Band in a Box 2026

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von Amadeus, 15.Februar.2026 um 12:34 Uhr.

  1. Amadeus

    Amadeus Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Zusammen,

    seit in paar Wochen trage ich mich mit dem Gedanken mir Band in a Box zu kaufen, aber es gibt unterschiedliche Versionen von Pro, Mega, Ultra bis hin zur Profi Version. Nun habe ich mir in You Tube die Videos von Ralph Schmidt zum Thema angesehen, wobei ich aber nicht weiss welche Version er verwendet. Abgesehen davon habe ich mit M3C Musik in Berlin telefoniert und habe erfahren, das für Mac eine 2026 Version März/April herauskommen soll, während die Windows Version schon seit Dezember 2025 auf dem Markt ist.

    Das war das Intro, jetzt der Call und Response Teil:

    1. Weiss jemand von euch worin sich die 2026 Version von den Vorgänger Versionen unterscheidet? Es sollen lt. M3C einige Veränderungen stattgefunden haben.

    2. Mit welcher der oben genannten Versionen hat jemand von euch welche Erfahrungen gemacht?

    3. Hattet ihr beim Aufnehmen mit Band in a box Probleme mit Latenzen?
    4. Wie habt ihr, wenn welche auftraten diese behoben.

    Outro:

    Besten Dank für eure Rückmeldung verbunden mit ebensolchen Grüßen

    Amadeus
     
  2. Hewe

    Hewe Strebt nach Höherem

    Hallo, ich weiß nicht, ob ich den Kern Deiner Frage beantworte. Ich verwende BIAB schon seit vielen Jahren. Allerdings nicht zum Aufnehmen, sondern eher zum Erstellen von Playbacks. Man kann ja Melodie und Harmonien eingeben und das ganze dann in verschiedenen Tempi, Tonarten und Styles verändern. Aufnehmen tue ich dann mit Ableton. Man kann auch bei BIAB Jazz-Standards erstellen und sich damit eine Übe-Möglichkeit erschaffen - z.B. erst langsam mitspielen und dann das Tempo steigern. Für mich also eher ein Übeprogramm. Durch die erhältlichen Real-Styles gibt es zwar schon den Anhalt für eine "richtige" Begleit-Band, aber so ganz ist es mit meiner Version Pro nicht überzeugend. Gerad was man am leichtesten in dieser Software wohl instalieren könnte (das Schlagzeug) überzeugt mich nicht. Es gibt in der Pro-Version keine "gerührten" Besen, was ich für Balladen sehr vermisse. Vielleicht haben höher wertige Ausgaben da mehr zu bieten. Freundliche Grüße von Hewe
     
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  3. kindofblue

    kindofblue Strebt nach Höherem

    Ich habe eine ältere Vollversion. Also mit externer Festplatte und brauche die sicher einmal wöchentlich.
    Auf die Vollversion kannst du gut verzichten oder bei Bedarf später updaten. Da sind nur 1000de Sounds drauf.
    Übrigens der Kundenservice von BIAB ist excellent. Falls du dort Probleme wegen Latenz hast (selber keine Ahnung es das ist, hüstel hüstel) die helfen super und sind leicht erreichbar.
     
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  4. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    Ich habe auch BIAB in der Ecke liegen. Mir war es zu kompliziert und irgendwann habe ich auch keine Upgrades mehr gekauft.

    Die Frage ist, was du erreichen möchtest.

    Zum Üben bzw. Standards zu erlernen, empfinde ich IReal deutlich komfortabler.

    Möchtest du selber Aufnahmen mit "virtueller" Jazzband erstellen, finde ich Quartet ausgezeichnet!
     
  5. Werner

    Werner Strebt nach Höherem

    Muss man bei Quartett ein Abo schliessen, also eine monatliche Zahlung leisten?
    Merci im Voraus
     
  6. Werner

    Werner Strebt nach Höherem

    . . . habs gefunden, Danke, man braucht nur einmal Zahlung
     
  7. khayman

    khayman Ist fast schon zuhause hier

    Derzeit aber nur für Apple Devices verfügbar.
     
  8. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    Sorry, dies stimmt!
     
