Krasser Gegensatz zur Ybrato bezügl.Optik u. Kosten....Funktion aber super

Dieses Thema im Forum "Mundstücke / Blätter" wurde erstellt von Wuffy, 30.November.2025.

  1. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Bei der Ybrato ist zu sehen, dass man auch im Profibereich immer noch an möglichen Verbesserungen und Alternativen der Funktionsweise herumbastelt.

    Nach meinen eigenen langjährigen Versuchen, Experimenten und Basteleien zum Thema " Blattschrauben/Ligaturen " kann ich sagen, dass ich nun endlich angekommen bin und speziell für mich, das optimale Ergebnis gefunden habe.

    Gleichzeitig auch eine Konstruktion mit minimalstem Aufwand und Selbstkosten gegen Null, da ich die wenigen Bauteile sowieso alle in meinen Archiven habe.

    Hier mal ein erstes Bild zum raten und sich wundern :)

    01.JPG
     
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  2. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    Ok, nachdem Du schon mal Bilder mit festgeschraubten Blättern im Forum gepostet hattest und man hier keine sonstige Spannvorrichtung sieht, geht mein erster Tipp in diese Richtung.
    Ich bin gespannt, was Du entwickelt hast. :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 30.November.2025
    Steffen Bari gefällt das.
  3. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Idee 1). W-LAN Blattschraube mit USB C Anschluß,die muss gar nicht direkt am Mundstück sein .
    Idee 2). Kunststoffblatt mit Sekundenkleber aufs Mundstück pappen,verrutscht nie mehr.
    Idee 3) ohne Blatt spielen,gibt nen wuffygen,…ähnlich fluffigen Sound
     
  4. Guido1980

    Guido1980 Ist fast schon zuhause hier

    Loch im Reed, Gewinde im MPC, Schraube durch.

    Oder Kabelbinder
     
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  5. JES

    JES Gehört zum Inventar

    @Wuffy
    Ich habe da noch Ligaturen von dir im Kopf aus Paketspannbändern....
     
  6. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    pu kleber
     
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  7. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Ja...genau so..... Irgendwelche Spannbänder würde man ja auch von oben sehen.

    Hatte ich ja vor kurzem ja schon mal gepostet, jetzt aber noch etwas verfeinert und nun final fertig und auch ausgiebig auf Alto und Tenor getestet.

    Brauche nix anderes mehr !

    Muss natürlich ergänzen, dass diese Version nur rein individuell und keinesfalls " allgemeintauglich " ist !

    Loch in Mundstück und Blatt ist natürlich nur was für Bekloppte, aber für mich nun mal eine Version, die mir das optimale Ergebnis bringt.

    Das Blatt ist mit relativ kleiner Fläche zentrisch-punktuell auf dem Tisch angepresst, ohne weitere störenden oder blattumschließende Materialien, die das Schwingungsverhalten des Blattes auch im Tischbereich stark beeinträchtigen könnten.

    Die Lochscheibe ist innengewölbt, dem Aussenradius des Blattschaftes angepasst.

    Meßtechnisch kann ich es leider nicht belegen, aber es funktioniert eben in der Praxis einwandfrei und wunderbar.

    Kein Problem auch, dieses M3-Gewindelöchlein im Mundstück auch wieder mit 2K-Material wieder sauber zu schließen.

    Nun die Ansichten von unten:

    03.JPG

    02.JPG

    LG Wuffy
     
    Zuletzt bearbeitet: 30.November.2025
  8. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Und warum nicht eine Rändelschraube? Dann würde wenigstens nicht die hässliche Schraube am Mundstück raus stehen :)
     
  9. holgi1964

    holgi1964 Ist fast schon zuhause hier

    Naja, es ist eine Möglichkeit die mal anders ist. Ich bin von der Standardligatur mit zwei Schrauben auf eine BG L11 gewechselt. Tolle Resonanz, sehr gute Ansprache, dann auf die Vandoren Optimum. Noch bessere Ansprache. Neulich hatte ich die Standard Selmer probiert, in Silber. Die Ansprache nicht so gut aber die Projektion viel besser und sehr fokussiert.
    Was sagt das? Nur, dass es keine ideale Schraube gibt, oder aber, dass es für jeden Einsatzfall eine optimale Wahl gibt.
    Ich befürchte das Thema Ligatur ist noch viel komplizierter als die Mundstückfrage, weil man bei der Schraube nichts mit Ansatz, Stütze, Blatt usw. beeinflussen kann.
     
