Conn "Chu Berry" Alt

Dieses Thema im Forum "Saxophone" wurde erstellt von Witte, 23.September.2026.

  1. Roman_Albert

    Roman_Albert Ist fast schon zuhause hier

    Gut! :oops:

    Hier mein Beitrag aus dem TOTM August 2026, wo ich ein NW2 abwechselnd mit einem MkVI spiele.
    Man hört vielleicht die Unterschiede bei der Aufnahme nicht so raus, aber wenn ich in beide Hörner reinpuste, gehen unterschiedliche Sonnen auf.
    Meine eigenen Fähigkeiten werden keinem der beiden Hörner gerecht.:(


     
  2. Badener

    Badener Strebt nach Höherem

    Leider nicht. Funktioniert, wie schon geschrieben, wie von allene wie es soll.
    Muss wohl ein Sax sein, dass Anfängern und Amateuren einige Arbeit abnimmt, gleichzeitig aber auch die Profis beglückt.
    Was Intonation angeht, konnte ich es kaum glauben, dass da alles stimmt, auch mit Stimmgerät getestet. Gilt für Alt und Tenor.
     
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  3. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Wie viele Altos hat auch das NWII ein akustisch leicht instabiles tiefes H. Ein Korken im Knie hilft hier tatsächlich, wenn man es nicht allein mit dem Ansatz stabil bekommt.
     
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  4. JTM

    JTM Strebt nach Höherem

    Würde das mal vom Saxdoc prüfen lassen. Deutet auf ne eventuelle Undichtheit hin.
     
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  5. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Ja, das kann es sowieso sein. Wenn es nur das H ist, und nicht die anderen, dann ist es eher so der typische warble.
     
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  6. Sandsax

    Sandsax Gehört zum Inventar

    Vielleicht ist auch nur Dein Lawton mit seiner höchstens mittleren Kammergröße in dieser Beziehung nicht ganz der perfekte Partner für Dein Conn? :-?
     
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  7. Witte

    Witte Strebt nach Höherem

    Ein Korken im Knie kann da nen Unterschied wie Tag & Nacht machen...;) Funktioniert super..., allerdings hab Ich den auch schon mal mit dem Wischer mitgenommen, zum Glück lies sich der Korken leicht lösen...;)

    Betrifft vor allem das H, mit dem Warble Effekt... Und vor allem dann, wenn ich Dreiklänge, Vierklänge, Akkordtonfolgen durch das komplette Register übe... Gerade beim üben der E-DUR iss mir das noch mal deutlich aufgefallen, da Ick da eh Fingerakrobatik, mit dem Dis-, H-Wechsel hab..., wird wahrscheinlich an der Luftsäule und das meine Finger da noch Schwierigkeiten mit haben liegen...

    Irgendwelche Tipps..., vll. erstmal Longtones üben...? Und mal ne Tonart ohne Dis nehmen...?
     
  8. Witte

    Witte Strebt nach Höherem

    Das Horn iss absolut dicht..., bestens generalüberholter Zustand...;)
     
  9. Witte

    Witte Strebt nach Höherem

    Das 6* Lawton passt einwandfrei zu dem Horn, iss ne plain Variante mit großer Kammer...;) Denke es hat was mit meiner Luftsäule zu tun, nen Korken hilft da direkt..., mag allerdings nicht nochmal einen im Horn stecken haben...:p
     
  10. ppue

    ppue Mod Experte

    Ein Horn kann auch absolut dicht sein. Einer Klappe, die bei tiefer Schwingung aufgrund von zu geringer Federpannung ganz leicht auf und zu vibriert, siehst du beim Durchlechten nicht den geringsten Spalt an.

    Ich denke auch, irgendwo müsste da ein Fehler vorliegen, oder eine konstruktionsbedingt Änderung vorliegen. Meine bisher angespielten und dichten New Wonder II Alti hatten das Problem nicht.
     
