Liebes Forum,
Ich studiere hier in Oldenburg Musik mit dem Hauptfach Saxophon. Ich spiele seit 6 Monaten vermehrt Tenor, da in der HochschulBigBand das Tenor besetzt werden musste. Momentan habe ich ein Jupiter, was gefühlt fast auseinander fällt und schnelle Läufe jenseits der 200BPM quasi unmöglich machen.
Aber grade von denen haben wir viele in unseren Stücken..
Da ich insgesamt recht sparsam lebe und recht viele Schüler*innen habe, habe ich mich entschlossen mir ein Tenor zu kaufen.
Dazu habe ich mich entschlossen, mir gleich etwas gutes zu kaufen und möchte/kann ca 2000 Euro ausgeben. Es soll auf jeden Fall gebraucht sein und darf gerne wenig lack haben, nur so nebenbei
Als Alt spiele ich ein Yas62 und bin zufrieden. Ich schätze, dass es ca von 1975 ist.
Ich habe jetzt einfach mal geguckt, welche Modelle da in Frage kämen und würde mich freuen, wenn die Liste noch erweitert werden würde!
- Conn 10m
- Yts 62
- Buffet Prestige
- Keilwerth Sx90R
- Yanagisawa?
- Selmer?
- King?
Meine zweite Frage wäre: welche Läden könnte ich in der Nähe mal checken? Ich habe kein Auto.. In 2 Wochen fahre ich nach Groningen zu Hummel Saxophon.
Und gibt es Leute in Oldenburg, die eins der oberen Saxophone haben und es mich vielleicht mal anspielen lassen würden? Dann könnte ich die Suche vielleicht schon etwas eingrenzen..
Vielen Dank schonmal für die Hilfe!
Niko
Ps: Vom Sound stehe ich ziemlich auf "Charles Lloyd"
Tenor gesucht und Hilfe in Oldenburg und umzu
Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von niko005, 22.Januar.2017.
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wenn du ein brauchbares für den genannten Preis siehst, sag mir Bescheid

Mein Buffet S1 Messing könntest du gerne mal anspielen. Wäre allerdings in Bremen.
Gruß,
Otfriedniko005 gefällt das. -
Hi Niko, sieh mal bei "Unterhaltungen" nach.
Grüßle
Heinerniko005 gefällt das. -
Niko,
bei Deinem Budget und wenn man davon ausgeht, dass Du ein dauerhaft zuverlässig spielfähiges Instrument benötigst, bleiben von Deiner Liste hauptsächlich die Optionen Yamaha 62 und Yanagisawa realistisch.
Bei Buffet muss es kein "Prestige" sein- wirst Du eh nicht so ohne weiteres finden. Wozu brauchst Du den Kupferkorpus?
Ein gutes spätes Conn 10M gibt es auch nicht an jeder Straßenecke und die alten sind teurer. So ein Lloydsches New Wonder greift sich doch sehr anders als Dein Yamaha Alto- wenn Du häufig wechselst, vielleicht nicht zu empfehlen, aber probier es aus.
Ein nicht zu frühes (Ergonomie) King Zephyr könnte auch funktionieren. Super 20s sind teurer (besonders in NL); aber wie bereits erwähnt: bei King und Conn müsstest Du Dich auch ggf. ergonomisch erst wieder ein wenig umgewöhnen, um die mehr als 200bpm locker mit zu spielen....
Das Keilwerth muss auch kein SX "R" sein, wozu? Da könnte preislich was passendes zu finden sein.
Selmer zu dem Kurs sind rar.Zuletzt bearbeitet: 22.Januar.2017 -
Expression sind bei dem Budget sicher auch eine Option!
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Das finde ich per se nicht so schlimm. Ich bin 25, da lässt sich (hoffentlich) noch viel umgewöhnen

Das klingt spannend. leider schaffe ich es so schnell nicht nach Berlin. Kennt jemand ganz zufällig den Anbieter?
hast du da zufällig ein genaues Modell? Stand bisher nicht auf meiner Liste... -
@niko005 ich bin ein Fan vom Expression X-Old Tenor. - der "Look" muss einem aber gefallen! Klang, Intonation und Qualität ist auf jeden Fall top!
