Zoom H1 ist gnadenlos !

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von tomaso, 27.Januar.2011.

  1. tomaso

    tomaso Ist fast schon zuhause hier

    Hilfe, mein neues H1 nimmt mehr auf als ich erwartet habe...!

    Insbesondere fallen mir Atem- Grunz- und sonstige Kehlkopfgeräusche auf, die ich beim Spielen selbst weniger wahrnehme. Was tun?

    Sicherlich ist die noch nicht so ausgereifte Atemtechnik eine der Ursachen. Vielleicht hat es auch mit dem Aufnahmeabstand zum H1 zu tun,- was meint Ihr ?

    viele Grüße, Thomas
     
  2. tbeck

    tbeck Ist fast schon zuhause hier

    Bei meinem H4 kann man die Empfindlichkeit der Mikros einstellen, beim H1 geht das wahrscheinlich auch?!
    Alternativ natürlich mal den Abstand zum H1 vergrössern!


    gruss
    Thomas
     
  3. Gast

    Gast Guest

    Ich bin kein REcording profi aber wie wärs mit einem Noise Gate oder sowas beim Nacheditieren?
     
  4. Gast

    Gast Guest

    tomaso, schick den Hund mit seinem Knochen vor der Aufnahme raus!

    Jetzt ernsthaft: Wir nehmen im Popchor auch mit dem H1 auf, Fussbodenknarren inclusive. Wenn man genügend Abstand hält, geht es mit den Nebengeräuschen.

    Bluesige Grüße
    Bluesgerd47

    Fehler: Wir haben H 2.
     
  5. Gast

    Gast Guest

    Probier mal folgendes:

    Du stellst hinten den "Auto Level" auf "off". Und dann regulierst Du mit "Input Level" nach unten und probierst die Ergebnisse aus. Wenn du "Auto Level" auf "on" lässt, kannst Du den den "Input Level" nicht regulieren.

    Gruß,

    Joe
     
  6. peterwespi

    peterwespi Ist fast schon zuhause hier

    Joe60 hat vermutlich recht: Die automatische Aussteuerung pumpt jeden Mückenfurz auf 0db herauf, so dass er gleich laut ist wie das stärkste Fortissimo. Ich persönlich hasse diese automatischen Aussteuerungen und höre mir solche Aufnahmen - wenn es nicht zwingend sein muss - schon gar nicht mehr an... ;-)
    Das geht in die gleiche Kategorie, wie wenn man im 16:9-Format produzierte Filme im TV in 4:3 anschaut. Alles Eierköpfe!!! Die einen stört's nicht - mich aber ziemlich. Ob optisch oder akustisch (Dynamik) verzerrt spielt keine Rolle, verzerrt ist verzerrt... :)
     
  7. Reedirect

    Reedirect Ist fast schon zuhause hier

    genauso geht's. Allerdings habe ich auch einiges mit Auto Level "On" aufgenommen und gute Qualität erreicht, nachdem ich ein bisschen ausprobiert habe, welchen Abstand man nimmt (den des eigenenen Instruments und den der Lautsprecher für BIAB) und dann nachher einmal im PC den Noisefilter drüberlaufen lassen. Das Ergebnis war sehr ordentlich. :)

    Das H1 ist meines Erachtens nicht als Mikro gedacht, welches man direkt vor dem Instrument platziert, sondern halt ein Mitschnitt-Tool!

    Gruß
    Jo
     
  8. cara

    cara Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe auch schon mit "Autolevel" aufgenommen. Das funktioniert gut, wenn das H1 gut positioniert ist.
    Inzwischen habe ich allerdings den Autolevel ausgestellt und ein wenig herumprobiert und meine, ohne ist besser, weil z.B. nicht nachgeregelt wird, wenn das H1 merkt: Oh, jetzt kommt noch ein lautes Sax dazu.

    Das H1 liegt während der Aufnahme irgendwo im Regal mit genügend Abstand (min.3m) zum Sax, wenn ich mit Playalong spiele, liegt es dort, wo sich der Schall aus den Lautsprechern trifft. Abstand zum Sax ca 5m. Ich finde, so lassen sich die Aufnahmen gut anhören, vorausgesetzt ich habe gut gespielt. :cool:

    Gruß Cara
     
  9. Mini

    Mini Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Jo,

    Meinst Du mit Noisefilter ein Noise-Gate? Eine Rauschreduktion sollte bei einer nagelnauen Digitalaufnahme ja nicht nötig sein. Ich versuche aber, die Eingriffe in die Dynamik möglichst gering zu halten *). Lieber schneide ich die Teile, in denen das Instrument Pause hat, einfach ganz aus dem Mix raus. Geht in Cubase und in Audacity ganz ainfach. Also ein Noise-Gate "zu Fuß", da weißt du dann aber wenigstens, was du tust.

    *) Ok, wenn das Ganze auch mal im Zug, im Auto, mit PC-Brüllwürfeln etc. gehört werden soll, dann kommt man um eine Kompression nicht ganz herum.

    Mein H2 überfahre ich auch in der unempfindlichsten Einstellung, wenn ich direkt reinspiele. Ein Ersatz für das nah positionierte Studiomikrophon ist das sicher nicht.

    Obwohl, mit dem AKG 3000B hatte ich letztlich auch Übersteuerung drauf ohne dass die Wandler geclippt hätten. Mal überprüfen, wenn etwas Zeit ist .....

