Saxophon erarbeiten,wie lange ?

Dieses Thema im Forum "Saxophone" wurde erstellt von JTM, 2.Juli.2026 um 18:08 Uhr.

  1. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe mich die Tage mit einem Besitzer eines Saxladens unterhalten. Er hat mir erzählt das er in ganz jungen Jahren mit einem 62er Yamaha als Neuling zu einer Bigband Probe kam. Der Dirigent hat ihm gesagt,wenn er hier mitspielen möchte geht das nur mit einem Selmer .
    Daraufhin hat er sich ein Mark 6 gekauft.
    Er sagte mit ,er brauchte fast 7 Jahre um sich an dieses Horn zu gewöhnen und sich drauf wohl zu fühlen.am Anfang kam er kaum mit klar. Inzwischen könnte er sich nicht mehr vorstellen es wegzugeben.

    würdet ihr einem Horn,auf dem ihr euch nicht wohlfühlt soooo lange eine Chance geben ?
     
  2. altblase

    altblase Strebt nach Höherem

    Nein!:cool:
     
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  3. JanTone

    JanTone Schaut öfter mal vorbei

    Was für eine seltsame Frage.
     
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  4. Iwivera*

    Iwivera* Ist fast schon zuhause hier

    Ich bin schockiert, dass der Bigbandleiter ein Selmer vorgeschrieben hat.
    Und nein, sieben Jahre würde ich mich garantiert nicht mit einem Instrument rumschlagen ohne Alternativen zu prüfen.
     
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  5. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Ich hätte, auch als junger Anfänger dem Bigbandleiter den berühmten Mittelfinger gezeigt, oder mit Götz von Berlichingen geantwortet.

    Abgesehen davon habe ich bei jedem meiner Instrumente eine ziemlich lange Zeit gebraucht, bis ich glücklich damit war. Witzigerweise auch bei meinem zweiten Altsax, welches ja bis auf die Legierung praktisch baugleich mit meinem ersten Alt war/ist.

    Gruß,
    Otfried
     
  6. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Abgesehen davon, dass ich dem Dirigent keine Chance gegeben hätte (unabhängig vom Horn), hatte ich noch kein Horn in der Hand, das mir so quer gelegen wäre, dass ich 7 Jahre zum Gewöhnen gebraucht hätte. Insbesondere kann ich mir nicht vorstellen, dass ich mich ausgerechnet mit einem Selmer so schwer täte.
    Das einzige Horn mit unbequemen Aspekten, das ich bisher hatte, war ein Buescher Bari, da war die linke Daumenauflage unbequem. Und ja, das Basssax ist jetzt insgesamt nicht mehr "handlich"...
     
  7. altblase

    altblase Strebt nach Höherem

    Und der hätte auch Thorsten Skringer abgewiesen, weil Yamaha!:cool:
     
  8. Witte

    Witte Strebt nach Höherem

    Nein, würd Ick mich mit Sicherheit nicht so lange mit rumärgern... Find es allerdings schon etwas ungewöhnlich, dass man sich da 7 Jahre dran gewöhnen muss... Vll. hat er ja auch nicht das Beste Mk VI erwischt...

    Würde dann auch eher dem Dirigenten sagen, das Ick nen 62er spiele, und wenn er was anderes wünscht, soll er das eben mitbringen...!
     
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  9. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Ich glaube,bei ihm ging es nicht um Hauptsicherung unbequem,sondern um Sound,Blaswiderstand und so
     
  10. altoSaxo

    altoSaxo Strebt nach Höherem

    Vielleicht ahnte er unbewusst das Potenzial des Horns.

    Sound ist auch ein längeres und oft auch veränderliches Thema.

    Und die Frage ist, wie die Gewöhnungskurve verlief. Wenn er nach dem ersten Jahr z. B. bereits 80% erreicht hatte und merkte, dass es immer besser wurde, warum nicht?
     
  11. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Hat er es in einer Werkstatt prüfen lassen?
     
