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Kleinmembran Mikrofone

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von Gerrit, 1.Juni.2017.

  1. Gerrit

    Gerrit Experte

    Mit welchen Kleinmembran Mikrofonen nehmt Ihr Euch zur Zeit auf? Ich stieß kürzlich auf die Audio Technica AT 4051B (das Stück für etwa 530,00 €), die mich ziemlich beeindrucken und so mein Eindruck, etwa hinter den Neumann KM 184 in keiner Weise zurückstehen....
     
  2. Viper

    Viper Ist fast schon zuhause hier

    Rode NT 5
    [​IMG]
     
  3. Gerrit

    Gerrit Experte

    Die benutzte ich bislang auch :)
     
  4. Ottokarotto

    Ottokarotto Ist fast schon zuhause hier

    Schoeps MK4 und MK21 ;)
     
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  5. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Wäre doch nett, dann auch mal bei den TOTM's mit zu machen um den Sound auch hörbar zu presentieren...immer nur Klänge lesen und sich vorstellen ???

    Wahrsch. bin ich aber zu altmodisch mit meiner ewigen Hörneugier o_O
     
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  6. Mini

    Mini Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Gerrit,

    Neumann KM184
    Halt, über dem Drumset hängt ein Paar IMG Stage Line, kann ich auch nichts Schlechtes drüber sagen.

    @Wuffy: Letztere bei allen meinen TOTMs mit live-Drums, z B.


    Gruß
    Mini
     
    Zuletzt bearbeitet: 1.Juni.2017
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  7. Juju

    Juju Ist fast schon zuhause hier

    Beyer 930, aber nur als Drum Overheads, nicht fürs Saxophon - nimmst Du Saxophon damit auf? Hast Du denn die KM 184 auch?
    LG Juju
     
  8. DiMaDo

    DiMaDo Ist fast schon zuhause hier

    Neumann KM184 matched pair.

    Just my 2 ct.
     
  9. Gerrit

    Gerrit Experte

    Ja, ich experimentiere damit gerade herum. Die KM184 besitze ich selbst nicht, aber kenne sie recht gut, weil ich in die schon öfters reingehustet habe ;-) Die AT lösen sehr (!) fein auf, sind sehr ausgeglichen, die Höhen schön durchstrukturiert, der Klang ist sehr definiert und offen...
     
  10. guemat

    guemat Ist fast schon zuhause hier

    DPA 4011A gibt nichts vergleichbares in sachen aufösung detailreichtum phasenlinearität...
    bildet den sound so ab wie er ist
    extrem hohe dynamik
    gehn auf drums gitarre bass streicher sax flöte trompete.....
    kosten halt.....

    cu gue
     
  11. saxology

    saxology Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe mit meinen Audio Technica 4041 durchweg gute Erfahrungen gemacht, allerdings hauptsächlich für Klavier und Gitarre, sehr brillant und detailreich.
    Die Saxaufnahmen, die ich damit gemacht habe, können sich auch hören lassen.
     
  12. Gerrit

    Gerrit Experte

    Ja, die sind beachtlich! Ich kenne mich mit Saxophonen, Mundstücken, Klarinetten und dem ganzen Zeugs super aus, Recording vergleichsweise nur marginal... die Frage, die sich mir stellt: welche Rolle spielt das Mikrofon in der Aufnahmekette? Bringt ein hochwertiges Mikrofon etwas, wenn z.B. das Interface, nehmen wir etwa ein Focusrite 18i20 oder Saphire nicht im High-Endbereich angesiedelt sind? Ich selbst nehme immer mal wieder etwas mit einem transportablen Mehrspurgerät auf (Zoom F8, das sehr gut klingt), merke da aber schon einen deutlichen Unterschied zwischen der Verwendung eine Rode NT 5 oder eben eines Audio Technica AT 4051B. Wie sind da Eure Erfahrungen und Meinungen?
     
