Suche nach „neuem“ Tenor aufgrund gesundheitlicher Schwierigkeiten

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von SuriSax, 1.Februar.2026.

  1. SuriSax

    SuriSax Schaut nur mal vorbei

    Hallo in die Runde,

    ich versuche mich mal an meinem ersten Beitrag und hoffe auf den ein oder anderen Tipp oder eine gute Anregung ☺️

    Nachdem mich gesundheitliche Probleme in der Vergangenheit schon längerfristig davon abgehalten haben durchgängig Musik machen zu können, will ich jetzt versuchen zu vermeiden, dass genau das nochmal passiert.

    Nach über 11 Jahren Pause habe ich 2020 wieder zum Saxophon gefunden und nach dem anfänglichen Einstieg mit meinem „alten“ AltSax im Tenor doch eher mein Herzensinstrument entdeckt.

    Ein anderer Schüler meines Lehrers hat damals sein P.Mauriat PMXT-66RUL verkauft und nach einer Testwoche bei mir zuhause ist es dann auch bei mir eingezogen.

    Jetzt zu dem Aber:
    Leider habe ich Rheuma und das seit einiger Zeit auch in einigen meiner rechten Fingergelenke, vor allem in Ring- und kleinem Finger, was an manchen Tagen generell das Spielen erschwert aber leider dazu führt, dass das sowieso ergonomisch für mich nicht optimale Mauriat Modell (ich hab echt kleine Hände) sich von mir nicht ohne Schmerzen länger als eine halbe Stunde am Stück spielen lässt. Und die Federspannung den Seitenklappen etc. wurden schon daran angepasst.
    Also würde ich gerne eine Alternative/Ersatz anschaffen. Gerne aber mit einem ebenso direkten, vollen Sound, den das Mauriat bisher geboten hat. Wieder aufhören werde ich dieses Mal nämlich sicher nicht

    Es darf gerne eine Vintage Horn sein, muss aber nicht. Anspielen muss ich es aber auf jeden Fall, da ich sonst vielleicht bald wieder vor dem gleichen Problem stehe. Ansonsten wird das zukünftige Horn sehr geliebt werden und in BigBands und mehreren Combos regelmäßig zum Einsatz kommen.

    Deshalb folgende Fragestellungen an euch:
    - gibt es Personen mit ähnlichen Problemstellungen und Erfahrungswerten damit, mit welchen Saxophonen es einfach trotzdem immer gut funktionieren kann?
    - ab und an tummeln sich hier ja Personen mit Sammlungen, die sie gerne verkleinern möchten? Wenn sich davon jemand hier findet, der dann vielleicht nicht 1000km vom
    Saarland entfernt wohnt, komme ich gerne mal zum Testen vorbei
    - Empfehlungen für Läden/Werkstätten mit Verkauf (Raum Rheinland Pfalz, BaWü, NRW), in denen es vor Ort eine große Auswahl in guter Qualität zum austesten gibt?
    - sonstige Tipps und Gedanken dazu sind auch gerne willkommen ☺️

    Lieben Dank schon mal für jeden Gedanken, der sich dazu gemacht wird.

    Viele Grüße
    Lisa
     
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  2. Badener

    Badener Strebt nach Höherem

    Hallo Lisa,

    willkommen hier - es werden bestimmt einige Tipps kommen.
    Ich mache auf die Rubrik Kleinanzeigen aufmerksam, wo einige Tenorsaxe angeboten werden.
    Die kommen von vertrauenswürdigen Mitgliedern.Dort kann man auch eine Suchanzeige einstellen.
    Dann gibt es auch noch die Rubrik "Saxer helfen Saxern".

    Grüße aus Baden
     
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  3. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Man hört immer wieder, dass Spieler mit kleinen Händen gut mit der Yanagisawa-Applikatur zurechtkommen (und natürlich nicht nur die). Deshalb würde ich als ersten Schritt empfehlen, mal ein Yani zu probieren und zu sehen, ob es in die richtige Richtung geht.
    Falls das nicht der Fall ist, könnte ich mir vorstellen, dass es am Ende auf eine Modifikation durch den Saxdoc hinausläuft.
     
  4. Ladida

    Ladida Ist fast schon zuhause hier

    Hallo SuriSax,

    ich habe dasselber Mauriat-Modell, das ich auch wegen des bratzigen Sounds schätze, und nur wenig Kraft in den kleinen Fingern. Da wurde für mich auch die Federspannung angepasst, aber leichter für mich zu spielen ist mein Selmer Mark VI und das alte Yamaha 62 PL (das ich inzwischen nicht mehr habe). Beide haben/hatten allerdings bei mir einen sehr viel zurückgenommeneren Sound. (Was für mich in der Bigband passt, und sonst hole ich halt das Mauriat doch raus.)

