Keilwerth Saxophone

Dieses Thema im Forum "Saxophone" wurde erstellt von MathieuR, 28.Februar.2026 um 20:47 Uhr.

  1. MathieuR

    MathieuR Kann einfach nicht wegbleiben

    Noch eine ganz andere Frage, die mir gestern im Zusammenhang mit dem ausprobieren kam.
    Ich habe grundsätzlich Schwierigkeiten mit schnellen Wechseln vom C‘‘‘ auf G‘‘.
    Da muss ich i.d.R. richtig „arbeiten“, dass es nicht quietscht / blockiert. Ich weiß, dass liegt am Ansatz und ich übe nicht intensiv genug.
    Bei nahezu allen anderen Instrumenten (Forestone, Yamaha, etc,) war es so schwierig wie bei meinem jetzigen Yani (T900 my).
    Das Yani TWO32 sowie das Keilwerth Shadow haben diese Problematik nahezu komplett verschwinden lassen. Woran liegt das? Aufbau der Mechanik, S-Bogen? Ich hab keine Ahnung.
    Vielleicht gibt es ja, abgesehen vom üben, eine Möglichkeit, das Thema auch mit meinem jetzigen Sax besser in den Griff zu bekommen.
     
  2. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Wahrscheinlichster Grund: Polster dicht und die Kopplungen gut eingestellt.

    Wenn die dahingehend gut funktionierenden Hörner (Yana, Keili) beim gleichen Saxdoc stehen, wie die nicht so gut funktionierenden (Yamaha, Forestone), würde ich mir Gedanken über die Wahl des Reparaturbetriebs/Händlers machen… dann werden dort möglicherweise Hörner einfach nur ausgepackt. Das kann man mit einem neuen Yanagisawa problemlos machen, bei einem neuen Keilwerth war es vielleicht an dieser Stelle Glück. Ein neues Yamaha und insbesondere ein neues Selmer braucht Zuwendung, wenn es aus der Fabrik kommt. Über Forestone kann ich nichts sagen.
     
  3. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    Ich habe viele Jahre zwei ältere Keilwerth Toneking Special als Alt gespielt.

    Richtig warm bin ich mit diesen nicht geworden und für mich war dann das Ref54 eine Wohltat.

    Für meine Frau hatte ich damals nochmals älteres ein Keilwerth Alt günstig kaufen können.

    Es ist so, wie die vorherigen.

    Aus meinen Erfahrungen sind die neueren teureren Keilwerth nicht mit den alten Tonekings vergleichbar.

    Die alten Tonekings sind kernig, sehr substanziell und haben ihre Fans tatsächlich eher im Rock und Blues.

    Die Shadows haben ihre eigene Anhängerschaft und sind ein Zwischending zwischen den alten Tonekings und tatsächlich modernen Instrumenten. @Sandsax kann dir hierzu wesentlich mehr Infos geben. Er kennt auch unterschiedliche Keilwerths.

    Probier mal ein älteres Toneking aus; denn sie werden relativ günstig gehandelt.

    Ich meinte aber im vorherigen Beitrag aber, dass du konkret das konkret angespielte Shadow intensiver testen solltest und dann bei weiterer Begeisterung dieses auch eventuell kaufen solltest.

    Ich empfinde das Shadow persönlich preislich im Vergleich zum T-WO20 zu teuer.
     
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  4. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    Ich bin da bei @Silver.

    Die teuren Instrumente scheint der Saxdoc bereits in der Hand gehabt zu haben.

    Da sollten sich alle genannten Instrumente analog gut funktionieren.
     
  5. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Wenn du im Rhein Main Gebiet wohnst, kannst du das bei mir gerne tun
     
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  6. MathieuR

    MathieuR Kann einfach nicht wegbleiben


    Cool, Danke für das Angebot!
    Ich wohne zwar nicht im Rhein - Main Gebiet aber ich bin beruflich oft in allen Regionen Deutschlands unterwegs und komme ggf. bei Gelegenheit gerne mal auf dein Angebot zurück. Danke!
     
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  7. Gerrie

    Gerrie Strebt nach Höherem

    Das Toneking Special habe ich sehr gerne gespielt.

