Tenor - Mundstück - weicher Ton

Dieses Thema im Forum "Saxophone" wurde erstellt von Bohemien, 8.Januar.2026 um 04:38 Uhr.

  1. Cazzani

    Cazzani Ist fast schon zuhause hier

    @Sax a`la carte Ach so. Ich dachte, Dein Like für Analysis Paralysis' Beitrag hätte sich auf dessen Kritik am JJ Custom Dark bezogen. Das war mein Irrtum.
     
  2. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Ich hatte die für Alt, Tenor, Bariton.
    Ein Kollege spielt es am Bari (Low Bb Mauriat und Yanagisawa 901) und ist auch dort hängengeblieben.
    Ich habe ihm Alt und Tenor verkauft, er hat sie aber dann auch recht bald weitergegeben.
    (Was für Dich natürlich nichts heißen muss, aber ob es passt ist halt nicht von einer Baugröße auf die andere übertragbar).
     
    Rick und Cazzani gefällt das.
  3. Cazzani

    Cazzani Ist fast schon zuhause hier

    Ja klar. Auf dem Bari und Tenor geht es mir richtig gut damit.
     
    Bereckis gefällt das.
  4. ppue

    ppue Mod Experte

    Ich bin mir gar nicht sicher, ob ein Mundstück von sich aus schon samten und sanft klingen sollte, um einen schönen Subtone zu bekommen.

    Ich würde eher zu dem Mundstück tendieren, dass mir vollere Töne beschert. Im Subtone-Ansatz brauche ich eine gute Tonsubstanz, will heißen, selbst, wenn ich das Blatt stark abdämpfe, im Grunde ja behindere, soll noch ein tragfähiger Ton herauskommen.

    Ob das Mundstück nun mehr oder weniger Höhen bereithält, ist da eher Geschmacksache.

    Von daher würde ich es zuallererst mit dem Mundstück probieren, auf dass ich eingespielt bin.
     
    altblase, Bereckis und Guido1980 gefällt das.
  5. Guido1980

    Guido1980 Ist fast schon zuhause hier

    Moin!

    Mein Like bezog sich nur darauf, dass Günter gesagt hat, dass das mit beinahe jedem Mundstück geht.

    Ich spiele ein Gottsu, kann den gleichen Subtone-Sound aber auch auf einem High Baffel Mundstück spielen.

    Es ist grundlegend die Technik, mit der man das Mundstück bedient.

    Was hindert dich daran einfach mal ein Stück anzuwerfen und solange versuchen zu imitieren bis Du der Sache näher kommst?
    So hab ich es zumindest immer ganz gut erreicht.

    LG Guido

    Ich habe hiermit Stunden verbracht:

     
    Rick, Sax_Player, ilikebrecker und 4 anderen gefällt das.
  6. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    Prima und es freut mich wirklich für dich.

    Ich glaube, dass hier Einigkeit herrscht. Ich bestimme grundsätzlich den Sound, nicht das Mundstück.

    Nach meiner Recherche wäre mir vermutlich ein 115/2er Berg Larsen tendenziell "zu modern". Mein Better Sax Burnin ist aus aktueller Sicht für mich bereits "zu wenig OL".

    David Murray kannst du auch ein Stück Ofenrohr geben und er klingt extrem flexible und fantastisch gut. Ich hatte ihn in den früheren Jahren häufiger live gehört.

    Eine sichere günstige Lösung, die ich bestätigen kann. Auf dem Bari bin ich auch dabei geblieben.
     
    Rick gefällt das.
  7. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Wie? Selbst arbeiten? Etwa sogar „dieses Üben“ …?

    Soweit kommt‘s noch!
    Der Jazz Jody und der 10MFan Mark und der BetterSax Jay haben mir versprochen, dass ein supertoller, weicher Sound* rauskommt, wenn ich ihre Produkte kaufe… :D


    * das weiche, warme Rascheln gebrauchter Dollarscheine aus einer Spardose.
     
    Rick gefällt das.
  8. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Ja, am Bari sind die auch sehr gut, ich hab ein B7.
    Ich meinte aber für das Tenor das in Metall, sorry.
    Das Kautschuk ist supergut IMHO, aber das würde ich für die Richtung nicht unbedingt wollen.
     
    Bereckis gefällt das.
  9. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Hatter das irgendwo propagiert. Muss ich überlesen haben , sorry.
     
    jabosax und Bereckis gefällt das.
  10. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Hast überlesen, worauf sich mein Text bezieht. Macht aber nix.
     
