Yamaha YTS 875 Custom EX oder 62?

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von Weltenbummler, 26.August.2025.

  1. Weltenbummler

    Weltenbummler Ist fast schon zuhause hier

    Liebe Foristen,

    kann mir jemand Entscheidungshilfen zwischen den beiden Tenorsaxophonen geben?
    Leider hat bei mir in der Gegend niemand die Saxophone zum vergleichenden Anspielen da.
    Ich kann ein gebrauchtes 62 anspielen (fast 500km ein Fahrtweg), ein 875 ist knapp 400km weit weg (und mehr als doppelt so teuer).

    Ich bedanke mich schon mal im Voraus für eure Hinweise.

    MfG Henry
     
  2. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

    Es ist wie immer - letztendlich musst Du sie anspielen, um sicher zu sein.
    Ich hatte ein YTS 875 EX und habe jetzt (u.a.) ein YTS 62. Beides sind sehr gute Hörner.
    Da mir persönlich mein jetziges 62er besser liegt als das 875er, würde ich, insbesondere in Anbetracht des Preisunterschiedes, das 62er ausprobieren.
    Wenn es für Dich passt, ist es super. "Mehr" Saxophon braucht kein Mensch, wenn ein 875er überhaupt "mehr" bietet...

    ...und für den letzten Halbsatz können wir schon mal das Popcorn herholen :pompus:.

    VG nemo
     
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  3. altblase

    altblase Strebt nach Höherem

    Mit dem 62er war ich sehr zufrieden. Mein 82z setzt in jeder Hinsicht noch einen drauf. Besonders die Mechanik ist spürbar feiner und wertiger verarbeitet. Beim 875 EX wird es auch so sein.:cool:
     
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  4. Weltenbummler

    Weltenbummler Ist fast schon zuhause hier


    Ok, aber für Popcorn und Bier (mehr Diskussionsstoff) sollten noch die Themen "Ebonit- oder Metallmundstück?" und "Die besten Winterreifen für den Ford Capri Bj. 1968" diskutiert werden! ;)
     
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  5. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

    .
     
    Zuletzt bearbeitet: 27.August.2025
  6. ilikebrecker

    ilikebrecker Ist fast schon zuhause hier

    Ich hatte mal in Thorsten Skringers Bootcamp die Möglichkeit, die Yamaha Tophörner jeweils 2 Stunden probezuspielen - ein 62Z, ein 82Z und ein 875EX.
    Spitzenreiter war für mich das 875EX, das sich einfach vom Handling her prima spielen lies und von Sound her gar nicht zurückhaltender als das 82Z. war. Das 62Z ist da im direkten Vergleich leicht abgefallen.

    Bei einem späteren Workshop durfte ich noch 2 Stunden Thorstens silbernes Horn spielen, was über jeglichem Zweifel erhaben war und soundtechnisch richtig ab ging. Vielleicht überträgt sich ja doch etwas vom "Stammspieler" ... :)
     
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  7. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

    Was ist ein 62Z?
    Ich kenne nur YTS-62 bzw. YTS-62 S. :-?
     
  8. ilikebrecker

    ilikebrecker Ist fast schon zuhause hier

    ... kann ich nicht mehr sagen, das Horn hat neben den anderen Alternativen keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.
     
  9. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

    Vielleicht weil es kein 62Z gibt? :-?
     
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  10. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Ich weiß nicht, wie das beim Tenor ist. Beim Alt waren zwischen dem 62er (Purple Logo) und dem Custom Welten. Das 62er hätte ich damals nicht geschenkt haben wollen, das Custom hätte ich sofort genommen.

    Nun geht es hier ums Tenor, und die Baureihen haben sich auch sehr verändert in der Zwischenzeit.

    Aber eins ist geblieben: Ohne beide Instrumente angespielt zu haben kann man sich nicht entscheiden.

    Gruß,
    Otfried
     
  11. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

    Bei den beiden Tenören von denen ich berichtet habe, war das YTS 875 EX von 2018 und das YTS-62 S von 2024.

    LG
    nemo
     
  12. Caligula Minus

    Caligula Minus Schaut nur mal vorbei

    Ich habe ca. 5.000 Stunden auf YTS 875 EXG. Ist mit Abstand das beste was ich je in die Hände bekommen habe. Damals habe ich es gegen 82Z getestet und 875 war, für mich, deutlich besser. Einziger Nachteil ist Gewicht: ca. 4kg.
     
