Conn "Chu Berry" Alt

Dieses Thema im Forum "Saxophone" wurde erstellt von Witte, 23.September.2026.

  1. Sandsax

    Sandsax Gehört zum Inventar

    Das Mundstück hat wohl für ein Lawton eine große Kammer.
    Wäre HWP noch unter uns, würde er zunächst zumindest schmunzeln, dann jedoch auf seine Art das Kammervolumen auslitern und dabei ziemlich sicher belegen können, dass die Kammer nach seinen Vergleichen höchstens mittelgroß ist.

    Federdruck heißt gar nichts, wenn es ums Aufblasen von Klappen geht.
    Beim von @saxfax erwähnten „Happening“ lies sich an zwei von unseren 12m die untere C-Klappe trotz maximalen Gegedrucks des kleinen Fingers aufblasen. Was bitte schön ist eine Feder dagegen?
    Ich kann das Video hierzu leider hier nicht hochladen.
     
  2. Sandsax

    Sandsax Gehört zum Inventar

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  3. Shorty

    Shorty Ist fast schon zuhause hier

    check doch mal folgendes: eine weitere Person drück beim Spielen Gis und Cis zu. Wenn bei Conn ähnlich wie bei Selmer bei den tiefen Tönen Gis geöffnet wird, dann kann der zusätzliche Federdruck deine Koppelklappe rechte Hand oder Gis selbst minimal nicht sichtbar öffnen. Eine dritte bzw. vierte Hand wäre optimal, mit Tesafilm lässt sich der Effekt auch kurzfristig (Tesa gibt nach) herstellen.
     
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  4. saxfax

    saxfax Strebt nach Höherem

    @Sandsax Danke fürs Einstellen. So funktioniert es mit dem Video bei mir.

    Ja, meine Erinnerung an diese Details ist schon etwas verblasst :cool:

    Bei meinem 12m Bari ohne C# - G# - Kopplung wird bei den tiefen Tönen Gis in keinster Weise geöffnet :)
     
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  5. Witte

    Witte Strebt nach Höherem

    Dann sollte gerade das B1 in dem Fall doch sonst auch Probleme im Bereich der Ansprache haben, hat es allerdings nicht..., ne Cis-Gis Kopplung hab ich keine.., und die Problematik kam halt gerade mal deutlich im Bereich der E-DUR, bei meinen Übungen zu der Tonart zum Vorschein, da Ick im Bereich der 3-Klänge, 4-Klänge zum Vorschein, da ich da von DIS1, auf B1, greifen muss, und Ick hab gestern die Mir vor allem in der Tiefe gegeben..., und dann die Übung bei dem letzten Fehlerfreien Lauf beendet...

    Denke das liegt eher im Bereich Luftsäule, und der Fingerakrobatik...;)

    Von daher fand Ick den Tipp von @Otfried passend, am Ansatz zu arbeiten, oder einfach mal nen anderes Mundstück zu probieren...
     
  6. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Gefülltes Volumen. :) Korken, oder kommerziell erhältlicher Pad zum einkleben. Das Knie agiert wohl wie ne Nummer zu weit. Wird es minimal enger blubbert das h beim Alt nicht mehr.
     
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  7. Witte

    Witte Strebt nach Höherem

    Schade das Ick HWP nie persönlich kennenlernen konnte...´( Scheint ja ein Meister seines Fachs gewesen zu sein...;)

    Das Sax spricht generell super an..., allerdings iss mir wie @giuseppe schon erwähnt hat, dass das B1 ne Tendenz zum "wabern" hat, Bb1 spricht im Vergleich deutlich besser an...;)

    Was gerade im Bereich der zusätzlichen Fingerakrobatik im Bereich E-DUR, "Technique Of The Saxophone Scale Studies" wieder zum Vorschein...

    Bb1, B1, C1, CIS1, sprechen generell gut an, ick kann die relativ gut, bin da noch am Anfang mit in die Oktave, und ins Altissimo überblasen, und zurück..., noch nicht ganz sauber..., wird aber...;)

    Denke da wär ne noch größere Kammer eher kontraproduktiv..., wenn Ick nen Korken, oder nen Stück Holz in den Trichter gebe, iss das vollkommen weg..., da Ick allerdings schon nen Korken "durchziehgewischt" hatte, bin Ick von der Idee abgekommen...;)

    Meines Wissens nach hat das New Wonder II Alt, die großzügigste Mensur die je gebaut wurde, von daher muss das, denk Ick zumindest, zwingend was mit der "Luftsäule" zu tun haben, gerade dann, wenn nen Weinkorken, oder was vergleichbares im Trichter das Problem direkt löst...?

    Hab den Eindruck, dass das Alt, weitaus empfindlicher auf die "Luftsäule" reagiert , als mein 12m, oder das New Wonder I Bari..., da merkt man erstmal gar nicht das sich was verschlechtert hat, da die in den tiefen des Universums, in nem sehr undichten Zustand, oft noch gut ansprechen..., und wo das dann beim Saxdoc war, hat sich das danach wie ne Wiederauferstehung angefühlt....
     
  8. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    @giuseppe
    Ok, Extra Volumen las sich für mich nach nehr und nicht weniger Volumen.