  13. Ottokarotto

    Ottokarotto Ist fast schon zuhause hier

    Das Mik ist das erste Glied in der Kette (wenn man mal den Schallerzeuger außer acht läßt ;) ). Von daher ist schon wichtig, was da hängt. Ich finde aber gerade im Bereich Nieren & Co., wo eh noch ganz viel Bearbeitung hinterherkommt, braucht man nicht gleich nach dem teuersten zu greifen. Wichtig ist, dass man aus dem, was man zur Verfügung hat, das beste herausholt - und das kann schon mal ein Shure SM57 sein. Die wenigsten können sich den Luxus leisten, eine komplette Palette an Mikros zu hause zu haben.
    Ganz im Unterschied dazu die Hauptmikrofone (wenn man sie einsetzt und braucht) also Kugeln bzw. breite Niere. Da gilt die Devise viel hilft viel. DPA 4006, Schoeps MK2 (2H, 2S etc), Neumann TLM 50 (Traum meiner schlaflosen Nächte)... aber wenn dann der Raum nicht mitspielt, brauchts auch hier nicht die ganz obere Liga.
    Aber auch hierbei wird es wieder ganz viele unterschiedliche Meinungen geben...
     
  14. Juju

    Juju Ist fast schon zuhause hier

    Otto Karotto hat es bereits gesagt - es ist das erste Glied in der Kette, somit überaus wichtig. Wobei die Kette durchaus einen Unterschied macht und wiederum die Entscheidung, welches Mikrophon, beeinflusst. Neve Desks sind z.B. recht dunkel, da kann ein Mikrophon mit "mehr Edge" von Vorteil sein. Nur in Zusammenhang mit unserem Neve Preamp kann ich z.B. LDCs am Saxophon ertragen... Mit unserem Apollo oder Audient mag ich sie gar nicht. Dann hängt es davon ab, welche Musikrichtung Du aufnehmen willst und in welchem Bandkontext. Bei den meisten Signalketten heutzutage finde ich es wichtig, wieder etwas mehr Wärme reinzubringen, daher geht der Trend in großen Aufnahmestudios auch wieder mehr Richtung Bändchen und Tube Mics. Ich kenne aber kein Aufnahmestudio, das primär Kleinmembranmikrophone für Saxophon verwenden würde. Habe im Studio bislang eigentlich auch nur Bändchen, Tube Mics oder sonstige LDCs benutzt oder vorgesetzt bekommen, aber nie Kleinmembranmikrophone. Mein Mann hat in Sachen Studio Sessions die größere Erfahrung und nimmt regelmäßig als Sessionmusiker in verschiedensten Studios auf, und da ich ein Recording-Freak bin, muss er immer Fotos vom Setup für mich machen, ich erwarte immer detaillierte Berichte von jeder Session ;). Von daher weiß ich von einer recht großen Stichprobe, dass Kleinmembranmikrophone eigentlich nirgends für Saxophon vorkommen... Aber wenn es für Dich funktioniert, dann mach es doch ruhig so. Mir würden wahrscheinlich im Vergleich die lower Mids fehlen, aber das ist nur eine Vermutung..
    LG Juju
     
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  15. Paco_de_Lucia

    Paco_de_Lucia Ist fast schon zuhause hier

    @Juju → das heißt, bei Deinen fast 'freakeright' Erfahrungen in Sachen Aufnahmetechnik/Studio,
    könnte ich Dich als Beraterin für Kauf incl. Installation engagieren, falls denn wirklich nochmal mein eigener Proberaum fertig werden würde...???
    Geht gleich gut los - da würde dann ein 'grand Piano' drinstehen - geht das eigentlich mit dem passiven Schwingungen der Seiten? → ist anderes Thema und gehört nicht zum thread.
    im Lotto sollte ich auch gewinnen bzw. noch irgend wo ne Erbtante ausgraben, wenn ich mir da so die Preise anschaue...
    stellt sich die Frage: wozu brauche ich so viel Hightech, um mich selbst aufzunehmen? Macht das Sinn?
    Für ne prof. recording nehm ich mir doch ein Studio...
    und für meine prolligen Mitschnitte das schlechte Mic ausm mobile ;-(
    cheers
    Paco
     
  16. Gerrit

    Gerrit Experte

    Mir sind auch schon Kombinationen untergekommen: z.B. Bändchen (die schön am Sax klingen) mit Groß- oder Kleinmembranern... bei einer Big-Band-Aufnahme wurden die Bläser einzeln mit Neumännern (KM 184) abgenommen, der Tonmeister zauberte einen schönen Klang daraus... wahrscheinlich ist's ähnlich wie beim Setup beim Saxophon: es gibt nicht die objektiv "richtige" Mundstück-Blatt-Saxophon-Kombination, es kommt darauf an, was man für ein Klangbild anstrebt?!
     
