Vergleich: Jody Jazz HR*6 vs. D’Addario Select Jazz 6M vs. Vandoren T27

Dieses Thema im Forum "Mundstücke / Blätter" wurde erstellt von Calymne, 12.Juni.2026.

  1. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    Was das mit der Frage, wie lange ich schon spiele zu tun hat, verstehe ich nicht. Ich musste jedenfalls keine Prüfung ablegen, um die Mundstücke zu kaufen. Wenn Menschen, die einen gar nicht kennen und noch nie spielen gehört haben, einem erzählen, als Anfänger solle man sich mal nicht nach so teurem Equipment umgucken, oder erst mal dieses oder jenes tun, würde ich einfach mal zu mehr Selbstbewusstsein und dezentem Weghören raten. Die von mir genannten Mundstücke spielen sich für mich jedenfalls alle deutlich einfacher als die Mundstücke, die ich ursprünglich mal hatte (Otto Link STM, Otto Link Tone Master, Yanagisawa Metall).

    Trotzdem hast Du natürlich Recht, dass die von mir genannten Mundstücke eher im höheren Preissegment liegen.
     
  2. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Das ist genau der Punkt, auf den ich oben hinaus wollte, obwohl ich kein Lehrer bin.

    Wenn alle so spielen, dass sie in 10 Meter Abstand nicht mehr wirklich definiert oder raumfüllend wahrnehmbar sind, ist niemandem geholfen, wenn die, die den Raum mit Klang füllen können, dann extra so leise spielen, dass man sie auch nicht mehr hört.

    Es geht nicht um einen Wettbewerb, es geht um das gemeinschaftliche Erschaffen eines Kunstwerks. Und das muss bei akustischer Musik das Ensemble und den Raum füllen können. Das ist ein bisschen wie mit Bilderrahmen, das Motiv muss draufpassen. Wenn ich auf ein 3 x 5 Meter Bild ein Postkartenmotiv male, funktioniert das genauso schlecht wie umgekehrt. Und meistens ist eben in der Amateurmusik der Sound zu klein für den Raum.
     
  3. Calymne

    Calymne Ist fast schon zuhause hier

    hä? wo hab ich das getan? Ich war in meinem zweiten Post selbst verwundert, dass mir direkt von Mundstücken abgeraten wurde ;)
    Es war eine ganz sachliche Frage, da hast du mehr reininterpretiert als ich geschrieben habe.
    Ich hab nämlich gar keine Ahnung, wie lang du spielst - ich bin einfach mal davon ausgegangen, dass jemand, der nach so hochpreisigen Metallmundstücken guckt, schon länger dabei ist als ich und somit besser spielt und somit eben auch teurere und ggf. bessere Mundstücke testet. Und dass die Dinger schon deswegen für mich nicht infrage kommen. :D

    also vielleicht nächstes Mal einfach nachfragen, wie etwas gemeint ist, anstatt gleich das Schlimmste anzunehmen :)
     
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  4. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    Jetzt hast Du mich missverstanden - oder ich habe mich schlecht ausgedrückt. ;)

    Ich meinte, Du sollst Dich nicht bange machen lassen von wegen Du seist Anfängerin und solltest doch erst mal üben, bevor Du anfängst, mit Equipment zu experimentieren. Ich habe den ein oder anderen Rat, der Dir hier gegeben wurde, so verstanden und wollte Dir eher Mut machen, andere Mundstücke auszuprobieren.
     
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  5. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Was erwartest du von Metallmundstücken im Vergleich zu Kunststoff?
    Warum willst du warten?
     
  6. altblase

    altblase Strebt nach Höherem

    Bange machen trifft es nicht so ganz, aber eher Äußerungen von Bedenken, ob man sich als Anfänger etwas gutes tut, jetzt schon mit Mundstücken zu experimentieren, die einiges mehr abverlangen als ein Anfängermundstück.

