Gurt der nicht abfärbt gesucht

Dieses Thema im Forum "Tool / Zubehör" wurde erstellt von Referenzer, 23.Mai.2026.

  1. Referenzer

    Referenzer Nicht zu schüchtern zum Reden

    Cebulla hat laut Homepage die Produktion eingestellt……
     
  2. Spacecat

    Spacecat Ist fast schon zuhause hier

    @Referenzer -schau mal in Deine PM, ich habe einen Cebulla übrig, falls Du einen suchst
     
  3. optics

    optics Nicht zu schüchtern zum Reden

    Dem ist nichts hinzu zu fügen :pint:
     
  4. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Sorry, aber ich kann es nicht für mich behalten:
    Wenn das so ist, dann findet sich wahrscheinlich der Grund dafür in diesem Thread. Think!
     
    Tom.66, Onkel D und Sax_Player gefällt das.
  5. Referenzer

    Referenzer Nicht zu schüchtern zum Reden

    Das kannst du bestimmt näher erklären……
     
  6. BigF

    BigF Nicht zu schüchtern zum Reden

    ich spiele jetzt seit ca. 10 Jahren mit dem Alto einen DeJaques-Gurt (hellbraun, sandfarben). Wenn man den Dreh raus hat mit der Ver- und Entriegelung, ist er sehr sicher und komfortabel. Er ist aber ohne Nackenpolster, das ist sicher nicht jedermanns Sache - ich finde ihn gerade deswegen aber super angenehm und bequem zu tragen (das Alto ist ja auch nicht so schwer wie ein Tenor etc.). Durch das Textil schwitzt man auch nicht so stark wie unter den sonst üblichen Lederpolstern. Ich hab den Gurt damals bei Duchstein in Berlin gekauft. Die Pflege ist sehr einfach: Gurt (das breite Textil-Band am Halsbereich) in Seifenwasser eintunken und mit Bürste und klarem Wasser ausbürsten, trocknen fertig. Da färbt nichts ab. Klasse Gurt! Hier eine Rezension von Tobias Haecker:
    https://saxophonistisches.de/der-wahrscheinlich-beste-gurt-der-welt/
     
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  7. Referenzer

    Referenzer Nicht zu schüchtern zum Reden

    • Und bei laut Homepage von Cebulla mehr als 30 000 verkauften Gurten über viele Jahre wird der Threat hier ganz sicher für die Einstellung der Produktion sein. Think lieber selber bevor man so einen Schwachsinn verzapft.
     
  8. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Der Thread sozusagen ein Threat für Cebulla.
    SCNR
     
    giuseppe und Philippe gefällt das.
  9. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Angriff ist die beste Verteidigung? Von mir aus. Irgendwas in meinem Post hat ja eine Reaktion getriggert.
    Ich werd‘s versuchen. Nichts für ungut.

    Dieser Thread hat mit Cebullas Produktionsstop natürlich nichts zu tun, aber der Inhalt liest sich für mich so:

    Das billige Plagiat eines Markenprodukts ist aufgrund eines einzelnen aber signifikanten Qualitätsmangels eigentlich mehr oder weniger unbrauchbar. Wer braucht schon schwarze Hemdkrägen (und ggf. Unverträglichkeiten oder Schlimmeres)? Niemand.

    Das Billigprodukt bestimmt aber zunehmend die Preiswahrnehmung. Der „angemessene Wert“ eines Produkts ist in einem weltweit geöffneten Markt mit ganz unterschiedlichen Produktionsbedingungen vom Kunden nur noch schwierig zu bestimmen.

    Nicht wenige halten den günstigen chinesischen Preis für den angemessenen Preis für so ein Produkt und alles darüber für übertrieben und Geldschneiderei. Dass im chinesischen Preis Dinge wie Mindestlohn, Arbeitsschutz, <40 Stundenwochen, Sozialversicherungen, Produktsicherheit für den Verbraucher in der Regel nicht enthalten sind, wird dabei gerne vergessen. Der Qualitätsdruck ist in der Regel niedrig, wenn man Preise unterbieten kann.

    Beim Einkaufen sind diese „Errungenschaften“ für Arbeitnehmer als Preisaufschlag lästig, beim Verdienen der eigenen Brötchen sind sie aber absolute Voraussetzung und nicht verhandelbar. Wir wollen beides, das volle Gehalt für unter 7 Stunden Arbeit am Tag und im Laden Preise wie beim chinesischen Billigprodukt. Und spätestens da wird eigentlich klar, dass es so nicht funktionieren kann. Für Unternehmen, die nicht in Fernost produzieren und in D Arbeitskraft gesetzeskonform bezahlen, ist der Preisdruck enorm hoch.

    Wenn es dann im Handel von einem Produkt irgendwann nur noch eine billige Version mit 500 verschiedenen Namen gibt und es schwierig wird, etwas mit sinnvollen Qualitätsabstufungen nach oben hin zu finden, wird das Fehlen von alten Qualitätsmarken plötzlich bemerkt und beklagt, ist aber zu spät.

    Und dieser Thread hat für mich diese ganze Story auf zwei Seiten zusammengefasst - mehr wollte ich damit gar nicht sagen.

    Es liegt mir fern, irgendwem vorzuschreiben, was er oder sie kaufen sollen, oder das moralisch einzuordnen. Es geht mich zum einen gar nichts an und zum anderen muss man sich Wahlfreiheit beim Einkauf erst mal leisten können.