  17. guemat

    guemat Ist fast schon zuhause hier

    Meine heangehensweise ist nun mal das Signal so sauber wie möglich aufs Band zu bekommen
    den Sound dann hinzutrimmen geht dann immer noch
    das größte Problem sitzt immer noch hinterm Mischer
    und ich kann dir aus erfahrung sagen da gibts die verrücktesten Menschen
    der Vorteil der hier erwähnten Mikros von At bis neumann schöps und co das sie sehr universell einsetzbar sind und daher gerade im semi pro umfeld wirst du die Dinger oft sehen
    nimm mal eine Bigband mit 5000 Euro Röhren auf... da kostet dann alleine die Mikromiete ein Vermögen


    klar in Studios wo sich Dave so herumtreibt gibt es ein Arsenal an Top Mikros und wenn es eines nicht gibt wird es zugemietet

    lg
    gue
     
  18. Gerrit

    Gerrit Experte

    Das Problem hinter dem Mischpult erlebte ich heute Abend auf dem Elbjazz Festival, Hamburg: da trat bei Blohm & Voss u.a. Gregory Porter zusammen mit dem Kaiser Quartett (Streicher) auf... das ganze wurde regelrecht zermischt. Unglaublich schlechter Sound...
     
  19. Gerrit

    Gerrit Experte

    ... eine neutrale, detailreiche Aufnahme schätze ich auch sehr. Wenn man mag und dazu befähigt ist, kann man es später immer noch färben...
     
  20. Juju

    Juju Ist fast schon zuhause hier

    Wahrscheinlich liest Du ja mit bei diversen Aufnahmethreads, die immer mal wieder auftauchen, von der Budget bis zur Luxusvariante wird ja alles immer wieder mal durchgekaut ;).
    Letztendlich ist es eine Lernkurve, die von der eigenen Erfahrung abhängt, und durch die jeder selbst durch muss, denn jeder Raum ist anders, das Budget ist unterschiedlich, die eigene Soundästhetik, und letztendlich nützt Dir das tollste Equipment nichts, wenn Du nicht selbst lernst, damit umzugehen - wie Guemat schon sagt, das größte Problem sitzt immer noch hinter dem Mischer... Zum Teil ist es so - you get what you pay for, aber man muss nicht in den Luxusbereich gehen, um solide und gute Aufnahmen zu machen.
    Brauchst Du Hightech, um Dich selbst für z.B. den TOTM aufzunehmen? Nö, wohl eher nicht, aber wenn's Spaß macht, dann nur zu...

    Bei einer Big Band Aufnahme willst Du klanglich etwas ganz anderes erreichen als bei einer Quartettaufnahme, Du hast dann noch alle möglichen anderen Probleme, weil mehr offene Mikrophone etc...
    Das persönliche Klangbild ist das eine, das andere ist das Klangbild im Kontext der Band und ob das Mikrophon Dir dabei hilft, Deinen Space in der Aufnahme zu bekommen oder ob Du schlimmstenfalls in einem Klangbrei untergehst.
    Manche Mikrophone zeichnen Dir so brutal jede kleinste technische Ungenauigkeit auf wie ein Fernsehbild in HD, da wünschst Du Dir dann im Nachhinein einen Weichzeichner, es sei denn, Du spielst auf nem technischen Niveau wie Brecker...
    Bei manchen Mikrophonen brauchst Du ewig in der Nachbearbeitung, um mit EQ irgendwie einen annehmbaren Sound hinzukriegen, und dann klingt es trotzdem künstlich. Einige Mikrophone nehmen EQ besser an als andere.
    Wofür will man das Mikrophon einsetzen? Mit einer Band in einem Raum oder Tracking?
    Das sind alles Überlegungen. Dave hat übrigens ein anderes Lieblingsmikrophon als ich, wir klingen halt recht unterschiedlich, von daher sind es andere Mikrophone, die das optimal abbilden.
    LG Juju
     
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