    Aber, wir leben ja (noch) in einem freien Land, in dem jeder kaufen kann, was er will und tröten wie er lustig ist.

    Nur, ich persönlich stelle an meinen Mitsaxophonisten die Erwartung, dass sie akkurat intonieren (Töne müssen in sich stimmen!) und jeden Ton mit Leichtigkeit, besonders weich und leise (auch in tiefer Lage) spielen können. Laut kann jeder! Für Tonstörungen beim Anblasen habe ich kein Verständnis.

    Und ja, da überzeugen mich manche Spieler mit einem Yamaha 4C mehr als Spieler mit einem Equipment, das sie überfordert. Weniger ist oft mehr!

    Werden meine o.g. Erwartungen an meine Mitsaxophonisten nicht erfüllt, bin ich schnell raus. Mein Toleranzspielraum ist da mit den Jahren enger geworden.:cool:
     
    Zuletzt bearbeitet: 17.Juni.2026 um 07:38 Uhr
  7. JES

    JES Gehört zum Inventar

    @altblase

    Tja, was schlägst du jetzt vor?
    Mit einem T27 ist man eher wenig durchsetzungsfähig, auch als geübter Spieler nicht, und auch nicht, wenn die blechfraktion sich Mühe gibt die Lautstärke mal auf mf zu reduzieren. Was tun also?
     
  8. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    Ja und genau das ist der Punkt, wo ich ansetzen wollte. Nehme ich beispielsweise das Gaia IV in Hard Rubber und in passender Öffnung (bei mir für das Alt in 7). Das ist sicher ein Top-Mundstück, aber es spielt sich gleichzeitig wesentlich leichter, als alle "Anfängermundstücke", die ich auf dem Alt gespielt habe. Für mich war das ein echter Durchbruch. Leichtere Ansprache, unproblematische Intonation, bessere Modulation und deutlich mehr Klangpotenzial. Überhaupt nicht schwer zu kontrollieren.

    Ich vermute - ohne es zu wissen - dass "Anfänger" sich eher mit zu großen Öffnungen und zu harten Blättern überfordern als mit zu hochwertigen Mundstücken.

    Sicher gibt es auch billigere Mundstücke, die super funktionieren. Ich finde es einfach wichtig, ein Bisschen rumzuexperimentieren, wenn man nicht zufrieden ist. Danach weiß man dann schon viel besser, ob es das Mundstück war, das nicht gepasst hat, oder ob man einfach bestimmte Dinge noch nicht so kann. Es wäre doch sehr schade, wenn man frustriert aufgibt, bloß weil man ein unpassendes Mundstück spielt. Und nach zwei Jahren (so lange spielt @Calymne mindestens schon) finde ich es überhaupt nicht zu früh, mit dem Experimentieren zu beginnen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17.Juni.2026 um 08:28 Uhr
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  9. altblase

    altblase Strebt nach Höherem

    Spreche da für mich: Bessere Formation mit differenzierterer und sensiblere Klangdynamik suchen! Bei Nichtfinden zu Hause bleiben, auf dem Sofa liegen, netflixen und mit dem Jazzsilencer Ansatz fit halten für den Fall, dass man was geeignetes findet.:cool:
     
    Zuletzt bearbeitet: 17.Juni.2026 um 08:57 Uhr
  10. Sebastian

    Sebastian Ist fast schon zuhause hier

    In der Tat, wenn meine Eltern super viel Kohle gehabt hätten, hätte ich mir damals als Nachfolge-Mundstück meines Yamaha statt 'nem 5er Meyer von der Stange auch ein teures 5er einer Boutique-Marke kaufen können, egal ob danach noch länger am Ball geblieben wäre, oder nicht.

    Ich hatte es anderswo schon mal geschrieben: "Anfängermundstücke" heißen u.a. auch deshalb so, weil sie relativ günstig zu haben sein und trotzdem ordentlich funktionieren müssen. Vielleicht würde ich 'nem gut betuchten Anfänger tatsächlich auch ein Theo Wanne Gaia mit 4C-Öffnung empfehlen, wenn es das gäbe - gibt es aber wohl deshalb nicht, weil sich für die Firma die Produktion mangels Nachfrage nicht lohnen würde.
     
