Conn "Chu Berry" Alt

Dieses Thema im Forum "Saxophone" wurde erstellt von Witte, 23.September.2026.

  1. Witte

    Witte Strebt nach Höherem

    Immer wieder fasziniert von meinem "neuen" Pferd im Stall, vor allem im Bereich Sound..;))

    Und was da so an "Luft" durchgeht...;)
     
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  2. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Ja, sind Mega. Und jetzt?
     
  3. Spacecat

    Spacecat Ist fast schon zuhause hier

    Es benötigt nicht unbedingt Klangbeispiele und Hörproben, wenn etwas geschrieben wird.
    Der Text hier erweckt in mir aber tatsächlich eine gewisse Neugier auf Hörprobe. Den fetten Sound möchte ich gerne hören, damit ich beruhigt mein Yam in den Kompost werfen kann:duck:
     
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  4. mato

    mato Strebt nach Höherem

    Man kann auch ohne Breitreifen und Sportauspuff schöne Melodien spielen…hab ich mal gehört. :)
     
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  5. Guido1980

    Guido1980 Ist fast schon zuhause hier

    Ich hab auch eins, würde ich sogar abgeben da ein Ref.54 vorhanden ist. Klingt wirklich gut das Horn!
     
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  6. Witte

    Witte Strebt nach Höherem

    Wie kommt ihr in den tiefen des Universums mit dem New Wonder II zurecht..., hab immer mal Probleme bei Dreiklängen, Vierklängen, Übungen passend zu den zu bearbeitenden Tonarten mit der Ansprache im Bereich B1, Bb1..., so nen leichtes wabern..., wird wahrscheinlich an der Luftsäule liegen..., aktuell bei E-Dur, wo erschwerend hinzukommt, dass Ick von Dis1 auf H1 wechseln muss..., Fingerakrobatik...:p

    Wie verhält sich das bei Euch so..., bzw. wie habt ihr daran gearbeitet...?
     
  7. Badener

    Badener Strebt nach Höherem

    ...für mich als Amateur war es nach vielen anderen Altos ein Glücksfall - es passt einfach alles, ohne dass ich das begründen könnte, warum das so ist.
    Auch bei den diversen Worshops und Treffen hier hat es allen, die es anspielen konnten, sehr zugesagt. Anekdote hiervon: "Wenn du so gut spielen kannst, wie das Sax ist, könntest du überall auf der Welt auftreten".
    Einzige Besonderheit ist das Fehlen des Mikrotuners. Es wurde nach England exportiert - die wollten den nicht.
     
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  8. Tom.66

    Tom.66 Ist fast schon zuhause hier

    Das ist nicht unbedingt ein Makel ;)
     
  9. JTM

    JTM Strebt nach Höherem

    Ich frag jetzt mal als Conn-Laie Conn Laie ( ich habe noch nie eins gespielt). Ich hatte einmal ein Tenor in der Hand,das hat mir aber haptisch überhaupt nicht gelegen. Also meine Frage,was genau ist denn das tolle an den alten Conns. Der Sound,die Geschichte,das Aussehen,oder was rockt euch da ?
     
  10. Tom.66

    Tom.66 Ist fast schon zuhause hier

    Das ist nicht unbedingt ein Makel
     
  11. Cazzani

    Cazzani Ist fast schon zuhause hier

    Aus meiner Sicht der Sound. Rund und dunkel, dabei leuchtend. Die (Selmer-)Entwicklung ist dann anders weitergegangen. Aber hier gibt es viel Wärme und Charakter. Aus meiner (nicht professionellen) Sicht: Vor reichlich hundert Jahren war das Saxophon schon mal zu einer ersten klassischen Reife ausentwickelt. Egal ob Conn oder Buescher, da gibt es Hörner, die sind auf ihre Weise perfekt. Ich will gar nicht über Ergonomie diskutieren. Historische Instrumente können diesen unvergleichlichen Charme haben. Deshalb liebe ich mein Conn NW I Tenor und mein Conn C Melody Stencil, und die Buescher Alt und Bass von um 1920 auch (Gus Buescher war ab 1888 der erste Saxophonbauer bei Conn, bevor er sich 1894 mit eigener Marke selbständig machte).
     
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  12. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Mich fasziniert, wie die Dinger "anschieben", ohne eine Spur "penetrant" zu klingen.
    Ich mag das "Penetrante" auch durchaus mal, aber es kann leicht zu viel sein.
    Leider ist der Kollege auch schon umgestiegen - auf RW Saxophones (ich nehme an, das wird den Roberto auch was gekostet haben).