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Hi Niko
Charles Lloyd spielt ein Conn NW II, ev. Transitional, soweit ich das auf google sehen konnte. Das 10M empfinde ich als doch etwas anders im Klang als das NW II. Egal.
Da Du schon ein Yamaha YAS 62 spielst würde ich Dir das entsprechende Tenor nahelegen, da dann das Feeling ähnlich ist.
Ein Saxophon aus der Vintage-Ecke greift sich anders, je nachdem wie vintage, und da Du vermutlich Prüfungen spielen mußt (oder bist Du schon fertig mit dem Studium und brauchst es nur privat?) würde ich mich ergonomisch nicht weit von meinem Hauptinstrument wegbewegen.
Wenn die ergonomischen Aspekte keine Rolle spielen, dann hilft nur ausprobieren.
Hier findest Du einige Läden
http://www.saxophonforum.de/threads/die-besten-saxophonlaeden.31404/page-2#post-409640
Diese führen dann auch Vintagesaxophone.
JEs -
Ich spiel ein Conn New Wonder II. Schaue gerne mal auf meine Website (www.saxophoneworkout.de) für einige Klangbeispiele. Ich habe da allerdings einen anderen S-Bogen drauf. Olivier Temime oder Troy Roberts können Dir natürlich noch einen besseren Eindruck vermittelt. Super Hörner für den Preis.
Ich habe früher auch ein Yas 62 gehabt und immer im Wechsel mit dem Tenor gespielt. Das Umgreifen sollte überhaupt gar kein Problem sein! Ich empfand es als so rein gar nicht kompliziert.
Herzlichen Gruß,
Lille aus Berlinniko005 gefällt das. -
Moin Niko,
klar, Du kannst gerne vorbeikommen und die beiden von Dir letztgenannten anspielen.
Einen brauchbaren Laden kenne ich hier in OL nicht, ich fahre eher Richtung Hamburg (pms, Bastein, in Pinneberg Toko) oder Berlin (Holzbläser, Duchstein).Zuletzt bearbeitet: 23.Januar.2017niko005 gefällt das. -
Louis (Hummel) ist sehr nett und hat tolle Hörner aber seine Preise gehen langsam durch die Decke. Ich hab vor einem Jahr ein The Martin Tenor bei ihm gekauft. Kannst du auch gerne mal bei mir in Oldenburg probieren.
Frankniko005 gefällt das. -
Puh- ich seh gerade.... der Hummel hat aktuell neun (9!) Connqueror im Angebot!
Wahnsinn.
(Allerdings auch eine sehr selbstbewusste Preisgestaltung) -
Das Alt Saxophon habe ich, seit ich 11 bin. ich würde gerne diesmal "selber" entscheiden, was für einen Klang ich möchte. Wenn es am Ende wieder das gleich Modell wird: umso besser
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Ja, ganz billig fand ich die Modelle auch nicht. Aber sei es nur zum durchtesten.. auch nicht schlecht!
Toll, ich schreibe dir mal, sobald ich etwas Zeit habe!
Scheint gebraucht aber nicht oft weg zu gehen, dass kann natürlich auch ein gutes Zeichen sein
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Würde zum Alt passen, in Deine Preisvorstellung auch und ist nicht soooo weit weg...
http://www.saxophonforum.de/threads/yamaha-tenor-saxophon-yts-62-von-1992.31447/SchlauerDet gefällt das. -
Wir stehen schon in Kontakt und treffen uns nächste Woche
Danke!
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Ich hatte nicht klangliche Gründe angeführt, sondern anwendungstechnische.
Wenn es Dir um Klang geht helfen Dir Listen m.E. nicht weiter.
- Conn 10m
- Yts 62
- Buffet Prestige
- Keilwerth Sx90R
- Yanagisawa?
- Selmer?
- King?
Entweder hast Du hier schon konkret Instrumente ausprobiert, oder Du gehst vom Hörensagen von gewissen Eigenschaften bei den jeweiligen Instrumenten aus. Bei Vintage geht das so aber nicht. Da muss man ausprobieren und suchen, jedes einzelne Instrument, auch des gleichen Typs.