  11. Bohemien

    Bohemien Schaut nur mal vorbei

    Dass mit jedem Material alles möglich ist, wird nicht in Frage gestellt.
    Die Antwort geht allerdings (wie in Foren oftmals beobachtet) an der Frage in meinem Beitrag vorbei. Wer wie viel übt und wer mit welchem Werkzeug was hinbekommt, mag zwar ein interessantes Gebiet sein, ist aber nicht Inhalt meiner Frage.

    Es gibt eben Mundstücke und Materialien - das will auch gelernt und gewusst sein - die sich besser für Subtöne eignen als andere. So ist das eben. Kunststoffe vs. Metall, Baffle vs. no Baffle, verschiedene Bahnlängen usw. - diese Diskursfelder bestehen und sie bestehen zurecht. Konstrukteure wissen schon, was sie tun.
    Und (nur) in diese Richtung geht mein Beitrag.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8.Januar.2026 um 12:25 Uhr
    kindofblue gefällt das.
  12. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    ?

    Wenn das an der Diskussion vorbeigeht, gut - ich lasse Dir gerne Deine Meinung.
    IMHO stimmt das aber nicht.
    Wenn Du meinst das ist so - ok, dann habe ich mich getäuscht.
     
    Rick und Silver gefällt das.
  13. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Ich habe auch ein Berg mit 2er Kammer und stimme @Analysis Paralysis, wenn ich die Beiträge richtig interpretiere zu, dass das eigentlich für Subtone sehr gut geeignet ist und auch „gesubtoned“ werden will, um die Schärfe der Stufe zu balancieren. Der Sound ist vielleicht ein anderer als du im Sinn hast.
     
  14. ppue

    ppue Mod Experte

    Nur kann dir keiner sagen, welche das für deinen Mund, deine Lippen, deinen Ansatz und deine Tonvorstellung sind.

    Hätte sich im letzten halben Jahrhundert die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein Mundstück besonders gut für Subtones geeignet ist, stünde das hier sicherlich an erster Stelle. Die Info, die du suchst, gibt es einfach nicht.

    Dafür aber allerhand Theorien, die sich durchaus erheblich widersprechen können. Welche Aussage stimmt?

    a) Ein Mundstück mit Baffle eignet sich besonders fürs Subtone-Spiel, weil durch das Dämpfen des Blattes zuallererst die hohen Obertöne schwinden und das Mundstück diesen Umstand durch die Verengung der Gegenwand kompensiert.

    b) Ein besonders sanft und rund klingendes Mundstück ist für das Subtone-Spiel besonders geeignet, weil es schon ohne Dämpfung in die Richtung des gewollten Klanges geht.

    Was in den Foren bevorzugt propagiert wird in solchen Fragen, sind meist bescheidene und individuelle Erfahrungen. Ich habe lange Zeit ein Meyer gespielt und würde sagen, dass es hervorragend für Subtones geeignet ist. Aber das sagt eben nur äußerst wenig über die grundsätzliche Eignung eines Mundstückes für Subtones aus.

    Welche Parameter für gelungene Subtones würde man hier anstreben?

    - Metall
    - Kautschuk
    - Backelit
    - Plastik
    - Tonaline
    - Bahnlänge
    - Bahnöffnung
    - Kammer
    - Baffle
    - Lippe
    - Mundhöhle
    - Technik
    - Blattschnitt
    - Blattstärke
    - Ligatur
     
    Rick, Bereckis, Bohemien und 2 anderen gefällt das.
  15. Guido1980

    Guido1980 Ist fast schon zuhause hier

    Manch anderer vielleicht hätte sich eventuell gefreut, den guten Rat zu bekommen, anstatt dem teuren Zubehör hinterher zu hecheln.

    Ich schreibe es mir hinter die Ohren und bin dennoch froh, dass mein Beitrag nun Bestandteil dieses Themas ist, um vielleicht andere davon abzuhalten, zunächst Mundstücke für hunderte Euros zu kaufen.

    Dir kann ich trotzdem ein Gottsu Mundstück wärmstens empfehlen, weil ich finde das es ein sehr flexibles Spiel zulässt.

    Liebe Grüße, Guido
     
    Silver, Sax a`la carte, Rick und 2 anderen gefällt das.
  16. Bohemien

    Bohemien Schaut nur mal vorbei

    Noch einmal vielen Dank für die vielen Antworten!
    Es ist da sehr viel Interessantes dabei!
    Einiges hat aber mit dem Thema selbst nur mehr sehr am äußersten Rande zu tun.

