganz ok, aber: Es erinnert mich an meine Zeit am Tenorsaxophon in der ich ein (für mich) zu offenes Mundstück hatte. So 100%-ig komme ich damit nicht klar. Ich habe je nach Blatt ein Rauschen mit im Ton, da ist das MPC echt wählerisch, bzw. mein Ansatz verzeiht damit keine Schankung in Qualität und Stärke des Blattes.
    Ich denke die Bahnöffnung ist zu weit für meinen Ansatz.

    Als Alternative habe ich ein Yanagisawa Kautschuk-Mundstück (Bahn 5), das ist mir wiederrum zu geschlossen.

    Falls es relevant ist: Mein Sopransax ist ein Yanagisawa S-901.
    Am Tenor spiele ich ein Otto Link 6* mit dem ich sehr glücklich bin. :)

    Lange Vor-Rede zu einer kurze Frage:
    Wird z.B. ein Meyer (USA) Bahn 7 oder 8 wirklich die goldene Mitte werden, oder sind da noch andere Sachen von entscheidender Bedeutung?

    - Wäre gut zu Wissen weil ich mir derzeit zum Antesten folgende MPC ausgeguckt habe:
    - Claude Lakey 5*
    - Otto Link Tone Edge 5*
    - Bari 58
    - und das oben genannte Meyer
    anhand der Bahnöffnungs-Vergleichstabelle ausgeguckt habe.

    Es wird bestellt, nicht im Laden angespielt... da bleibe ich dabei, da könnte ich einen anderen Thread mit füllen.

    Vergleichstabelle I

    Vergleichstabelle II, alternativ

    ...bin gespannt auf Eure Meinung!

    Dan
     
  2. Toffi

    Toffi Ist fast schon zuhause hier

    Hoj,

    ich bin mittlerweile mal wieder beim Yanagisawa Kautschuk Bahn 5 angekommen, mit Vandoren Classic 3 wunderbar.
    Beim Sopran erlebe/empfinde ich die Unterschiede der Mundstücke nicht so krass wie bei den größeren Instrumenten, obwohl ich eher enge Bahnen bevorzuge.
    Sowohl beim Yani Bahn 5 als auch bei seinem Vorgänger, einem OL Tone Edge Bahn 6, habe ich die selbe Blattstärke als optimal empfunden, bin jetzt wieder zu den Vandoren zurückgekehrt, weil mir die Gonzalez eine Idee zu rauschig waren. Mal sehen, ob das nun wirklich für längere Zeit mein Optimum ist :-D

    Achso, ich spiele ein Yanagisawa S-991, falls das von Interesse ist (rein sachlich betrachtet tatsächlich das Optimum ;-))

    Liebe Grüße

    Christoph
     
  3. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Hallo,

    wenn zu offen nicht Dein Wunsch und das Yanagisawa #5 zu eng ist, dann probier mal das 7er.

    Ich hab' mit Yamaha 4CM (nicht 4C, andere Kammerform) angefangen, bin dann auf ein Yanagisawa Metall #7 umgestiegen, mit dem ich sehr zuffrieden war. Da ich dann aber noch offener wollte, habe ich das Metall #7 verkauft und spiele ein #9.

    => Yanagisawa Metall #7 probieren, es sei denn, Du magst kein Metall.

    Grüße
    Roland
     
  4. bwing

    bwing Kann einfach nicht wegbleiben

    Darf ich hier mal anhängen?

    Zur Zeit spiele ich auf dem gebogenen Yanagisawa ein Yanagisawa 6 Metall.
    Ich suche jetzt ein Mundstück das ein bisschen wärmer klingt.
    Das Yani 5 Plastik ist mir zu eng. Besonders wenn ich vom Tenor mit Link 7* auf das Sopran wechsle ist. Die 6er Öffnung ist für mich ganz ok.

    Was würdet Ihr eher empfehlen? Bari oder Jody HR* vielleicht ?
    Wie gutmütig sind die die beiden in der Intonation?
    Die kleinste Öffnung beim Bari ist schon eine ganze Stufe mehr als bei meinem 6er Yani. Das engste Jody ist minimal enger als mein Yani 6.

    Gruß Bernhard
     
  5. jenszahn

    jenszahn Kann einfach nicht wegbleiben

    Moin Bernhard,

    Ich spiele auch ein gebogenes Yani mit einem Yani Metall 6,
    und das klingt in Abhängigkeit von der Blattstärke sehr warm!
    Wenn du es noch wärmer möchtest dann empfehle ich Selmer Super Session E.

    Gruß Jens
     
  6. bwing

    bwing Kann einfach nicht wegbleiben

    Hallo Jens,
    welche Blätter spielst Du auf dem Mundstück?

    Stimmt schon, das Yanagisawa war damals von den Metallmundstücken das wärmste.
    Ich will mal sehen was mit Kunstoff noch geht.

    Gruß Bernhard
     
  7. kindofblue

    kindofblue Ist fast schon zuhause hier

    Ich spiele das Selmer Metall F.
    Am liebsten lasse ich es im Winter klingen und schalte dazu die Heizung ab, denn es klingt und ist so warm :)
    kindofheating

    ...von den Selmer Super Session fand ich keines warm. Eher im Gegenteil, recht schrill. Just my impression.
     
  8. jenszahn

    jenszahn Kann einfach nicht wegbleiben

    Hallo Bernhard,

    ich spiele Vandorren(JAVA) 2,5 !

    Gruß Jens
     
  9. TanteSax

    TanteSax Ist fast schon zuhause hier

    Hallo!