  9. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Ich finde BIAB eigentlich ganz nützlich, um sich Playalongs zu basteln, obwohl es hoffnungslos unübersichtlich ist.
    Ich habe eine relativ alte Version (2020 für Mac, glaube ich) und sehe keinen Grund für ein Update - die jährlich groß angekündigten, grundlegenden Neuerungen sehe ich immer nicht (oder sie sind für mich nicht relevant).
    Wenn ich mit Playalong aufnehme, dann in Logic, wo ich mir die BIAB-Ausgabe als WAV exportiert reinziehen kann, wenn nötig auch in separaten Spuren pro Instrument.

    Zum Üben bastle ich mir lieber Akkordfolgen in BIAB als in iReal (das klingt so dermaßen synthetisch, dass es eigentlich nur als Referenz für Changes auf Jams wirklich taugt). In BIAB kann ich ein bisschen besser steuern, wie es klingen soll - also, wie deutlich bestimmte Akkordelemente ausgespielt werden.

    Quartet ist musikalisch um Welten besser - aber eben auch auf die vorhandenen Titel in dem Stil beschränkt, in dem sie eingespielt wurden.
     
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  10. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Ich hatte früher Band in a Box, bis ca. 2012. Dann bin ich komplett auf iReal geschwenkt, weil es mir zum üben das gab was ich brauche und mir permanent vor Augen hält, dass ich das alles nur mache, um mit echten Menschen zu spielen. BIAB klang hundertmal besser, war aber zumindest damals auch zu offensichtlich synthetisch. Am Ende nicht realer als das andere. Bei der Quartett App bin ich zum ersten Mal wieder weich geworden, aber das ist doch was anderes, man kann ja nichts basteln.
     
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  11. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    Bei der Vielzahl der Standards bei Quartett-App vermisse ich im Grunde nichts. Gerade mit dem Kontrabass spiele ich gerne mit.

    IReal nutze ich um bestimmte Harmonieabfolgen zu üben.

    Am Ende geht es auch bei mir nur um das Musizieren mit echten Menschen.
     
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  12. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Das ist ohne jede Frage das beste Playalong.

    Leider kennen wir alle Situationen, wo das nicht geht - da kommen dann BIAB, Quartet (und die gut „bastelbaren“ SessionBand Apps vom gleichen Anbieter) oder sogar iReal wieder zurück ins Rennen, um mal zu simulieren, wie es ist, ein Stück komplett durchzuspielen und nicht nur diese schräge Modulation in der Bridge zu üben.
     
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  13. scenarnick

    scenarnick Admin

    Aber um an diesen Punkt zu kommen, dass man ein Stück gut genug kennt um es mit echten Menschen zu spielen, bieten sich die digitalen Helferlein an. Üben: Digital. Proben oder musizieren: gemeinsam mit Menschen.
     
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  14. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Das sehe ich - inzwischen - fundamental anders.
    Es gibt nicht so etwas wie „gut genug“ weil es immer noch besser geht.

    Es gibt höchstens in bestimmten Kreisen ein „zu arrogant“, um mit weniger Begabten oder weniger Fortgeschrittenen zu spielen (und wenn aus Versehen doch, um dann sofort ins übelste „Musiciansplaining“ zu verfallen).

    Ich erinnere mich da an einen insgesamt hochklassigen Workshop, in den ein noch sehr unsicherer Altospieler hineingeraten war.
    Dank der Hilfsbereitschaft der Dozenten und der Toleranz der Teilnehmer (und umgekehrt) wurde der im Rahmen seiner Möglichkeiten mitgenommen und optimal in Szene gesetzt.

    Ich selbst bin inzwischen lieber der schlechteste Musiker in einer echten Band, als der beste Playalongspieler in meinem Kämmerlein.

    Und umgekehrt spiele ich in meinem BigBand-artigen Grossensemble (6 Klarinetten, 8 Alto, 3 Tenor, 2 Trompeten, 2 Gitarre, Bass, Piano, Drums) geduldig auch 50x die acht Takte, bei denen es bei den Alti immer klappert, so konzentriert und präzise, wie es mir möglich ist.

    Und ja, natürlich wird man sich überlegen, mit wem man als Ensemble auf eine Bühne geht, um ein gemeinsames Repertoire vor Publikum zu spielen (also keine Jam Session). Das hat aber nur am Rande mit „gut genug“ zu tun.

    Die ganzen digitalen Helferlein haben mich in drei Jahren nicht so weit gebracht, wie echte Musiker in drei Wochen. (Bildlich gesprochen)
    Deshalb verkümmern sie inzwischen bei mir, um gezielt Changes zu üben oder um eine ungewöhnliche Form besser ins Ohr zu kriegen.