  11. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Nun geht es aber nicht um dich. Auch nicht um mich oder sonst wen hier.
    @Calymne hat nach Mundstücken mit mehr Durchsetzungsfähig gefragt und damit die Richtung vorgegeben. Ich lese da nichts von "Formation verlassen".
    Das T27 ist ein rel enges mpc, eher für den Einsatz im klassischen Ensemble gedacht, und von der Bauart auch eher für einen harmonischen Klang in genanntem Einsatz.
    Nach 2 Jahren vermute ich, dass es mit 2 oder 2,5er Blättern gespielt wird (sorry, wenn es irgendwo steht, dann habe ich es überlesen), was für mpc und Zweck eher leicht ist.
    Ein Blechblasorchester jetzt bitten so weit runterzudrehen, dass man sich mit diesem Setup durchsetzen kann, also als saxophon wahrgenommen wird, dürfte eher nicht realistisch werden, jedenfalls nicht dauerhaft.
    Was jetzt also her muss ist eine Empfehlung für ein mpc, das sich wie ein T27 spielen lässt, im Ergebnis besser zu den Blechdosen passt. Da sollten professionelle lehrkräfte was in petto haben, oder?

    Als Amateur habe ich gute Erfahrungen mit EMS. Das Classic spricht leicht an, ist dynamisch weit aufgestellt, nicht schrill, bringt die Stimmung des Instruments nicht durcheinander, und ist bezahlbar. Das sollte mit einer 6er Öffnung machbar sein, ev anfänglich mit einer 1/2 blattstärke weniger als bisher.
    Das gestufte Jazz aus gleichem Haus geht auch, dann wird es m.E. aber nicht "kollegenfreundlich".
     
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  12. Spacecat

    Spacecat Ist fast schon zuhause hier

    Denke ich gleichfalls manchmal. Hier im Thread geht es aber um einen Test, und die bisher gewählten Kandidaten nicht in extremer Wahl. Und die Threaderstellerin hat 2 Mundstücke mal probiert und ihre Bedenken hier genau mitgeteilt. Dahingehend kamen schon gute Vorschläge.
    Der Vorschlag mit ESM von @JES ist eine empfehlenswerte Option, da diese Firma extrem nett ist, die Mundsücke zum Test raussendet, bei Nichtgefallen Rückgabe unproblematisch (vorausgesetzt dass alles sorgfältig behandelt wurde), und die Preise sehr im unteren Bereich liegen. Hier könnte was dabei sein, wo im momentan gespielten Registern für @Calymne keine so starken Einschränkungen kommen, und Lautstärke angehoben ist.

    Laut und richtig mit gutem Ton höre ich nicht bei jedem, das benötigt Üben.

    Die Theo Wanne, welche ich getestet habe, waren bei mir gleichfalls relativ leicht zuspielen. Nur Intonation nicht immer in allen Registern leicht. Vielleicht liegts an meinen Altos oder an meinem bescheidenen Input, dass ich diese Mundstücke trotz leichtgängiger Tonerzeugung nicht als "Easy-Player" sehe. Und wenn ich hier mein 4C anwende, bietet es keine schwerere Bedienung als die teuren Kollegen und im unachtsamen Spiel Tonhöhen verlässlicher. Von den neuen und alten Serien der "Starter-Serien" Theo Wanne hatte ich keines getestet.
     
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  13. Calymne

    Calymne Ist fast schon zuhause hier

    Um hier noch drauf zu antworten:
    Tja schwierig. Menschen, die gut spielen haben meistens Metall - bedeutet im Umkehrschluss: Metall scheint gut zu sein.
    Natürlich können Profis auch auf günstigen Mundstücken besser spielen, als ich das je können werde. Profi eben, sagt ja schon der Begriff.

    Ich habe bisher immer nur von allen Seiten gehört, Metallmundstücke haben meist weiterer Öffnungen und sind schon deswegen schwerer zu spielen. Und wie hier auch schon geschrieben wurde: Selbst wenn der Ton leicht kommt, heißt das nicht, dass er gut klingt.

    Ich kenne meine Baustellen recht gut und ich weiß, dass ich nicht mal auf meinem T27 auf Anhieb eine komplette in sich stimmige Tonleiter rauskriege. (ich höre, wenn es nicht passt, kannst aber nicht vorausahnen und vorbeugend ausgleichen)
    Mit Stimmgerät und rumprobieren geht's, aber schön ist anders.

    Ja und trotzdem probiere ich es jetzt mit anderen Mundstücken - natürlich habe ich nicht die Erwartung, dass bloß, weil ich ein anderes Mundstück benutze, das auf einmal funktioniert.

    Deswegen weiß ich, dass ich noch Unterricht brauche.

    Und solange ich nicht deutlich besser bin, sehe ich keinen Sinn darin es mir absichtlich noch schwerer zu machen.

    Danke noch mal für alles hilfreiche, ich geb mir noch ne Testwoche um zu entscheiden, ob und wenn ja welches Jodi ich behalten will.
     
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  14. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Auch wenn Metall vs. Kautschuk vielleicht geringe Unterschiede im Klang oder vielleicht auch in der eigen Wahrnehmung über Zähne und so bedingt, ist es relativ unstrittig, das 90% oder mehr des Sounds nur von der Innengeometrie der Mundstücke abhängen, und da gibt es heute fast alles sowohl in Kautschuk oder Kunststoff als auch in Metall. Die alte Mär vom lauteren Metallmundstück mag mit der Produktpalette einer historischen Ära zusammenhängen, heute ist es nur eine alte Mär.

    Der entscheidende Unterschied ist die dünnere Wand und das kleiner Profil, was dazu führt, dass man bei Metall weniger im Mund hat und diesen vielleicht ein bisschen weniger weit öffnet. Aus meiner Sicht ist das der relevante Unterschied zwischen den Materialien.

    Ich rotiere auf dem Tenor (unvernünftigerweise) zwischen den besten 3-4 Mundstücken, die ich über viele Jahre behalten habe. 3 Kautschuk, 1 Metall. Das aus Metall ist mit Abstand das dunkelste und leiseste.
     
  15. jabosax

    jabosax Ist fast schon zuhause hier

    Profi heißt „nur“, dass er Geld damit verdient. Das lässt vermuten, dass er gut spielen kann und einen schönen Sound hat. Muss aber nicht zwingend, vor allem letzteres…
     
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  16. Calymne

    Calymne Ist fast schon zuhause hier

    und was trägt das für die Tonbildung bei? Ich hab eh n kleinen Mund, wenn ich den Raum noch weiter verkleinere, weil ich den Mund weniger weit öffnen muss - gut oder nicht gut? Oder egal?
     
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  17. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Nicht ganz egal vermutlich. Das Voicing oder konkreter der Vokal, den dein Mundraum bildet, ändert sich unwillkürlich ein bisschen mit der Mundstückdicke im Mund. Was das am Ton macht, kannst du leicht selber testen. Am Ende ist es erst mal bequemer, den Mund nicht ewig weit aufzumachen. Aber der Ansatz ist auch anders. Bei mir ist es zum Beispiel so, dass ich auf zu kleinen und flachen Mundstücken das Gefühl habe, mehr Quietschgefahr zu haben. Da muss ich mehr aufpassen.
     
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  18. JES

    JES Gehört zum Inventar

    @Calymne

    Bzgl material hätte ich 2 Aspekte
    1. Ein Metallmundstück überträgt schall anders auf deine Zähne als Ebonit, Ebonit anders als Plastik, und mit dünnen vs dickem bissplättchen ändert sich wieder alles. Das betrifft aber eher die Selbstwahrnehmung. Vor der Kanne ist das marginal. Schau dir vergleichsvideos hier im forum an.
    2. Die alten Profis von heute sind mit Material von früher groß geworden. Da gab es nicht die Möglichkeiten der Fertigung wie heute. Damit hat man sich an dem noch mehr orientiert, was die großen Helden spielten. Das war halt Otto link bzw berg larsen für tenor, Meyer auf dem Alt. Und da man Saxophon ja überwiegend im jazz bzw blasmusik hörte, kam (gerade am tenor) eine größere Bahnöffnung dazu (wobei meine alten mpc mit der Bezeichnung nicht unbedingt mit der heutigen Nummerierung korrespondieren). Heute gibt es alle Möglichkeiten. In der klassik ist wieder alles anders.

    Falls du mit einem Metallmundstück spielen willst, probier es aus. Ich kann dir damit nur keine Empfehlung geben. Mir persönlich gefallen OL mit großer Kammer, wenn die ordentlich gefertigt sind. Würde ich in 6 versuchen, wenn es in zwei, drei Jahren tatsächlich noch offener sein soll, es gibt gute refacer. Sooo teuer wird das nicht, und dann sind Bahnen und Tisch korrigiert und optimiert. Das ist der Weg, wie ich das gemacht habe. Meine Meinung.
     
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  19. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Das ist, um es vornehm auszudrücken, ein Zusammenhang, der wenig Gehalt hat.
    Die Korrelation ist ungefähr so, wie "Der Himmel ist blau, weil es heiß ist." Ausser im Winter, natürlich :rolleyes:
    Natürlich stimmt, dass es oft wärmer ist, wenn der Himmel blau ist - nur der kausale Zusammenhang ist fehlerhaft interpretiert.

    Tatsächlich wurden Metallmundstücke aus ganz anderen Gründen entwickelt - weil sie bei dünnen Wandungen stabiler sind - und, weil sie einen anderen Klang entwickeln, als andere Materialien.

    Zu den Materialien gibt es eine nicht streng wissenschaftliche Untersuchung: https://morganfrymouthpieces.com/blog/content/mouthpiece-materials-test
    Das Ergebnis in Kurzform: Das Material beeinflusst den Klang - aber die üblichen Amateurohren werden es kaum merken.

    Allerdings erst, wenn der/die/das Blasende ein sehr ausgereiftes Niveau erreicht hat.
    Selbst dann ist es eher subtil und es kommt auch auf die Fähigkeit der/des Hörenden an, bestimmte Aspekte auseinanderzuhalten.


    Ausgeprägt ist - beim Vergleich von Kautschuk und Metall - wegen der Geometrie des Schnabels die Öffnung des Kiefers und damit die Auswirkung auf die Mund- und Rachenhöhle. Viele Menschen empfinden es als angenehmer, den Mund nicht so weit öffnen zu müssen.
    Bei der Größe bzw. Breite der Lippenöffnung scheiden sich die Geister - oder wahrscheinlich eher die Münder.

    Und damit fällt die Materialfrage wieder auf die mögliche Stabilität bei kleinen Wandstärken zurück.

    Ein kleiner Nebeneffekt der Wandstärke, insbesondere im Schnabelbereich ist die Auswirkung auf die Eigenresonanz.
    Für Nerds: https://www.morganmouthpieces.com/b...coop-saxophone-and-clarinet-mouthpiece-design

    Ralph Morgan war einige Jahre in der Entwicklungsabteilung von Selmer Paris und hat dann mit Mundstücken angefangen.
    Die sind etwas ausserhalb Deiner Preisvorstellung, sonst hätte ich Dir so eins wärmstens empfohlen.
     
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  20. Wanze

    Wanze Strebt nach Höherem

    Ausprobieren, ich schwör!
     
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