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Einfluss der Legierung des Saxophons

Dieses Thema im Forum "Saxophone" wurde erstellt von Paedda, 8.November.2017.

  1. last

    last Ist fast schon zuhause hier

    ...aber klar! Ist Dir denn noch gar nicht aufgefallen, dass schwarze Saxophone dunkler klingen? ;)

    :)last
     
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  2. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Das stimmt; und je dunkler es draußen ist, desto geringer der Unterscheid ... :)

    Grüße
    Roland
     
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  3. Paedda

    Paedda Ist fast schon zuhause hier

    Durch diese Assoziationen bin ich erst auf die Frage gekommen.
    Solche oder ähnliche Beschreibungen habe ich gelesen.

    LG
    Paedda
     
  4. Paedda

    Paedda Ist fast schon zuhause hier

    @last,

    aber wenn Du ein freundliches schwarz wählst, dann klingt dein Sax nicht mehr so dunkel :happy:

    LG
    Paedda
     
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  5. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Das unserere Farbwarnehmung (eine Oktave des elektromagentischen Spektrums, quasi statisch) überhaupt nichts mit dem Klang (dynamisches Obertonspektrum über ganz viele Oktaven) zu tun haben kann, sollte eigentlich klar sein. :)

    Allerdings werden wir im Alltag ja immer mit Farben ge- und verführt. Light-Produkte haben ein anderes Farbschema, die subjektive Waschleistung eines Waschpulvers hängt von der Verpackungsfarbe(!) ab, usw. usf. Der Mensch ist ein Augentier und das übersteuert halt viele Sinne:



    Von daher: ebenso naheliegend wie falsch. Rote Ferraris beschleunigen nicht besser als schwarze Ferraris.

    Grüße
    Roland
     
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  6. Sandsax

    Sandsax Ist fast schon zuhause hier

    Finde ich auch super.

    Ganz klasse (wirklich jetzt!), dass derlei Threads immer gleich bei uns enden- erinnert mich an die Abenteuer in einem kleinen gallischen Dorf, wo sich alle (bis auf einen)vereint zum Feiern am Lagerfeuer einfinden... :D
     
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  7. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Naja, es gibt Zeiten, da kann ich zwischendurch mal was posten, aber nicht Saxophon üben. Zum Beispiel, wenn man gerade in der U-Bahn sitzt oder im Meeting.

    Grüße
    Roland
     
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  8. Gerrit

    Gerrit Experte

    Das sehe ich ähnlich: das Material des S-Bogens gibt den entscheidenen Ausschlag!
     
  9. stefalt

    stefalt Ist fast schon zuhause hier

    Einverstanden! Wobei ich das "entscheidenden" sogar noch weglassen würde. Das sehe ich dann eher noch beim Mundstück.
     
  10. Woliko

    Woliko Ist fast schon zuhause hier


    Der nachfolgende Einwurf

    liest sich wie ein Widerruf.
     
  11. Gerrit

    Gerrit Experte

    Ja, gewiss, im Mundstück entsteht der Grundklang, alles was danach kommt färbt entsprechend. So sehe ich das eigentlich auch: die o.g. Yanagisawa klingen alle ähnlich, die verschiedenen Werkstoffe bewirken unterschiedliche Färbungen oder unterstützen den Bläser auf der Suche nach einer bestimmten Farbe oder Beschaffenheit des Klanges. Vielleicht kann man sich auf eine solche Beschreibung in dieser strittigen Frsge einigen?

    Wie auch immer, eine Wahrheit bleibt: „Das Glück ist ein feuchtes Blatt von Rico“ (Dexter Gordon in „Round Midnight“)
     
  12. Gerrit

    Gerrit Experte

    Na ja, was heißt Widerruf?! Selmer bietet ja auch S-Bögen in verschiedenen Materialien an und nach wie vor auch die Serie III in Vollsilber...
     
  13. Woliko

    Woliko Ist fast schon zuhause hier

    Widerruf, dass die Materialwahl für den Klang eine untergeordnete Rolle spielen soll.
     
  14. Gerrit

    Gerrit Experte

    Ja, klar, eben... man erklärt den Leuten, die Legierung sei unwesentlich, verkauft aber Serie III in Vollsilber und bietet S-Bögen in Messing, Goldmessing und Silber an... ;-)
     
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  15. Rubax

    Rubax Ist fast schon zuhause hier

    Danke Roland - sehr interessant
     
  16. Gerrit

    Gerrit Experte

    Diesen Hinweis halte ich in diesem Zusammenhang für sehr aufschlussreich. Herr Inderbinen erläuterte mir seinerzeit, daß seiner Erfahrung nach auch ganz entscheidend sei, an welcher Position des Korpus bestimmte und entsprechende Materialeigenschaften aufträten.

    Das ist wahrscheinlich der Kern:

    Die unterschiedlichen Materialien weisen verschiedene Eigenschaften (Härte, Dichte, Flexibilität, Gewicht, Oberfläche usw.) auf und diese wirken sich ähnlich wie die von Hernn Inderbinen genannten Produktionsprozesse, die ja Einfluss auf die Materialeigenschaften nehmen, auf Ansprechverhalten und Färbung des Klanges aus.

    Das bedeutet im Umkehrschluss aber möglicherweise folgendes: ein Instrument aus Messing könnte, wenn es entsprechend so behandelt wurde, daß sein Material den Eigenschaften etwa von Silber nahe kommt, ähnlich klingen wie ein Instrument aus Silber.
    Das beweist nicht, daß das Material gar keine Rolle spielt, sondern das neben der Materialauswahl die Behandlung des Materials, der Produktionprozess enorm wichtig ist.
     
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  17. gefiko

    gefiko Ist fast schon zuhause hier

    Der ist wirklich gut
     
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  18. quax

    quax Ist fast schon zuhause hier

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  19. 47tmb

    47tmb Ist fast schon zuhause hier

    Beim Material des Mundstückes ?????
     
  20. Gerrit

    Gerrit Experte

    Oder vielleicht doch eher das Material des Notenständers...?! ;-)