Zubehör Yamaha YTS-280

Dieses Thema im Forum "Tool / Zubehör" wurde erstellt von jensimaniac, 15.Dezember.2020.

  1. jensimaniac

    jensimaniac Schaut öfter mal vorbei

    Hallo,
    welches Zubehör empfehlt ihr für das Tenorsax Yamaha YTS-280?

    Ich habe aktuell:
    Originalkoffer,
    originales Mundstück,
    Ständer,
    Notenständer,
    Stimmgerät (inklusive Metronom)
    Reinigerset (S-Bogen und Korpus)
    Korkfett
    Schalldämpfer (der offensichtlich wenig bringt)

    Was braucht man noch, woran ich evtl. nicht gedacht habe?
    Ich bin ja auch schon eine Weile raus aus dem Thema. Beispw. ist das Stimmgerät für mich neu und ein hilfreiches Tool, an das ich so nicht gedacht habe....

    Gut, irgendwann kann man wohl das Sax mit einem anderen Mundstück und einem anderen S-Bogen pimpen.
    Hat das hier jemand getan? Bringt es wirklich was?
     
  2. SaxPistol

    SaxPistol Ist fast schon zuhause hier

    - Ganz wichtig: den Originalgurt durch einen besseren (bezüglich Sicherheit und Tragekomfort) ersetzen
    - Mit Mundstücken und S-Bögen würde ich nicht zu zeitig anfangen, zu experimentieren, allerdings kann ein Backup-Mundstück und eine Backup-Blattschraube nicht schaden.
    - Ersatzbissplättchen
     
  3. scenarnick

    scenarnick Ist fast schon zuhause hier

    Servus @jensimaniac

    Ich hab auch das YTS-280 und gebe @SaxPistol recht - Gurt ersetzen und ansonsten nur Bissplättchen. Was ich dann als nächsten Schritt gemacht habe ist mir eine kleinere Tasche zu kaufen, allerdings würde ich Dir nicht zu der raten, die ich habe, weil die zwar toll schützt, aber das Einpacken sehr fummelig ist, wenn man keine 3 Hände hat (GEWA SPS).

    Mehr brauchst Du erstmal nicht neben Verbrauchsmaterial wie Blättchen.

    Ich hab mit meinem Sax das Problem, dass es sich in der Hosentasche festhängt, wenn ich im Stehen spiele. Ich lasse demnächst (ist leider noch nicht geliefert worden) den Klappenschutz der inneren Becherklappen ersetzen - Austausch gegen den vom YTS-480. Siehe hier: https://www.saxophonforum.de/conversations/yts-280-plus-bin-gespannt.18705/

    Ansonsten hast Du da ein tolles Instrument auf dem man denke ich ne ganze Weile gut spielen kann. Mir ist von mehreren Leuten bescheinigt worden, dass es überraschend gut klingt.

    P.S.: Mundstück und Blättchen werden noch früh genug Thema werden. Ich hab nach 6 Monaten gewechselt, was aber wohl schon recht früh war - Verkettung glücklicher Zufälle - und hab mit dem Mundstück auch "mein" aktuelles Blatt gefunden. Aber es gibt nicht viel, das Du mit dem 4C am Anfang NICHT machen kannst - spiel es ne Weile.
     
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  4. kukko

    kukko Ist fast schon zuhause hier

    das Hosentaschenproblem habe ich gelöst, indem ich ein kleines Händehandtuch in zur Hose passender Farbe in den Gürtel klemme. Man kann auch eine Schlaufe reinnähen und den Gürtel da durchziehen
     
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  5. RomBl

    RomBl Ist fast schon zuhause hier

    Das wichtigste "Zubehör" fehlt noch: ein guter, passender Lehrer :)
     
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  6. jensimaniac

    jensimaniac Schaut öfter mal vorbei

    Danke schön einmal für den Input!

    Was bringen diese Bissplättchen?
    Ich hatte früher nie das Bedürfnis danach.
    Aktuell hab ich bedenken, dass die 1 oder 2 mm zusätzliche Höhe des Plättchens den noch nicht, bzw. nicht mehr vorhandenen Ansatz behindern.
    Bin übrigens gestern von Blattstärke 1.5 auf 2.0 umgestiegen.

    Frage zum Reinigungsset:
    Die Zugkordel vom Bogenwischer und vom Korpuswischer hat am Ende ein freiliegendes Metallgewicht.
    Ich gehe davon aus, dass das innere des Sax dadurch nicht beschädigt wird?

    Und die Tatsache, dass der innere Trichter nur zur Hälfte, also nicht bis unten, poliert ist, ist dem Einsteigerstatus/-Preis geschuldet?
    Oder ist das bei anderen Saxophonen auch so?
    Das ist mir bei meinen Saxophonen früher (Alt und Tenor) jedenfalls nicht aufgefallen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.Dezember.2020
  7. scenarnick

    scenarnick Ist fast schon zuhause hier

    Ganz einfach gesagt bringen sie zwei Dinge:
    a) Du hast etwas "weicheres" zum Aufbeißen und die oberen Schneidezähne rutschen nicht weg. Dadurch neigt man weniger dazu "fest zuzubeißen", um das Mundstück festzuhalten (was bei der konischen Form eh nix bringt, nur den Ansatz kaputt macht)
    b) Du machst Dir keine Kratzer oder Macken ins Mundstück.

    Ich hab mein 4C zunächst ohne Plättchen gespielt und mir natürlich eine Rille reingebissen. Da, wo die Rille ist, ist mein Ansatz jetzt nicht mehr. Ich nehme das Mundstück minimal tiefer in den Mund (je nach Erfordernis). Der Abdruck (ohne Bissplatte) führt aber dazu, dass ich immer wieder an die Stelle rutschen würde. Gummi druff und gut is ;)
     
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  8. jensimaniac

    jensimaniac Schaut öfter mal vorbei

    Ich hab das mit den Zähnen nun öfter gelesen.
    Das ist für mich neu.

    Ich benutze meine Lippen quasi als Beisschutz.
    Ich habs damals...also ca. vor 36 Jahren... so gelernt.
    Ich kenne gar nicht anders.
     
  9. scenarnick

    scenarnick Ist fast schon zuhause hier

    Ah ok - ich hab dem Lehrwerk von Hans Koller entnommen, dass oben die Schneidezähne aufliegen und nur unten die Lippe. Das hat mein Lehrer so bestätigt und den Ansatz so in der Form bei mir gefestigt. Über "Double Lip" gibt's hier im Forum genug Diskussionen, da mag ich mich nach einem Jahr nicht dran beteiligen und überlasse das Thema gern den Lehrenden ;)
     
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  10. jensimaniac

    jensimaniac Schaut öfter mal vorbei

    OK, wie gesagt, ich kenn es nicht anders. Und das war damals nie Thema. Aber da gab's ja auch nicht den Input vom Internet und anderen Medien...
     
  11. scenarnick

    scenarnick Ist fast schon zuhause hier

    Meine erste Berührung mit dem Tenorsax war in etwa 1990 oder 1991. Damals hatte ich allerdings keinen Unterricht, nur eine kurze Einführung in einem Musikverein. Ich hab das Instrument nach 6 Wochen wieder abgegeben, weil ich massivst Ärger mit meinem Vermieter bekam (Studentenbude) und zum Üben in die Felder fahren musste (nachts, mitte November oder so - es war SAUKALT). Ich hab dann September 2019 wieder angefangen. 2 Wochen alleine experimentiert, dann gleich zum Lehrer, damit ich gleich Bestätigung / Korrektur bekomme.
     
  12. Mouette

    Mouette Ist fast schon zuhause hier

    Hallo,
    das wundert mich ein bisschen. Ich würde nur Wischer verwenden, bei denen das Metallstück mit dem Stoff der Kordel ummantelt ist. Auf Dauer dürfte das sonst wohl Kratzer geben.
    Ich habe mir recht bald ein neues Mundstück und Blattschraube besorgt, Anfänger-Teile, mit denen ich aber besser klarkomme. Und einen Lehrer hatte und habe ich auch von Anfang an. Der sagt mir dann wenigstens, woran es liegt, wenn's schräg klingt.
    Viel Spaß!
     