    Das Shadow SX90R konnte ich testen und war hin und weg. Hätte es sogar relativ günstig bekommen.
    Dann konnte ich das SX90R haben, das deutlich weniger gekostet hat und auch sehr überzeugend war. Es wurde von Armin Weis noch optimiert.

    Irgendwann hat sich die Möglichkeit ergeben Bari zu spielen. Das war für mich schon immer der Wunsch. Nach Corona sind einige nicht mehr aufgetaucht. Dann ergeben sich manchmal solche Entwicklungen.

    Mittlerweile kommt das Tenor nur noch selten zum Einsatz.

    Auf der Messe konnte ich letztes Jahr ein Bari SX90R Shadow testen. Hammer Sound. Da war für mich die Ergonomie nicht so angenehm. Liegt aber an mir und den Einschränkungen in den Finger.

    Grüsse Gerrie
     
  8. AltoBari

    AltoBari Ist fast schon zuhause hier

    Für 13.000€ muss man auch was erwarten dürfen!
     
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  9. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Das sehe ich selbst bezogen auf das "einfache" newking so. Ich muss zwar auf hoch-fis verzichten, spare aber mehrere 1k€. Klanglich kann der König aber locker mithalten..
     
  10. MathieuR

    MathieuR Kann einfach nicht wegbleiben

    Gibt es ein spezielles älteres Keilwerth Modell, welches ihr im Vergleich zu dem Shadow bzw. den Neusilber Korpus Varianten empfehlen würdet? Also welches alte Modell kommt den heutigen relativ nahe?
    Nochmals Danke für euren Input!
     
  11. MathieuR

    MathieuR Kann einfach nicht wegbleiben


    Interessant. Also denkst du, dass ich mit einem 100% perfekt eingestellten Sax (meinem Yani 900my) das Problem genauso gut in den Griff bekommen könnte wie mit dem Keili und dem TWO32?
    Mein Sax kommt ja frisch aus der Inspektion (die ich einmal jährlich machen lasse) und das Problem ist unverändert da.
    Auch wenn ich bis dato zufrieden und überzeugt von meinem Saxdoc bin, sollte ich vielleicht mal eine zweite Person drüber schauen lassen (insbesondere weil ich selbst 0,0 Ahnung habe).

    Gibt es eurerseits Empfehlungen für richtig, richtig gute Saxdocs im Umkreis von ca 200km von Trier? Die wäre ich bereit zu fahren. Alternativ andere Saxdocs in DE bei denen ich das ggf mit Geschäftsreisen verbinden kann?
    Sowohl Toko in Pinneberg, als auch Armin Weis in Marburg sind leider Ecken, in die ich sehr, sehr selten hinkomme.
     
  12. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Also ich habe große Hände und spiele u.a. auch yana 991 Alto. Ich finde nicht daß es filigran ist.
    Also wenn ich das mit einem Grassi vergleiche vielleicht...
     
  13. Gerrie

    Gerrie Strebt nach Höherem

    @MathieuR

    Da gibt es wie immer sehr unterschiedliche Meinungen.

    Das Shadow spielt für mich klanglich und von der Ansprache als auch bei den € in einer Liga.

    Das normale SX90R war eben weniger unvernünftig.

    Mit dem Toneking Special bist Du aus meiner Sicht nahe dran.
    Ergonomisch sind diese Hörner für mich akzeptabel.
    Die Details kenne ich nicht. So wie ich gelesen habe gab es von den ersten Modellen bis zum Schluss auch ein paar Änderungen.
    Tonlöcher gerollt, nicht gerollt……
    Mit etwas Glück bekommt man so was unter 2.000 € incl GÜ.

    Um das Testen kommst Du nicht herum.

    Ich habe mir ein überholtes Toneking Special schicken lassen und meinte das ist besser als meins. Dachte ich verkaufe meins. Die Aufzahlung wäre überschaubar gewesen.
    Die Intonation war für mich schwerer zu beherrschen. Ich konnte es zurückgeben und habe meins behalten.

    https://www.saxophonforum.de/thread...ischen-keilwerth-toneking-und-new-king.44362/

    Hier noch ein paar Interessante Informationen

    Grüsse Gerrie
     
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  14. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Du greifst das hohe C der zweiten Oktave und bindest runter auf das mittlere G der zweiten Oktave und der Ton zickt? Quietscht er oder grunzt er tief, bevor er losgeht?
     