  11. saxfax

    saxfax Strebt nach Höherem

    Mein ehemaliges Chu Berry Alto hatte keines der oben geschilderten Probleme (leider habe ich vor langer Zeit verkauft).


    Den Fall hatte ich bei meinem alten Conn 12m - selber habe ich es nicht gemerkt, erst, als ein mit alten Kannen erfahrener Mitforist draufguckte und ein Beweisvideo aufnahm. ;)
    Aber…ein Bariton ist was ganz anderes.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6.Oktober.2026
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  12. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Auch bei einem völlig dichten Horn kann es zum Blubbern beim tiefen H kommen.

    Das ist ganz individuell, abhängig von Setup und Spieler.

    Ich würde mal ein anderes Mundstück probieren, oder am Ansatz so lange rumfeilen, bis es nicht mehr auftritt.

    Der halbe Weinkorken im Becher kann zumindest ein Gefühl dafür vermitteln, wo es hingehen sollte.

    Gruß,
    Otfried
     
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  13. Witte

    Witte Strebt nach Höherem


    Beim Bariton, gerade beim Conn ne spannende Nummer..., hatte schon wirklich nen gut undichtes Horn..., dass hab Ich selbst bis Bb1 überhaupt nicht registriert..., zusätzlich passten einige Klappenkopplungen gar nicht... War dann später ein Unterschied wie Tag & Nacht...;)
     
  14. Witte

    Witte Strebt nach Höherem


    Ick denk ick werde einfach erstmal am Ansatz rumfeilen, da die tiefen Töne prinzipiell ja nicht schlecht ansprechen, vll. einfach mal den tiefen mehr Aufmerksamkeit widmen..., da vor allem auf die Luftsäule achten..., dass passt ja sonst auch..., die lassen sich auch problemlos im Bereich Altissimo überblasen, und wieder über den mittleren Ton zurück...;)
     
  15. Witte

    Witte Strebt nach Höherem

    Heute mich nochmal so ne 3/4 h+ mit der Problematik beschäftigt... Longtones mit Dynamik laufen gut..., selbst auf Bb1...;) Als Anfänger im Bereich Altissimo, kann Ick die so von Bb1, B1, Cis1, C1 alle relativ gut "überblasen" ins hohe Register, und eben auch gut in der Mitte, und wieder in der Tiefe landen...;)

    In anderen Tonarten im Bereich Dreiklänge, Vierklänge, Akkordtonfolgen, lief es zumindest besser..., den problematischen Teil im Bereich E-Dur hab Ick heute zumindest nen paar mal ohne Probleme geschafft...

    Mir iss halt dabei aufgefallen, dass gerade B1 zum "wabern" neigt...!

    Denke das hat vor allem was mit der Luftsäule zu tun, und eben auch teils mit "Fingerakrobatik"..., und der teils daraus entstehenden "Panik", dass man den Lauf da "verkackt"...!

    Das Horn iss absolut dicht..., kann man "Vollgas" nen Bb1, H1 etc. drauf spielen..., und geht auch gut auf F3 rauf..., auch im Bereich Intonation....;)

    Dankbar über zielführende Tipps...;)
     
  16. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Verstehe ich jetzt nicht ganz. Wenn es mit dem Kork im Trichter alles gut ist, lass ihn drin, und gut isses.
    Wenn nicht,
    - Dichtigkeit checken (S-Bogen Aufnahme?)
    - größere Mundstückkammer und weiter rauf damit
    - Longtones.
     
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  17. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Bei so einem Fall, den es auch mal öfters gibt, verkeile ich die " Klappen die von Haus aus ja immer zu sind, mit kleinen Holzkeilen/Korkkeilen, damit sie absolut dicht sind und nicht nur von der jeweiligen Federkraft zugehalten werden )

    Oft findet man dann die Ursache, vorausgesetzt die gedrückten Klappen sind alle dicht.