    Ich weiß auch nicht, was Cebulla zum Produktionsstop gebracht hat, aber die Unattraktivität des Marktes spielt vermutlich eine Rolle, wenn er niemand findet für die Nachfolge.

    Was mich aber ein bisschen aus der Reserve lockt ist, wenn diese Zusammenhänge negiert und für falsch erklärt werden. Einkaufen ist politisch, auch wenn es den meisten lieber wäre, wenn es nicht so wäre. Die wenigsten können immer das kaufen, was sie am liebsten hätten oder was sie für immer für richtig halten. Meines Erachtens macht aber allein das Bewusstsein, was ein Kauf bewirkt, einen kleinen Unterschied.

    Sorry für den langen Text, aber es ist eigentlich nicht meine Absicht, jemand zu verärgern.
     
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  10. Referenzer

    Referenzer Nicht zu schüchtern zum Reden

    Mann kann da ja viel drüber schreiben. Aber Fakt ist doch wohl auch, daß an so einem Gurt nicht allzu viel Arbeit und noch weniger Material dran ist. Nein es muss nicht das billigste aus Fernost sein. Aber Preise von 100 € und mehr halte ich aus genannten Gründen für absolut übertrieben. Cebulla ist da preislich fair positioniert.
     
  11. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Die - verzeihe - Milchmädchenrechnung "das bissl Arbeit und das bissl Material" greift zu kurz. Eine Firma hat mehr Ausgaben als diese: Gebäude und deren Betrieb, Maschinen und deren Betrieb, Personal, das nicht an der Maschine steht, etc.
    Und "nicht allzu viel Arbeit": das Material muss vom Lieferanten entgegengenommen, geprüft. eingelagert, aus dem Lager entnommen, zugeschnitten, verarbeitet, wieder geprüft, verpackt, eingelagert, für den Versand kommissioniert und verladen werden, als mindestens nötige Schritte - und das ist nur die Arbeit im direkten Kontakt mit dem Material. Da kommt schon Arbeitszeit zusammen...
     
  12. Tobias Haecker

    Tobias Haecker Ist fast schon zuhause hier

    Forestone:
    https://www.thomann.de/de/forestone_saxophone_strap_m.htm

    Innenseite ist nicht gefärbt, Leder ist schön weich und hochwertig. Hab meinen seit jahren.
    (Gibt den auch in einer Stoffvariante, dann zwar ohne Polster, passt dafür aber unter den Hemdkragen)

    Der Cebulla ist ähnlich, aber im Material nicht so nicht so hochwertig, dafür aber auch billiger.
     
  13. Calymne

    Calymne Ist fast schon zuhause hier

    Der Forestone sieht gut aus, ja.
    Laut Rezension leider nicht verstellbar. Also 1x um die richtige Länge zu haben, dann nicht mehr.

    Somit wäre der für mich raus, weil ich im Sitzen natürlich eine andere Einstellung brauche.
    Aber gut zu wissen, noch ein Punkt auf den man achten muss.
     
  14. Referenzer

    Referenzer Nicht zu schüchtern zum Reden

    Ist bei mir auch raus. Das Teil sollte sich auf jeden Fall ohne Werkzeug verstellen lassen .
     
  15. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Also ich bin bei Tenor und Bari schon lange auf den Balam umgestiegen.
    Für Curved Soprano hat mir Anja damals einen gemacht, weil die Längen da ziemlich genau passen müssen.

    Am Alt spiele ich wenn ich doublen muss auch den Balam.
    Wenn Alt alleine habe ich einen Kölbl (Just Joe's)
    https://www.thomann.at/koelbl_just_joes_saxophone_strap.htm
    und auch einen Moloko, den alten ohne Spreizer. Abgefärbt hat da noch nie etwas.
    Den Kölbl habe ich schon sehr lang, und der sieht aus wie neu - der Preis war damals sicher noch um 20 oder 30 Euro günstiger.
     
  16. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Wird da nicht was durcheinander gebracht? Der beschriebene Längenzuschnitt mit Inbusschlüssel und Verknotung bezieht sich wohl lediglich auf eine individuelle Grundlänge? Der Gurt hat doch einen Versteller für die "Feineinstellung" wie jeder normale Gurt. Auf den Thomann Bildern ist er halt bloss an seinem Anschlag dargestellt.
     
    visir gefällt das.
  17. Spacecat

    Spacecat Ist fast schon zuhause hier

    @Analysis Paralysis Welchen Balam verwendest Du denn? Die Modelle sind alle irgendwie unterschiedlich, hatte mal 2 in Test, die sehr verschieden waren. Der 3te jetzige passt mir gut, aber eine Imprägnierung hat einen Geruch der mich nervt.
     
  18. Tobias Haecker

    Tobias Haecker Ist fast schon zuhause hier


    Natürlich ist der Verstellbar! Wer behauptet denn das. Zudem kann man bei dem Forestone mit einem Mini Imbus sogar die Schnur öffnen und diese Kürzen oder austauschen. Bei den anderen ist die fest vernäht.
     
  19. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Beide Echtledergurte. Der günstigere ist mir von der Verstellung lieber, weil's schneller geht.
     
  20. Calymne

    Calymne Ist fast schon zuhause hier

    Keine Ahnung, ich beziehe mich auf dieses Teil

    https://www.thomann.de/de/forestone...fTVfEuSAtMdMU7ft19bimgi6oDk4PTbhoCHhkQAvD_BwE

    Und da die Rezension vom 4.4.25 von einem Christoph.
    In der Hand hatte ich den noch nicht.
    Aber es scheint ja nicht zu stimmen was da steht.?!
     
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