    Gruß
    Mini
     
  10. Morello

    Morello Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Forum!

    nur zum Verständnis: Ist das "auto Level" beim H1 eine automatische Austeuerung wie bei den alten tragbaren Kassettenrekordern, welche ständig nachregelt (also quasi eine Art Kompressor)?

    Beim H4 ist dies nämlich nicht so. Dort findet der Rekorder während einer Probe die lauteste Stelle und pegelt sich für die folgende Aufnahme entsprechend ein.

    Gruß

    Morello
     
  11. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @ Cara

    Hallo Cara,

    kannst Du das nochmal bitte präzisieren? Also Stereolautsprecher und H1 in der Mitte der Lautsprecher, dort wo Du den besten Stereoeffekt hast (wo sich der Schall "trifft")?

    Und wo stehst du dann? Zwischen den Lautsprechern, zum H1 ausgerichtet oder wie?

    Ich habe nämlich noch das Problem, das mein Sax im Vergleich zu den Playalongs zu laut auf der Aufnahme ist.

    LG

    Dreas
     
  12. Manono

    Manono Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Dreas

    Ich empfehle Dir nur dein Sound aufzunehmen und das Playalong mit Audacity mitzumischen. Damit hast Du die Möglichkeit die Spuren individuell zu bearbeiten wie z.B. in der Lautstärke.
    ist für mich noch alles Neuland aber diesen Vorteil habe ich schnell verstanden :p

    LG, Manuel
     
  13. cara

    cara Ist fast schon zuhause hier

    @ Dreas

    so habe ich das H1 positioniert, wenn ich übe oder zu Playalongs spiele und hinterher hören möchte, was ich gemacht habe und wie. So habe ich auch den TOTM Dez aufgenommen. Die geeignete Lautstärkeeinstellung habe ich ausgetestet und mir gemerkt.
    Vielleicht nicht die beste Lösung, aber für mir meine Zwecke es es erstmal gut so. Was ich gespielt habe, höre ich sofort über die Anlage ab und kann, was ich ändern will, sofort in der nächsten Runde verbessern.

    Mit Audacity kann ich natürlich die einzelne Spur aufnehmen und hinterher mischen. Das ist für meine Überei viel zu aufwendig und ineffektiv.

    Allerdings, wenn ich reine Tonbildungsübungen mache, bei denen das Timing keine Rolle spielt, nehme ich nur das Saxophon ohne Playalong auf. Dann liegt das H1 irgendwo.

    Gruß Cara
     
  14. Manono

    Manono Ist fast schon zuhause hier

    Hallo cara

    Das Mitmischen mit Audacity ist mMn nicht aufwendig. Das Programm ist einfach zu bedienen. Und nach ein paar Mal ausprobieren, hat man sehr schnell ein gutes Resultat. Im youtube gibt es sogar tutorials vom Programm.
    Ich finde, es lohnt sich die Bedienung der Software näher anzuschauen...

    LG, Manuel
     
  15. cara

    cara Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Manolo

    hab ich mir schon angeschaut. Ich schneide mir damit z.B. gute oder interessante Stücke aus meinem Übekuchen heraus und lösche den Rest.

    Mein Mikro zum Aufnehmen mit Audacity ist nicht sooo toll.
    Audacity ist gut, wenn ich eine Aufnahme nachträglich bearbeiten möchte für die Präsentation. Dies tu ich im Allgemeinen nicht, weil mich die Nachbearbeitung auch nicht besser machen kann. Dazu müßte ich erst noch viiiel mehr üben, um öfter etwas präsentieren zu können oder zu wollen. Audacity wird dann ja vielleicht noch seine Bedeutung für mich bekommen?

    Das H1 ist für mich ein reines Übe- und Kontrollgerät. Während des Spielens höre ich nämlich eher und gerne das, was sich mein inneres Ohr so vorstellt, wie man etwas spielen sollte und nicht das, was ich tatsächlich spiele. :-(

    Nur ab und zu benutze ich das H1 auch mal zum Aufnehmen fürs TOTM im Forum. :-D

    Gruß Cara
     
  16. saxology

    saxology Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Cara,

    worauf Manuel hinweisen möchte, ist, dass die Aufnahme des Playalongtracks über die Lautsprecher einen unnötigen Qualitätsverlust bedeutet.
    Für die Selbstkontrolle ist das natürlich egal, aber wenn das Endprodukt z.B. im TOTM-Thread gepostet wird, lohnt es sich schon, die Begleitung beim Spielen per Kopfhörer zu hören und erst im Computer zur Sax-Aufnahme in ungeminderter Qualität hinzuzufügen.

    Gruß
    JOachim
     
  17. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @ Cara

    Danke für die ausführliche Beschreibung und Skizze. Da werde ich mal ein bischen rumbrobieren.

    Audacity ist auch nicht mein Ding. Bin da nicht der Aufnahme/Computerfreak.

    Das H1 benötige ich eigentlich nur zur Kontrolle, würde es aber auch für "das Lied des Monats" verwenden. Hat bei anderen ja auch gereicht...

    LG

    Dreas
     
  18. tomaso

    tomaso Ist fast schon zuhause hier

    Vielen Dank für die zahlreichen Infos Eurer beiträge. Damit komme ich garantiert eher zum Ziel.

    @Bluesgerd47 : Mein Hund Jule ist bisher mein einziger freiwilliger Zuhörer, das ehrt mich sehr! Sie kann bei dem Krach sogar schlafen!!!



    viele Grüße, Thomas und Jule
     
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