  13. ilikebrecker

    ilikebrecker Ist fast schon zuhause hier

    ... ja, ist dann so, ich bin bei den Fernöstlern nicht im Thema (und will es auch nicht sein :)).
     
  14. tobisax

    tobisax Ist fast schon zuhause hier

    Ich kenne Thorstens versilbertes auch von früher. Es wird dieses nicht 2x geben, da ich weis, wer seine Saxe überholt und was er macht. Danach heben sie sich nochmals von dem "Vorzustand" sehr positiv ab. Mehr und was er macht will ich nicht weiter ausführen. Aber du kannst dir sicher sein, dass Thorstens Saxe unter vielen vielen ausgewählt wurden (von Hand). Dementsprechend spielen sie sich.

    VG Tobias
     
  15. JES

    JES Gehört zum Inventar

    :thumbsup:
     
  16. cwegy

    cwegy Ist fast schon zuhause hier

    Wird da auch einfach nur ne Kanne Mojo drüber gegossen? Falls nicht, würden mich Details schon sehr interessieren. :)
     
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  17. Aerophon

    Aerophon Ist fast schon zuhause hier

    Wir reden hier von Max Frei in Icking, früher München. Er hatte auch schon die ganz grossen in seiner Werkstatt, wenn auf Tournee ein Notfall auftrat. Die Wartezeit für eine GÜ Termin liegt bei mehreren Monaten bis zu einem Jahr. Was er macht kann ich nicht sagen. Wäre nur 10 km entfernt, aber für mich als kleines Licht tut‘s auch ein anderer Saxdoc. Dass es da grundsätzlich begnadete Reparateure gilt, sollte jedem klar sein, der hier verfolgt, wer hier imForum immer wieder als herausragend besprochen wird.

    bericht im Lokalsender


    Thorsten Skringer mit seinem überholten Tenor
     
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  18. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

    Was ist es denn geworden? :)
     
  19. Weltenbummler

    Weltenbummler Ist fast schon zuhause hier

    Noch gar nix, ich will das nicht überstürzen und habe grade ekine Gelegenheit, 900km zu fahren.
     
  20. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Es gibt eine Handvoll Saxdocs, die geben sich in allen Dimensionen mehr Mühe und/oder haben mehr Erfahrung als der eigentlich schon sehr gute Durchschnitt.

    Das fängt damit an, dass es pro Modell (manchmal pro Instrument) gezieltes Wissen um das optimale Polster für die Kombi Instrument/Spieler gibt und hört bei der Wahl des Materials für Korke, Filze, Teflongleiter usw. nicht auf - weil es einen Unterschied macht, ob der Anschlagfilz für den Stack der rechten Hand auf dem Korpus klebt (und womit) oder unter dem Kork, der die Klappen reguliert.

    Und so jemand wie Max Frei macht dann halt das, was auch lange Zeit zuverlässig hält.
    Mein 10M war von Max Frei überholt und musste über Jahre nicht mal nachreguliert werden.

    Eine ähnliche Qualität kenne ich - aus eigener Anschauung und ohne einem nicht genannten zu nahe treten zu wollen - in Deutschland nur von drei weiteren Adressen. Deren „Philosophie“ unterscheidet sich im Gefühl des Angreifens - z.B. ein 10M von Atti Hoppmann überholt war mir ein bisschen zu direkt (ich will es nicht „hart“ nennen) - und in der Konsequenz, wie „Original“ es bei älteren Instrumenten sein soll.

    Eine genannt, eine weitere im tiefen Südwesten der Republik und dann ist da noch der sehr liebenswerte Herr nordwestlich von Hamburg…

    Wie gesagt: es gibt noch weitere, die sehr renommiert sind, deren Arbeit ich aber nur vom Hörensagen oder von Weitem anschauen kenne. Und da sage ich halt nichts, weil ich es nicht weiß.

    Ebenfalls nichts sage ich zu dem einem oder anderen Kurpfuscher oder Bastler, dessen Arbeit ich in der Hand hatte. Sind sehr renommierte Namen dabei…


    Fun Fact: die drei renommiertesten Saxophon-Reparateure in Frankreich sind Frauen. Paris, Orange, Nantes …
     
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