    Genau das:

     
  15. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    Ich glaube, da gibt es keinen Widerspruch.

    Ich denke, dass @scenarnick es so meint, dass man sich auf die Proben sich genügend vorbereitet.

    Natürlich übe ich meine Stimmen für die BigBand vorab, damit in der Probe grundsätzlich das Zusammenspiel erarbeitet wird. Dies ist leider nicht bei allen der Fall.

    Die Bands und meine Projekte waren und sind bei mir die größte Motivation zu lernen.

    Inzwischen ist es mir aber nicht nur wichtig, in den Ensembles "zu funktionieren", sondern auch meine musikalischen Grundfähigkeiten zu verbessern (Gehörbildung, Gesang, Intonation, Rhythmik, Melodiebildung ...). Dies ist ein wichtiger Bestandteil meines Instrumentalunterrichts und meiner "Heimarbeit" und zunächst unabhängig von der Ensemblearbeit zu sehen.

    @Amadeus BIAB erfordert aus meinen Erfahrungen sehr viel Einarbeit. Wenn du für dich zuhause "Jazzaufnahmen" erstellen willst, kann BIAB weiterhelfen. Mit IReal (flexibel, aber "synthetischer" Sound) und Quartet (inflexibel aber natürlicher Sound) kommst du mit den entsprechenden Einschränkungen deutlich schneller zu Ergebnissen.
     
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  16. scenarnick

    scenarnick Admin

    Ich habe @Silver s Kommentar auch nicht als Widerspruch gelesen, sondern als Ergänzung. Wir drei sind uns einig, denke ich.
     
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  17. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Genau. Das Prinzipielle hat man rel. schnell raus, hat aber dafür oft Mühe, die Spreu vom Weizen zu trennen, weil man kaum den Überblick hat über all das Zeugs, was da mit eingebaut ist.
    Die Oberfläche ist schon sehr gewöhnungsbedürftig- es sei denn, das hat sich nun in den neueren Versionen geändert.
    Noteneingabe kann das Programm zwar, aber die Art und Weise wie das erfolgt habe ich immer als obergrottig erlebt.
    Schön ist, wie man Akkorde ganz einfach direkt aus der Tastatur einfügen kann.

    Insgesamt kommt mir das Programm so vor, als hätte man mal ein Häuschen gebaut und dann nach und nach den Keller ausgebaut, den Estrich isoliert, hier eine Dusche eingebaut, da einen Anbau angehängt usw.
    Ich habe jetzt schon länger keine UpDates gemacht, mag mich aber noch erinnern, dass die Mac Version immer hintennach kam und deutlich mehr Bugs hatte als die PC Version. Mein Händler, sehr versierter BIABler hatte mir damals von MAC abgeraten. Was ich aber nicht hören wollte :)
     
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  18. mato

    mato Strebt nach Höherem

    Ich glaube, das beschreibt es ganz gut. Wenn man nicht andere Programme als Maßstab nimmt, kann man die Oberfläche von BiaB jedoch auch direkt als charmant wahrnehmen. ;)
    Die Noteneingabe mag ich nun wiederum sehr gern und nutze die häufig für eigene Sheets. Das festgelegte triolische 8tel Raster macht es für Jazz-Sheets ziemlich komfortabel und schnell. Einzig die eingeschränkten Möglichkeiten das Layout zu bearbeiten sind ärgerlich.
     
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  19. Werner

    Werner Strebt nach Höherem

    Das triolische Raster kann man durch Wählen eines styles mit geraden Achteln in ein 16tel Raster ändern.
    (Die Noteneingabe für EINSTIMMIGE Stücke, also zB. Melodien finde ich genial. Das Eingeben einer Note (oder Pause) kürzt die vorherige Note automatisch so, das die neue Note direkt anschliesst, gleichzeitig Überlappungen vermieden werden. Die neue Note bekommt eine Länge von ich glaube 8 Vierteln, und wird wieder durch Eingeben einer neuen Note entsprechend gekürzt. Das spart massiv Zeit des jeweiligen Anwählens der Notenlänge.)
     
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  20. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Ah...ja, o.k. wenn man sich mal daran gewöhnt hat, geht es wohl. Ich habe mich sehr schwer getan damit. Vor allem Korrekturen habe ich nie wirklich geschafft ohen dass mir alles durcheinader geriet :)

    Sehe gerade, dass auch @Werner lobend darüber spricht :) Vielleicht bin ich ja der einzige Unbegabte damit :)
     
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