    Gruß,
    Otfried
     
  9. Witte

    Witte Strebt nach Höherem

    Mal ne Verständnisfrage: "Wäre in dem Fall auch eine kleinere Kammergröße des Mundstücks hilfreich...?" Mag halt an dem Horn nicht "zwingend" was verändern, da was eingeklebtes sich ggf. negativ auf die Eigenresonanz äußern könnte...

    Von daher fand Ick die Idee von @Otfried ganz gut, am Ansatz zu arbeiten, oder mal das Mundstück zu wechseln...;)

    Wie iss denn da Deine Erfahrung...? Hab den Eindruck, dass gerade das New Wonder Alt, weitaus empindlicher im Bereich der "Luftsäule" reagiert als mein 12m, New Wonder I Bari...
     
  10. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Da hast du recht, das war schlecht beschrieben von mir.
    Das 12M ist das Horn, bei dem ich überhaupt keinen akustisch schwächeren Ton finden kann, und das wenn ich noch so suche. Da steht vom Bb bis zum D jeder tiefe Ton gleichermaßen stabil, selbst wenn es nicht ganz dicht ist.
     
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  11. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Im Gegenteil. Wenn etwas hilft, dann ein eher ein großkammriges Mundstück, das möglichst weit raufgeschoben wird. Aber ob es hilft ist nicht sicher. Ich würde im Zweifel auch noch mal nach undichten Stellen schauen. Ist die S-Bogenaufnahme gut?

    Du findest im Netz viel Wissen (und Halbwissen) dazu, auch hier im Forum, aber vor allem auf SOTW. Für das H auf dem Alt empfehle ich das Video von Matt Stohrer zu den späten Mark VI Altos, auch wenn die eher stärker betroffen sein sollen, als die Conns. Das equivalente Produkt zum selber nachrüsten ist der Rulon Bow Patch. Oder eben ein Korken!
    Eigenresonanz? Nimm mal auf mit und ohne Korken, wir sagen dir obs dumpfer klingt! ;)
     
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  12. Witte

    Witte Strebt nach Höherem

    Mein New Wonder I iss lediglich ne "Blattdiva", die war allerdings auch das undichteste Horn, was Ick je gespielt hab, ohne das mir das aufgefallen iss...;)
     
  13. Witte

    Witte Strebt nach Höherem

    Ick den weiterhin das es an meinem Ansatz liegt..., oder Ick schwing mich mal aufs Rad und check mal meinen Saxdoc und Saxophonisten Markus Krispel mein Setup checken lassen...;)

    Das Horn befindet sich in einem perfekt generalüberholten Zustand...;)
     
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  14. ppue

    ppue Mod Experte

    Gute Idee, mal mit anderem SetUp und auch mit einem anderen Spieler das Problem zu lüften.
     
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  15. Wanze

    Wanze Strebt nach Höherem

    Eines meiner Altmetallhörner tendierte zum Blubbern, Flattern, was auch immer.
    Ich konnte es auch mit dem Ansatz wegüben, aber meisten half es auch, das Mundstück weiter aufzuschieben - also faktisch kleinere Kammergröße.

    Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich da tatsächlich auf die Stimmung achten muss, wenn es korrekt (in meinem Fall 440Hz) eingestimmt ist, blubbert nix!

    Also
    1. Korrekt - immer gleich - stimmen
    2. Ansatz, Ansatz, Ansatz
    3. anderes Mundstück ausprobieren.

    Sektkorken funktioniert zwar - aber mir geht es auch so, dass ich Sorgen habe, dass der irgendwann mit dem Durchziehwischer irgendwo hin befordert wird, wo er gar nicht mehr hilft... im Gegenteil.
    Und Irgendwelche Pflaster braucht man eigentlich nicht, das ist wirklich nur ein übler Notbehelf!
     
  16. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Das ist aus meiner subjektiven Sicht falscher Ehrgeiz, beruhend auf einer Fehleinschätzung oder Fehlinformation. Viele Altsaxophone haben beim tiefen H eine akustische Instabilität. Die Saxdocs, die in Elkhard die Mark VI zusammendengelten (und deren Arbeit heute in der Regel noch höhere Preise triggert als die der französischen Haupthaus-Docs) erkannten die Ursache (der Bogen des Knies verhält sich impedanzmäßig wie eine Blase, was das H dahinter wackelig macht) und erfanden eine Lösung, die sie in Form eines kleinen kurzen Blechs in die späten US-Mark VI Altos löteten, die für ihre besonders effektive Ansprache wohl durchaus beliebt sind.

    Super wenn es ohne geht. Aber wenn es Probleme macht, die man auch noch super einfach und nebenwirkungsfrei lösen kann, dann muss man für mein Dafürhalten nicht das Problem um der Originalität Willen „kultivieren“.
     
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  17. Shorty

    Shorty Ist fast schon zuhause hier

    wieder was neues, noch nie davon gehört, hast du Fotos bzw. link mit Bilder? thanks
     
  18. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

  19. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

  20. Shorty

    Shorty Ist fast schon zuhause hier

    sieht nach long bow aus, oder täusche ich mich? vielleicht hängts damit zusammen........
     
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