    Also geht mein Hinweis nur zur Hälfte in die von Dir gewünschte Richtung. Vielleicht gibt es ja hier Yamaha-Spezialisten, die wissen, wie man aus dem Y den fetten Sound rausholt (Mundstück etc.).

    Lässt sich bestimmt lösen!
    Herzlich, Ladida
     
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  5. Alex_Usarov

    Alex_Usarov Ist fast schon zuhause hier

    Noch nirgends haben meine Finger sich so wohl gefühlt, wie bei einem Yanagisawa Sax. Allerdings empfinde ich die Federung als recht stramm, zumindest vom Werk. In gegebenen Fall finde ich Yamaha doch passender.
    Bei Kleinanzeigen gibt es momentan beides. Und beide zu sehr guten Preisen. Das TW02 ist noch hinzu recht Freeblowing.
    L.G.
     
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  6. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Ruf doch mal den Harald Dallhammer in Nürnberg an. Ganz abgesehen davon,das die von ihm gebauten Saxe sehr gut sind,baut der dir genau deine Mechanik so aufs Horn angepasst,wie es für dich perfekt ist. ein Gespräch mit ihm kann dir da echt weiterhelfen. Ich wollte nix anderes mehr als Ersthorn spielen
     
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  7. SuriSax

    SuriSax Schaut nur mal vorbei

    Wow ich hätte nicht schon so schnell mit Antworten zu der ja schon recht spezifischen gerechnet.
    An euch alle also schon mal ganz lieben Dank!
     
  8. Toko

    Toko Ist fast schon zuhause hier

    Dem kann ich mich nur anschließen, bei kleinen Händen ist ein Ynygisawa aber auch Yamaha immer gerne bervorzugt und das zurecht. Kurze Abstände, kürzere Wege. Ob es dann letztlich in Deinem speziellen Fall ausreicht musst Du testen. Wenn ich mich nicht irre möchte @Silver gerade ein Yanagisawa verkaufen. Sprich ihn doch mal an. Ich kenne seine Instrumente und das Yana ist ein super Instrument das er hat.

    Gruß, Toko
     
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  9. jabosax

    jabosax Ist fast schon zuhause hier

    Liebe @SuriSax,

    schau mal bei den Kleinanzeigen das Yamaha von @Guido1980 , da hörst Du auch, dass man es fett spielen kann und es ist definitiv in einem sehr guten Zustand.

    Viel Erfolg bei Deiner Suche
    Jabo
     
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  10. Woliko

    Woliko Strebt nach Höherem

    Bruno Waltersbacher in Lahr https://www.bruno-sax.de/ ist Spezialist für solche Fälle und hat eine größere Auswahl an Instrumenten (er modifiziert ggf. auch das Instrument). Anrufen, Problem schildern, Termin ausmachen.
     
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  11. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    @Toko irrt sich nicht. :)
    Genau - sprich ihn doch mal an ;)

    Ich werde mich von meinem T-WO20 trennen, das von den Yanagisawa-Tenören für meine Ohren den sattesten Sound hat.
    Aber: nein, es kommt nicht an ein altes Conn heran.

    Die Mauriat kenne ich nicht weiter, erinnere nur von einem kurzem Probespiel, dass mir die Mechanik so gar nicht unter den Fingern gefallen hat. Das ist aber eine Weile her.

    Das Yanagisawa war vor drei Jahren meine ergonomische Rettung, ich musste mich aber erst an die sehr eng stehenden Taster gewöhnen - es könnte also genau Dein Ding sein, @SuriSax.

    Wie @Toko schon schrieb: Sprich mich doch mal per PN an, wenn Du magst (Unter dem Profilbild auf den Namen klicken und dann „Unterhaltung beginnen“) Dann können wir weitersehen.
     
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  12. MathieuR

    MathieuR Kann einfach nicht wegbleiben

    Hi Lisa,

    wenn du vom Saarland sprichst, kann ich dir nur zu einem Besuch beim Musikatelier Knopp in Saarbrücken empfehlen. Die haben eine ordentliche Auswahl (u.a. auch Yanagisawa) zum ausprobieren vor Ort!
     
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  13. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Fachlich kann ich betr. Rheuma nichts beitragen- aber:
    Wäre da nicht grundsätzlich die Frage, ob da z.B. Alt oder sogar Sopran nicht doch geeigneter wäre? Kraftaufwand und Weg ist doch da erheblich leichter/kleiner.
    Ich weiss einfach von meiner Schwester, die hat auch dieses Problem, spielt Schweizer-Örgelchen, und hat teilweise enorme Probleme. Wobei da Weg und Kraft an den Drückern eher klein ist.
    Kommt natürlich auch immer darauf an, wie heftig man erkrankt ist und wie sich Schmerzen dabei zeigen.

    antonio
     
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