    Al Bundy gefällt das.
  10. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Mit Absicht steht der Gewindebolzen noch etwas raus aus der Rändelmutter.

    Habe ich die richtige Stimm-Position des Mundstücks auf dem Kork, kann ich über den eingeflexten Kopfschlitz am Gewindebolzen, diesen noch weiter eindrehen und bekomme dann direkte Berührung mit dem Metall des S-Bogens, was gegebenenfalls die Schwingungen, bzw. Vibrationen des Blattes direkter weiterleitet ohne die Dämpfung durch den Munstückskork.

    Quasi ähnlicher Effekt wie bei diesen den Lefreque-Klangbrücken, die aus diesem Grunde auch den Kork überbrücken.

    LG Wuffy
     
    Zuletzt bearbeitet: 30.November.2025
  11. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    Wie hast Du die richtige Position für die Bohrung im Mundstück bestimmt und wie findest Du die passende Position für die Bohrung im Blatt?
     
  12. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Ich find das ziemlich gut. Allerdings geht nichts mehr mit mal schnell Blätter kaufen.
    Und der Blattschneider hat auch ausgedient.
     
    antonio gefällt das.
  13. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Das wäre dann die ultimative Innovation der Blatthersteller- Blätter gleich mit Loch auszuliefern :)
     
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  14. Moritz.M

    Moritz.M Ist fast schon zuhause hier

    Für mich mit Langloch :)
    Das Blatt ein paar Zehntel Millimeter weiter vorne oder hinten positionieren sollte ich schon können. Ein paar Zehntel können Welten in Sound und Ansprache ausmachen
     
  15. IngoK

    IngoK Kann einfach nicht wegbleiben

    Was spricht gegen ein Langloch? :-?;-)
     
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  16. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Verkaufsargumente. ;)
     
  17. Woliko

    Woliko Strebt nach Höherem

    Und der Kork hat auch ein Langloch fürs Stimmen?
     
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  18. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Habe ich im Vorfeld auch angedacht.

    Habe die Tischlänge von ca. 10 versch. Mundstücken gemessen und verglichen.

    Die sind alle leicht unterschiedlich lang, deshalb orientiere ich mich an den Anfang des Tisches (von der Fensteröffnung )

    Von dort habe ich beim Tenor ca. 18mm und beim Alt ca.15mm bis MItte Gewindeloch.

    Dieser Abstand entspricht in etwa meinem bisherigen Sitz Mitte Andrucksplatte meiner bisher bevorzugten Ligaturen.

    Für die Bohrungen im Blatt habe ich mit eine kleine Bohrschablone gemacht, bzw. auch jeweils ein Tenor.u. Alt-Referenzblatt, wo ich die Masse sofort problemlos an anderen Blättern oder Mundstücke anzeichnen und übernehmen kann.

    Das Loch im Blatt hat leichten Langlochcharakter, bzw. ist im Durchmesser ca.4.2mm und kann auf dem Gewindedorn mit Durchmesser 3mm somit recht gut einjustiert werden...jedenfalls für meinen Zwecke und Gewohnheiten.

    LG Wuffy
     
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  19. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Wie oben schon beschrieben ist beim Stimmen der Gewindestift noch nicht voll eingedreht...erst bei der richtigen Mundtücksposition kommt das Eindrehen bis zur Berührung an den Bogen.
     
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  20. Woliko

    Woliko Strebt nach Höherem

    Dann wird der Kork aber sehr schnell löcherig?
     
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