    Ich spiele auf dem Sopran ein Selmer Metall G, allerdings von HWP etwas modifiziert, mit Vandoren 2,5er oder 3er, je nach Übeintensität.
    Ich finde auch, dass das MPC schön warm klingt.

    Liebe Grüße
    Tina
     
  10. wizz

    wizz Nicht zu schüchtern zum Reden

    Hallo,
    ich spiele auf dem gebogenen Yanagisawa ein Steamer von HWP
    mit einer Öffnung von .060 inch was auch immer das bedeutet.
    Dazu 3erBlätter (Hemke,Vandoren,AW).
    Es spricht wunderbar an und klingt voll und rund.
    Vür Metall im Mund kann ich mich nicht begeistern.

    LG Wizz ;-)
     
  11. bwing

    bwing Kann einfach nicht wegbleiben

    .060 inch = 1.52400 millimeters, sagt Google, das ist die Bahnöffnung in Zoll. Das ist der Abstand von Blatt zu Mundstück and der Spitze.

    Gruss Bernhard
     
  12. Delta

    Delta Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Bernhard,

    Yanagisawa und Bari Mundstücke sieht man oft (z.B. Klaus Doldinger - Bari 62).
    Früher habe ich auf einem Bari 68 Mundstück gespielt und es hat sehr gut funktioniert.
    Sonst kann ich Dir Selmer C*, Otto Link 7, Dukoff 7 Metall oder Guardala »Studio« handmade ;-) empfehlen,
    je nach was Du spielen möchtest.

    Gruß, Delta
     
  13. Saxfriend

    Saxfriend Ist fast schon zuhause hier

    Hi Leute,
    Ich spiele ein Yanagisawa S991 mit einem Selmer Super Session I Mundstück, mein 2. Mundstück ist ein Morgan Vintage 6( refaced ). Das Super Session ist sehr brilliant und dynamisch, das Morgan ist dunkler im Sound......Beide passen ausgezeichnet zum Sopran.....
    Blätter Gonzales + Francois Louis.......
    VLG aus dem Sauerland,
    Saxfriend
     
  14. Tenorsopran

    Tenorsopran Schaut öfter mal vorbei

    Hallo,
    ich häng mich hier auch mal kurz dazwischen. Mein gerades Sopran spiele ich zur Zeit mit einem Jody Jazz HR, Vandoren classic 2 - 2,5. Gibt es Tips für ein Mundstück mit dem der Klang ein wenig weicher und voller wird. Auch wenn ich erst 4 Monate spiele?
    Grüße
    Tenorsopran
     
  15. mgsax

    mgsax Ist fast schon zuhause hier

    Ich spiele erst seit kurzem Sopran, ein Expression Saxello (rötliches Messing). Als Mundstück kommt ein Vandoren Optimum SL3 mit Vandoren ZZ 3 zum Einsatz. Die Bahnöffnung beträgt hier 114/100mm (oder ca. 45/1000 Zoll) also eine eher kleine Öffnung.
    Der Sound ist warm und weich, die Intonation prima und das ganze auch recht gut zu beherrschen.
    Auf dem Tenor spiele ich eine zu Otto Link 7er Bahn vergleichbare Öffnung.

    Gruß
    Markus
     
  16. prinzipal

    prinzipal Ist fast schon zuhause hier

    versuchs mal mit einem rascher.

    ich nehme oft ein rascher z1, leicht geöffnet, und die neuen forestone reeds - die sind übrigens der knaller !

    diese ganzen kleinen runden kammern in den bisher aufgelisteten mundstücken klingen alle irgendwie fiepsig.

    wer kenny g sound liebt kann gute ergebnisse mit yanagisawa metall erzielen !

    :cool:
     
    annobert gefällt das.
  17. matThiaS

    matThiaS Administrator

    Woher stammt die Bezeichnung z1 für das Rascher? Ist mir bisher noch nicht begegnet.

    Ich spiele ein Link Tone Edge 7 und würde von meinem Sound nicht behaupten, dass er fiepsig wäre, auch wenn die Kammer relativ klein und rund ist.
     
  18. Florentin

    Florentin Ist fast schon zuhause hier

    Ich spiele auf dem YSS-475 (gerade, einteilig) das Rascher Mundstück (sehr eng) mit Vandoren JAVA 3.5 oder Hemke 3. Das gibt einen warmen, dunklen, recht klassischen Klang.

    Ich kenne auch nur eine einzige Version der Rascher-Mundstücke ("es kann nur einen geben").

    Allerdings finde ich auch alle anderen Mundstücke im Vergleich dazu laut und schrill (habe mich offensichtlich schon ganz darauf eingestellt).
     
  19. prinzipal

    prinzipal Ist fast schon zuhause hier

    die bezeichnung z1 stammt von mir.

    es ist das erste selbst geöffnete rascher. also: ein unikat !

    :-D
     
  20. Rick

    Rick Experte

    Hallo Markus,

    wo Du Recht hast...

    Ich habe ja bis vor kurzem ein Lakey 7* gespielt, war damit auch relativ zufrieden, wenngleich mir immer klar war, dass es nicht mein Ideal darstellte.

    Die anderen hier im Thread genannten Modelle überzeugten mich beim Anspielen irgendwie garnicht - entweder warm, dann aber auch leicht muffig, oder hell, dann aber schnell irgendwie zu grell.
    Die Selmer kamen mir leblos und langweilig vor - was ich im negativen Sinne als "klassisch" bezeichnen würde.
    (Hey, alles Geschmackssache!)

    Ich war immer auf der Suche nach einem Mundstück mit großer Kammer, das dabei immer noch klar klingt, ohne schrill zu werden.
    Jetzt habe ich's endlich gefunden und bin absolut begeistert. ;-)


    Schöne Grüße,
    Rick
     
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