Tenor - Mundstück - weicher Ton

Dieses Thema im Forum "Saxophone" wurde erstellt von Bohemien, 8.Januar.2026.

  1. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Der Verrückte am Altsaxophon :cool:
     
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  2. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Und Erfinder des Raumklanges :)
     
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  3. Alex_Usarov

    Alex_Usarov Ist fast schon zuhause hier

    O, Kacke! Bitte um Entschuldigung. Und Coltrane spielt auch hier ein Link?
     
  4. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

    Der spielt Atmos Surround.

    SCNR:laugh:
     
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  5. quax

    quax Gehört zum Inventar

    images(13).jpg Dolphy
     
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  6. Sebastian

    Sebastian Ist fast schon zuhause hier

    Der Solist in der Stelle ist Eric Dolphy - am Altsax. @Alex_Usarov : Man sieht so zwischen 2:33 und 2:45, dass Coltrane hier auch sein Metall-Link spielt - laut SOTW-Überlieferung ein Tonemaster 5* oder 6 (auch mit langer Bahnkurve, wie in der Produktion der 40er üblich), dazu 4er Rico Blätter.

    Coltrane hebt sich soundmäßig echt von seinen Zeitgenossen ab - er hatte sich ja auch einen Baffle in sein Mundstück reingemacht, das wird schon was ausgemacht haben.

    Das er bei ner lauten Uptempo-Nummer keinen Subtone spielt, ist klar - aber hört wer bei seinen Balladen nennenswert Subtone im Spiel?


    Einen kurzen Abstecher in die Soloist-Welt hatte er wohl tatsächlich auch mal unternommen:
     
    Zuletzt bearbeitet: 9.Januar.2026
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  7. Tobias Haecker

    Tobias Haecker Ist fast schon zuhause hier

    Vielleicht hat es schon jemand erwähnt, aber zumindest hab ich auf den ersten 2 Seiten das nicht gefunden und ich checke nicht 100 Posts um zu überprüfen, ob ich jemanden wiederhole.

    In meiner Erfahrung ist auch die Blattwahl/Stärke sehr entscheidend. Korrekterweise wurde jetzt mehrfach erwähnt, dass High Baffle/Small Chamber Mundstücke Subtones eher erschweren.
    Ich erkläre das meinen Schülern zumindest so, dass alles, was für eine schnelle, leichte, sofortige Absprache des Blattes gut ist, Subtones erschwert, da bei diesen das Blatt eben nicht voll durch schwingt sondern ein Teil der Luft “verschwendet durch bläst".
    Neben einem chilligen Jazzmundstück (lange bahn, dicke kammer low baffel) empfehle ich für den Staubsauger Sound härtere Blätter die auch ein dickeres Herz haben.
    Natürlich brauch das auch einen fortgeschrittenen Ansatz und Stütze damit das klappt. Beißen darf man da halt gar nicht.
     
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  8. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Das stimmt nur IMHO nicht.
    Es klingt halt anders, wie schon im Thread erwähnt.

    Was im Thread immer wieder durcheinandergewürfelt wird ist Subtone ohne S hinten und "luftig" spielen. Das sind unterschiedliche Dinge (ja, wurde auch schon erwähnt).
    Ehrlich gesagt, ich finde das "s" hinten blöd und verwirrend.
    Es gibt keine "Subtones", es gibt die Spielweise "Subtone", wo eben durch Gewusst-Wie-Dämpfung die tiefen Frequenzen geboostet werden.
     
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  9. Tobias Haecker

    Tobias Haecker Ist fast schon zuhause hier

    Für mich klingt es, als würdest du was anderes meinen als ich und hast eine eigene Definition. Und widersprichst dann dem, was ich meine.

    In meiner Wahrnehmung spricht die Masse von SubtoneS und meint damit zusätzliche Luftgeräusche im Sound und eben nicht nur einen Klang, bei dem die oberen Frequenzen gedämpfter sind.
    Offensichtlich zwei verschiedene Sachen und mein Ratschlag hilft bei dem, was ich gemeint habe.
    Ist nicht der einzige Weg.