  12. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Keine Ahnung,aber inzwischen ist er ja selbst seit 30 Jahren Saxdoctor,und ein richtig guter dazu
     
  13. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Manchmal wird viel geredet wie der Tag lang ist.
    Oft von Leuten bei denen es wurscht ist, ob sie ein Yamaha, Keilwerth oder Selmer spielen.
    Ich denke das sollte man einfach ausblenden.
     
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  14. AltoBari

    AltoBari Ist fast schon zuhause hier

    Meiner Erfahrung nach als reiner Hobbyspieler gibt es leider sehr viele Dummschwätzer.
    Als ich mich für mein Jupiter Sopransax entschieden habe, schmunzelte der Verkäufer und meinte nur, ich solle lieber mehr investieren und eines seiner Yanis nehmen (die er, da ich öfters im Laden war, schon zig Jahre in der Vitrine stehen hatte).
    Auf meine Frage, inwiefern er seine Aussage untermauere, schloss er rein vom Preis auf Qualität.
    Als ich ihn bat, mir beide Instrumente selbst vorzuspielen, kam die Aussage, er spiele kein Sax...;-)
    Mehr brauche ich wohl nicht zu sagen. Das Leben liefert die besten Anekdoten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4.Juli.2026 um 22:34 Uhr
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  15. Peterchen

    Peterchen Schaut nur mal vorbei

    Sich in jungen Jahren ein Mark VI zugelegt zu haben, dürfte nicht die schlechteste Lebensentscheidung gewesen sein :)
     
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  16. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Meine Instrumente fordern mich seit Jahren heraus (teilweise seit einer zweistelligen Anzahl davon), sie zu erarbeiten. Der Witz oder auch das traurige daran ist, dass die Instrumente, die ich schneller erarbeitet habe, die teilweise auch deutlich teurer waren, mir nicht annähernd den Sound und die Performance liefern, den mir die störrischen Divas geben. Probierst du nur das „vernünftige“, ist alles gut. Probierst du beide, hast du ein Problem. Es ist Fluch und Segen.

    Was die Story mit dem Mark VI betrifft, hoffe ich, sofern irgendwas daran wahr ist, dass die Big Band gut war… :)
     
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  17. Spacecat

    Spacecat Ist fast schon zuhause hier

    Für mich stelle ich gewisse Unterschiede zwischen einigen Tsiwan, China, Jupiter etc zu anderen Herstellern wie z.B. Yanagisawa fest. Das heißt nicht, dass die Instrumente schlecht spielen und grundsätzlich schlecht sind, aber es gibt einfach welche, die für mich seitens Mechanik eine andere Welt sind, und die ich immer bevorzugen würde, wenn ich es könnte.
    Daher sehe ich die Worte des Verkäufers nicht unabdingbar falsch, und das als Dummschwätzer darzustellen schon hart an der Grenze.

    Habe hier z.B. ein Sopransaxophon aus China. Lässt sich gut spielen. Aber genau anschauen darf ich die Mechanik nicht, obwohl tatsächlich nicht ganz schlecht. Daumenhaken z.B. ungünstig, was bei modernen Instrumenten nicht sein sollte, nehme ich ein hochwertiges in die Hand, passt es einfach. Völlig anderes Spielgefühl, kein Klappern und wackeln mechanischer Teile.....
     
    Zuletzt bearbeitet: 5.Juli.2026 um 13:48 Uhr
  18. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Die Frage ist auch noch, ob man beim Erarbeiten von der Mechanik und Ergometrie spricht oder vom Klang, Tonkontrolle, Dynamikumfang von ganz leise bis mörderlaut, Subtonequalität und natürlich Intonation. Für mich geht es da überwiegend um das zweite große Feld der Tonbildung.
     
  19. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Ein blondes Huhn soll ja auch schon mal nen Korn trinken....aber wenn der Verkäufer nicht weiß, wie man ein Sax hält, werden seine Ausführungen schnell zu Geschwätz.
     
  20. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Bist du hier nicht grade falsch und wolltest das bei Daumenhaken posten
     
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