    Wie sich das live anfühlt (die Aufnahme ist live), weiß ich allerdings nicht, und vielleicht ist auch leichter, wenn man zum Massiven auch die "Kante" hat.
    Er wird schon seine Gründe haben.

    Ich hatte mal ein Alt, zumindestens dort war die "Ergonomie" für mich völlig unproblematisch, ich brauchte auch keine Eingewöhnungszeit.
    Das Ding war unglaublich schnell und fühlte sich solid an.

    Selmer und Conn :)

     
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  13. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Ich habe ein NWII Alto (1926) und ein 12M Bari (1935) mit Lady, wobei ich nicht weiß, wie groß die Änderungen zwischen New Wonder II und “Artist” beim Bari waren. Ich könnte mir vorstellen, dass sie bei Alto und Tenor deutlich mehr geändert haben, da scheinen die Unterschiede größer. Mein 12M hat jedenfalls viele Charaktereigenschaften eines NWII.

    Jedenfalls haben beide gemeinsam, dass sie über den gesamten Umfang extrem leicht zu spielen sind mit einer unglaublichen Dynamikbreite von sehr leise bis sehr laut, die noch dazu völlig problemlos abrufbar ist. Und dabei klingen sie sehr voll, buzzy und sehr warm. Wenn man aufdreht, bleibt viel mehr Volumen im Klang als bei anderen Saxophonen und es ist auch viel weniger Arbeit, das ist auffällig. Der Widerstandsverlauf beim hoch-tief-laut-leise spielen ist einfach extrem angenehm, sodass sich moderne Hörner im direkten Vergleich oft dumpf und ineffizient anfühlen, als würde was drin stecken. Ich habe nicht so viele Hörner gespielt, die in dieser Hinsicht an die zwei rankommen - schon das 10M fällt etwas zurück für den Preis eines noch etwas helleren, modernen Klangs und einer besseren Mechanik, obwohl es immer noch reichlich offen und frei ist im Vergleich zu vielen modernen Hörnern. Ich denke @Cazzani trifft es auf den Punkt mit seiner “klassischen Reife”. Diese Hörner sind schon “fertig”, sie sind aber anders als moderne.

    Nachteile sind beim Bari die eingeschränkte Mundstückwahl, die fehlende Gis-Kopplung und das fehlende Front-F. Bei Alto finde ich das mit dem Gis gar nicht so wild, da alles so leicht ist, dass man problemlos 2 Klappen drücken kann. Dafür muss ich da ein bisschen beim intonieren aufpassen. Ab dem g2 nach oben habe ich einen Trend in Richtung Sharp. Das kenne ich sonst nur von modernen Instrumenten.
     
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  14. ppue

    ppue Mod Experte

    Ich habe nie ein besser tönendes Alt gespielt. Unten fett und oben wundervoll singend.
     
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  15. slowjoe

    slowjoe Strebt nach Höherem


    Dieser Faden bezieht sich offensichtlich auf Altos.
    Wie sieht es denn da bei den Tenören aus?


    SlowJoe
     
  16. Badener

    Badener Strebt nach Höherem

    Ich habe das zeitgleiche entsprechende Tenor, allerdings ein Stencil "Cavalier". Ist für mich ebenfalls handlich und gut zu spielen mit überzeugendem Klang.
    Nur die Daumenauflage unter dem Oktavdrücker musste ich etwas vergrößern und abschrägen lassen.
     
  17. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Du wolltest doch mal einen Klangvergleich mit dem S1 machen :rolleyes:
     
  18. Tom.66

    Tom.66 Ist fast schon zuhause hier

    Ich spiele das Conn 30M Connqueror, 1941, und es passt alles, Ergonomie und vom Klang genau wie von @giuseppe und @Cazzani beschrieben sehr soft und smooth bis laut und scharf, wenn man will. Für mich das Horn des Lebens.
     
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  19. ppue

    ppue Mod Experte

    Da hast du recht, hab ich schon wieder vergessen, und bin schon wieder unterwegs. Ich stell mir mal den Kalender (-:
     
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  20. Witte

    Witte Strebt nach Höherem

    War bei mir ganz ähnlich..., dass hat mich halt im Bereich "first contact" schon sound mäßig geflasht...;)

    Mein Microtuner ist stillgelegt, hab den aber bisher nicht vermisst, da das Sax ziemlich gut intoniert...

    Hast Du irgendwelche Tipps für die Tiefen...? Aktuell nicht immer einfach anzuspielen, wenn Ick Übungen zu Dreiklängen, Vierklängen, Akkordtonfolgen mache... Vll. sollt Ick da mal "Longtones" zu üben...? Aktuell E-Dur, die iss da unten eh immer was Tricky wegen dem Dis...;)
     
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