    Und so wie ich die Ausgangsfrage verstanden habe, ging's auch um den Luftgeräuschanteil.
    Aber da darf mir der ursprüngliche Fragensteller gerne widersprechen, falls ich ihn da missverstanden habe.

    So long
     
  10. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Also ich habe schon oft genug Big-Band-Noten gespielt, wo in Teilen "subtone" und anderen "full tone" stand.
    Ich glaube nicht, dass es da um Luft im Ton ging.
    Naja, was heißt wohl die Vorsilbe "sub". Mehr Luft?
    Oder mehr Tiefenanteile im Sound?
    Subwoofer, Submarine, Subkutan?

    Nicht, dass nicht zusätzlich Luftanteile beim Anblasen hörbar sein können, aber das hat mit "Subtone" nicht notwendigerweise zu tun.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.Januar.2026
  11. tehjay

    tehjay Kann einfach nicht wegbleiben

  12. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    BTW:
    Eric Alexander sagt in einem Video mit unterirdisch schlechter Tonqualität, dass Coltrane bei "Too Young To Go Steady" im höheren Register Subtone spielt.

     
  13. Tobias Haecker

    Tobias Haecker Ist fast schon zuhause hier

    Ich meine, dass es allen im Musik-Bereich (gerade in der Jazzedukation) gut daran täte, sich bei der Genauigkeiten von Begriffen zu entspannen. Es ist nicht so, dass es einen harten Duden gibt oder wissenschaftliche Einheitsnormen für viele Begriffe in dem Bereich gibt.
    Zumal gefühlt jeder Jazzmusiker mit seiner eigenen Methode daher kommt und dann werden gerne mal Begrifflichkeiten durcheinander geworfen.
    Nur weil dann zwei Leute bei einen Begriff unterschiedlich zwei verschiedene Sachen meinem, heißt noch nicht, dass sie nicht beide recht haben.
    (Beispiel: Kurzschrifft für Akkorde von Jazzern)

    Für das was du unter Subtone verstehst hilft mein Tipp wirklich nicht. Aber ich denke, dass deutlich war, was ich mit SubtoneS gemeint habe.
    Und meines Erachtens verstehen auch die meisten das unter “SubtoneS"
     
  14. Blofeld

    Blofeld Ist fast schon zuhause hier

    @Analysis Paralysis @Tobias Haecker Das Präfix "sub" in Subtone kommt bekanntlich von lat. sub = unter. Wie in "subconscious", "subdued" oder "subtropical". Ich würde es nicht mit "mehr Tiefenanteil" übersetzen, sondern als "unterschwelligen Ton". Das impliziert sowohl gedämpfte Höhen als auch einen gewissen Luftanteil. Fazit: Ihr habt beide recht! Ist das nicht toll?
     
    Sax a`la carte und Rick gefällt das.
  15. Tobias Haecker

    Tobias Haecker Ist fast schon zuhause hier



    Sag ich doch :cool:
     
  16. Blofeld

    Blofeld Ist fast schon zuhause hier

    Ich bin gerade im Urlaub und vertreibe mir die Zeit damit, selten benutzte Mundstücke hervorzukramen und ein bißchen damit herumzuspielen. Heute habe ich mir ein Stephen Riley meets Joe Lovano Extreme Subtone Setup zusammengebaut, bestehend aus einem Francois Louis Spectruoso .137 (entspricht 10*) und einem 3 1/2 Blatt (sorry, 5er hatte ich gerade nicht zur Hand ;-) In der Kombi dann doch schon ein hübsches Brett. Es läßt sich spielen, klingt auch ganz interessant, Subtone geht von oben bis unten, aber es reagiert langsam, der Ton ist unscharf und bei längeren Passagen wird's anstrengend und die Luft wird knapp. Nett, aber nix für den Alltag.
     

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