Aus meiner begrenzten Erfahrung erkenne ich auch keine Richtung klanglich. Für mich hat z.B. ein Conn 10M eine ganz andere klangliche Ausrichtung als ein Selmer (besonders die Mk VI und neuere) oder ein Buffet Crampon S1. SX90R kenne ich selbst nicht, sollte aber eher in Richtung Conn gehen, Yanagisawa würde ich eher wieder in Richtung modernes Sax zählen. YTS62 kenne ich auch nur 2 aus der ersten Generation. Beide empfinde ich als Hörer eher als Vertreter des modernen Klangs, zwar dunkel im Grundcharakter und auch sehr Druckvoll, aber doch nicht so wie ein 10M oder gar ein NW2.
@Ton Scott hatte da eine gute Beschreibung, die ich mir für alte Conns auslehen würde: Conn´s (also NW1, NW2 und frühe 10M) sind klanglich sehr empfindlich. Hast Du einen schlechten Tag, haben sie es auch und du hörst es. Ich habe (im Sinne von besitzen) insg. 4 Stück, 2 Tenor und 2 Alto, 3 davon spielbereit und eines nur bedingt, und die sind alle so. Ähnlich habe ich es auf einem Selmer BA erlebt, in Grenzen erlebe ich es auch auf den Buffet Crampon SDA.
Das ist etwas, was man wollen muss, akzeptieren muss und lernen muss damit umzugehen. Der Lohn ist ein Klang (so empfinde ich), der eher einzigartig ist und aus der Masse heraussticht.
Umgekehrt sind modernere Saxophone dann vielleicht eher zuverlässig zu nennen, weniger tagesformabhängig, damit aber auch weniger individuell. Das sind dann die, die ich nehme, wenn ich für Conn nicht gut genug drauf bin
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Ich würde an Deiner Stelle zu einem Laden hingehen, mit dem Meister sprechen, was Du Dir klanglich vorstellst und dann anfangen auszuprobieren. Ich würde durchaus Martin und Buescher mit auf deine Liste schreiben sowie grundsätzlich Keilwerth. SML und Dolnet sind auch keine schlechten Instrumente (auch da gibt es Schatten), eher im Bereich der volleren moderneren Instrumente anzusehen, Buffet Crampon, je nach Model. Wer wie Du auf begrenztes Budget angewiesen ist, sollte auch mal weniger bekannte Marken und Modelle ausprobieren (z.B. Kohlert usw.). Da sind teilweise auch sehr gute Instrumente dabei, die in meinen Augen unterbewertet sind.
Der Rest hängt davon ab, was Dir paßt, klanglich und ergonomisch. Das weißt nur Du.@bluespeter in Ladbergen wurde genannt, in Laggenbeck hast Du noch Music Produktiv, die neue aber auch gebrauchte Instrumente vertreiben. Letztere sind eher zum selber ausprobieren, auf Empfehlungen gebe ich dort nichts. In Deventer, Holland, wäre noch De Saxofoonwinkel mit einer größeren Auswahl (Öffnungszeiten checken!!).
Falls Du bei jemandem anspielst, bitte vorher fragen, ob das Instrument denn bei Gefallen auch verkäuflich ist!
JEsSandsax gefällt das. -
Danke für deinen langen Text! Grade gehe ich vom Hörensagen aus, das stimmt. Deswegen fragte ich, ob wer in und um Oldenburg mich eines dieser Instrument testen lassen würde, damit ich die Liste eingrenzen kann.
Aber das Vintage Instrumente innerhalb der Fabrikate noch so krasse Unterschieden haben.. mhm.
Gut zu wissen! Zu alt wäre wohl auch nichts für mich. Den Effekt kenne ich noch nicht, aber interessant.
Also klar, dass wenn ich schlechte Laune und keine Lust habe, mein Saxophon auch nicht so gut spielt.. Aber das dass von Saxophon zu Saxophon stärker rauskommt, hatte ich noch nicht.
So begrenzt finde ich das gar nicht
Wenn es etwas mehr ist, wäre das auch ok.
Aber aus meiner Liste findet man schon recht viel für das Geld, Buffett, Yamaha, Yanagisawa, Conn10m war bis jetzt alles mit dabei.
Da ist halt wieder das Problem, ein gebrauchtes in der Nähe zu finden. -
für ein gutes Gebrauchtes kann man doch auch mal ein Stückchen fahren. Wenn Du nur in der unmittelbaren Umgebung suchst, wird das Angebot zwangsläufig sehr eingeschränkt sein.
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