    Bei mir, sehr oft gefunden das Seiten-C , auch das Seiten-B, wenn die Schließfeder zu lasch ist und der ja erhöhte Innenluftdruck beim Greifen von Tief H+B, die Klappen leicht vibrieren läßt /leicht öffnet.

    Gr Wuffy
     
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  18. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Ich sehe das ganz wie @Otfried. Das Thema mit einzelnen akustisch instabilen Tönen ist wirklich spannend (und für Betroffene zum Teil sehr nervenaufreibend.)

    In den verschiedenen Saxforen gibt es hunderte von Seiten mit Diskussionen darüber. Die einen plagt es bei bestimmten Hörnern und Modellen, die anderen haben es nie erlebt. Wenige berichten sie hatten es mal bei einem Sax eines Modells und nicht bei einem anderen.

    Auch wenn das Problem bei Amateuren wohl häufiger ist, gibt es beim Auftreten offenbar keine scharfe Trennlinie zwischen Pro und Amateur. Ich zähle zu den Menschen, die jede akustische Instabilität „finden“ können, was nicht zwingend heißt, dass sie beim Spielen tatsächlich auftritt. In den Fällen wo es passiert, nervt es gewaltig, wenn es mal überraschend reingrätscht. Es betrifft eigentlich nur das absolute Piano und Pianissimo. Wen der Ton steht, steht er, sonst ist wirklich was faul. Aber manchmal muss man eben Flüstern.

    Oft - aber nicht immer - tritt die Sache im Alltag nur dann zutage, wenn tatsächlich ein Leck da ist. Aber auch dann passiert sie verstärkt am Ort der akustisch konstruktiven Schwachstellen. Die sind mit kleinen Tüfteleien meines Erachtens in der Regel auch optimierbar, wenn es denn nötig ist.

    Warum manche Leute das nicht kennen, selbst mit abgerockten Hörnern, fasziniert mich. Toleranzen im Saxbau könnten eine Rolle spielen. Ich denke es muss auch etwas mit der Anatomie der Mundhöhle zu tun haben oder wie wir den Ansatz formen. Mundstücke beeinflussen es, aber nicht so, dass es den Unterschied erklären würde.

    Beim Alto ist es in meiner Erfahrung wirklich einfach zu beheben durch Extra-Volumen im Knie, wenn es wirklich nötig ist, und zwar ohne irgendwelche Nachteile.
     
  19. Witte

    Witte Strebt nach Höherem

    Wie sollen sich denn da Klappen aufdrücken können, wenn man die tiefen Töne auf "Vollgas" eben auch alle gut ansprechen... die sprechen ja übrigens auch nicht schlecht an, sondern nur unter gewissen Vorraussetzungen... Natürlich sollte man das sonst immer checken lassen, dass mit dem Federdruck...

    Und den Korken mag ich da nicht mehr reintun, auch weiter oben mehrfach erwähntem Hintergrund..., das Mundstück kann gar nicht weiter rauf, hat ne große Kammer, und intoniert ja auch sehr gut...

    Die Läufe die mir da aktuell mal wieder Probleme machen sind eh nicht einfach zu spielen, greifen..., gestern hat allerdings auch der Problemlauf von E-DUR, paar mal ganz ohne "Wabern" gepasst...;)

    Und das iss ja eben auch nur in der Tonlage, wo man normalerweise mit nem Alt kaum unterwegs iss, allerdings find Ick das eben wichtig, das Ick das Horn über die komplette Range gut spielen kann...

    Werd mich da jetzt einfach mal weiter beobachten, und eben auch mal Übungen mit Longtones..., "Töne aus dem Nichts", dynamisch arbeiten, und den tiefen Tönen in leichteren Tonarten vll. einfach erstmal mehr Aufmerksamkeit schenken...

    Denke das wird wahrscheinlich was mit meiner Luftsäule zu tun haben, und das die Finger vll. da gerade bei E-Dur noch nicht so gut laufen..., zu tun haben...;)
     
  20. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Wo kommt denn das Extra Volumen im Knie her?
     
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