Saxophonkauf – worauf sollte man achten?

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von michaH, 14.Mai.2026.

  1. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Du redest von Konzertgitarren? Auch da prüfst du die halskontur, stimmreinheit, saitenlage, klang der seriensaiten, sustain, gängigkeit der stimmmechaniken etc. Ein paar sachen lassen sich mit mehr oder weniger aufwand korrigieren, andere eher nicht.
    Analog zum saxophon wäre das Ansprache des Instruments, Stimmigkeit, Federsteifigkeit, Haptik der Drücker (also liegen die für mich bequem erreichbar),... Einiges kann ein Mechaniker korrigieren, bei anderen Punkten wird es aufwendig oder geht gar nicht.
    Jetzt kaufst du Takamine in der Erwartung einer Massivholzbauweise mit hochwertigen, selektierten Hölzern, einem gewissen konstruktiven Aufbau und einer hohen Verarbeitungsqualität.
    Analog zum Saxophon, sind Spitzschrauben wirklich spitz und spielfrei eingebaut, sind hochwertige Federn und Polster eingebaut, und zig Punkte mehr, die ev korrigiert werden können, ev auch nicht.
    Hinzu kommt dann, dass Mechaniken nicht alle gleich funktionieren. Daraus ergibt sich, dass über die Zeit sich eine Konstruktion besser bewährt als eine andere, oder sich Abnutzung leichter kompensieren lässt.
    Das geht dann Richtung e-gitarre, poties, mechaniken, ta, buchsen.... (damit kenne ich mich jetzt weniger aus). Oder bei drr konzertgitarre, ob sich der Hals verzieht oder der Korpus Risse bekommt bzw wellig wird.

    Was beim Saxophon eher wenig populär ist, ist das handgefertigte Einzelstück, die Meistergitarre o.ä.. Das gibt es ansatzweise bzw als Kleinserien, aber extrem selten so vollumfänglich und individuell wie bei der Gitarre (ich war mal bei einem Gitarrenbauer in Spanien, da konnte ich quasi alles aussuchen, vom Holz (Art und Optik) über Mechaniken, über inneren Aufbau bzw Klang, Geometrien (Hals, Korpus, cutout), Lackierung bzw keine, Saiten, Saitenanzahl bzw Saitenspannung, Mensur, Anzahl der Bünde...leider spiele ich noch nicht gut genug, aber so eine individuell handgefertigte Flamenca...lecker).

    Und ebenfalls analog zur Gitarre haben sich gewisse Hersteller einen gewissen Ruf erarbeitet, in ihrer Klasse einen gewissen qualitätsstandard zu liefern (oder auch nicht), gewisse spielerische Eigenschaften zu priorisieren (e.g. Yanagisawa mit Mechaniken gut spielbar auch für kleine Hände).
    Und ebenfalls analog zur Gitarre, man kann mit einer Sperrholzkiste mit Asieneinfachmechanik anfangen. Die gibt es für 100(?) euro, da kommen auch Töne raus, empfehlenswert ist das eher nicht (auch da gibt es Ausnahmen. Die muss man aber (er)kennen).
     
  2. Buschreiter

    Buschreiter Schaut nur mal vorbei

    Hals, Bundreinheit, Haptik bei Gitarren, Cutaway, der Rest lässt sich machen. Das Sax kommt mir deutlich komplizierter vor, wie soll man die Dinge als Anfänger erkennen/wissen. Deswegen schrecke ich vor einem Onlinekauf bei den großen Versendern nicht zurück (Gitarre), beim Sax aber sehr wohl. Und zumindest bei den Gitarren vom T scheint es mir so, dass die out of the Box nicht/mittelprächtig eingestellt sind.
     
  3. khayman

    khayman Ist fast schon zuhause hier

    Och nö, muss ich jetzt umziehen? :cool:
     
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