Musikzimmer mit Home-Recording Ecke aufbauen

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von bertold, 27.März.2026 um 12:08 Uhr.

  1. bertold

    bertold Schaut öfter mal vorbei

    Das soll ein "demnächst langzeit nebenher Projekt" irgendwann dieses+nächstes Jahr sein, weil ich noch keine Ahnung habe und haupt Fokus auf Spielen lernen liegt. Einerseits einfach Musik/Hörspiele/Radio hören. Und andererseits dann eigene Musik machen + wie @Wuffy was daraus zaubern.

    In eigenem sanierten Altbauhaus: kleiner 12qm Raum ist jetzt da, Instrumente (Klavier, Sax, Harfe) Gästebett und Bücherwand stehen da auch schon drin. Wird also recht voll.

    Eine Ecke "in der Bücherwand(?)" soll *kleiner* Bereich sein für die Technik mit Stuhl davor. Ich möchte am Raum paar akkustische Verbesserungen machen, weil ich nicht alleine lebe darf das aber nicht überborden (optisch und finanziell). Ggf lege ich Kabel aus dem Fenster raus und mach Freiluftaufnahmen vorm Acker im Wind, wenns akkustisch nicht passt.

    Einerseits will ich da gebrauchte HiFi Stereo anlage haben. (Verstärker, CD+Kassette+extern MP3/Laptop ggf Schallplatte oder Radio als input). 2 Lautsprecher hab ich, rest muss ich noch holen. Das wäre nice wenn ich das auch in das Aufnehmen-System integriert bekäme.

    Dann die Aufnahmetechnik. Paar sachen habe ich schon zusammengehamstert (Linux-Laptop, gebrauchtes M-Audio Fast Track Ultra 8R, Akai MPK49 Keyboard, 1 Kondensator-Mic + Ständer+Pop-Schutz). Ich will kein Geld für Software ausgeben - alles Opensource. Da fummel ich mich schon rein. Aber was die Hardware angeht bin ich Laie, noch mehr was die eigentliche Praxis des zusammenstecken und aufnehmen und mischens angeht. Auch was die "Wo stelle ich MICH und die Mics und die anderen DInge hin, damit die Aufnahmen doll werden..." das muss ich nach und nach ausprobieren und lernen.

    Aber viellecht kann @Wuffy und wer noch alles mal seine Erfahrungen reinwerfen.

    Zuerst würd ich gern die (gebrauchte) HiFi Anlage da haben (alleine für Playalongs). Ich habe eh meinen Tinnitus, also muss das nicht unsummen an Geld kosten - aber die 50cm hohen Boxen von Monitor Audio waren mal recht hochwertig und wollen dennoch bespielt werden :cautious: ich mag nicht wenns rauscht und klirrt.
    VIelleicht habt Ihr da paar Ideen (Gebrauchter Verstärker von Rotel oder so + CD Spieler + xxx)
     
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  2. The Z

    The Z Ist fast schon zuhause hier

    Genau das läuft bei mir auch im Atelier. Problemlos.

    Abhören und mischen würde ich nicht über eine HiFi-Anlage. Da kann ich empfehlen doch noch etwas in Aktivstudiomonitore zu investieren. Ich hab hier die JBL 305P MkII stehen, mische darüber, höre aber auch Musik.
     
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  3. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

  4. Dr-Dolbee

    Dr-Dolbee Ist fast schon zuhause hier

    Schönes Projekt! Mir ist aber nicht ganz klar was die Fragestellung ist. Willst du Ideen für HiFi-Komponenten haben?

    Bezüglich Studiomonitoren bin ich überhaupt kein Fan von den günstigen Geräten. Bevor ich mir Monitore aus der 300-500 € Kategorie kaufen würde, würde ich das Geld lieber in ordentliche Kopfhörer investieren und mit denen mixen. Ich behaupte, dass das Geld da besser angelegt ist und der Nachteil des Mischers mit Kopfhörern kleiner ist als der Nachteil von einfachen Monitoren in mäßiger Raumakustik.