    Beiträge in Foren nennen sich “Themen".
    Ein solches ist, fällt mir immer wieder auf, manchmal auch sackrisch schnell verfehlt.

    Inhalt meines Themas bzw. Beitrags:
    A) Welches Mundstück ist ideal für Subtöne geeignet?
    (Hier sind Meinungen und Erfahrungen gefragt, "allgemein und für jede Lippe gültig” geht freilich nicht. Zumindest nicht immer.)
    Und:
    B) Hat jemand praktische Erfahrung mit den beiden Teilen, die ich oben erwähne?

    Es mag schon so sein, dass jemand mit Ofenrohren statt mit Mundstücken ebenso obertonarme Ergebnisse hinbekommt, wie mit einem 8er Otto Link.
    Bringt mich aber in meiner Frage nicht wirklich weiter.

    Was ich meine, hat nämlich nicht nur mit Erfahrung und Praxis zu tun, sondern mit einfacher und objektiv messbarer Physik.
    Manche Mundstücke erzeugen aufgrund ihrer Bauweise mehr, andere weniger Obertöne.

    Klarerweise habe ich beispielsweise in der Zeit meines Studiums auf Material geachtet, auf Bahn, Öffnung, Ligatur usw. No net na! Jahrelang sechs, sieben Stunden Spielen am Tag waren halt nämlich nur die eine Seite. Denn auch trotz Routine und (damals!) perfektem Setting in Sachen Luft, Technik und Ansatz war freilich das geeignete Material nicht nur theoretisch wichtig.
    Es gibt objektive Unterschiede.
    Mit einer 700-Schilling-Kunststoffklari mit Billigmundstück und Blechligatur hätte ich meinen Job damals wesentlich weniger gerne gemacht.

    Ich weiß nicht, wie das bei anderen ist, und bestimmt ist es manchen Musikanten wurscht, was sie an Mundstück, Blatt und Ligatur aufgesteckt haben. Ich für mich bin davon überzeugt, dass Material und Equipment durchaus fleißig mitmischen.
    (Das “AUCH" in der Behauptung, dass "auch mit meinem Larsen subtonal gespielt werden könne”, impliziert überdies ja bereits den Bestand von Mundstücken, die ganz spezifisch für Subtöne geeignet sind.)

    Ich freue mich also auf Antworten, die sich direkt auf meine Frage zeigen: Welches Mouthpeace ist – eurer Meinung nach – ideal für Subtöne geeign
    et?
    Marke, Type, Bahn etc.
     
    Guido1980, jabosax und Nemo gefällt das.
  17. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

    Das hast Du sehr nett und diplomatisch formuliert. :thumbsup:
     
    Guido1980 und jabosax gefällt das.
  18. Alex_Usarov

    Alex_Usarov Ist fast schon zuhause hier

    So einfach ist es leider nicht. Von allen Mundstücken, die ich je ausprobiert habe, war das Otto Link New York das dunkelste und weichste und das ist jetzt seit knapp 3 Jahren meins. Allerdings nur mit meinem Setup. Auf Yani TW01, Keilwerth sx90r, YTS 875EX war das Ergebnis auch beim kurzen Anspielen vergleichbar erfreulich, bei vielen anderen nicht.
    Es gibt aber ein Paar kritische Stellen: die Intonation gestaltet sich etwas schwierig, der Sound ist bei einem sehr lockeren Ansatz dreckig und charrakterlos, bei dem hohen Pitchcenter und weitere Mundaufname - metallisch und scharf. Und genau das macht es für mich attraktiv. Ich kann quasi zwischen diesen zwei extremen unterschiedich spielen, je nach Bedarf, unterschiedlich und dennoch attraktiv (für mich).
    Es lohnt sich jedenfalls, OL NY auszuprobieren.
    Ich spiele ein Jupi 700q, OLNY 7* mit Ishimori 3.5 Blättern und Francois Louis Ulitimate Ligatur. Ishimoris geben dem Sound ein Hauch mehr Obertöne, sind auch sonst sehr gut verarbeite Blätter, auch wenn teuer.

    L.G. Alex
     
    Bohemien gefällt das.
  19. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

    R.I.mP.

    rest in mouthpeace :D

    SCNR :kiss:
     
    Rick und Bohemien gefällt das.
  20. Bohemien

    Bohemien Schaut nur mal vorbei

    Das muss ich jetzt so stehen lassen. Wäre rückgratlos von mir, es jetzt im Nachhinein auszubessern.
     
    Nemo gefällt das.
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden