Lehren für MPC Öffnungen

Dieses Thema im Forum "Mundstücke / Blätter" wurde erstellt von ToMu, 10.Dezember.2018.

  1. ToMu

    ToMu Strebt nach Höherem

  2. GelöschtesMitglied11578

    GelöschtesMitglied11578 Guest

    Das Problem sind die Größen zwischen 1-2 bzw 2-3 mm

    Die meißten Sätze gehen von 0,05-2 kaum einer über 2mm man braucht aber mindestens bis 3 und selten auhc darüber. Zumindest beim Bari etc. ...


    Es gibt die stärkeren Lehren auch einzeln. Ich habe für alle zusammen dann ca. 30€ hingelgt.

    Die Theo-Lehren sind halt wahrscheinlich mit guter energie aufgeladen .. :)
     
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  3. Claus

    Claus Mod Emeritus

    Kann mir mal jemand erklären, wie genau man Fühlerlehren bei Mundstücken eigentlich nutzt?
     
  4. ToMu

    ToMu Strebt nach Höherem

    schon klar @Feuerstreuer,

    dazu blättere ich,

    will sagen die lehren zwischen den fingern ÖLIG durchziehen und aufeinander geben, 1/10 gedanklich abziehen.
    bisher ging das immer ohne probleme :)
     
  5. ehopper1

    ehopper1 Strebt nach Höherem

    Ommmmmmmmmmmmm ...

    :duck:
    Mike
     
  6. rbur

    rbur Gehört zum Inventar

    natürlich braucht man auch noch das da
    [​IMG]


    [​IMG]

    Da kann man dann messen, wo die der Lehre entsprechende Öffnung erreicht ist und die Kurve aufzeichnen.
    Wenn die Lehre schräg steht ist das schlecht.
     
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  7. 47tmb

    47tmb Gehört zum Inventar

    …. und wofür brauche ich das?
     
  8. jabosax

    jabosax Ist fast schon zuhause hier

  9. Earl Jay

    Earl Jay Ist fast schon zuhause hier

    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
    Mit dem verlinkten Teil misst man die Öffnung, mit den Lehren und dem Glaslineal den Bahnverlauf.
    VG
    Jens
     
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  10. kokisax

    kokisax Strebt nach Höherem

    die Amazon Fühlerlehren wurden früher z.B. von Automechanikern zur Ventilspiel Einstellung verwendet.
    Diese werden mit der Spitze in einen Spalt eingeschoben um zu schauen wie groß dieser ist.
    Es sind Lehren und keine Messwerkzeuge.

    Zur MPC Bearbeitung ist das transparente Lineal mit Skala wie sie @rbur zeigt und eine längere Gerade an der Fühlerlehre erforderlich.
    Es ist auch darauf zu achten, daß die einzelnen Blätter komplett eine gleich Dicke aufweisen und nicht nur im Bereich der Spitze.
    Ausserdem sollten die Blätter einzeln entnehmbar sein und nicht im Block zusammen hängen (wegen des Handlings).
    Zu kleine Dickenabstände ergeben zwar eine sehr genaue Kurve durch viele abgetastete Stellen, was beim Refacen aber nicht undbedingt notwendig ist. Die Dickenabstände sollten so gewählt werden, daß sie auch am Lineal eine klare min. 1mm Abstufung ergeben.
    Ein kurzes transparentes Lineal dazu aus einem alten Schullineal herausgeschnitten tut es übrigens auch.

    kokisax
     
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  11. GelöschtesMitglied1589

    GelöschtesMitglied1589 Guest

    Ich war letzte Woche bei Francois Louis zu Besuch, um meine Silbermundstücke für Tenor und Alto abrichten zu lassen und habe extrem viel gelernt: ich würde mir es nicht zutrauen, eine Bahn und einen Tisch zu bearbeiten. Da reichen nicht das Schleifpapier, die Fühlerlehren und das Bahnlineal. Francois hat ein scharfkantiges Edelstahlinstrument und richtet das Mundstück gegen eine große LED Fläche hinter seinem Werktisch. Wenn er dann mit diesem Werkzeug den Tisch und die Bahn entlang fährt, werden schnell eventuelle "Schlaglöcher" bzw. "Lichtlöcher" sichtbar. Da reicht definitiv nicht mehr das Abziehen auf dem Schleifpapier aus. Das macht er natürlich auch, aber er arbeitet auch viel an den einzelnen Rails und eventuell am Tisch. Dafür verwendet er eine hauchfeine Klinge und sehr feine Metallfeilen. Feilt er eine Rail, läuft die Feile auf der gegenüberliegenden Bahn über.....Zigarettenpapier, damit die Rail keinen Kontakt hat und die Feile drüber huscht. Rauchen tun wir beide seit über 30 Jahren nicht mehr...
    Für meine beiden Mundstücke hat er rund 2,5 Stunden gebraucht, immer wieder mit dem transparenten Material gemessen, ob auch die Bahn tatsächlich bei beiden Rails exakt gleich endet. Die Arbeit hat sich absolut gelohnt, wie schon die ersten Töne beim Anblasen zeigten.
     
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  12. Atkins

    Atkins Strebt nach Höherem

    Ich bin ja eigentlich der Meinung, dass ein gutes MP, was passt, genug sein sollte. War früher halt ein OL und heute schon auch fast wieder. Eigentlich reicht mir ein MP , aber bin ja auch schon der Suche anheim gefallen. Völlig unnötig.
    ( womit aber definitiv und endlich Schluss ist)
    Geht ihr wirklich zu Leuten und lasst euch mit hauchfeinen Klingen teure Mundstücke nacharbeiten??? Mir ist das völlig fremd.
     
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  13. elgitano

    elgitano Ist fast schon zuhause hier

    eine exakte maschinelle oder handwerkliche Arbeit in allen Ehren, ¿nur ist das gewachsene Blatt dann nicht der Schwachpunkt?
    Claus
     
  14. GelöschtesMitglied1589

    GelöschtesMitglied1589 Guest

    Ich halte mich mit allen Antworten zurück, empfehle hingegen dringend das Eröffnen eines neuen Threads: der Autor dieses Fädleins fragte nach Werkzeugen, nicht nach Sinn oder Unsinn von Mundstückbearbeitungen und auch nicht nach der generellen Schlechtheit des Blattes (frei nach Brecht: Und weil das Blatt ein Blatt ist, drum braucht es was zum Schleifen bitte sehr).
    Zum eigentlich Thema: ich messe lediglich die Öffnung der Mundstückspitze. Dafür habe ich mir im Werkzeughandel einen Satz Fühlerlehren gekauft und beim Glaser eine dicke Glasplatte schneiden lassen. Das reicht für den Hausgebrauch. Für das Bearbeiten braucht es schon mehr und besseres Werkzeug, man kann sich aber auch auf sein Gefühl verlassen und das Mundstück auf einer planen Unterlage über einen Bogen Schleifpapier (Körnung ist mir entfallen) von hinten nach vorn, dem Verlauf des Tisches und der Bahn folgend, behutsam abziehen und "die Bremsspuren" auf dem Papier beurteilen: sie sollten gleich prominent sein, sonst stimmt's nicht.
     
  15. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Ein gutes Mundstück kann man aber noch um einiges "guter machen" !!

    Glaube es...oder nicht :)
     
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  16. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Meine schnelle und laufend verwendete Alternative......aus meiner Erfahrung auch wesentlich besser zu handeln als die viele Blättchen übereinander zu stapeln, ist das Abfühlen der Öffnung mit den glatten Schäften von Kleinbohrern, sofern man hat 1/10 mm steigend.

    Gerade bei Öffnungen in Richtung oberhalb 2,5 mm bis 3,2 mm (Vandoren Jumbo T97) geht das schnell und prima.

    Besser natürlich, wenn's in die 1/100 gehen soll mit Präzisions-Uhr, aber im Normalfall reichen die 1/10 vollkommen aus.....mir jedenfalls.

    Gr Wuffy
     

    Anhänge:

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  17. stefalt

    stefalt Strebt nach Höherem

    Das ist jetzt hoffentlich keine völlig blöde Frage, aber:

    ich würde jetzt die beiden Bahnen der Rails nacheinander damit vermessen. MPC drauf und mit einer Referenz an der hinteren Kante entlang der Skala in z.B. 3mm-Schritten verschieben und jeweils den Wert der Messuhr notieren. Damit hätte ich doch die Bahnkurven, oder sehe ich das falsch?

    Klar, ich kann die Symmetrie bei Glaslineal und Meßplättchen sofort sehen, aber ansonsten?

    LG StefAlt
     
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  18. 47tmb

    47tmb Gehört zum Inventar

    Wenn man es kann.... ;-)
     
  19. GelöschtesMitglied11578

    GelöschtesMitglied11578 Guest

    Theoretisch JA. Praktisch Nein.

    Der Witz ist ja, dass es nicht ein Messgerät, sondern eine Lehre ist.

    Das bedeute, dass man immer gleiche Distanzen verschiedenen Distanzen der Lage zuordnet und nicht gleiche Distanzen der Lage zu unterschiedlichen Messwerten. Die Information über die Darstellung der Bahnkurve lässt beides zu und ist auch in beiden qualitativ ähnlich vorhanden. Allein ist es von Vorteil eine der beiden nicht als Variable, sondern als Konstante zu halten.

    Bei deiner Methode hast du BEIDE als Variablen definiert, da du erstens beim Verschieben und zweitens beim Messen selbst 2 sich multiplizierende Messfehler in deiner Methode hast, während man mit der Lehre nur einen Ablesefehler beim Messen der Punkte hat aber keinen bei der Darstellung der Symmetry. Entweder rechtwinklig oder nicht - dazwischen gibt es nichts.

    Oder anders gesagt - mit den Lehren ist es einfach praktikabler.

    Noch was zu der Linealmethode.

    Richtig - funktioniert. Das gute an den Glaslehren ist die durchgezogene Markierung der Bahnlänge, was das ablesen der Distanz auf beiden Seiten gleichzeitig möglich macht. UND! Die Skalierung ist auf der Unterseite eingeätzt, was den Ablesefehler deutlich zur oberen Seite verringern dürfte.


    Für eine gute Bahn sind die Werte nebensächlich. Wenn die Bahn nicht zur Kammer und Spieler und Stil passt, passt es eben nicht. Da kann man messen wie man will.

    Wenn es ans Finnish geht ist da auch nichts mehr zu messen. Dann geht das nur noch über Gefühl. Gerade die letzten 1-2mm am Tip machen da viel aus. Messen kann man das eigentlich nicht mehr. Zumindest sagen mir die Messwerte dann nichts mehr. Da geht nur noch probieren - weiter in die richtige Richtung - probieren .... Natürlich ist die Bahn da schon symmetrisch, der Tisch und Bahnanfang in Ordnung und der Baffle ausformuliert.
     
  20. Earl Jay

    Earl Jay Ist fast schon zuhause hier

    @Feuerstreuer, vollste Zustimmung, besser kann mans kaum beschreiben!
    VG
    Jens
     
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