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  13. quax

    quax Strebt nach Höherem

    Das waren die alte aus Fahrradschlauch. Heute sind gängige Stärken 0,4 und 0,8.
     
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  14. JES

    JES Strebt nach Höherem

    Für mich fehlt... ein Metronom
    sowie dünnflüssiges Öl mit entsprechendem Werkzeug zum aufbringen.
     
  15. scenarnick

    scenarnick Ist fast schon zuhause hier

    Metronom war da :)

    Öl hab ich in meinem ersten Jahr nicht gerbaucht - bringe es allerdings einmal im Jahr zur Durchsicht. Teefilter fehlen noch um beim Trocknen die G# Klappe vom Kleben abzuhalten :) Auch dazu gibt es hier vehemente Diskussionen :)
     
  16. jensimaniac

    jensimaniac Schaut öfter mal vorbei

    Metronom ist in dem Stimmgerät eingebaut.
    Das Ölfläschen hab ich auch beim Zubehör (hab es aber vergessen aufzuzählen).

    Teefilter? Ich hatte das Problem bei der B-Klappe. Habe ein feuchtes Tuch drunter geschoben und das klebrige Zeug somit entfernt. Klappe klappt wieder.

    Ich habe nun mal die Tonleiter in verschiedenen Stadien der Übungsstunde (kaltes, warmes Instrument) mit dem Tonmessgerät beobachtet. Je wärmer das SAX, desto mehr Töne werden grün, also passend, angezeigt....aber halt nicht alle.
    Ich vermute, es liegt an meinem noch schwachen Ansatz? Oder soll ich das ignorieren, weil es vielleicht technisch nicht möglich ist, dass alle Töne passen?
     
  17. scenarnick

    scenarnick Ist fast schon zuhause hier

    So sieht meine Lösung aus - ein einfacher Cilia Teefilter, leicht gefaltet und beim Trocknen reingeschoben. Diskutiert hier im Forum unter Anderem im Thread https://www.saxophonforum.de/threads/yamaha-powder-paper.47957/. Als das Sax neu war klebte auch Eb/D# gerne. Das hat sich gelegt.

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    Auch zur Intonation gibt es hier 10000000000 (gefühlt) Threads. Das ist immer ein Thema und wird es bleiben. Das überlasse ich gern den Lehrern. Anfangs hat mich das Stimmgerät wahnsinnig gemacht. Dann hab ich meine Ohren benutzt und trainiere lieber die. Bin noch nicht da, wo ich sein will zum Thema Intonation, aber am Instrument liegt es nicht ;)

    Du hast noch gar nicht gefragt, welche Apps und sonstige Hilfsmittel man installieren kann (ich sag nur iReal) :)
     
  18. JES

    JES Strebt nach Höherem

    Wenn dich das Stimmgerät wahnsinnig macht erlaube ich mir zu sagen, dass du damit versucht hast die Intonation zu korrigieren. Das wird nichts, wie du erkannt hast.
    Das Stimmgerät sollte m. E. n. nur dazu verwendet werden das Saxophon grundsätzlich zu stimmen. Auch dazu gibt es genug posts.
     
  19. jensimaniac

    jensimaniac Schaut öfter mal vorbei

    Och, mit den Apps wollte ich noch warten...
    Hätte nicht erwartet, dass es speziell fürs analoge Sax was gibt. Ein Metronom hab schon als APP. Aber naja...
     
  20. Huuuup

    Huuuup Strebt nach Höherem

    Da musst du das Mundstück evtl. Ein paar mm weiter auf den Kork schieben. So stimmst du ja dein Sax in eine Grundstimmung. Und je wärmer es wird desto höher ist es. Das ist ganz normal. Dafür spielt man sich ja erst ein und stimmt dann durch das verschieben nach
     
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