Welches Mundstück/Blatt ist das passende?

Dieses Thema im Forum "Mundstücke / Blätter" wurde erstellt von ole510, 12.Juni.2016.

  1. Stevie

    Stevie Ist fast schon zuhause hier

    Hi Ottokarotto,

    um es gleich vorneweg zu sagen: Ich spiele kein Rico M5.

    Aber ich habe mal in einer Tabelle zu Mundstücken und deren Öffnung geschaut. Danach müsste das Rico 5 eine Öffnung von ca. 2.01 mm haben, ein Selmer C* liegt dagegen bei 1.70. Das ist schon ein ordentlicher Unterschied. Trotzdem kann man sagen, dass auch ein 2.01 - Öffnung nicht gerade ein "Scheunentor" ist (entspricht etwa einem 6er Otto Link) und müsste mit Blättern um die 2,5 eigentlich gut spielbar sein. Wenn Du noch nicht so lange spielst, kann es aber sein, dass der Ansatz etc. noch nicht so ausgebildet sind und deshalb vielleicht ein 2,5 Blatt doch (noch) zu schwer ist. Blattstärke 2 - die üblichen Schwankungen mal weggelassen - müsste aber eigentlich funktionieren. Wenn du mit Blättern dieser Stärke große Probleme hast und auch bei unterschiedlichen Herstellern, stimmt vielleicht was mit dem Mundstück nicht - Tisch nicht ganz exakt gearbeitet oder etwas anderes - möchte jetzt nicht spekulieren.

    So long

    Stevie
     
  2. claptrane

    claptrane Strebt nach Höherem

    Bei Mundstücken und Blättern sollte man immer mehrere “gleiche“testen, vor allem wenn Otto Link, Meyer oder Berg Larsen draufsteht. Die können alle hervorragende Mundstücke herstellen, aber haben auch viele Gurken dabei.
    Die Rico Mundstücke haben einen etwas höheren Blaswiderstand, können dann aber auch mächtig Dampf machen, wenn du ein gutes erwischt hast.
    Ist bei billigen und teuren gleichermaßen so.
     
  3. stefalt

    stefalt Strebt nach Höherem

    oder das Mundstück passt einfach nicht zum Mund von @Ottokarotto, auch das soll ja vorkommen, daher immer ... ausprobieren!
     
  4. Ottokarotto

    Ottokarotto Ist fast schon zuhause hier

    Das kann natürlich sein, und ich verspreche hoch und heilig, kein Mundstück mehr ungetestet zu kaufen - aber das Risiko war bei dem M5 preislich einzugehen.
    Zum Glück gibt's in und um Stuttgart doch einige Spezialisten mit Auswahl... aber das wird wohl erst in den Sommerferien was werden.
    Nichtsdestotrotz, wenn jemand das Mundstück spielt, würde mich interessieren, mit welchem Blatt (aber vielleicht spielt es hier auch keiner, weil's nix taugt? ;) ).
     
  5. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Das hilft Dir doch überhaupt nicht weiter. Du kannst nicht von irgendjemandem, der das Mundstück mit Blatt x spielt, auf Dich schließen.

    Das Blatt, die Blattstärke kann für Dich völlig ungeeignet sein.

    Du musst das schon selbst herausfinden.

    CzG

    Dreas
     
  6. Ottokarotto

    Ottokarotto Ist fast schon zuhause hier

    Doch es würde helfen. Es ist eine Ausgangsstellung, um von dort aus zu suchen. Es führen zwar viele Wege nach Rom, aber einige nicht direkt.
     
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  7. stefalt

    stefalt Strebt nach Höherem

    Also ich habe ein Rico B5, das ist aber recht eng, ich spiele es eher selten und dann mit dem Blatt das gerade da ist, heute z.B. zu testen mit einem Vandoren ZZ 3,5, weil mein Link STM NY aus noch nicht geklärten Gründen seit ein paar Tagen quietscht.
     
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  8. GelöschtesMitglied725

    GelöschtesMitglied725 Guest

    Ein Rico M9 habe ich, spiele es aber nicht, liegt in meiner Reservekiste. Es geht aber hervorragend zu spielen, bei mir passt es gut mit LaVoz Bättern.
    LG, dabird
     
  9. stefalt

    stefalt Strebt nach Höherem

    Falls Du mit unseren Tipps ohne Umwege direkt die perfekte Blatt Mundstück Kombi findest, also in Deinem Rom landest, bist Du echt ein ganz besonderer Glückspilz. SPIEL LOTTO !!!

    ;-)

    LG StefAlt
     
  10. SaxiUte

    SaxiUte Nicht zu schüchtern zum Reden

    Ich kann nur sagen, als ich von den Yamaha 4C auf das Yamaha 5CM wechselte, war ich erst mal enttäuscht vom Klang ein Blecheimer hätte besser geklungen. Erst nach etwa einer Woche hat sich der Klang weich geformt. Ich nehme an, wie ein Blatt musste es erst eingespielt werden. Bis ich mich jedoch vollständig ohne Ausrutscher darauf verlassen konnte (was aber an mir lag, weil ich eben das 4er gewohnt war), dauerte es locker vier bis fünf Wochen. Wo sagen, der erste Eindruck nach 5 Minuten anspielen ist nicht immer der richtige :alien:
     