    Wenn dein Raum schön vollgestellt wird, ist das für die Raumakustik aber meist erst mal ne gute Sache weil der Schall gestreut wird (Diffusion). Das reduziert Flatterechos. Wenn der Nachhall wirklich zu lange sein sollte, hilft auch erst mal eine dicke Couch, ein paar (dickere) Gardinen/Vorhänge. Auf keinen Fall alles mit so nem Noppenschaumstoff oder so zuballern. Das wird dann dumpf aber nicht schön. Eine perfekte Raumakustik wäre ein Millionengrab aber man kann sich nach meiner Erfahrung einfach mal rantasten und ggf. mit einzelnen Akustikelementen ergänzen.
     
  5. FraRa

    FraRa Ist fast schon zuhause hier

    CD und Kassette sind ja so langsam völlig out und überflüssig. Haben grade letzet Woche einen Müllsack CDs zum Recyclinghof gebracht (die gute Sachen vorher in MP3 verwandelt, vor allem fürs Auto, wo CDs auch nicht mehr gehen, nur USB-Stick.
    Ich habe ja selbst zuhause ein winziges Studio unterm Dach, und dafür braucht man:
    -eine gute DAW (bei mir Cubase)
    -zwei anständige Boxen
    -mindestens ein gutes Mikro
    -gute Kopfhörer.
    Und Akustikdämmung an der Wand (gibts ganz gute Schaumstoffpanele bei Thomann, aber bei Hornbach habe ich auch schon Brauchbares gesehen.
    Mit Minimalausstattung bei der DAW und viel ebay-Schnäppchen kommt man unter Tausend raus.
    Wenn man für die nicht wenigstens bereit ist, kommt halt keine gute Musik raus.Vor allem bei der Abhöre (Boxen, Kopfhörer) sollte man nicht geizig sein, sonst wundert man sich später, wie doof das klingt, was man gemacht hat.
    Die Frage ist halt immer: will ich Qualität machen oder bloß ein bisschen rumdudeln. Qualität kostet, und andere aus meinem Bekanntenkreis geben für Modellbahn oder Mopped oder Rauchen wesentlich mehr aus.
     
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  6. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Das unterschreibe ich.
    Ich habe Adam Aktivmonitore, die sicher nicht zu den schlechtesten zählen.
    Aber was nützt es mir wenn ich den Abhörraum nicht habe?
    Daher mische ich auch per KH. Ein Schmankerl dazu:
    Ich hab mir vor einiger Zeit einen Neumann KH gekauft, weil ich dachte, dass der halbwegs linear klingt, und ich damit abmischen könnte (die sonstigen Nachteile des Abmischens per KH mal außen vor gelassen).
    Ich war auch sehr zufrieden, bis auf die Tatsache, dass der so groß und noch dazu glänzend silber ist, dass es auf einem Video nur dämlich aussieht.

    Daher und einige Zeit später hab ich nach einem In-Ear gegoogelt, der möglichst linear ist.
    Ich habe ihn in einem chinesischen Teil gefunden

    https://www.amazon.de/dp/B0CLV8TP34

    oder dachte das. Der Unterschied im Sound zum Neumann war so arg, dass ich den In-Ear nach einiger Zeit im Kasten verschwinden hab lassen.

    Dann hab ich eine Lösung mit den Neumann und Software von Sonarworks verfolgt (SoundID Reference). Die passt die Kurve von Kopfhörern an eine lineare an.
    Der Neumann klang für mich damit dann - na ja, gewöhnungsbedürftig.
    Beim Abhören über andere Geräte hat es dann aber ganz gut funktioniert.
    Schlussendlich bin ich draufgekommen, dass der mittels Software angepasste Neumann so klingt wie der gar nicht angepasste chinesische In-Ear, mit dem ich jetzt sehr gut auskomme :)

    Cheers aus Nordslowenien,
    Günter
     
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  7. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Bingo....ich auch Adams mit Bändchen-Hochtöner.....entscheidend Nearfield, also Nahfeld-Monitore !
     
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  8. FraRa

    FraRa Ist fast schon zuhause hier

    Ich hatte neulich noch die Schnittstelle vergessen, zum Mikro (bzw. den Mikros, bei mir Neumann/Sennheiser). Da bin ich mit Focusrite Scarlett 2i2 3rd Gen hochzufrieden. Macht auch die Phantomspeisung fürs Kondensator-Mikro.
    Ganz früher hatte ich ein richtiges kleines Mischpult, aber da waren immer paar dB Störgeräusch drauf.
    Aber es mussten ja eben nur die Mikros zum Rechner, und in der DAW ist das eigentliche Mischpult.
     
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