  15. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Ich will es mal so sagen: wenn nicht irgendetwas anderes an Deinem 900my (und den anderen Instrumenten) ist, sollte das genauso gut von C (Mittelfinger links + OK) zu G (3 Finger links + OK) und umgekehrt ansprechen, wie jedes dichte und gut eingestellte Sax - egal, welche Marke.
    Voraussetzung ist natürlich. Dass alle Klappen gleichzeitig gedrückt/geöffnet werden - aber das ist markenunabhängig, obwohl es sich von Modell zu Modell anders anfühlen kann.

    Die Kopplung der Klappen an der linken Hand über die lange Koppelstange und das mitbetätigte Bb ist schon Feinarbeit und durchaus davon abhängig, welches Material von Polster über Filze bis Korke verwendet wurde (u.a. in Verbindung mit der Steifigkeit der Mechanik und der Federrate und -vorspannung). Beim G gibt es dort also vier mögliche Stellen, die blitzen können, beim C immerhin zwei.

    Zu Deiner Frage nach einem Saxdoc in der Gegend Trier +200km kann ich nichts sagen.
    Außer, dass ich zu meinem Saxdoc inzwischen 1500km nach Pinneberg fahre. Einfach…
    Und wenn ich mich richtig erinnere, kommt der sogar ursprünglich aus Trier.:)
     
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  16. Woliko

    Woliko Strebt nach Höherem

  17. MathieuR

    MathieuR Kann einfach nicht wegbleiben

    Genau so ist es Guiseppe. Ich würde es als quietschen beschrieben, es kommt mir aber auch so vor als würde der Ton „blockieren“. Ich tue
     
  18. mato

    mato Strebt nach Höherem

    Ich kenne sowas ähnliches bei Bindungen vom A2 zum D2. Da ertönt bei D entweder das A weiter als Oberton oder es gibt andere Geräusche. Den Grund konnte ich bei mir zweifelsfrei als Greifungenauigkeit des linken Mittelfingers identifizieren. Und das kann tatsächlich auch von Sax zu Sax unterschiedlich sein, je nachdem wie gut die Klappen unter den Fingern liegen. Vielleicht konzentrierst du dich ja mal auf die Synchronizität deiner Finger und schaust, ob es besser klappt?!
     
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  19. MathieuR

    MathieuR Kann einfach nicht wegbleiben

    Danke auch für den Input. Das probiere ich in jedem Fall mal aus!
     
  20. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Ich denke da an 3-4 Möglichkeiten:
    1. Die Finger sind nicht synchron, wie @mato schreibt. Mach es bewusst schrittweise, erst Zeigefinger dann Ringfinger und umgekehrt. Du solltest merken können, ob es daran liegt.
    2. Es ist was undicht, wie @Silver vorschlägt. Gerne z.B. die kleine Klappe oberhalb des h mit dem linke Zeigefinger, die von dem anderen mitgenommen wird. Wenn sie (oder eine andere) noch minimal offen steht, blockiert der Ton kurz wenn man nicht sehr viel Luft gibt. Drücke sie mit der rechten Hand zu und schau ob es noch da ist.
    3. Die Korpus Oktavklappe ist nicht ganz frei. C nutzt die Oktavklappe am Bogen, G die am Korpus. Ist eine verschmotzt, kommen manche Töne schlechter. Pfeifenreiniger oder Zahnzwischenraumbürsten sind dein Freund.
    4. Der Effekt der Korpusoktavklappe ist gering und du musst mehr mit dem Mund machen, um den richtigen Ton zu treffen. Hier unterscheiden sich meines Erachtens verschiedene Hörner, beim einen macht sie mehr (da in Relation größer ), beim anderen weniger. Da hilft nur mehr üben, anderes Horn oder vom Spezialisten diesbezüglich mal anschauen lassen.
     
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