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  11. Roland

    Roland Gehört zum Inventar

    Das Problem ist dabei, dass - saxophontechnisch betrachtet - bei jedem Rom woanders liegt ... und von daher der Weg zu meinem Rom führen mag, aber nicht zu Deinem Rom. :)

    Grüße
    Roland
     
  12. Guido1980

    Guido1980 Ist fast schon zuhause hier

    Ich würde vom 4 C auf ein Odiu-G 6 oder 7 wechseln. Bämmm ! :D:D:D
     
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  13. ehopper1

    ehopper1 Strebt nach Höherem

    Odiu-G sind super Teile. :)

    Lg
    Mike
     
  14. Taiga

    Taiga Ist fast schon zuhause hier

    Vielleicht ist das eine Philosophiefrage, aber ich denke nicht das ein Mundstück eingespielt werden muss.
    Eher sehe ich es so als das ich probieren muss, zu was mich das Mundstück befähigt. Ich sehe das Mundstück eher als ein Werkzeug, das ich auf die eine oder andere Weise benutzen kann und wenn ich nicht in der Lage bin es "richtig" zu nutzen, dann kann das Mundstück nichts dafür. Will sagen, meiner Meinung nach ändert sich nicht das Mundstück, sondern der/die der/die es benutzt.
    Aber so etwas in die Richtung schreibst Du ja auch
    was für mich den Schluss zulässt das Du in der Lage warst Deinen Ansatz den Anforderungen das neuen Mundstücks anzupassen.

    Um jetzt einen andere Diskussion hier zu vermeiden:
    Es gibt auch "Werkzeuge" die funktionieren bei dem einen oder der anderen eben nicht. ... oder in der ein oder anderen Kombination. Ihr wisst was ich meine. ... und das wissen wir auch alle.
     
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  15. JazzPlayer

    JazzPlayer Ist fast schon zuhause hier

    Sicherlich muss jeder für sich das passende Blatt zum Mundstück finden. Wenn man Pech hat, und genau eine Zwischengröße seiner bisherigen Blattsorte bräuchte, muss man bei einer anderen Sorte danach suchen. Ist mir letztens erst passiert, als die Vandoren-Blätter nicht passten und ein La Voz herhalten musste.

    Auf der anderen Seite kann man als Orientierungshilfe sicherlich ein Intervall an Blattstärken angeben, außerhalb dessen es nicht lohnt, mit der Suche zu beginnen. Ich hab vom einem antiproportionalen Zusammenhang zwischen Öffnung und Blattstärke gehört, was für mich auf den von mir gespielten Mundstücken auch zutrifft. Es halt wohl auch schon die absolute Ausnahme gegeben, dass sich jemand mit steinharten Blättern auf einem weit geöffneten Mundstück wohlfühlte. Allgemein ist das aber eher nicht zutreffend.
    Von daher ist es gar nicht mal so verkehrt, wenn man wissen will, was andere Leute für Blätter/Blattstärken auf dem jeweiligen Mundstück spielen. Es wird ja schon niemand so dämlich sein, sich mit einem Blatt zu quälen, was zwar jemand anderes in dieser Kombination spielt, was aber für denjenigen selbst nicht passt.
     
  16. Rick

    Rick Experte

    Da es beim besten Willen beim Sax keine Möglichkeit gibt, den Sound unabhängig vom Spieler in eine bestimmte Richtung zu beeinflussen, kommt es in erster Linie auf Dich selbst an und wie Du auf unterschiedliche Mundstücke und Blätter reagierst.

    Was verstehst Du eigentlich unter einem "dreckigeren" Sound? Hast Du da ein Beispiel, etwa eine Aufnahme oder einen berühmten Musiker, der so klingt?

    Oder findest Du, Du klingst zu "brav"? Dann solltest Du Dich vielleicht etwas mit den Klangmöglichkeiten und Stilmitteln beschäftigen, die man im Blues und Pop einsetzt (und die vorwiegend durch den Ansatz erzeugt werden).

    Beim Thema "dreckig" wäre der mit Abstand kostensparendste Tipp: Lerne Growling! ;)


    Gut Sax',
    Rick
     
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  17. pajofego

    pajofego Schaut nur mal vorbei

    Habe mein 4C gleich von Anfang an gegen ein AL3 getauscht. Bin nach langem probieren bei V16 Blättern in Stärke 3 gelandet. Für mich eine ausgewogene Kombi
     
  18. claptrane

    claptrane Strebt nach Höherem

    Ich benutze (eher selten) auch manchmal das Pendant Bl 3 für Bariton, aber eher um klassisch zu klingen.
    Für eine Rockröhre brauche ich ein offeneres Mundstück zb bl 115 oder ähnliches beim Tenor
     
  19. Gerd_mit_Sax

    Gerd_mit_Sax Ist fast schon zuhause hier

    Es kann übrigens auch sein, dass du mit "dreckigem Sound" einen Effekt meinst der sich growling nennt! Ich hab Anfangs auch gedacht ich brauche dafür ein anderes Mundstück!
     
  20. JazzPlayer

    JazzPlayer Ist fast schon zuhause hier

    Gibt es aber tatsächlich auch eingebaut. Jedenfalls hatte ich letztens eine Yamaha Custom auf meinem Tenor und es klang immer unterschwellig ein Röhren wie beim Growling mit. Jedenfalls bin ich dann ganz schnell zu einem OL gewechselt, weil da der Ton deutlich schlanker war und mir besser gefiel.
     
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